Martin Pfost

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Martin Pfost
Name Martin Pfost
geboren 1968
Branche
  • Programmierer
  • Elektroingenieur
Informationen Entwickelte Hypra-Save, Ultraload Plus, Ultraboot-Maker, Ultraboot-Menue sowie Heureka-Sprint


Martin Pfost wurde 1968 in München geboren, lebte fünf Jahre in Erlangen und später in Bochum, wo er das Gymnasium Schillerschule besuchte. Schon früh interessierte er sich für Naturwissenschaften und Mathematik. Ende 1983 bekam er einen C64. Nachdem er sich zunächst mit einem selbstgebauten Kassetteninterface beholfen hatte, legte er sich nach einem halben Jahr eine VC1541 zu. Deren geringe Geschwindigkeit motivierte ihn, einige Programme zum schnelleren Laden und Speichern zu entwickeln, die in den Jahren 1985 und 1986 in Computerzeitschriften des Markt & Technik Verlages veröffentlicht wurden. Am bekanntesten ist sein Ultraload Plus, ein Software-Schnelllader, der weite Verbreitung fand.

Ab 1988 studierte Martin Pfost an der Ruhr-Universität Bochum Elektrotechnik und wurde 1993 Diplom-Ingenieur. Anschließend wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Institut für Elektronik der Ruhr-Universität, wo er sich mit der Simulation und Modellierung parasitärer Substrateffekte in Hochgeschwindigkeits-Bipolar-ICs befasste und für diese Arbeit im Jahr 2000 seinen Dr.-Ing. erhielt. Ab April 1999 arbeitete bei "Infineon Technologies" in München an GaAs- und SiGe-HBTs sowie an Leistungshalbleitern. Von 2010 bis 2018 war er Professor am "Robert Bosch Zentrum für Leistungselektronik" der Universität Reutlingen. Von 2015 bis 2016 war er am Institut für Mechatronik der Universität Innsbruck tätig. Seit 2016 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Energieumwandlung an der TU Dortmund. Seine aktuellen Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Modellierung und Optimierung von Leistungshalbleitern, leistungselektronischen Systemen und elektrischen Maschinen. (Stand 2019).

Software[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]