Typenraddrucker

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Ein Typenraddrucker funktioniert genauso wie eine elektrische Schreibmaschine, d.h. die Zeichen werden über ein Farbband (oft schwarz oder blau) auf das Papier geschlagen. Die Steuerung des Druckkopfes von links nach rechts erfolgt über einen Motor und das Anschlagen der Zeichen erfolgt über einen Elektromagneten. Die Zeichen (hier auch Typen genannt) befinden sich auf ein Rad, das über einen Motor entsprechend positioniert wird.

Zwar sind Schriftbild und Druckqualität besser als bei einem Laserdrucker, jedoch ist durch die Begrenzung der 92 Zeichen die Ausdrucksmöglichkeit auf Schrift und Satzzeichen begrenzt.

[Bearbeiten] Vorteile

  • Geringe Störanfälligkeit
  • Geringe Kosten
  • Möglichkeit, Durchschläge zu erstellen
  • Einsatz von Endlospapier und schweren Papiersorten
  • Bessere Druckqualität als beim Nadeldrucker

[Bearbeiten] Nachteile

  • Hoher Lärmpegel beim Druckvorgang
  • Fehlender Grafikausdruck
  • Begrenzte Buchstaben-/Zeichenanzahl
  • Schriftartenwechsel nur durch Austausch des Typenrads

[Bearbeiten] Typenraddruckermodelle

  • Commodore: CBM8026, CBM8027, CBM 8028, CBM 8229 (CBM 8028 mit 16 KByte Speicher), DPS-1101, DPS-1120
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