GET(Raute)

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Begriffsklärung Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. GET (Begriffsklärung).


Anmerkung: Dieser Artikel beschreibt den BASIC-Befehl GET# unter BASIC V2 des Commodore 64.

Typ: Anweisung
Allgemeine Programmier-Syntax: GET#<logische Filenummer>, <Variable>[, <Variable>...]
Abkürzung: gE

Der BASIC-Befehl GET# liest ein einzelnes Zeichen aus dem angegebenen Gerät oder der geöffneten Datei ein. Vor der Benutzung des GET#-Befehls muss zwingend das entsprechende Gerät oder die Datei mit dem BASIC-Befehl OPEN geöffnet werden, dabei muss die gleiche logische Filenummer genutzt werden wie im OPEN-Befehl. Das eingelesene Zeichen wird in einer Variable (Zeichenketten-, Fließkomma- oder Ganzzahlvariable) abgelegt, wobei darauf zu achten ist, dass Zahlenvariablen nur Zahlen einlesen können - ansonsten erscheint die BASIC-Fehlermeldung "?SYNTAX ERROR IN Zeilennummer". Um diese BASIC-Fehlermeldung zu vermeiden, sollten für das Einlesen nur Zeichenkettenvariablen genutzt werden. Der GET-Befehl kann nur innerhalb von BASIC-Programmen genutzt werden, ansonsten wird die BASIC-Fehlermeldung ?ILLEGAL DIRECT ERROR ausgegeben.

Es werden beim Einlesen alle Zeichen berücksichtigt. Eine Ausnahme ist die Verwendung des Befehls GET# auf dem Bildschirm. Nach jedem Lesevorgang auf dem Monitor wird der Cursor um eine Spalte nach rechts versetzt und das Ende einer logischen Bildschirmzeile (also nach 80 Zeichen) automatisch das RETURN-Zeichen CHR$(13) gesetzt.

Aus Dateien gelesene Nullbytes werden von GET# als Leerstring zurückgegeben.

[Bearbeiten] Beispiele

10 REM 255 BILDSCHIRMZEICHEN IN EINER ZEICHENKETTE SPEICHERN
20 PRINT CHR$(19);: B$="": OPEN 1,3
30 GET#1,A$: B$=B$+A$: IF LEN(B$)<255 THEN 30
40 CLOSE 1
50 PRINT CHR$(147) B$

Ein weiteres Beispiel findet sich unter Floppy/BASIC Diskcopy.

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