Deflektor

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Deflektor
Titelbild vom Spiel Deflektor
Spiel Nr. 76
Entwickler Jason Perkins, Steve Kerry (Grafik)
Firma Vortex Software
Verleger Gremlin Graphics
Musiker Ben Daglish
HVSC-Datei /Daglish_Ben/Deflektor.sid
Release 1987
Plattform(en) Atari ST, Amstrad CPC, Amiga 500/600, C64, C128
Genre Logik, Arcade, Miscellaneous
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon disk525.pngIcon kassette.png
Sprache Sprache:englisch


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.52 Punkte bei 25 Stimmen (Rang 179).
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C64Games 7 31. Juli 2007 - "sehr gut" 2284 downs
Lemon64 7.6 31. Juli 2007 - 25 votes
Kultboy.com 7.8 31. Juli 2007 - 5 votes
Happy Computer 71% Spiele-Sonderteil 3/88
Powerplay 70% Ausgabe 3/88
ZZap64 81% Ausgabe 2/88


Beschreibung[Bearbeiten]

Sinn des Spiels ist es, einen Laserstrahl in einen Empfänger zu lenken. Dazu stehen dem Spieler Drehspiegel zur Verfügung, deren Winkel (und somit die Richtung, in der der Laserstrahl reflektiert wird) verändert werden können. Der Laserstrahl kann aber erst in den Empfänger gelangen, wenn alle Zellen (graue Ballons) zerschossen worden sind.

Um die Sache etwas anspruchsvoller zu gestalten, befinden sich noch andere Objekte auf dem Spielfeld: Minen, "Zellen" (sehen aus wie Kugeln), Polarisationsfilter, Fiberoptikdurchführungen, Zufallsablenker und simpel den Strahl blockierende Hindernisse. Ab und zu tauchen auch Gegner auf (die "Gremlins"), welche die mühsam eingestellten Spiegel wieder verstellen. Man kann diese Gegner allerdings auch mit dem Feuerknopf vernichten, wenn man den Cursor auf ihnen positioniert (das geht am einfachsten, wenn man sie auf einem Spiegel "erwischt").

Beim Levelstart ist der Weg in den Empfänger durch Hindernisse versperrt, die dann verschwinden, wenn alle "Zellen" durch den Laserstrahl vernichtet wurden.

Der Laser ist mit einer begrenzten Energie ausgestattet; ist diese verbraucht, so verliert der Spieler ein Leben. Da die Energie konstant abnimmt, ist dadurch die Zeit begrenzt, in der man ein Level schaffen muss. Eine weitere Möglichkeit, ein Leben zu verlieren, ist eine Überlastung ("overload") des Lasers. Diese tritt auf, wenn der Laserstrahl in die Laserquelle zurückreflektiert wird, auf eine Mine trifft oder der Weg des Laserstrahls zu lang wird. Wird der Zustand der Überlastung nicht innerhalb weniger Sekunden beseitigt, so hat man ein Leben weniger.

Gestaltung[Bearbeiten]

Jeder der 60 Level ist einen Bildschirm groß (kein Scrolling). Klare, gut erkennbare Objekte sorgen für eine gute Spielbarkeit. Die endlose Musikuntermalung ist nett...aber eben endlos - glücklicherweise lässt sie sich vor dem Start abstellen. Die Highscoreliste ist im Original leider nicht speicherbar.

Unnütze statistische Angabe: Deflektor nutzt 15 der 16 Farben des C64.

Eine Animation aus dem Spiel.

Hinweise[Bearbeiten]

Es ist nicht bekannt, ob das letzte Level geschafft werden kann, da der Spieler dort offensichtlich keine Eingriffsmöglichkeiten hat - der Laserstrahl wird dort ausschließlich durch Zufallsablenker kontrolliert. Da der Zufallsgenerator des Spiels anscheinend nicht wirklich zufällig arbeitet, könnte es sein, dass der Laserstrahl niemals das Ziel erreicht. Allerdings sind die Ergebnisse des Zufallsgenerator in gewissen Maße von der Position und Bewegung des Cursors (und ob der Feuerknopf gedrückt ist) abhängig.

Anzeigen[Bearbeiten]

die Anzeigeleiste

Bedienung[Bearbeiten]

Im Titelbild

Taste 1   / 2   = Steuerung im Spiel mit dem Joystick/Tastatur.
Taste 3   / 4   = um die Musik ein/auszuschalten.
Taste 5   = um das eigentliche Spiel zu beginnen

im Spiel

Joystick
Joystick alle Richtungen Der quadratische Cursor wird in die jeweilige Richtung bewegt.
Joystick nach rechts und Feuerknopf drücken Wenn der Cursor über einen Spiegel steht, dreht sich der Spiegel im Uhrzeigersinn.
Joystick nach links und Feuerknopf drücken Wenn der Cursor über einen Spiegel steht, dreht sich der Spiegel entgegen dem Uhrzeigersinn.
Feuerknopf drücken Wenn der Cursor über dem Spiegelverdrehmonster steht wird dieses vernichtet.

Tastatur
Taste  ;   Cursor Hoch
Taste /   Cursor Runter
Taste Z   Cursor Links
Taste X   Cursor Rechts
Taste Return  + Taste Z   Dreht den Spiegel gegen den Uhrzeigersinn
Taste Return  + Taste X   Dreht den Spiegel im Uhrzeigersinn
Taste Return   Wenn sich der Cursor über dem Spiegelverdrehmonster befindet wird dieses vernichtet.
Taste Q   um zum Titelbild zurückzukehren.

in der Highscoreliste

Diese wird nur bei der REMEMBER-Version gespeichert. Wenn Sie eine genügend hohe Punktezahl erreicht haben, können Sie sich eintragen indem Sie Ihren Namen eintippen und mit der RETURN-Taste bestätigen. Es werden maximal fünf Buchstaben pro Eintrag akzeptiert.

Elemente[Bearbeiten]

Laserstrahlsender Laserstrahlsender

Von hier wird der Laserstrahl abgefeuert. Sie besitzen drei Sender pro Level.

Laserstrahlempfänger Laserstrahlempfänger

Hierhin sollte der Laserstrahl gelangen.

Wände Wände

Können den Laserstrahl absorbieren oder reflektieren.

Polarisatoren Polarisatoren

Lassen den Strahl nur in bestimmten Winkeln durch.

Prismen Prismen

Lenken den Strahl zufällig ab.

Glasfasern Glasfasern

Leiten den Strahl um (Es sind immer nur die beiden Enden zu sehen).

Minen Minen

Fällt ein Strahl zulange auf eine Mine, explodiert diese. Dies kostet einen Sender (ein Leben).

Spiegel Spiegel

Reflektieren den Strahl je nach Spiegelwinkel und können verdreht werden.

Zellen (Ballons) Zellen (Ballons)

Müssen alle mit dem Laserstrahl zum zerplatzen gebracht werden.

Lösung[Bearbeiten]

  • Die Übersicht aller 60 Level. Hier kann man auch erkennen, dass in den höheren Levelstufen die Lösung nicht wirklich einfach ist.

Alle 60 Levels des Spiels

Cheats[Bearbeiten]

  • Die REMEMBER-Version bietet folgende Cheats: unendlich Leben, unendlich Energie, kein Overload, keine Gremlins, einstellen des Startlevels.

Kritik[Bearbeiten]

Klaws: "Das Spiel basiert auf einem einfachen Konzept, das man schon nach wenigen Sekunden durchschaut. Das Spiel ist anfangs sehr fesselnd, aber mit der Zeit wird es doch recht langweilig. Der Schwierigkeitsgrad ist eher gering und steigert sich während des Spiels nicht wirklich. Als ich das Spiel das erste Mal gespielt hatte, bin ich ziemlich weit gekommen, bis ich irgendwo zwischen Level 40 und 50 die Lust verloren hatte (da wusste ich nicht, dass es bis zum Ende nicht mehr weit war). Da es keine Speicherfunktion gibt, hätte ich beim nächsten Spielen alle schon bekannten Levels erneut durchspielen müssen. Daher bleib es bei einem einzigen Spiel für mich, dass mir allerdings auch sehr viel Spass bereitet hatte.

Wenn man also einige Zeit mit einem packendem Spiel verbringen will, dann sollte man Deflektor auf jeden Fall einmal ausprobieren. Man wird es allerdings nur einige wenige Male spielen."

Guybrush "Anfangs eine nette Knobelei, die bald aber anödet. Erinnert vom Grundkonzept her an das später auf dem PC erfolgreiche The Incredible Machine. Aufgrund der fehlenden Langzeitmotivation kann ich Deflektor nur 4 Punkte geben."

Darkstar: "Ein damals sehr innovatives neues Spielprinzip, das es geschafft hat, mich lange zu fesseln."

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Deflektor gab es auch für Atari ST, CPC und Amiga.

Cover

"Cover"

Highscore[Bearbeiten]

Topscore von FXXS
  1. FXXS - 79.915 - 8 (29.01.2017)
  2. Keule - 68.398 - 6 (20.05.2017)
  3. Camailleon - 68.073 (09.05.2009)
  4. H.T.W - 65.617 (26.01.2009)
  5. TheRyk - 16.240 (16.11.2010)
  6. Dehryen - 14.110 (22.05.2009)

2. Platz von Keule 3. Platz von Camailleon
2. Platz von Keule 3. Platz von Camailleon


Weblinks[Bearbeiten]


Videos