64

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64
Cover/Buchdeckel
Sprache deutsch
Autor(en) Player One
Verlag
Jahr 2003
ISBN ISBN 978-3897433878
Neupreis
Datenträger
Seitenzahl 131
letzte Auflage 1. Auflage
Genre Roman
Information




Buchrückseite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Du glaubst an deine kleine Welt aus 320 mal 200 Bildpunkten.

An deine 16 Farben.

Deine drei Leben.

Mehr brauchst du ja nicht.

Baeume, Haeuser, ein paar Menschen.

Vielleicht ein paar Kugeln, die dir um die Ohren schwirren.

Das ist alles, was du brauchst.

Das ist alles, was Du Dir vorstellen kannst."


Inhaltsverzeichnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Buch hat keine Kapitel mit Titeln.

Leseprobe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seite 61 des Romans:

Ich war Seemann und Offizier. Vor allem aber wollte ich ein guter Christ sein. Ich sollte mich befreien von all dem Unsinn, den mir diese seltsamen Männer einreden wollten.

„Es gibt verflucht viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nicht verstehen. Aber das ist kein Grund, eine Verschwörung zu vermuten.“

„Es ist keine Verschwörung, es ist weitaus schlimmer als das. Eine totale Illusion, in der Du lebst und in der Du sterben wirst, wenn es Dir nicht gelingt, auszusteigen.“

„Was ist Dein Problem, Alter? Warum glaubst Du an diesen Wahnsinn?“

„Es begann damit, daß ich als junger Mann eine Reihe von seltsamen Visionen hatte. Ich war in diesen Träumen nicht ich selbst, sondern nur eine Art Mund, ständig auf der Suche nach Eßbarem. Ich irrte durch ein Labyrinth und fraß und fraß. Ich mußte das ganze Labyrinth leer fressen. Und ich wurde von bösen Geistern verfolgt, die mich fressen wollten. Und sobald ich das ganze Labyrinth hinter mir gelassen hatte, sah ich mich schon dem nächsten ausgeliefert. Mein Freund hier“, sagte er und deutete auf den Mathematiker „träumte sogar, eine Ameise zu sein und in der Tiefe nach Diamanten zu graben.“

„Wenn ich mir auch erst spät bewußt wurde, daß diese Diamanten die Steine der Weisheit sind, die ich nun hier, in der Mathematik, gefunden habe.“

„All dies“, fuhr der Alte unbeirrt fort, "hat sich in unseren Gedanken abgespielt. Selbst nach all den Jahren der Forschung wissen wir nicht, woher es kam. Ob es Fieberträume waren, ob es Drogen waren, die uns zu diesen Visionen brachten, oder ob es wirkliche Erinnerungen an die Realität sind. Gott sei dank wurden wir nachdenklich und haben die Welt skeptisch beobachtet. Jeder auf seine Weise. Ich bereiste die Kontinente und die Inseln, mein Freund. Reiste durch die Welt der Zahlen. Nun, da wir unser Wissen vereinen, werden wir bald die Wahrheit kennen."

"Ihr redet nicht wie Katholiken. Ihr seid Ketzer. Und ich will nichts mit Euch zu schaffen haben. Betet Eure Götzen an, verleugnet die Existenz Gottes und ihr werdet die schrecklichsten Qualen erleiden.“

„Hör uns zu, nur noch das Eine will ich Dir zeigen, dann kannst Du uns von mir aus der Inquisition übergeben. Nimm diese Schachtel. Darin ist unser kostbarster Schatz. Wenn Du uns auch nicht glaubst, so bitte ich Dich, rette wenigstens Dein eigenes Leben. Wenn Du in Gefahr bist, öffne die Schachtel.“

„Ich habe genug gehört“, fuhr ich die beiden an, „und ich will Eure Schwarze Magie nicht.“

„Dann wäre mein Leben umsonst gewesen“, seufzte der Alte.

„Nein, so darfst Du nicht denken“, beschwichtigte ihn der Mathematiker.

„Der Junge ist nur verwirrt. Er hat noch nicht verstanden.


Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shmendric: "Bei den durchgehend verherrenden Kritiken auf Amazon habe ich das übelste Machwerk aller Zeiten erwartet. Nach einer gründlichen Leseprobe hat sich der Eindruck nicht wirklich bestätigt. Die Story ist zwar nichts für mich, aber das Buch hat meiner Meinung nach bei weitem keinen so schlechten Schreibstil, wie in den Kritiken behauptet wird. Es liest sich eigentlich recht flüssig und baut stellenweise auch ein wenig Spannung auf. Retrofans werden aber nicht wirklich auf ihre Kosten kommen, dafür ist das Thema zu nebensächlich."

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]