Blue Max
Aus C64-Wiki
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Bewertung
| Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note): | ||
| 7.72 Punkte bei 39 Stimmen (Rang 66). Zur Stimmabgabe musst Du angemeldet sein. | ||
| C64Games | 7 | 11. Juli 2010 - "sehr gut" - 19801 downs |
| Lemon64 | 8,3 | 11. Juli 2010 - 186 votes |
| Kultboy.com | 8,1 | 11. Juli 2010 - 31 votes |
| Gamebase64 | 10 | A Classic! |
[bearbeiten] Beschreibung
Blue Max spielt zur Zeit des ersten Weltkrieges. Der Spieler steuert einen Doppeldecker und kann gegnerische Flugzeuge, Panzer, Flakstellungen sowie Gebäude, Brücken und Schiffe zerstören. Dazu kann eine Maschinenkanone bzw. eine limitierte Anzahl von Bomben benutzt werden.
Der Doppeldecker kann nach oben und unten sowie zur Seite bewegt werden. Zusätzlich kann er durch Diagonalbewegungen des Joysticks in Grenzen nach vorne und hinten geflogen werden. Bomben können durch Knopfdruck+vorne abgeworfen werden.
Das Spiel beginnt mit dem Auftanken des Flugzeugs im eigenen Flughafen. Per Knopfdruck kann das Flugzeug gestartet werden, hochziehen darf man es jedoch erst, sobald es Speed 100 erreicht hat. Danach geht es entlang eines Flusses. In regelmäßigen Abständen besteht die Möglichkeit, zum Auftanken, Reparieren und Auffüllen der Bomben zu landen. Später überfliegt man einen feindlichen Flughafen.
In den Spieloptionen kann zwischen drei Schwierigkeitsgraden gewählt sowie Gravitation angestellt werden, was den Schwierigkeitsgrad indirekt erhöht. Ferner lässt sich Joystick hoch/runter vertauschen.
[bearbeiten] Gestaltung
Blue Max gleicht dem Science-Fiction-Shooter Zaxxon, der vom gleichen Programmierer für den C64 umgesetzt wurde, überträgt dessen Spielprinzip aber auf einen historischen Hintergrund. Das Spiel zeichnet sich durch einfache, aber gefällige Graphik sowie ruckelfreies diagonales Scrolling aus. Im Spiel gibt es keine Musik, die Titelmusik ist jedoch sehr eingängig, wenn auch simpel gemacht.
[bearbeiten] Hinweise
Beim Flug in niedriger Höhe können mit der Bordkanone Panzer, Schiffe und Flakstellungen beschossen werden, die sonst nur mit Bomben zu erreichen sind. Ist man in entsprechender Flughöhe, färbt sich die untere Statusleiste braun; ist man zu tief (Kollisionen möglich), blinkt die Leiste gelb.
Gegnerische Flugzeuge (die sich durch ein "P" in der Statusleiste ankündigen) können abgeschossen werden, sofern man sich auf gleicher Höhe mit ihnen befindet; siehe Pfeil unten rechts, bei gleicher Flughöhe blaue Färbung der Leiste.
Ein eigener Flughafen wird durch ein "L" in der Statusleiste angekündigt. Vorsicht: Im späteren Spielverlauf kann es vorkommen, dass gegnerische Flugzeuge beim Überflug Bomben abwerfen, während das eigene Flugzeug aufgetankt wird.
Wind lenkt das Flugzeug kurzzeitig vom Kurs ab und wird durch ein "W" angezeigt.
Man wird durch gegnerische Flak beschossen, wobei vier Treffer eingesteckt werden können, die die Maschinenkanone (unzuverlässige Auslösung), die Bombenabwurfvorrichtung (unzuverlässige Auslösung), die Lenkung (langsamere Steuerung) und den Tank (Sprit läuft aus) beschädigen können. Beim fünften Treffer wird das Flugzeug zerstört. Der Flak kann durch Flug in großer Höhe ausgewichen werden.
Brücken können unterflogen werden.
[bearbeiten] Lösung
Von Zeit zu Zeit trifft man auf spezielle Ziele - blinkende Flugzeuge, Schiffe, Autos oder Gebäude, die mit einem blinkenden Symbol gekennzeichnet sind. Wird eine bestimmte Anzahl derselben vernichtet, gelangt der Spieler in den jeweils nächsten Abschnitt. Nach der bekannten Flusslandschaft ist dies eine Landstraße, zu deren Seiten jeweils unterschiedliche Gebäude liegen, danach eine Stadt mit Wolkenkratzern. Hier sollte man der Versuchung widerstehen, diese ohnehin unzerstörbaren Bauten anzugreifen, und stattdessen die niedrigen weißen Regierungsgebäude (sehen wie griechische Tempel aus) in der Mitte der Straße bombardieren. Keine Sorge, wenn man eines verpasst - nach der nächsten Landung unternimmt man einen neuen Anflug. Nachdem man drei dieser Regierungsgebäude geplättet hat, wird nach der nächsten Landung die Titelmelodie abgespielt. Danach geht das Spiel von vorne los.
[bearbeiten] Cheats
[bearbeiten] Kritik
1570: "Zwar nicht gerade pazifistisch ;-), habe damals aber etliche Stunden mit dem Spiel verbracht. Ein echtes Evergreen, für mich eins der Spiele, das mir sofort beim Thema C64 in den Sinn kommt."
Shakermaker303: "Sehr gelungener Shooter, wenn nicht sogar DER Shooter für den C64. Macht immer wieder Laune. Geniale Steuerung und viele Gimmicks im Spiel machen es für mich zu einem Klassiker. Die Soundumsetzung ist auch gut gelungen, wenn man z.B. Treffer landet oder Treffer einsteckt. Kann ich nur jeden ans Herz legen, der es noch nicht gespielt hat. Höchstpunktzahl 10 selbstverständlich."
Robotron2084: "Blue Max ist ein Zaxxon-Klon der das C64-Gegenstück in JEDER Hinsicht übertrifft. Mitreissende Action und ohrenzerfetzend schrill-laute Explosionen (über Anlage wackelt da wirklich die Wand) ergeben einen der besten frühen Shooter den der Brotkasten erleben durfte. Gestört wird die Perfektion lediglich dadurch, dass man das Spiel nicht erfolgreich beenden kann, sobald man eine gewisse Anzahl an "special Targets" nicht erwischt hat. Es geht dann in einen Endlos-Modus über, wie es für Ballerspiele üblich ist, in dem man dann allerdings wiederum versuchen kann einen möglichst hohen Score anzuhäufen. Für mich ist das Spiel ein wirklich grandioser Asbach-Ur-Oldie und bekommt deshalb auch 8 von 10 Punkten. Gut gemacht, Synapse!"
[bearbeiten] Sonstiges
- Die Indizierung des Spiels wurde im Juli 2010 von der BPjM durch Listenstreichung gemäß §18 Abs. 7 JuschG (Zeitablauf) aufgehoben (Quelle).
Cover
[bearbeiten] Highscore
- Robotron2084 - 16.140 (04.08.2009)
- Champ - 14.770 (22.07.2009)
- St - 9.570 (18.03.2009)
- Helmutx - 8.300 (28.02.2010)
- Retro-Schulzi - 2.230 (23.05.2010)
[bearbeiten] Weblinks
| Wikipedia: Blue Max |
| Wikipedia: Blue Max |
- C64Games.de - Spiel Nr. 238
- Lemon64 - Spiel Nr. 310
- Gamebase64.com - Spiel Nr. 893
- Testbericht Nr. 1574 auf
Videos
Kategorien: Spiel | Shoot'em Up | 1983



