CP/M

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Das Betriebssystem CP/M wurde im Jahre 1976 von G.Kildall für Digital Research für PCs entwickelt. Die Abkürzung steht für Control Programm for Microcomputers und wurde entwickelt für die 8-Bit Prozessoren von Intel 8080 und 8085, sowie für den Z80 von Zilog. Für die Intel Mikroprozessoren mit 16-Bit 8086 und 8088 gibt es eine angepasste Version namens CP/M 86. Es gibt verschiedene weitere CP/M-Versionen. Bis 1988 lief CP/M auf rund 250 unterschiedlichen Computersystemen.

Folgende Programmiersprachen laufen unter CP/M: Cobol, PL/1, Algol, Fortran, sowie

  • BASIC
  • C
    • BDS-C (verbreitet in USA)
    • C80
    • SMALL C (Public Domain)
  • Forth
    • FORTH83 (Public Domain; SIG/M Nr.204)
  • Pascal
    • Turbo Pascal
    • Nevada Pascal
    • JRT Pascal (Public Domain; SIG/M Nr.82 ) mit Linker, Assembler, Debugger, Hilfsprogramme

CP/M besteht aus den drei großen Modulen: CCP, BIOS und BDOS.

CP/M-Befehle bzw. interne Software

  • RMAC Aufruf des Makro-Assembler
  • LINK Linker des Makro-Assembler
  • LIB Assemblerprogrammverwalter LIB.COM
  • DIR Aufruf des Directory einer Diskette
  • PIP Diskettenkopierprogramm
  • SUBMIT Stapelverarbeitungsprogramm
  • ED zeilenbasierter Texteditor


Es war in den 70er- und 80er-Jahren weit verbreitet, bis die Konkurrenz IBM und Microsoft mit DOS das CP/M verdrängten. Für CP/M gibt es eine große Softwarevielfalt (u.a. dBASE II, Wordstar, Multiplan).

[bearbeiten] Links

Wikipedia: CP/M
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