Krieg um die Krone

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Krieg um die Krone
Titelbild vom Spiel
Entwickler
Firma German Design Group
Verleger German Design Group, Data House Software, boeder
Musiker Rüdiger Rinscheidt
Release 1989
Plattform(en) C64
Genre Strategie
Spielmodi Einzelspieler
bis zu 4 Spieler (abwechselnd)
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png
Medien Icon disk525.png
Sprache Sprache:deutsch
Information


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
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C64Games 8 27. Oktober 2018 - 20548 downs
64'er 7/10 ? 1991

Beschreibung[Bearbeiten]

Krieg um die Krone ist ein Strategiespiel der German Design Group, das 1989 für den C64 erschien. Es ähnelt etwas dem Brettspiel Risiko. Ziel ist es, ein Fantasy-Königreich zu erobern bzw. zum König aufzusteigen. Dazu muss man Ländereien erobern, in den sich Truhen befinden. In den Truhen sind Herrschaftsinsignien (Krone, Zepter, Reichsäpfel) enthalten. Für jeden Baron gibt es eigene Insignien. Wer zuerst alle drei besitzt, wird zum König gekrönt. Neben konkurrierenden Baronen gibt es zudem noch eine Bedrohung durch Trolle und Drachen.

Das Spiel weißt eine gewisse Ähnlichkeit zu Risiko auf. Das Königreich ist in einzelne Gebiete unterteilt, die entweder unbesetzt sind oder von einer Armee (Trolle oder Menschen) belegt sind. Einmal pro Zug erhält jeder Baron zunächst Verstärkung, die auf alle kontrollierten (=mit eigenen Truppen besetzten) Felder verteilt werden, anschließend kann optional ein Gebiet, das an die eigenen Gebiete grenzt, angegriffen werden. Dabei können von jedem angrenzenden, kontrollierten Feld alle Soldaten bis auf einen in den Kampf geschickt werden. Im Gegensatz zu Risiko hat jedoch auch das Terrain Auswirkung auf den Ausgang des Kampfes.

Das Königreich wird für jedes Spiel neu generiert.

Das Spiel kann mit bis zu 4 Spielern gespielt werden.


Die Geschichte


Aus dem Handbuch:[1]

Es war einmal zu einer Zeit, als der Mensch noch nicht die uneingeschränkte Herrschaft über die Erde innehatte. Das Land wurde hauptsächlich von den grausamen Trollen beherrscht. Auch gab es noch Drachen, die die Menschen furchtbar tyrannisierten. Die Menschen nannten nur sehr kleine Gebiete ihr eigen, und selbst dort waren sie vor den Übergriffen der Monster, ja selbst vor ihren Artgenossen nicht sicher. Die Reiche waren so klein, daß die jeweiligen Herrscher höchsten den Titel "Baron" führten.

Eines Tages kamen die Barone überein, daß es so nicht weitergehen könne. Bei einem Treffen einigte man sich darauf, daß die Menschen einen König benötigten, der sie vereint gegen die Trolle führen sollte. Nicht einigen konnte man sich jedoch darüber, wer von den Baronen nun König werden solle. Man stritt und jeder versuchte, seine Eignung über die der anderen zu stellen.

Ba bat ein weiser, alter Mann um Gehör. Er schlug vor, daß derjenige König werden solle, der sich der beste Anführer erweisen würde, da nur einem solchen Herrscher ein Sieg über die Trolle gelingen könne. Die Barone stimmten zu, fragten sich aber, wie man diesen ermitteln könne. Doch der Alte wußte Rat. Er ließ für jeden Baron drei Symbole der Macht anfertigen, nämlich Krone, Zepter und Reichsapfel.

Diese verschloß er in Truhen. Jeder Baron erhielt einen Schüssel zu den drei Truhen, die seine Symbole enthielten. Die anderen Truhen ließen sich damit nicht öffnen. Der Alte fügte noch - ob aus Weisheit oder aus Bosheit ist nicht überliefert - eine leere Truhe hinzu, zu der auch kein Schlüssel paßte. Die Truhen verteilte er so im ganzen Land, daß die Barone zwar wußten, wo die Truhen waren, aber nicht, welche Truhe zu wem gehörte. Sie wußten nur, daß sich keine ihrer eigenen Truhen in ihren Ländereien befanden. Nun machten sie sich daran, die Gebiete mit den eigenen Truhen zu finden und zu erobern, denn wer zuerst alle drei Symbole der Macht in den Händen halten würde, der sollte auch der neue König werden. Jahre eines erbarmungslos geführten Krieges gingen ins Land, denn es war wirklich keine leichte Aufgabe. Oft drohten sogar die Trolle die Oberhand zu gewinnen, da sich die Menschen gegenseitg schwächten. wir wissen nicht, wie diese Kriege ausgegangen sind - aber Sie werden es bald herausfinden...

Gestaltung[Bearbeiten]


Wir wählen unser Wappen...
Der Drache ist optional.
Das Terrain beeinflußt den Kampf.




Kampf gegen ein paar Trolle.
Wir haben unser Zepter gefunden!
Mit einem riesigen Aufgebot stürmen wir das Schloß.




Gewonnen!



Grafik[Bearbeiten]

Das Spiel verwendet HiRes-Grafik. Hauptansicht des Spiels ist die Karte des Königreiches, die auf einen Bildschirm paßt. Menüs und Meldungen werden in Fenster über der Karte eingeblendet. Für Kämpfe schaltet das Programm auf einen separaten Bildschirm um, wo Terrain und Truppenaufkommen beider Parteien in der Draufsicht zu sehen sind.

Sound[Bearbeiten]

Im Spiel selber ist nichts zu hören, nur im Titel gibt es Musik.

Hinweise[Bearbeiten]

Bedienung[Bearbeiten]

  • Joystick links, vor, rechts und zurück Cursor bewegen
  • Joystick nach links und rechts Zahleneingabe erhöhen/senken
  • Feuerknopf drücken Bestätigen/Auswählen

Tipps[Bearbeiten]


Kritik[Bearbeiten]

64'er: "«Krieg um die Krone« bietet eine Landkarte mit 30 Provinzen, sieben verschiedenen Geländeformen, sechs Schlössern sowie einen See und einen Fluß. Vor jedem neuen Spiel wird der Kontinent völlig neu generiert. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, könnt Ihr auch noch zusätzlich den feuerspeienden Drachen einsetzen, den Ihr dann selbstverständlich auch bekämpfen müßt. Den Ablauf eines Gefechts könnt Ihr durch Gelände, Armeestärke und einen helfenden Zauberer beeinflussen. Wem es zu schwierig wird, der darf die Vermehrungsrate der Trolle niedriger einstellen. Das gesamte Spielfeld wird auf dem Bildschirm angezeigt, Scrolling entfällt. Die Steuerung per Joystick ist leicht zu handhaben."

Sonstiges[Bearbeiten]

Cover

"Cover"

Weblinks[Bearbeiten]


Quellen

  1. Handbuch "Krieg um die Krone", S. 1 ff.