Supergrafik Befehle

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Der Startbildschirm von Supergrafik
Das Buch zu Supergrafik 64
Die Original-Supergrafik-Diskette

Kurzbeschreibung der Supergrafik-Befehle

Im Folgenden werden alle Supergrafik-Befehle mit Parametern beschrieben.
Für ernsthaftes Arbeiten mit Supergrafik wird es eventuell nötig sein, das Supergrafik-Buch zu studieren, da es weitaus mehr Details und Beispiele enthält.

Grundbefehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Beispiele und die Befehlsreferenz sind dem Data Becker "Supergrafik Buch", Anhang 7.3.1 (2. Auflage 1988) [1] entnommen.

Zeichenmodi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modus
zm
Wirkung Beispiel
0 Figur zeichnen PLOT 0,160,100
1 Figur löschen PLOT 1,160,100
2 Figur invertieren PLOT 2,160,100
3 Figur punktieren PLOT 3,160,100
4 Grafikcursor bewegen PLOT 4,160,100

Sekundärbefehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Befehle, die die Angabe eines Zeichenmodus verlangen, können zusätzlich durch drei weitere Funktionen (wahlweise oder kombiniert) erweitert werden, was durch die Erweiterung der Befehlssyntax geschieht:

Funktionserweiterung Beschreibung Beispiel
C Zeichnen mit Farbsetzung;
dieser Sekundärbefehl muss in Kombination mit anderen an erster Stelle stehen. Das Setzen der Farbe geschieht mit dem Befehl PCOL= .
PCOL= 1,2:PLOT C 1,100,150
B m Pinselwahl, wobei m (0 bis 255)
m im LGR: Bildschirmcode eines Zeichens,
m im HGR bzw. MC 8-Bit-Maskierung.
PLOT B 45„20,40
T var Testbefehl; bei PLOT wird getestet, ob an der angesprochenen Stelle bereits ein Punkt vorhanden ist;
  • wenn ja, wird in die angegebene Variable eine "1" geschrieben,
  • wenn nein, dann eine "0".
-

Kombinationsmögichkeiten zum Beispiel bei PLOT:

   PLOT               (zm),x,y
   PLOT C             (zm),x,y
   PLOT   B m,        (zm),x,y
   PLOT C B m,        (zm),x,y
   PLOT        T var, (zm),x,y
   PLOT C      T var, (zm),x,y 
   PLOT   B m, T var, (zm),x,y 
   PLOT C B m, T var, (zm),x,y

Grafikbefehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PLOT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    PLOT zm,x,y
 Beispiel:  PLOT 1,100,199
 Parameter: zm: Zeichenmodus
            x:  x-Koordinate
            y:  y-Koordinate
 Funktion:  Setzen (Löschen etc.) eines Punktes.

PLOT... TO ...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    PLOT zm,x1,yl TO x2,y2 (TO x3,y3 TO ...)
 Beispiel:  PLOT 0,100,199 TO 0,20
 Parameter: zm: Zeichenmodus
            x1:  x-Startkoordinate
            y1:  y-Startkoordinate
            x2:  x-Zielkoordinate
            y2:  y-Zielkoordinate
 Funktion:  Setzen (Löschen etc.) einer oder mehrerer Linien.

PLOT TO ...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    PLOT zm, TO x2,y2 (TO x3,y3 TO ...)
 Beispiel:  PLOT 2, TO 100,199
 Parameter: zm: Zeichenmodus
            x2:  x-Zielkoordinate
            y2:  y-Zielkoordinate
 Funktion:  Setzen (Löschen etc.) einer Linie ausgehend vom Grafikcursor.

CIRCLE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    CIRCLE zm„xm,ym,xr,yr
 Beispiel:  CIRCLE 0,,160,100,80,90 
 Parameter: zm: Zeichenmodus
            xm:  x-Mittelpunktkoordinate
            ym:  y-Mittelpunktkoordinate
            xr:  x-Radius
            yr:  y-Radius
 Funktion:  Setzen (Löschen etc.) einer Ellipse, eines Kreises.

Bögen:

 Befehl:    CIRCLE zm,(sl),xm,ym,xr,yr,wa,we
 Beispiel:  CIRCLE 0,2,160,100,80,90,30,130
 Parameter: zm: Zeichenmodus
            sl:  Seitenlänge (0-255)
            xm:  x-Mittelpunktkoordinate
            ym:  y-Mittelpunktkoordinate
            xr:  x-Radius
            yr:  y-Radius
            wa:  Anfangswinkel (0-360)
            we:  Endwinkel (0-360)
 Funktion:  Setzen (Löschen etc.) von Kreis-, Ellipsen- oder
            Vieleckbögen.

DRAW[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    DRAW zm,str$ ON x,y
 Beispiel:  DRAW 2,A$ ON 160,100
 Parameter: zm:   Zeichenmodus
            str$: Definitionsstring
            x:    x-Koordinate
            y:    y-Koordinate
 Funktion:  Setzen (Löschen etc.) einer frei definierbaren Figur.
0 - hoch 1 - rechts 2 - runter 3 - links
Befehl: DRAW zm,str$ Beispiel: DRAW 2,A$ Parameter: zm: Zeichenmodus str$: Definitionsstring Funktion: Setzen (Löschen etc.) einer frei definierbaren Figur Grafikcursor aus.

FRAME[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    FRAME zm,d,x1,yl TO x2,y2
 Beispiel:  FRAME 0,10,100,100 TO 200,150
 Parameter: zm: Zeichenmodus 
            d:  Rahmendicke
            x1: x-Eckkoordinate 1
            y1: y-Eckkoordinate 1
            x2: x-Eckkoordinate 2
            y2: y-Eckkoordinate 2
 Funktion:  Setzen (Löschen etc.) eines Rahmens definierter Dicke.

FILL[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    FILL zm,x1,yl TO x2,y2
 Beispiel:  FILL 0,100,100 TO 200,150	
 Parameter: zm: Zeichenmodus	
            x1: x-Eckkoordinate 1
            y1: y-Eckkoordinate 1
            x2: x-Eckkoordinate 2
            y2: y-Eckkoordinate 2
 Funktion:  Setzen (Löschen etc.) eines Feldes.

TEXT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    TEXT zm,str$,x,y,m
 Beispiel:  TEXT 0,"HALLO",100,130,0
 Parameter: zm:   Zeichenmodus
            str$: zu schreibender Text
            x:    x-Koordinate
            y:    y-Koordinate
            m:    Textmodus (0,1)
 Funktion:  Setzen (Löschen etc.) eines Textes als Grafik:
m = 0: Großschrift/Grafikzeichen m = 1: Groß-/Kleinschrift

PAINT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    PAINT zm,x,y
 Beispiel:  PAINT ,160,100
 Parameter: zm: Zeichenmodus
            x:  x-Koordinate des Testpunktes
            y:  y-Koordinate des Testpunktes
 Funktion:  Ausfüllen eines beliebig geformten Grafikbereichs.

GMODE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    GMODE (s)(,m)(,or,ur)
 Beispiele: GMODE 0,1
            GMODE 2,7,30,70
 Parameter: s:   Seitenmodus (s.u.)
            m:   Grafikmodus (s.u.)
            or:  oberer Textrand bei m=7/8 
            ur:  unterer Textrand bei m=7/8
 Funktion:  Bestimmen des Grafikmodus:
s=0: Grafikseite 1 wird angezeigt und befehligt s=1: Grafikseite 1 wird angezeigt, Seite 2 aber befehligt s=2: Grafikseite 2 wird angezeigt und befehligt s=3: Grafikseite 2 wird angezeigt, Seite 1 aber befehligt
m=0: Textmodus bzw. LGR werden angezeigt und auch befehligt m=1: HGR wird angezeigt und befehligt m=2: MC wird angezeigt und befehligt m=3: HGR wird angezeigt, LGR jedoch befehligt, d.h. die Grafikbefehle beziehen sich auf die unsichtbare LowGrafik m=4: MC wird angezeigt, jedoch LGR befehligt m=5: LGR und normaler Text werden angezeigt, die Befehle gelten aber für die hochauflösende Grafik m=6: LGR bzw. Text werden angezeigt, MC jedoch befehligt m=7: Gemischte Text- und Grafikanzeige, LGR wird befehligt. Im Anschluss wird die Angabe der Fensterposition verlangt m=8: Gemischte Text- und Grafikanzeige, HGR wird befehligt; Angabe der Fensterposition

GCLEAR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    GCLEAR (m)(,xl,yl TO x2,y2)
 Beispiele: GCLEAR
            GCLEAR 255
            GCLEAR 4,30,40 TO 50,70
 Parameter: m:  Löschmaske
            x1:  x-Koordinate Fenster oben links
            y1:  y-Koordinate Fenster oben links
            x2:  x-Koordinate Fenster unten rechts
            y2:  y-Koordinate Fenster unten rechts
 Funktion:  Löschen des Grafikbildschirms bzw. eines Bild-
            schirmfensters.

INVERS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    INVERS (m)(,xl,yl TO x2,y2)
 Beispiele: INVERS
            INVERS 240
            INVERS 240,20,30 TO 60,70
 Parameter: m:   Invertierungsmaske
            x1:  x-Koordinate Fenster oben links
            y1:  y-Koordinate Fenster oben links
            x2:  x-Koordinate Fenster unten rechts
            y2:  y-Koordinate Fenster unten rechts
 Funktion:  Invertieren des Grafikbildes oder eines Grafik- 
            fensters mit 256 verschieden Masken.

GCOMB[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    GCOMB m (,xl,yl TO x2,y2 (TO x3,y3))
 Beispiele: GCOMB 1
            GCOMB 2,20,30 TO 50,120
            GCOMB 3,40,10 TO 90,130 TO 30,50
 Parameter: m:  Verknüpfungsmodus (0-7)
            x1:  x-Koordinate Fenster oben links
            y1:  y-Koordinate Fenster oben links
            x2:  x-Koordinate Fenster unten rechts
            y2:  y-Koordinate Fenster unten rechts
            x3:  x-Koordinate Zielfenster oben links
            y3:  y-Koordinate Zielfenster oben links
 Funktion:  Verknüpfung beider Grafikseiten, zweier Bild-
            schirmfenster, Verschiebung eines Grafikfensters:
m=0, m=4: UND-Verknüpfung zweier Seiten m=1, m=5: ODER-Verknüpfung zweier Seiten m=2, m=6: EXKLUSIV-ODER-Verknüpfung der Seiten m=3, m=7: Kopieren eines Bildschirmfensters in die andere Seite

TRANS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    TRANS m
 Beispiel:  TRANS 1
 Parameter: m: Zeichensatz (0/1)
 Funktion:  Kopieren der Textseite in die Grafik.
m=0: Groß-/Grafiksatz m=1: Groß-/Kleinschrift

GMOVE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    GMOVE m,za,ze
 Beispiel:  GMOVE 0,10,20
 Parameter: m:  Verschiebemodus (0-3)
            za: Anfangszeile (0-24)
            ze: Endzeile (0-24)
 Funktion:  Horizontales Rollen/Verschieben des Bildschirms:
m=0: Links rollen m=1: Rechts rollen m=2: Links verschieben m=3: Rechts verschieben

SCALE=[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SCALE= r,s
 Beispiel:  SCALE= 1,5
 Parameter: r:  Rotationswinkel
            s:  Größe
 Funktion:  Rotieren und Vergrößern einer DRAW-Figur.


Farbbefehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

COLOR=[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    COLOR= r,h
 Beispiel:  COLOR= 2,6
 Parameter: r:  Rahmenfarbe (0-15)
            h:  Hintergrundfarbe (0-15)
 Funktion:  Festlegen der Rahmen- und Hintergrundfarbe.

SCOL=[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SCOL= n,f
 Beispiel:  SCOL= 1,14 : setzt die Farbe 14 für Farbregister 1 im gesamten Bildschirm
 Parameter: n:  Farbregister = Auswahl des Farbspeichers; HGR 0 bis 1, MC 0 bis 3
            f:  Farbe
 Funktion:  Festlegen der Zeichenfarbe für den gesamten Bildschirm
            und Setzen der Punktfarben.

PCOL=[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    PCOL= n,f
 Beispiel:  PCOL= 1,14
 Parameter: n: Farbregisternummer/Registermodus (0-4)
            f:  Farbnummer (0-15)/Farbregisternummer (0-3)
            n und f haben die gleiche Funktion wie bei SCOL=, falls n zwischen 0 und 3 liegt.
            n = 4 erfüllt eine weitere Aufgabe: 
            PCOL= 4,1 z.B. bestimmt, dass alle Figuren, Texte oder Punkte 
            von nun an mit der Registernummer 1 gezeichnet werden, d.h. die Farbe des Registers 1 annehmen.
 Funktion:  Festlegen der Zeichenfarbe; (noch) kein Zeichnen.


Eingabe/Ausgabe-Befehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

GSAVE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    GSAVE (LGCF),s,"filename"(,ga)
 Beispiel:  GSAVE GCF,1,"MULTICOLOR",8
 Parameter: LGCF : Formatsteuerung (s.u.)
            s:   Angesteuerte Grafikseite (1 oder 2)
            ga:  Geräteadresse
 Funktion:  Speichern der Grafik, der Farbe- oder Textdaten:
Der erste Parameter bestimmt die Speicherbereiche, ihre Reihenfolge und damit auch die Startadresse. Siehe dazu die Speicherbelegung. L: Low-Grafik (Text)(1000 Bytes) G: Grafikspeicher (Bitmap)(8000 Bytes) C: Farbvideoram (1000 Bytes) F: Farbram (1000 Bytes) Die Hintergrundfarbe wird nicht mit gespeichert. Beispiele: GSAVE LF,1,"TEXT",8 GSAVE GC,1,"HGR MIT FARBE",8 GSAVE G,2,"HGR OHNE FARBE",8 GSAVE GCF,1,"KOALA-FORMAT",8

GLOAD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    GLOAD (LGCF),s,"filename"(,ga)
 Beispiel:  GLOAD GCF,1,"MULTICOLOR",8
 Parameter: LGCF:  Formatsteuerung (s.u.)
            s:   Angesteuerte Grafikseite
            ga:  Geräteadresse
 Funktion:  Laden der Grafik, Farbe oder Text
Die Hintergrundfarbe muss man ggf. mit SCOL= selbst setzen.

HCOPY[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    HCOPY# n
 Beispiel:  HCOPY# 1
 Parameter: n:  logische Dateinummer
 Funktion:  Anfertigen einer Hardcopy der Grafikanzeige:
- HCOPYD cf,df - Farbzuordnung (nur Farbdrucker) - HCOPY#n,d - HCOPY nur für Farbdrucker


Sprite-Befehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SREAD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SREAD str$
 Beispiel:  SREAD A$
 Parameter: str$ : Zielstringvariable
 Funktion:  Einlesen von 63 Werten aus DATA-Zeilen für eine Spritedefinition.

SDEFINE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SDEFINE s,str$
 Beispiel:  SDEFINE 9,A$
 Parameter: s:    Spritenummer (0-15)
            str$: Definitionsstring	
 Funktion:  Spritedefinition gemäß Spritedaten der gegebenen Zeichenkette festlegen.

SPOWER[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SPOWER or,ur
 Beispiel:  SPOWER 100,150
 Parameter: or:  oberer Fensterrand
            ur:  unterer Fensterrand
 Funktion:  Zuschalten des zweiten Spritesatzes.
 Befehl:    SPOWER
 Beispiel:  SPOWER
 Parameter: ---
 Funktion:  Abschalten des zweiten Spritesatzes.

SMODE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SMODE s,m,f1 (,f2,f3)
 Beispiele: SMODE 1,3,7	
            SMODE 1,8,7,2,14
 Parameter: s:   Spritenummer
            m:   Spritemodus (s.u.)
            f1:  Farbe 1 (individuell)(0-15)
            f2:  Farbe 2 (Multicolor-einheitlich)(0-15)
            f3:  Farbe 3 (Multicolor-einheitlich)(0-15)
 Funktion:  Bestimmen der Spriteeigenschaften:

m | m | Vergrößerung | Priorität vor MC|HGR|x-Richtung|y-Richtung| dem Hintergrund --+---+----------+----------+---------------- 8| 0| nein | nein | ja 9| 1| ja | nein | ja 10| 2| nein | ja | ja 11| 3| ja | ja | ja 12| 4| nein | nein | nein 13| 5| ja | nein | nein 14| 6| nein | ja | nein 15| 7| ja | ja | nein

SSET[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SSET s,x,y (,sp)	
 Beispiele: SSET 1,100,120	
            SSET 1,100,120,4	
 Parameter: s:  Spritenummer	
            x:  Sprite-x-Koordinate	
            y:  Sprite-y-Koordinate	
            sp: Geschwindigkeit für Spritebewegung
 Funktion:  Positionieren eines Sprites.

SSET... TO...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SSET s,xl,yl TO x2,y2 (,sp)
 Beispiele: SSET 1,100,120 TO 50,40	
            SSET 1,100,120 TO 50,40,4
 Parameter: s:  Spritenummer	
            x1: Sprite-x-Startkoordinate
            y1: Sprite-y-Startkoordinate
            x2: Sprite-x-Zielkoordinate
            y2: Sprite-y-Zielkoordinate
            sp: Geschwindigkeit für Spritebewegung
 Funktion:  Bewegen eines Sprites von xl,yl nach x2,y2.

SSET TO...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SSET s TO x2,y2 (,sp)
 Beispiele: SSET 1 TO 50,40
            SSET 1 TO 50,40,4
 Parameter: s:  Spritenummer
            x2: Sprite-x-Zielkoordinate
            y2: Sprite-y-Zielkoordinate
            sp: Geschwindigkeit für Spritebewegung
 Funktion:  Bewegen eines Sprites von der momentanen Position
            nach x2,x2.

SWAIT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SWAIT s
 Beispiel:  SWAIT 2
 Parameter: s:  Spritenummer
 Funktion:  Warten bis genanntes Sprite sich nicht mehr bewegt.

IF# ... THEN ...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    IF# par THEN ...
 Beispiel:  IF# U,1 THEN ...
 Parameter: par: Sekundärfunktion
 Funktion:  Bedingtes Verzweigen
            unter definierten Bedingungen:
IF# U p THEN ... : Verzweigung bei Joystick in Port p nach oben gedrückt
IF# D p THEN ... : Verzweigung bei Joystick nach unten.
IF# R p THEN ... : Verzweigung bei Joystick nach rechts.
IF# L p THEN ... : Verzweigung bei Joystick nach links.
IF# B p THEN ... : Verzweigung, wenn der Feuerknopf (Button) Ihres Joysticks ge- drückt ist.
IF# CN THEN ...: Verzweigung, wenn gerade im Augenblick eine Kollision eines Sprites mit einem anderen Sprite oder mit einem Hintergrund- zeichen stattfindet.
IF# C THEN ...: Einschalten des Kollisionsinterrupt-Modus.
IF# CC THEN ... : Ausschalten des Kollisionsinterrupt-Modus.

IRETURN[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    IRETURN
 Beispiel:  IRETURN
 Parameter: ---
 Funktion:  Beenden der Unterbrechungsroutine.


Ton-Befehle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VOLUME=[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    VOLUME= v
 Beispiel:  VOLUME= 15
 Parameter: v:  Lautstärke
 Funktion:  Einstellen der Lautstärke.

SOUND[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    SOUND st,w,a,d,s,r (,f (,p))
 Beispiele: SOUND 1,3,12,11,5,5
            SOUND 1,3,12,11,5,5,1
            SOUND 1,3,12,11,5,5,1,100
 Parameter: st: Stimme (1-3)
            w:  Wellenform (0-8)
            a:  Attack (Anschwellzeit)
            d:  Decay (Abschwellzeit)
            s:  Sustain (Haltelautstärke)
            r:  Release (Ausklingzeit)
            f:  Filter an/aus (0-1)
            p:  Pulsrate (Tastverhältnis)(0-4095)
 Funktion: Einstellen des Klangbildes:
w=0: Stimme ist stumm w=1: Dreiecksschwingung w=2: Sägezahn w=3: Dreieck und Sägezahn w=4: Rechteck w=5: Dreieck und Rechteck w=6: Sägezahn und Rechteck w=7: Dreieck, Sägezahn und Rechteck w=8: Rauschen

FILTER[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    FILTER fa (,ff,rf)
 Beispiel:  FILTER 4
            FILTER 4,1000,14
 Parameter: fa:  Filterart (0-7)
            ff:  Filtergrenzfrequenz (0-2047)
            rf:  Filterresonanzfrequenz (0-15)
 Funktion:  Einstellen der Filter:
fa=0: kein Filter an fa=1: Tiefpass fa=2: Bandpass fa=3: Tief- und Bandpass fa=4: Hochpass fa=5: Hoch- und Tiefpass (Bandsperre) fa=6: Hoch- und Bandpass fa=7: Hoch-, Band- und Tiefpass (Bandsperre)

TUNE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    TUNE st,l,n,o (,v)
 Beispiele: TUNE 2,30,3,4
            TUNE 2,30,3,4,14 
 Parameter: st: Stimme (1-3)
            l:  Länge des Tones (0-65535)
            n:  Note (0-12)
            o:  Oktave (0-7)
            v:  Verstimmung (0-255)
 Funktion:  Spielen eines Tones:
c, cis, d, dis, e, f, fis, g, gis, a, ais, h 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
v=1-127: Verstimmung um v nach oben v=255-128: Verstimmung um 256-v nach unten


Utilities[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIRECTORY[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    DIRECTORY
 Beispiel:  DIRECTORY
 Parameter: ---
 Funktion : Anzeigen des Disketteninhaltsverzeichnisses
            ohne Programmverlust
Leider wird nur die Geräteadresse 8 unterstützt.

MERGE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    MERGE "filename",ga
 Beispiel:  MERGE "HUSTENBONBON",8
 Parameter: ga:  Geräteadresse
 Funktion:  Anhängen eines Basicprogrammes von Diskette an
            ein bereits im Speicher befindliches.

RENUM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    RENUM sz,a
 Beispiel:  RENUM 10,50
 Parameter: sz: Startzeilennummer der neuen Version
            a:  Abstand der Basiczeilennummern (1-255)
 Funktion:  Umnummerierung der Zeilen eines Basicprogrammes.

DTASET[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    DTASET zn
 Beispiel:  DTASET 100
 Parameter: zn: Zeilennummer
 Funktion:  Setzen des DATA-Zeigers auf eine bestimmte Zeile.

KEY[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    KEY ft,"definition"
 Beispiel:  KEY 2,"LIST"+CHR$(13)
 Parameter: ft:  angewählte Funktionstaste (1-8)
            "definition": String aus max. 16 Zeichen
 Funktion:  Umprogrammieren der Funktionstasten:
Vorbelegung der Funktionstasten in Supergrafik: f1: "LIST"+CHR$(13) f2: CHR$(147)+"LIST"+CHR$(13) f3: "DIRECTORY"+CHR$(13) f4: "GMODE,7,161,250"+CHR$(13) f5: "GMODE,0"+CHR$(13) f6: "GMODE,8,161,250"+CHR$(13) f7: "GMODE,1"+CHR$(13) f8: "RENUM10,10"+CHR$(13)

PADDLE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    PADDLE var,pn
 Beispiel:  PADDLE A,2
 Parameter: var: Zielvariable
            pn:  Paddlenummer (1-4)
 Funktion: Auslesen der A/D-Wandler (Paddle-Werte).

POS=[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Befehl:    POS= s,z
 Beispiel:  POS= 10,15
 Parameter: s:  Spalte (0-39)
            z:  Zeile (0-24)
 Funktion:  Positionieren des Text-Cursors.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle: Supergrafik Buch, Anhang Kap. 7.3.1, Seite 695-713 (2. Auflage 1988)
    Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: 3-89011-213-7