Audiodigitizer

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Mit einem Audiodigitizer werden beispielsweise analoge Audiosignale in digitale umgewandelt.

Arten von Digitizern für den C64[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt sie mit 2-Bit-, 4-Bit- und 8-Bit-Auflösung, wobei eine hohe Auflösung eine bessere Qualität hat. Angeschlossen werden sie je nach Bauart am Userport, Controlport oder dem Expansionsport.

Commodore Datasette[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Commodore Datasette entspricht technisch einem 1-Bit-Digitizer.

Commodore SFX Sound Sampler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SFX Sound Sampler von Commodore ist ein 8-Bit-Digitizer.

Sound Sampler 64[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sound Sampler 64 der Firma Datel Electronics ist ein 8-Bit-Digitizer.

D.A.I.S.Y. Digitizer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D.A.I.S.Y. digital system (DAISY = Digital Audio Interface SYstem) ist ein im Komplettmodul verkaufter 4-Bit Digitizer (für den Expansionsport des Commodore 64 bzw. 128) aus dem Jahr 1987 der Firma Computertechnik Rosenplänter aus Göttingen.

Ein "Hardware 4-Bit Analog-Digital-Wandler", 38 kHz Messfrequenz. Lieferumfang: Komplettmodul mit Kabel (Cinch auf Cinch (sic)), 5-pol. DIN-Stecker sowie 3,5 mm Klinkenstecker, Programmdiskette (BASIC-Tools inklusive BASIC-Erweiterung auf Floppy-Disk) und Handbuch.

Expansions-Port-Modul (zumindest in Verbindung mit dem Handbuch in Version 1.0) mit Pegel-Regler, Cinch (sic)-Buchse und Leuchtdiode. "Fertige" Samples konnten ohne Modul auf jedem C64 bzw. C128 abgespielt werden. Die absolute Kompatibilität kann nur mit einem C64 mit verbautem 6581 SID erreicht werden.

Laut Handbuch werden die besten Ergebnisse mit vorgeschaltetem Equalizer erreicht, indem man die Frequenzen unter 100 Hz stark dämpft, unter 500 Hz leicht dämpft sowie die Frequenzen 5000 Hz bis 18000 Hz bei geringerer Sample-Rate leicht dämpft. Instrumentalstücke sollten - leicht übersteuert aufgenommen - die besten Ergebnisse liefern. Die Eingangsspannung sollte 0,2 V bei 25 kOhm Impedanz erreichen. Eventuelle Störquellen, wie Netzteil oder Röhrenfernseher sollten ausreichend Abstand zum Modul bzw. zur Kabelverbindung haben.

Der Preis war mit circa 180,- DM recht hoch angesiedelt, da andere Erweiterungsmodule (z.B. "The Final Cartridge 3" oder der "64er-Digitizer" Bausatz) zu diesem Zeitpunkt deutlich günstiger erhältlich waren. Die Qualität war - je nach Sample-Rate - u.U. deutlich besser, im Vergleich zu anderen Digitizern, was aber die Popularität nicht steigern konnte.

Voice Master[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Digitizer aus der 64'er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der 64'er 10/86 ist ein 2-Bit-Digitizer beschrieben. Dieser wird auch im Sonderheft 31 und im Buch "Das C64/128 Musik-Kompendium" beschrieben.
Er wird an den Joystick-Port angeschlossen und benutzt "Speech-Basic" als Software. Auf der Internetseite emu-ecke.de ist für Leute, die diese Ausgaben nicht besitzen, eine Bauanleitung und das dazu gehörige Speech-Basic zum Herunterladen. Eine Anleitung zu Speech-Basic gibt es dort auch.

2Bit-Digitizer vorn.
2Bit-Digitizer hinten.

Ein 4-Bit-Digitizer mit Bauanleitung und Software ist in der 64'er Ausgabe 04/91. Dieser wird an den Userport angeschlossen. Die Software wird, um Speicherplatz zu sparen, mit SYS-Befehlen benutzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]