VICE

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VICE
Der Startbildschirm.
Entwickler Andreas Boose, Tibor Biczo, Dag Lem, Andreas Dehmel, Thomas Bretz, Andreas Matthies, Martin Pottendorfer, Spiro Trikaliotis, David Hansel, Markus Brenner, Marco van den Heuvel
Verleger Viceteam
aktuelle Version VICE 2.4 vom 16. November 2012
Lizenz GPL
Plattform Acorn RISC OS, Amiga, BeOS, DOS, Mac OS X, Linux, OS/2, Solaris, Windows und weitere
Bedienung Icon tastatur.png, Icon maus.png
Formate D64, D81, T64, TAP, CRT, G64, x64 und weitere
Sprache Sprache:englisch Sprache:deutsch Sprache:französisch Sprache:italienisch Sprache:dänisch Sprache:niederländisch Sprache:polnisch und weitere

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Kurzbeschreibung

VICE ("Versatile Commodore Emulator") ist ein Programm, das auf verschiedenen Plattformen läuft und Programme für die 8-Bit-Computer von Commodore ausführen kann. Die Version für Windows nennt sich WinVICE. Vice emuliert die meisten Modelle und Modellvarianten der 8-Bit-Computer von Commodore, namentlich: C64 (ausserdem den C64DTV), C128 (Stock, D, DCR), VC20, die PET-Reihe, die C264-Reihe (C16/Plus/4 und Prototypen), sowie die CBM-II-Reihe (C5xx/C6xx/C7xx). Darüber hinaus werden für jedes jeweilige System nahezu alle gängigen Massenspeicher emuliert, sowie eine große Vielzahl von optionalen Rechnerkonfigurationen, Druckern, Eingabegeräten, Speichererweiterungen und verschiedene sonstige teils exotische Hardware-Zusätze auch von Drittherstellern. Die verschiedenen Systeme werden durch separate Programmdateien (z.B. "x64.exe") gestartet, die über fast identische Oberflächen verfügen. Mit enthalten sind ausserdem einige Kommandozeilen-Werkzeuge, sowie ein eigenständiger SID-Player. Da er für sehr viele unterschiedliche Host-Systeme frei verfügbar ist und die meisten 8-Bit-Systeme von Commodore taktgenau in hoher Qualität emuliert, gilt VICE gemeinhin als der vielseitigste und am meisten verbreitete Commodore-Emulator.

[Bearbeiten] Wichtige Hinweise

Die WinVICE-Version 1.17 enthält einen Fehler (Bug), der den Emulator nach gut einer Stunde Laufzeit bei normaler Emulationsgeschwindigkeit zum Absturz bringt. Ab der Version 1.18 und höher ist dieser Fehler behoben.

WinVICE-Version 2.1 hat manchmal Probleme, eine korrekt abspielbare History (Longplay) zu erstellen.
Bei Version 2.2 gibt es einen Fehler bei der History-Funktion, sodass nicht jede damit erstellte History ins AVI-Format gewandelt werden kann. Unklar ist, welche Version wirklich stabil ist...

[Bearbeiten] Besondere Features

Mit der History-Funktion (dem Erstellen von Longplays) kann man den Programmverlauf speichern und wieder abspielen. Das Ganze funktioniert so gut, dass viele gespielte Stunden aufnommen werden können, ohne dass die Aufzeichnung zu groß für einen E-Mail-Anhang wird. Weiterhin kann man beim Abspielen jederzeit unterbrechen und ab dort selbst weiterspielen.

Leider ist nicht jeder VICE-Release dafür gleich gut geeignet (siehe auch Wichtige Hinweise) und eine erstellte History ist oft nicht kompatibel zu neueren oder älteren VICE-Versionen.

Siehe auch Anleitung für das Erstellen einer History bzw. eines Longplays.

[Bearbeiten] Kommentare

  • Worf "Einer der beiden Top-Emulatoren. Hier laufen mindestens 99% aller Programme."
  • Jammet "Der beliebteste Open Source-C64-Emulator den es gibt. Unter einigen Betriebssystemen die einzig wahre Alternative, wenn ein Emulator gebraucht wird, der "so gut wie alles" drauf hat, was allgemein gefordert wird."

[Bearbeiten] Schnellstart

[Bearbeiten] Installation unter Windows

Vice titel.gif

Nach dem Download von WinVICE erhält man eine zip-Datei, mit dem Dateinamen WinVICE-x.x.zip, wobei die beiden x durch die Programmversion ersetzt sind (z. B. WinVICE-1.21.zip). Dieses wird auf die Festplatte entpackt.

Zum Starten wird die Datei x64.exe ausgeführt. Verknüpfungen im Startmenü, auf dem Desktop usw. müssen selbst angelegt werden.

[Bearbeiten] Installation unter Linux

Der Emulator VICE ist in allen wichtigen Linux-Distributionen enthalten. Ihn zu installieren, bereitet Nutzern aber oft Kopfschmerzen, denn in den Paketen fehlt ein wichtiger Teil des Emulators: die C64-ROMS. Sie müssen zwingend nachinstalliert werden, das ist aber einfach.

Hier eine genaue Anleitung zur Installation von VICE unter Linux:

Je nach Distribution (SuSE, Ubuntu, Mepis etc.) wählt man im Paketmanager "Vice" aus und lässt den Emulator installieren. Zur Benutzung ist er bereit, sobald man auch die C64-ROMs installiert hat.

Am einfachsten sind die ROMs in der Windows-Variante von VICE zu finden unter http://vice-emu.sourceforge.net/#download. Diese sind aber auch zumindest seit Version 2.1 im Source-Tar-Ball, z.B. vice-2.1.tar.gz vorhanden.

Hier einfach das Archiv der Windows-Version von VICE (WinVICE) herunterladen, alle benötigten ROMs sind dort enthalten. Das Archiv muss nun in ein beliebiges Verzeichnis extrahiert werden. Anschließend muss der Inhalt der Verzeichnisse

  • C64
  • DRIVES
  • PRINTER

in die gleichnamigen Verzeichnisse unter /usr/lib/vice oder /usr/local/lib/vice/C64 kopiert werden, je nachdem, wo der Paketmanager VICE hininstalliert hat. Das ist alles. Genau geht es so:

  1. Eventuell ausloggen und sich als root-User einloggen.
  2. Alle Dateien aus dem Verzeichnis C64 ins Verzeichnis /usr/lib/vice/c64 oder eben /usr/local/lib/vice/c64 kopieren.
  3. Die Dateien aus Drives in das Verzeichnis /usr/lib/vice/drives oder eben /usr/local/lib/vice/drives kopieren.
  4. Die Dateien aus Printer nach /usr/lib/vice/printer oder eben /usr/local/lib/vice/printer kopieren.

Manche Dateien aus WinVICE sind in den Zielverzeichnissen bereits vorhanden, diese braucht man dann nicht zu ersetzen.

Sind die Dateien kopiert, ist VICE einsatzbereit. Um dann z.B. die C64-Variante des Emulators zu starten, muss in einer Konsole das Kommando "x64" aufgerufen werden.

Die Menüs für die Einstellungen erscheinen bei Linux-VICE beim Drücken der linken bzw. rechten Maustaste. D64-Dateien lassen sich laden, indem beim Linke-Maustaste-Menü der Punkt "Attach disk-Image" ausgewählt wird und nach der Auswahl der gewünschten Datei dann der Button Autostart drückt wird.

[Bearbeiten] Einstellungen

[Bearbeiten] Video-Einstellungen (Video Settings)

Vice options double size.png

Hier braucht man für den Anfang wenig bis gar nichts einzustellen. Wenn eine größere Darstellung des Bildschirms gewünscht ist, einfach die Option Doppelte Größe (Double size) im Menü Optionen (Options) wählen, wie im rechten Bild angezeigt. Eine etwas unschärfere Version des C64-Bildschirms – als Nachahmung eines Fernsehbildes gedacht – wird erreicht, indem im selben Menü die Option PAL Emulation aktiviert wird.

Eine Vollbild-Darstellung bewirkt die Auswahl der Option Vollbild (Fullscreen). Durch das gleichzeitige Drücken der Tasten Alt und D kann diese Darstellung auch während der Emulation erreicht werden.

Vice video settings resolution.png

Um die Auflösung des Vollbildes zu ändern, muss im Menü Einstellungen (Settings) der Menüpunkt Video Einstellungen... (Video settings...) aufgerufen werden, wie im rechten Bild gezeigt. Es ist zu empfehlen, an dieser Stelle auch gleich die Farbtiefe (Bitdepth) von 8 auf 24 Bit zu erhöhen, damit die PAL-Emulation auch im Vollbild funktioniert.

[Bearbeiten] Joystick-Emulation

Vice joystick settings numpad.png

Man kann ohne Joystick sehr gut über Tastatur spielen. Mit der nebenstehenden Einstellung werden die Pfeiltasten auf dem Nummernblock und die rechte Strg-Taste als Feuertaste benutzt. Diese Einstellung ist sehr zu empfehlen, da es so keine Überschneidungen mit der C64-Tastatur gibt.

Alternativ kann man die Tastenbelegung zur Joysticksteuerung auch selbst festlegen. Dabei brauchen nur die Richtungen South, West, East, North und der Fire button definiert werden. Die anderen Tasten können bei Bedarf auch zugeordnet werden.

Wichtig ist, nur einen Joystick-Port zu belegen, wie auf den beiden Bildern dargestellt. Port 2 ist zu empfehlen, weil die meisten Spiele einen Joystick in Port 2 verlangen.

Vice joystick settings.gif


Vice options swap joystick.png


Wenn man auf ein Spiel stößt, das einen Joystick in Port 1 verlangt, können die beiden Ports auch vertauscht werden. Dazu entweder das Menü Options aufrufen und dort Swap Joysticks wählen oder während der Emulation die Tastenkombination Alt-J drücken.

Vice joystick settings joypad.png

Der virtuellen C64-Joystick kann aber auch mit einem PC-Gamepad oder -Joystick emuliert werden. Dazu muss dieses PC-Joypad unter Windows schon korrekt installiert und kalibriert sein. Das heißt, das Joypad muss mit Windowsspielen einwandfrei funktionieren. Um es mit WinVICE zu benutzen, braucht man nur in den Joystick settings den Joystick aus der Liste auswählen. Ein Beispiel ist im rechten Bild zu sehen (dort ist es ein Competition Pro USB).

[Bearbeiten] Sonstige Einstellungen

Wichtig sind noch die beiden Einstellungen True drive emulation und Virtual device traps im Menü Options. Beide Einstellungen sind standardmäßig aktiviert. Wenn ein Spiel einmal nicht funktionieren sollte, kann man die Virtual device traps ausschalten und es erneut versuchen. Die True drive emulation sollte immer eingeschaltet sein. Um T64-Dateien zu starten, muss die Einstellung Virtual device traps aktiviert sein.

[Bearbeiten] Sichern der Einstellungen

Schließlich sollte man noch die gemachten Einstellungen abspeichern, damit sie nicht bei jedem Aufruf des Emulators erneut vorgenommen werden müssen. Dazu ist im Menü Settings der Menüpunkt Save current settings zu wählen.

Das Häkchen hinter Comfirm on exit ganz unten kann abgewählt werden und verhindert so den lästigen Warnhinweis beim Schließen des Emulators.

[Bearbeiten] Starten von Programmen

Vice file autostart.png

Es können verschiedene Arten von Images geladen werden. Eins der am häufigsten gebrauchten ist das Disk-Image (.d64). Man wählt im Menü File den ersten Menüpunkt Autostart disk/tape image. Das Fenster im rechten Bild erscheint. Man wählt die D64-Datei aus und klickt auf Attach, schon wird das Programm geladen und automatisch gestartet. Den Ladevorgang kann man mit einem Druck auf Alt+W beschleunigen. Bei diesem sogenannten Warp mode wird die gesamte Emulationsgeschwindigkeit erhöht. Nach dem Ladevorgang den Warp mode mit derselben Tastenkombination wieder ausschalten.

Falls man ein D64-Image mit mehreren Spielen besitzt oder das entsprechende Spiel nicht mit der ersten Datei gestartet wird, muss man das richtige Spiel bzw. die richtige Startdatei aus dem Inhaltsverzeichnis des D64-Images auswählen. Dazu klickt man einmal auf die D64-Datei und dann doppelt auf das entsprechende Spiel im Inhaltsverzeichnis des D64-Images, das in dem Bereich Image Contents angezeigt wird. Im Beispiel wurde das Spiel Snooker ausgewählt.

Für Neulinge des VICE-Emulators ist die manchmal sehr lange Wartezeit, bis ein Programm geladen oder später gestartet wird, oft irritierend. Viele brechen diesen Vorgang verfrüht ab, weil sie einen Rechnerabsturz vermuten. Es empfiehlt sich, bis zu einer Minute zu warten, bevor man einen solchen Wartevorgang abbricht, auch wenn sich am Bildschirm nichts tut. Dieses Verhalten des Programmes beruht auf der Emulation des Floppylaufwerks (man konnte sich auch beim echten C64 schon mal eine Tasse Kaffee holen während ein Spiel geladen wurde) und dem meistens nachfolgenden Entpacken eines Programms (Entpacken dauert nicht so lange wie Laden, deshalb auf dem echten C64 Zeitersparnis). Da VICE (und auch kein anderer C64-Emulator) keinerlei Hinweis darauf geben kann, (das Laden kann man in der Track/Sektor-Anzeige rechts unten verfolgen) sollte man sich in Geduld üben.

[Bearbeiten] Diskettenwechsel

Vice file attach.png

Bei Spielen, die über mehrere Diskettenseiten gehen, hat man beim Emulieren auch mehrere D64-Images. Gelegentlich fordert ein Spiel dann auf, eine andere Diskette oder Diskettenseite einzulegen. Daher muss man beim Emulieren das entsprechende D64-Image dem Emulator nahebringen. Dazu wählt man im Menü File den Menüpunkt Attach disk image und dann auf Drive 8 oder abgekürzt Alt-8. Es erscheint dann ein sehr ähnliches Fenster wie bei der vorher beschriebenen Autostart disk/tape image-Funktion. Der Unterschied ist nun, dass die gewählte D64-Datei nicht direkt ausgeführt wird, sondern nur ins virtuelle Laufwerk eingelegt wird, wenn Attach angeklickt wird. Das entspricht dem Einlegen einer Diskette beim echten C64. Meistens muss man zur Bestätigung noch den Feuerknopf, die Leertaste, oder eine andere Taste drücken. Das wird einem aber zumeist durch das Programm mitgeteilt.

Für das Extrahieren von Programmen aus D64-Image-Dateien gibt es auch ein Schritt-für-Schritt Tutorial. VICE/PRG_aus_D64_speichern

[Bearbeiten] Snapshot

WinVICE-snapmedia.png

In diesem Menü kann der momentane Zustand des Emulators abgespeichert werden.

Zur Auswahl stehen "Spielstand" (snapshot image), "Spielverlauf" (history) und "Video/Screenshot" (mediafile).

[Bearbeiten] Screenshot (media file)

WinVICE-snapmediabox.png

Zum Erstellen eines Screenshots, ist im Menü Snapshot den Menüpunkt save media file auszuwählen. Es öffnet sich eine Auswahlbox, in der man das Bildformat selektiert und den Dateinamen eingibt.

[Bearbeiten] Netplay

Mittels Netplay können zwei Spieler über Vice online gegeneinander spielen. Folgende Schritte sind durchzuführen:

Netplay
  1. Beide Spieler sollten sicherstellen, dass sie die gleiche Version von VICE benutzen, z.B. 2.1.
  2. Wenn eine Firewall benutzt wird, sollte dort TCP-Port 6502 freigegeben werden.
  3. Ein Spieler klickt bei "Snapshot -> Netplay (experimental)..." auf die Schaltfläche "Start Server".
  4. Derselbe Spieler legt rechts bei Control über ein paar Häkchen noch fest, welche Einstellungen (z.B. Joysticks) er selbst als Server oder der zweite Spieler als Client verwaltet.
  5. Das gewünschte .D64- bzw. .T64-Image muss über "File" attacht werden.
  6. Der Server-Spieler teilt dann dem zweiten Spieler seine IP-Adresse mit.
  7. Der zweite Spieler attacht ein identisches .D64 bzw. .T64-Image.
  8. Als nächstes trägt Spieler Zwei über "Snapshot -> Netplay (experimental)..." rechts von der Schaltfläche "Connect to" die IP-Adresse des Server-Spielers ein und klickt anschließend auf "Connect".
  9. Spieler 1 kann nun das gewünschte Spiel laden und starten.
  10. Wenn alles richtig eingestellt wurde, sollte bei Spieler 2 (Client) im VICE nun nur noch der Server-Spieler 1 die Kontrolle haben. Das heißt, der Client macht nichts, bis der Server ein Zwei-Spieler-Game startet.

Der Hinweis "experimental" deutet an, dass diese Funktion noch nicht voll ausgereift ist. Beim Synchronisieren können je nach Verbindung, vielleicht auch abhängig vom benutzten Joystick Verzögerungen auftreten. Nichtsdestotrotz funktioniert die Methode bereits sehr gut und ermöglicht mit sehr wenig Aufwand eine spontante 2-Player-Internet-Spiele-Session auf VICE.

[Bearbeiten] Hinweise

Manchmal kommt es vor, dass beim Betrieb des Emulators plötzlich der Mauszeiger von Windows verschwunden und nicht wieder auffindbar ist, egal wie heftig man die Maus bewegt. Die Ursache ist so gut wie immer, dass man versehentlich beim Aktivieren oder Deaktivieren des Warp-Modus zusätzlich die Tastenkombination Alt und Q gedrückt hat. Letztere schaltet nämlich die 1351 mouse emulation ein und aus. Also einfach nochmal Alt+Q drücken und schon müsste der Mauszeiger wieder auftauchen.

[Bearbeiten] Turboloader

Auch wenn unter Vice die Auswahl des Menüpunktes Optionen->Warp Modus das Laden beschleunigt, kann es durchaus sinnvoll sein, einen Turbolader zu benutzen.

[Bearbeiten] JiffyDOS

Eine Anleitung wie JiffyDOS unter Vice verwendet werden kann, finden Sie hier: VICE/JiffyDOS

[Bearbeiten] AVI-Videos erstellen

Eine Anleitung wie ein Video unter Vice erstellt werden kann, finden Sie hier: Erstellung eines AVI-Videos

[Bearbeiten] GeoRAM

Um GeoRAM zu emulieren, muss man über Settings → Cartridge/IO Settings → GEORAM Settings "Enable GEORAM" anhaken und per "GEORAM Size" auswählen, wieviel RAM emuliert werden soll. Über die Schaltfläche Browse... neben "GEORAM file" lässt sich auch ein vorhandenes GeoRAM-Image anwählen. Wenn ein GeoRAM Image noch erstellt werden muss oder Änderungen in einem emulierten GeoRAM-Image gespeichert werden sollen, geht das über Settings → Save current settings to specified file.

[Bearbeiten] IDE64

(thumbnail)
Die IDE64 (V3.4) unter VICE

Um eine angeschlossenen IDE64-Steckkarte der Version V3.x zu emulieren, zunächst die Firmware auf unter Custom IDEDOS download web page mit den folgenden Einstellungen herunterladen:

  • Target system: C64 oder C128
  • Cartridge version: V3.1 bis zur V3.4+
  • Disk drive speeder system: None
  • PCLink: keep the default (Standard: PC64)
  • Second SID base address: keep the default (Standard: none)
  • Misc options: keep the default
  1. Die heruntergeladen ZIP-Datei entpacken und die Datei idedosxxx.rom in idedos.bin umbenennen.
  2. In VICE nun Files → Attach Cartridge Image → IDE 64 Interface Image und im Dateifenster die idedos.bin Datei aus dem entsprechenden Verzeichnis zuordnen.
  3. Wenn im Startscreen nun der Bootscreen und im Startbildschirm die Anfangsmeldung 64K RAM SYSTEM IDEDOS V0.9X PATCH XX zu sehen ist, funktioniert die IDE64-Emulation. Es wird nun automatisch ein Festplattenimage (ide.hhd) angelegt, das mit einer Standardgröße von 8MByte (autodetect) nutzbar ist.
  • Unter Settings → Cartridge I/O Settings → IDE64 Settings kann der Speicherort und der Name des Festplattenimages, sowie die Festplattenimagegröße über die veränderte Werte von Cylinders, Heads und Sectors verändert werden, hierzu Autodetect deaktivieren. Es können max. 500MBytes reserviert werden.
  • Sollen die IDE64-Emulation permanent genutzt werden, so können die Einstellungen mit Settings → Save current settings gespeichert werden.
  • Anschließend muss das Festplattenimage formatiert werden:
  1. Zunächst das IDE64-CMOS-Setup aufrufen unter VICE am PC mit den Tasten <^>+<Page up>.
  • Dort im Standard Setup die Option Direct Write auf enabled setzen. Diese Option muss immer beim Arbeiten mit dem Festplattenimage akt
  1. Hierzu das Programm cfsfdisk unter IDEDOS 0.90 utils only herunterladen.
  2. Die ZIP-Datei entpacken und das Programm cfsfdisk,prg in cfsfdisk umbenennen.
  3. Anschließend die Datei cfsfdisk in den VICE-Emulator mit der rechten Maustaste ziehen. Es wird nun automatisch geladen und gestartet. Alternativ geht auch die unbenannte Datei über das Diskettenlaufwerk 8 zu laden, dazu als D64-Image das Verzeichnis des entpackten ZIP-Archivs angeben. (Options → True Drive Emulation muss dabei deaktiviert sein !)
  4. In CFS-FDISK nun das Festplattenimage auswählen (Standard 12) und die Festplattenkapazität in Cylinders (Standard 256), Heads (Standard 4) und Sectors (Standard 16), sowie LBA-Mode angeben.
  5. Danach mit n eine neue Partition mit Partitionsnummer, Partitionsgröße und Partitionsnamen anlegen.
  6. Mit w die Partition abspeichern und formatieren.
  7. Abschließend VICE neu starten. Danach ist das Festplattenimage in VICE einsatzbereit.

[Bearbeiten] ZoomFloppy

Eine ZoomFloppy kann von VICE - soweit bekannt - nur mit Version 2.2 verwendet werden. Die nötigen Einstellungen können der ZoomFloppy-Beschreibung zur Nutzung über Emulatoren entnommen werden.

[Bearbeiten] Tastaturlayout

(thumbnail)
Die positionale Tastaturbelegung unter VICE

[Bearbeiten] Downloads

[Bearbeiten] Weblinks

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