Matthias Fichtner

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Matthias Fichtner
Name Matthias Fichtner
Branche
  • Redakteur
  • Programmierer
Firmen / Gruppen Markt & Technik


Matthias Fichtner ist ein Computerjournalist und Programmierer.


Fichtner hatte als Hobby-Programmierer mehrmals Listings von selbstgeschriebenen Programmen an die Zeitschrift 64'er eingesendet. Einige davon wurden auch abgedruckt.

Das brachte ihn in Kontakt mit dem Verlagshaus Markt & Technik, bei dem er in den Jahren 1989-1990 arbeitete. In der Redaktion des 64'er-Magazins war er unter anderem für Reviews von Spielen, Tests von Spielehardware sowie für Wettbewerbe zuständig.


Leseprobe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine von Matthias Fichtner geschriebene Kritik zum Computerspiel Fighter Bomber, abgedruckt in der 64'er-Ausgabe vom April 1990:


"Sorry Leute, hab' grad' keine Zeit für Euch...
Mist! Schon wieder so'ne miese Mig-29 am Heck...
Wo steckt bloß dieser lausige Wingman...?
Getroffen!...
Wo is die verdammte Reißleineeeeee...?
Tja, so schnell kann's geh'n, wenn man ohne Flugschein in einen Tornado steigt. Aber zum Glück gibt es da ja noch die gute alte Computer-Simulation, auf der man den Ernstfall schon mal im Kinderzimmer proben kann. Als eines der neusten Spiele dieser Gattung buhlt Fighter Bomber um die Gunst der C64-Besitzer.
Hat man seinen eigenen und den gegnerischen Jet ausgewählt (hierfür stehen vier bzw. drei Maschinen bereit), so kann man sich in die eigentliche Aufgabe stürzen: Es gilt den Strategic-Air-Command-Wettbewerb zu gewinnen.Zumindest das Ziel des Spiels ist als - trotz tödlichem Spielzeug - relativ friedlicher Natur. Im Wettkampf sind fünf Aufgabentypen mit jeweils mehreren verschiedenen Operatoren zu lösen: Geheimeinsatz, taktischer Einsatz, strategischer Einsatz und Angriffseinsatz. Für diese Prüfungen kann der gewählte Jet jeweils mit unterschiedlichen Waffen ausgerüstet werden.
Die Cockpits der einzelnen Maschinen sind recht realistisch und von Jet zu Jet unterschiedlich gestaltet. Überhaupt hat man sich bei der grafischen Realisierung des Nur-Fliegen-ist-schöner viel Mühe gegeben. Das Spielgeschehen kann aus unzähligen Perspektiven beobachtet werden. So ist es beispielsweise möglich, einen Blick aus dem Tower zu werfen oder gar das Ganze von einem Satelliten aus zu betrachten. Der Sound ist hingegen alles andere als gut gelungen. Er wirft die Frage auf, seit wann Kampfbomber lautlos wie Segelflieger dahingleiten. Keine Spur von Fluglärm ist zu hören. Lediglich Abstürze und Maschinengewehr-Feuer werden von unmotiviertem Knacken im Lautsprecher begleitet.
Dennoch: Eine der realistischten (und somit wohl leider auch einer der bedenklichsten) Luftkampfsimulationen für den C64.
"


C64-Software (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Credits des Adventures Logan Part I: Beginn einer Odyssee wird Fichtner unter dem etwas ungewöhnlichen Punkt Some panic caused by erwähnt.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]