Dungeon Crawler
Ein Dungeon Crawler ist ein meist rundenbasiertes Rollenspiel, bei dem der Spieler labyrinthartige Verliese, in Englisch als Dungeons bekannt, aus der Ego- oder Draufsicht erkundet. Die Vorbilder für dieses Computerspiele-Genre waren Brettspiele in der Art von "Dungeons & Dragons" aus dem Jahr 1974 und "Dungeon!" aus dem Jahr 1975.
Der Fokus liegt auf schrittweiser Bewegung von Feld zu Feld, dem Kartografieren (in Retro-Zeiten meistens noch mit Bleistift und Papier) und dem taktischen Umgang mit begrenzten Ressourcen wie Lebenspunkten, Zaubern und Ausrüstung. Typisch sind zufallsbasierte Begegnungen mit Monstern, einfache aber wirkungsvolle Kampfsysteme und eine stetige Charakterentwicklung durch Erfahrungspunkte. Aufgrund der technischen Einschränkungen dominierten früher klare, funktionale Darstellungen statt opulenter Grafik, was die Vorstellungskraft des Spielers stärker einbindet. Viele Titel erzeugen ihre Spannung durch Ungewissheit, permanente Bedrohung und das Risiko, Fortschritt zu verlieren.
Insgesamt lebt das Genre von seiner dichten Atmosphäre, dem Entdeckerdrang und der Kombination aus Strategie, Geduld und Risikoabwägung.
Bekannte Dungeon Crawler am C64 (meist mehrteilige Reihen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Bard's Tale (1985-88; kommerziell)
- Eye of the Beholder (2022; Fan-Projekt)
- Evil Dungeon (2023-25; kommerziell)
- Gold Quest VI (2022; Fan-Projekt)
- Might & Magic (1988/89; kommerziell)
- Wizardry (8-bit: 1981-88; kommerziell)
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Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Wikipedia: Dungeon Crawler |
| Wikipedia: Dungeon crawl |
| Wikipedia: Dungeons & Dragons |
| Wikipedia: Dungeons & Dragons |
| Wikipedia: Dungeon! |

