Electronic Arts
Aus C64-Wiki
| Electronic Arts | ||
|---|---|---|
| Gründungsdatum | 1978 | |
| Schließungsdatum | ||
| Unternehmenssitz | Redwood City, USA | |
| Unternehmensleitung | Trip Hawkins, Larry Probst | |
| Anzahl Mitarbeiter | ||
| Mitarbeiter (Auswahl) | ||
| Umsatz | $2,951 Milliarden (2006) | |
| Branche | Video- und Computerspiele | |
| Website | http://www.ea.com | |
| Information | ||
Electronic Arts ist neben Activision der größte Spielehersteller und Publisher. Der Firmensitz befindet sich in Redwood City, Kalifornien, die deutsche Niederlassung befindet sich in Köln. Die Europa-Niederlassung befindet sich in Genf.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Firmengeschichte
Trip Hawkins gründet 1978, mit einem Startkapital von 120.000 US Dollar, die Firma Amazin' Software. Noch vor Jahresende wird beschlossen das die Firma umbenannt wird. Zur Wahl stehen SoftArt, Electronic Artists und Electronic Arts.
Hawkins ist Chairman, CEO und gleichzeitig Präsident der jungen Firma. Um Risikokapital zu beschaffen, richtet Hawkins ein Büro in Don Valentins Risikokapital-Unternehmen Sequoia Capital ein. Dort entwirft er den Plan für ein Geschäftsmodell, dass sich radikal von den Geschäftsmodellen der etablierten Spielehersteller unterscheidet. Wie auch bei Activision werden die Programmierer als Stars gefeiert. Sie werden als Software-Komponisten gefeiert und erhalten Talent-Verträge wie man sie aus der Musikindustrie kennt.
Trip wirbt bei Apple, Xerox PARC und Atari Mitarbeiter ab. Sequoia Capital schießt weitere 1Mio US Dollar zu und es finden sich weitere Investoren. Mit einem Kapital von 2 Mio. US Dollar ausgestattet, eröffnet Hawkins ein Geschäft in San Mateo, Kalifornien. In ersten Werbekampagnen verwendet man Slogans wie Can a computer make you cry?. Diese Anzeigen zeigen auch Fotos der Belegschaft die von Fotografen aufgenommen werden, die hauptsächlich Rockstars fotografieren. Im Gegensatz zu allen anderen Publishern vertrieb Electronic Arts seine Spiele direkt an Einzelhändler. Diese waren aber gewohnt ihre Produkte von Großhändlern zu beziehen. Für Activision zahlt sich der Direktvertrieb allerdings aus, da die Gewinnmargen größer sind als über Zwischenhändler. Somit revolutioniert Electronic Arts die Art und Weise wie Computerspiele entwickelt und vertrieben werden.
[Bearbeiten] Der Aufstieg
Die ersten Spiele erscheinen auf Apple II und Atari 800. Anfangs erscheinen nur mäßig erfolgreiche Spiele. Der große Erfolg stellt sich erst mit dem Erfolg des C64 ein. Auf dem C64 schlägt Electronic Arts wie eine Bombe ein. 1982 arbeiten bereits 11 Personen für Electronic Arts. Bereits ein Jahr später vervielfacht sich die Anzahl der Angestellten. 1983 erwirtschaftet Electronic Arts bereits 5 Mio. US Dollar und ein Jahr später schon 11 Mio. US Dollar. 1984 erwirtschaftet man schon stolze 18 Mio. US Dollar, was Electronic Arts zum größten Publisher auf dem US Markt macht. In Deutschland vermarktet Ariolasoft in den Anfängen C64-Spiele von Electronic Arts.
[Bearbeiten] Deluxe Paint
Neben Computerspielen produziert Electronic Arts ab 1985 auch das Grafik- und Animationsprogramm Deluxe Paint für den Amiga. Später wurde das Programm auf IBM PC portiert, wo es den Namen Deluxe Paint Animation bekam. Auf dem Amiga besaß Deluxe Paint den Status einer Killer Application, was zu einer Kooperation mit Commodore führte. Zwischen 1987 und 1993 war Deluxe Paint der defakto Standard für Computerspiele-Grafik. Die Grafik für Spiele wurde bis Anfang der 90er Jahre zumeist mit Deluxe Paint bzw. seinem Pendant Deluxe Paint Animation geschaffen, egal auf welchem System das Spiel später erschien.
[Bearbeiten] Jüngere Geschichte
In den vergangenen Jahren entwickelte sich EA von einem starken US Publisher zum weltweit größten Publisher von Videospielen. Mit der Übernahme von Kingsoft 1995 zog der deutsche Firmensitz in dessen Firmensitz um. Anfang 2000 wurde Kingsoft komplett integriert und der deutsche Firmensitz zog von Aachen nach Köln.
Kritik an Electronic Arts
Electronic Arts ist in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik geraten. Zum einen weil Electronic Arts oft kleinere Studios aufkauft und dort Massenware produzieren lässt und zum anderen weil erfolgreiche Spieleserien in kurzer Zeit fortgesetzt werden. Viele Studios wurden von Electronic Arts geschlossen nachdem sie ein wenig erfolgreiches Spiel produziert haben. Dementsprechend viele Programmierer verließen Electronic Arts daraufhin um Konkurrenzunternehmen zu gründen. Electronic Arts versuchte in der Vergangenheit auch feindliche Übernahmen von konkurrierenden Publishern.
[Bearbeiten] Spielebibliothek (Auswahl)
- Archon
- Archon II - Adept
- Bard's Tale
- Battle Chess
- Caveman Ugh-Lympics
- D-Bug
- Ferrari Formula One
- Heart of Africa
- M.u.l.e
- Mail Order Monsters
- Murder on the Zinderneuf
- Neuromancer
- One on One: Julius Erving and Larry Bird
- One on One: Michael Jordan and Larry Bird
- PHM Pegasus
- Pinball Construction Set
- Racing Destruction Set
- Realm of Impossibility
- Seven Cities of Gold
- Skate or Die!
- Starflight
- The Bard's Tale
- Last Gladiator
- The Standing Stones
[Bearbeiten] Anwendungen
- Cut & Paste
- Music Construction Set
[Bearbeiten] Werbenazeige
Eine frühe Anzeige von Electronic Arts für Archon, M.U.L.E., Hard Hat Mack und andere Titel.
[Bearbeiten] Links
| Wikipedia: Electronic Arts |
