Caveman Ugh-Lympics

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Caveman Ugh-Lympics
Titelbild von Caveman Ugh-Lympics
Spiel Nr. 98
Entwickler Jeff Tunnell, Greg Johnson
Firma Dynamix
Publisher Electronic Arts
Musiker Alan McKean, Bryce Morsello
HVSC-Datei GAMES/A-F/Caveman_Ugh-Lympics.sid
Release 1988
Plattform(en) C64, MS-DOS, NES
Genre Sport, Multi-Event
Spielmodi Einzelspieler
bis zu 6 Spieler (abwechselnd)
2 Spieler (simultan)
Steuerung Icon Port2 1.pngIcon joystick 1-2.png
Medien Icon disk525 2.png
Sprache Sprache:englisch
Information

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bewertung

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.52 Punkte bei 31 Stimmen (Rang 163).
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64er 7 Ausgabe 8/89
C64Games 8 19. November 2007 - "super" 7781 downs
Lemon64 8 04. Januar 2011 - 61 votes
Kultboy.com 6,75 19. Juli 2009 - 16 votes
Powerplay 47% Ausgabe 10/89
ASM 92% (11/12) Ausgabe 12/88
ZZap64 80% Ausgabe 1/89


[Bearbeiten] Beschreibung

"Steinzeitspiele" für den C64 gab es auch schon vor 1988 eine ganze Menge. Man denke beispielsweise an Dino Eggs oder Quest for Tires. Dynamix sprang also relativ spät auf die Steinzeitwelle auf und knöpfte sich als Thema das Sport-Multi-Event vor. Heraus gekommen ist eine sehr humoristisch umgesetzte Steinzeit-Olympiade.

... Mögen die Spiele beginnen: Ugh-Ugh ...
... Mögen die Spiele beginnen: Ugh-Ugh ...
... Die Disziplinen im Schnelldurchlauf ...
... Die Disziplinen im Schnelldurchlauf ...

Bevor man die Olympiade beginnt, kann man sich für einen von insgesamt sechs Athleten entscheiden. Diese hören auf die wunderschönen Namen Glunk, Thag, Ugha, Gronk, Vincent und mit Crudla ist sogar eine Frau dabei. Jeder der Charaktere hat spezielle Fähigkeiten. Eine doppelte Wahl ist nicht möglich. Deshalb sollte man wohl den Unerfahreneren Spielern die erste Wahl (Gronk) lassen und den Experten im Zweifelsfall mit einem Handicap (Vincent) ausstatten. Es folgt eine Liste der Stärken der einzelnen Athleten:

  • Glunk: Clubbing, Saber Race
  • Crudla: Saber Race, Dino Vault
  • Thag: Matetoss, Fire Making
  • Ugha: Fire Making, Dino Race
  • Gronk: Alle Disziplinen!
  • Vincent: Keine!

Hat man sich nun für einen Athleten entschieden, so kann der Wettkampf in sechs "zeitgemäßen" Disziplinen beginnen.

[Bearbeiten] Mate Toss (Partner-Weitwurf)

Mate Toss: Man traue dem Ehepartner nur so weit, wie man ihn werfen kann!

Der Hammer war noch nicht erfunden. Womit sollte man also als Steinzeitmensch werfen? Was liegt näher, als einfach andere Steinzeitmenschen zu nehmen. Warum nicht gleich die ewig am Höhlendesign herum nörgelnde und nach Fleisch rufende Ehefrau? Wohl auch, um nicht mit Alice Schwarzer oder anderen Feministinnen in Konflikt zu geraten, blieb es nicht beim reinen Frauenweitwurf, sondern Dynamix modifizierte die Disziplin etwas politisch korrekter zum Partnerweitwurf, d. h. Crudla wirft tatsächlich ihren Mann, deutlich zu erkennen. Man packt die bessere Hälfte an den Füßen, holt Schwung wie beim Hammerwerfen und feuert sie nach ausreichender Beschleunigung in die Prärie. Wer am weitesten kommt, gewinnt.

Anleitung

  1. Start: Zunächst Feuer drücken und gedrückt halten!
  2. Schwung holen: Dabei dann mit dem Joystick entsprechend der Rotation des Characters gegen den Uhrzeigersinn Kreisbewegungen ausführen.
  3. Werfen: Wenn man die Frau/den Mann loslassen will, einfach den Feuerknopf loslassen.
  • Besonderheiten: So streng waren die Regeln "damals in der Steinzeit" natürlich nicht, d. h. den Kieselkreis darf man schon auch übertreten, was passiert, wenn man beim Schwung holen aus dem Rhythmus kommt. Allerdings verlangsamt dies den Schwung. Wenn man zu lange in der Schwungphase braucht, läuft der Werfer vor Erschöpfung zunächst rot, dann lila, dann blau an. Es wird dann schwerer bis unmöglich, Schwung aufzunehmen und schließlich lässt er sein Wurfgeschoss einfach los.

[Bearbeiten] Saber Race (Säbelzahntiger-Rennen)

Saber Race: Den letzten beißen bekanntlich die Steinzeit-Katzen!

Hierbei handelt es sich um einen Hindernislauf gegen einen steinzeitlichen humanoiden Konkurrenten und gegen gegen den "Zahn der Zeit", eindrucksvoll verkörpert durch einen Säbelzahntiger. Die Hindernisse stellen Kakteen und Schlammpfützen dar, die es zu uberspringen gilt, denn schließlich hat man keine Zeit für ein Schlammbad oder einen "Aua-Fuß!"-Kriegstanz. Das Spiel findet in einem Split Screen Modus statt. Im unteren Screen läuft der Säbelzahntiger und im ungünstigen Fall auch der langsamere Homo Neandertalensis. Selbstverständlich kann man auch in dieser Disziplin richtig schön gemein sein und den Konkurrenten nach hinten Richtung Tiger schubsen. Wer es nicht schnell genug zum rettenden Baum am Ende der Strecke schafft wird genüsslich verspeist.

Anleitung: Mit Rütteln des Joysticks zwischen Rechts und Links beschleunigt man. Mit dem Feuerknopf überspringt man dabei Hindernisse. Je nachdem was der gewählte Character so an Kondition mitbringt und wie sehr man ihn schindet, muss er dann und wann verschnaufen. Ist man auf gleicher Höhe mit dem Gegenspieler, so sollte man unbedingt mittels Feuerknopf einen Schubser versuchen. Der Säbelzahntiger ist nämlich gar nicht mal langsam und vor allem menschliche Gegenspieler beginnen nicht selten zu verzweifeln, sobald sie im unteren Screen landen, werden hektisch wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange und schließlich zu Tiernahrung.

[Bearbeiten] Fire Making (Feuer machen)

Fire Making: Hau mich nicht immer, sonst raucht's gleich!

Mancher kennt das vielleicht noch aus Pfadfinderzeiten: Man nehme etwas Laub und zwei trockene Hölzchen, die man sehr schnell aneinander reibt so das Funken auf das Laub fallen. Anschließend pustet man sachte auf die Funken bis das Laub anfängt zu rauchen, nun pustet man kräftiger bis es eine helle Flamme gibt. Klingt einfach, kann jedoch kniffelig werden. Einerseits gibt es ja noch die böse Konkurrenz, mit der man um die Wette rubbelt. Man haut sich schon mal gegenseitig einen Stock auf die Zwölf, so dass der Gegner eine Zeit lang Sterne sieht und das gerade glimmende Feuer wieder erlischt. Andererseits muss man vor allem als Raucherlunge beim Pusten auch aufpassen, dass man sich nicht verausgabt, denn sonst läuft man rot an, sieht Sterne und dreht eine Weilte schwindelig den Kopf.

Anleitung:

  1. Stöcke reiben: Joystick schnell zwischen rechts und links hin und her rütteln, bis der Balken unten ganz rechts auf Lila steht und möglichst viele Funken im Holzhaufen liegen.
  2. Entzünden: Solange die Glut liegt, mehrmals hintereinander Joystick kurz nach unten, bis Rauch und eine kleine Flamme entsteht. Erlischt die Glut, muss man durch Reiben einen neuen Versuch starten.
  3. Anfachen: Sobald das Feuerchen brennt, mehrmals mit Joystick hoch Luft holen und dann mit Joystick runter pusten. Je länger man einatmet, desto länger kann man anschließen pusten. Einatmen nicht vergessen, sonst wird einem schwindelig, was wieder Zeit kostet. Man sollte mit kurzem Pusten anfangen und sich dann zu immer längeren Pustern steigern, bis schließlich der Character mit rußigem Gesicht fröhlich grinsend über seinem vollbrachten Werk hockt.
  • Special Move: Per Feuerknopf kann man zwischendurch dem Kontrahenten das Leben schwer machen, indem man ihm mit einem Stock eine zimmert, so dass er eine Weile außer Gefecht gesetzt ist. Natürlich kostet das aber auch eigene Zeit, die im Zweifelsfall besser angelegt wäre, indem man sich auf die eigentliche Aufgabe konzentriert. Man kann gegnerischen Schlägen ausweichen, indem man mit Joystick runter pustet, denn dabei duckt man sich zugleich.

[Bearbeiten] Clubbing (Keulenkampf)

Clubbing: Willst du mich mit der Keule foppen, muss ich dir auf die Rübe kloppen!

Dies ist vielleicht die rustikalste aller Disziplinen. Es gibt keine Tarnung mehr als sportlicher Zweikampf, sondern es gibt direkt auf die Glocke. Die beiden Gegner stehen einander auf einem Felsplateau gegenüber, dessen Kanten bereits gefährlich brüchig aussehen. Jeder Steinzeitmensch ist mit einer Keule bewaffnet und versucht entweder den Gegner K.O. zu hauen oder ihn soweit zur bröckeligen Kante des Felsens zu stoßen, dass er einen Abflug macht.

Anleitung

  • Intimidation Phase: Hier geht es darum, schon vor dem eigentlichen Kampf Raum zu gewinnen. Indem man wild am Joystick rührt, hampelt man herum und macht Faxen. Ziel dieser Phase ist es, den Gegner so einzuschüchtern, dass er zurückweicht. Besonders effektiv z. B. sind ein affenähnlicher Tanz oder aber auch eine Mischung aus Grunzen und Rülpsen.
  • Clubbing Phase: Jetzt wird es ernst, der Kampf beginnt. Es gibt folgende Moves:
  1. Joystick in Blickrichtung: Auf Gegner zu gehen.
  2. Joystick gegen Blickrichtung: Zurück hüpfen, Vorsicht: nicht zu weit an die Kante gehen...!
  3. Joystick hoch + einmal Druck auf Feuer: zarter Hieb ins Gesicht (eher ein Streicheln, wenig Schaden).
  4. Joystick hoch + zweimal Druck auf Feuer: Ausholen und Hammerschlag voll auf die Zwölf (viel Schaden, Gegner sieht kurz Sterne).
  5. Joystick runter: ducken.
  6. Joystick runter + Feuer: Tiefschlag in Richtung Schienbein des Gegners (wenig Schaden, aber blockt den wuchtigen Hammerschlag, und mehrfach ausgeführt hält sich der Gegner irgendwann den Fuß und springt zurück; schöne Methode, jemanden an den Abgrund zu drängen)
  7. Feuerknopf länger drücken: Zeigefinger erheben zur Geste "Schau mal hinter dir, ist das ein Flugsaurier?" (je dümmer der Gegner-Character, desto wahrscheinlicher dreht er sich um, während man selbst schon mal zum nächsten Schlag ausholen kann).
  8. Feuerknopf länger drücken während im Hintergrund Meteor fliegt: Urschrei, der den Gegner ca. die Länge der halben Plattform nach hinten bläst, was oft zur Entscheidung des Kampfes führt. Der Meteor fliegt meist erst etwas später im Hintergrund vorbei (siehe Video rechts). Das Ugh-Lympics-Gegenstück zu heutigen Super/Ultra Moves bei Street Fighter & Co.

Die Runde endet, wenn einer keine Energie mehr hat oder abgestürzt ist.

[Bearbeiten] Dino Race (Dinosaurier-Rennen)

Dino Race: Rechts ist das Ziel, Dino! Nein, das andere Rechts!

Hier haben wir eine sehr frühe Mischform aus Military und Springreiten, nur ist man eben nicht auf einem Pferd sondern auf einem Zwergdinosaurier unterwegs, der mitunter bei falscher Behandlung sehr eigensinnig reagiert. Es geht im Split Screen gegen einen menschlichen oder vom Computer übernommenen Gegner in drei möglichen Geschwindigkeiten über Fluss und Stein. "Begegnen" bzw. gegenseitig behindern kann man sich hier ausnahmsweise mal nicht. Stattdessen malträtiert man das Reittier ordentlich mit der Keule.

Anleitung: Joystick einmal rechts ist Schritttempo. Eigentlich sinnlos, manchmal, in Geröllfeldern, wird man zu diesem Tempo gezwungen. Joystick mehrmals rechts führt zum Trab. Feuer und Joystick runter lässt den Dino nach einem Hieb in die Seite springen, allerdings hängt die Weite vom Tempo ab. Schon kleinste Steinchen können ein unüberwindbares Hindernis darstellen, wenn der Dino zu langsam war oder gar aus dem Stand gesprungen wird. Hat man dagegen ordentlich Speed drauf, kann man selbst ein Geröllfeld überspringen. Der Dino-Galopp, die eindrucksvollste Art zu Reisen, wird im Trab mit Feuer und Joystick hoch erzielt. Man haut dem Dino einen auf den Schädel und versetzt ihn so in Galopp-Tempo. Der Dino rennt wie wild los und macht alle Sprünge selbständig. Aber Vorsicht: wenn man den Galopp-Hieb zu oft ausführt, fängt der Dino zunächst an zu scheuen und in der falschen Richtung herum zu irren. Übertreibt man es dennoch mit der Tierquälerei, bricht er irgendwann beim kleinsten Schlag zusammen. Die Strecke ist in 10 Abschnitte untergliedert. Wenn man einen neuen Abschnitt erreicht, passiert man eine Wegmarkennummer. Links oben in den beiden Split Screens sieht man, wer gerade in welchem Abschnitt ist. Der schnellste siegt natürlich.

[Bearbeiten] Dino Vault (Dinosaurier-Stabhochsprung)

Dino Vault: Die todesmutigen Springer haben offenbar noch nie Jurassic Park gesehen!

So also sah die Urform des Stabhochsprungs aus, man sprang nicht über eine Latte sondern über den Kopf eines hungrigen Tyrannosaurus Rex. "Mahlzeit!" Das jedenfalls denkt sich der lauernde T-Rex, wenn Wettkampfszeit herrscht an der Klippe im Neandertal, denn so mancher Athlet verschätzt sich und landet direkt im Maul des wohl größten fleischfressenden Urzeitreptils. Eine Latte braucht man da gar nicht. Schön animiert sorgt stattdessen zunächst ein Hilfs-Schiedsrichter auf dem Kopf des T-Rex mit einem Stück Fleisch dafür, dass Rexi den Hals länger macht, um die Wettkampfhöhe zu steigern. Darf's ein bisschen niedriger sein? Dann springt der Assistent dem Vieh halt mal beherzt auf den Schädel und schon zieht Rex den Kopf wieder eine Etage tiefer ein.

Anleitung: Diese Disziplin gehört zu den Fummeligsten. Es kommt hier vor allem in der letzten Phase auf Zehntelsekunden Genauigkeit an.

  1. Höhe einstellen: Man kann mit Joystick hoch/runter eine Höhe zwischen 20 und 30 Fuß wählen. Bestätigen mit Feuerknopf.
  2. Anlaufen: Schon das Anlaufnehmen ist nicht ohne. Einmal Feuerknopf drücken zum Loslaufen. Man muss dann erst langsam den Joystick zwischen Links und Rechts hin und her bewegen, dann allmählich schneller werden. Das Schrittgeräusch kann helfen, den Rhythmus zu finden. Man braucht schon eine ordentliche Geschwindigkeit, um überhaupt einigermaßen springen zu können.
  3. Absprung: Wenn man je nach Geschwindigkeit und T-Rex-Höhe einen falschen Absprungpunkt wählt, landet man wie gesagt im Reptilien-Rachen oder prallt gegen den Hals oder fliegt in die Schlucht. Eine gute Orientierung bietet der von rechts gesehen letzte Stein vor der Schlucht im Vordergrund. Hier Feuer drücken und gedrückt halten! Genau kurz vor der maximalen Durchbiegung des Stabes den Feuerknopf loslassen. Wenn man den Zeitpunkt nicht genau abpasst: Nicht verzweifeln, üben, üben, üben...

[Bearbeiten] Gestaltung

... die Epyx-Games werden hier "etwas" veräppelt ...
... die Epyx-Games werden hier "etwas" veräppelt ...
... sogar die Siegerehrung artet aus ...
... sogar die Siegerehrung artet aus ...

Grafik: Im großen und ganzen sehr putzig gestaltete Optik, die man auf dem C64 wohl kaum besser machen kann. Für jeden einzelnen Character gibt es in jeder einzelnen Disziplin ein liebevoll extra animiertes Sprite. Extra für Crudla wurde in der Disziplin Mate Toss sogar noch die Wurf-Frau durch einen Wurf-Mann ersetzt. Die Animationen überzeugen wirklich und führen spontan zu Lachanfällen und selbst später noch zu Schmunzlern. Allein, was der T-Rex so alles mit den Athleten anstellt, kann sich durchaus sehen lassen. Auch die Hintergrundgrafik besticht durch viele kleine Details wie etwa einen kleinen Meteoriten, der beim Clubbing am linken unteren Bildrand einschlägt.

Sound: Man könnte ja mit viel gutem Willen einfach sagen: "Der Sound wurde absichtlich etwas schräg gemixt, weil man in der Steinzeit musikalisch noch nicht so weit war." Fakt ist, dass das zweistimmige Gedudel der Eröffnungszeremonie nun wirklich gemessen am Release-Jahr etwas simpel daher kommt, auch wenn man über die gewollt schrecklichen Dissonanzen hinweg sieht. In den Disziplinen selbst gibt es dann nichts Musikalisches, aber immerhin ein paar FX. In letztere wurde aber längst nicht soviel Detailliebe gesteckt wie in die Grafik. Stattdessen wiederholen sie sich; z. B. klingt das Säbelzahntigerbrüllen beim Saber Race genauso wie das T-Rex-Gebrüll beim Dino Vault.

[Bearbeiten] Hinweise

[Bearbeiten] Allgemeines

  • Verwirrende Joystick-Nummerierung: In dem Spiel gilt Control Port 2 als "Joystick 1" und umgekehrt.
  • Konfusion bei ungerader Spielerzahl: Spielt man mit einer ungeraden Spielerzahl, die größer ist als 1, so herrscht teilweise etwas Verwirrung, wer wann wie oft dran ist. In den Split-Screen-Disziplinen sowie bei Fire Making und Clubbing kriegt man nur als Single-Player einen Computer-Gegner gestellt. Als übrig gebliebenes drittes oder fünftes Rad am Wagen erhält man stattdessen einen menschlichen Sparringspartner, welcher schon dran gewesen ist, dessen Ergebnis aber nicht in die Wertung einfließt. Verwirrt? Gut! ;)
  • Punktevergabe: Nach jeder Disziplin werde nach folgendem Modell Punkte vergeben und für die Endwertung zusammen gezählt:
  1. Platz 40 Punkte
  2. Platz 20 Punkte
  3. Platz 10 Punkte
  4. Platz 5 Punkte
  5. Platz 2 Punkte
  6. Platz 1 Punkt.

[Bearbeiten] Emulatoren

  • Emulator-Spieler müssen darauf achten, dass ständig Programm-Teile nachgeladen werden. Z.B. bei VICE muss also mit den Optionen "True Drive Emulation" ON und "Virtual Device Traps" OFF geladen werden.

[Bearbeiten] Lösung

Normalerweise müsste man mit den Anleitungen der Einzeldisziplinen aus der Beschreibung in diesem Artikel einigermaßen zurecht kommen. Dennoch sei auf folgendes verwiesen:

  • In dem ZIP-Archiv "Manual" der c64games-Version (siehe unten) findet man die ursprünglich beiliegende englischsprachige Anleitung und die "UGH-Zaminer_News" (Steinzeit-Zeitung) als .TXT-Files.
  • Die Version von Hotline/Netherlands (HTL) enthält ein noch knapperes PRG-File namens "CAVEMAN UGH DOX", ebenfalls in englischer Sprache.

[Bearbeiten] Cheats

Keine bekannt.

[Bearbeiten] Kritik

Guybrush: "DER Knaller auf jeder C64-Party bei mir im Keller, ein unfassbarer Gaudi-Garant trotz des beachtlichen Alters des Spiels. 10 von 10 Punkten!"

c64er: "Eins der lustigsten Spiele für den C64. Sehr viel schwarzer Humor in diesem Game. Daher 10 von 10 Punkten!"

TheRyk: "It came on 4 Disk-Sides! Das waren damals und sind auch heute so meine ersten Assoziationen, wenn jemand eine Runde Cavemen Ugh-Lympics vorschlägt. Denn so witzig das Spiel sein mag, einen vernünftigen Software-Fastloader sind die Macher schuldig geblieben. Und zugleich hat man sich auch nicht die Mühe gemacht, den Umfang des Spiels z. B. durch Crunching klein zu halten. So kommt es zu enormen Wartezeiten, die auch für ein Multi-Event Game in keinem guten Verhältnis stehen, bedenkt man, dass es gerade mal sechs Disziplinen gibt. Durch die Detailverliebtheit von Dynamix werden sogar während ein und desselben Events noch jedes Mal die Sprites der verschiedenen Spieler nachgeladen, was irgendwann für Frust sorgt, wenn jene Details nichts Neues mehr bieten. Eine Runde Cavemen Ughlympics kann also ein abendfüllendes Unterfangen sein. Trotz langweiligen Ladezeiten bleibt die Höhlenmensch-Ugha-lympiade aber ein sehr kurzweiliges Spiel, ausgestattet mit massenhaft Jokes und einem erfrischenden Verzicht auf jegliche Form von Fair Play. Sehr gut bzw. 7 von 10!"

[Bearbeiten] Sonstiges

In jeder Disziplin außer Clubbing kann man einen Rekord aufstellen, der für die Nachwelt auf die Diskette gemeißelt wird. Dies gilt auch für die Practice-Bestleistungen.

[Bearbeiten] Cover

... Front-Cover ...
... Front-Cover ...
... Back-Cover ...
... Back-Cover ...

[Bearbeiten] Werbeanzeige

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[Bearbeiten] Videomitschnitt

Video-Longplay von Werner

[Bearbeiten] Highscore

  1. Werner - 3/1/1/0/0/0=150 Punkte
  2. Helmutx - 3/1/0/1/0/0=145 Punkte
  3. TheRyk - 2/1/1/1/0/0)=115 Punkte
  4. Klotz - 1/0/1/1/0/0=55 Punkte
  5. H.T.W - 0/0/0/0/2/0=4 Punkte
  6. Danger Freak - 0/0/0/0/0/1=1 Punkt

Travolta999 - 0/0/0/0/0/1=1 Punkt

Disziplin 1. Platz 2. Platz 3. Platz weitere Plätze
Matetoss 89 foots - Klotz
Matetoss Klotz.png
89 foots - Werner
Matetoss Werner.png
89 foots - TheRyk
Matetoss Ryk.jpg

4) 85 foots - Helmutx
5) 69 foots - H.T.W
6) 25 foots - DangerFreak
7) 22 foots - Travolta999

Saber Race 39.8 sec - Helmutx
Saberrace Helmutx.JPG
40.5 sec - TheRyk
Saberrace Ryk.jpg
47.0 sec - Werner
Saberrace Werner.png
Fire Making 0:14.7 - Werner
Firemaking Werner.png
0:18.7 - Helmutx
Firemaking Helmutx.jpg
0:20.0 - TheRyk
Firemaking Ryk.jpg

4) 0:26.5 Klotz

Dino Race 80.2 sec - Helmutx
Dinorace Helmutx.jpg
82.0 sec - Werner
Dinorace Werner.png
82.5 sec - Klotz
Dinorace Klotz.png

4) 83.3 sec - TheRyk
5) 87.3 sec - H.T.W
6) 146.6 sec - Travolta999
7) 178.5 sec - DangerFreak

Dino Vault 30 foots - Werner
Dinovault Werner.png
30 foots - Helmutx
Dinovault Helmutx.jpg
30 foots - TheRyk
Dinovault Ryk.jpg

[Bearbeiten] Weblinks

WP-W11.png Wikipedia: Caveman_Ughlympics Sprache:english


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