PAUSE

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PAUSE
Format: PAUSE ["string",] <sek>
Parameter
"string": Stringkonstante
<sek>: 0..255 (Sekunden)
Einordnung
Typ: Anweisung
Kontext: Bildschirmkontrolle
Aufgabe: Programm für eine festgelegte Zeit anhalten
Shortcut: keiner
Verwandte Befehle
keine


Dieser Artikel beschreibt das Simons'-Basic-Schlüsselwort PAUSE.

Typ: Anweisung
Syntax: PAUSE ["string",] <sek>

PAUSE ist dazu gedacht, einen Bildschirm für eine bestimmte Anzahl von Sekunden auf jeden Fall sichtbar zu halten. Der Befehl hält ein laufendes Programmm also zeitkontrolliert an. Um eine einfache Möglichkeit zu haben, dem Benutzer ein solches Anhalten zu signalisieren, bietet PAUSE den optionalen <string>-Parameter an. Der String wird an der aktuellen Cursorposition ausgegeben und hängt ein <RETURN> an. Nach der Ausgabe steht der Cursor deshalb am Anfang der Folgezeile. Eine Angabe von 0 als Wartezeit ist erlaubt, der Interpreter setzt dann seine Arbeit unverzüglich fort.

Die Wartezeit kann durch Betätigen der <RETURN>-Taste abgebrochen werden.

Beachten:

  1. Werte über 255 für <sek> werden akzeptiert, aber auf Byteformat reduziert. Der Interpreter führt intern ein (<sek> AND 255) durch.
  2. Das Leerzeichen zwischen Befehl und eventuellem Stringparameter ist unbedingt erforderlich, sonst gibt es einen ?SYNTAX ERROR.
  3. Die Verwendung von Stringvariablen als Parameter führt zu einem ?TYPE MISMATCH ERROR.
Beispiel: 

100 PRINT AT(23,23)"";: PAUSE "bitte warten",5
110 PRINT "{clear/home}";

(in der vorletzten Zeile wird ein Hinweis ausgegeben und nach einer Wartezeit von 5 Sekunden
der Bildschirm gelöscht)

Dieser Befehl wurde in TSB so überarbeitet, dass er nunmehr voll funktionsfähig ist, siehe PAUSE (TSB)

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