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RCOMP

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RCOMP
Format: RCOMP
Parameter
keine
Einordnung
Typ: Anweisung
Kontext: Strukturkontrolle
Aufgabe: nimmt die letzte Bedingungsklausel erneut auf
Shortcut: keiner
Verwandte Befehle
ELSE - IF - THEN


Dieser Artikel beschreibt das Simons'-Basic-Schlüsselwort RCOMP.

Typ: Anweisung
Syntax: RCOMP

RCOMP bildet das letzte Ergebnis von IF <bedingung> THEN erneut ab. Mit diesem Befehl kann man also eine Bedingungsklausel über mehrere Zeilen "verlängern". Auf RCOMP folgt der Wahr-Zweig der Klausel (der sich auf jeder neuen Zeile unterscheiden kann), worauf (mit ELSE abgetrennt) auf jeder Zeile erneut auch ein Nicht-Wahr-Zweig folgen darf.

Beachten: Sowohl der Wahr-Zweig als auch der Nicht-Wahr-Zweig wird von RCOMP fortgeführt. Alle RCOMP-Zeilen verhalten sich also genauso wie die ursprüngliche Bedingungsklausel.

Beispiel: 

10 PRINT "test ";
20 FETCH "jn",1,x$: PRINT
30 IF x$ = "j" THEN PRINT "ja": ELSE: PRINT "nein"
40 RCOMP GOSUB 1000: ELSE: GOSUB 1100
50 PRINT "ende"
50 END
1000 PRINT " zufrieden": RETURN
1100 PRINT " nicht zufrieden": RETURN
 
(je nachdem, ob der Benutzer "j" oder "n" drückt, erscheint eine andere Antwortausgabe,
wenn er "n" drückt, werden z.B. alle ELSE-Zweige behandelt)
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