Der Untergang von Commodore

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Der Untergang von Commodore
Was lief falsch mit C65, Amiga und dem Management? Meine Sicht der Dinge.
Cover/Buchdeckel
Sprache deutsch
Autor(en) Rainer Benda
Verlag Skriptorium-Verlag, Morschen
Jahr 2007
ISBN ISBN 978-3-938199-10-7
Neupreis 7,90 €
Datenträger
Seitenzahl 81
letzte Auflage 1. Auflage
Genre Sachbuch (Firmengeschichte)
Information




Beschreibung[Bearbeiten]

Der Autor schildert aus seiner ganz persönlichen Perspektive wie Commodore nicht an technischen Unzulänglichkeiten, sondern an der menschlichen Unvollkommenheit zu Grunde gegangen ist. Er beschreibt anschaulich, wie eine Unkultur des Managements mit gut platzierten, auf einander aufbauenden unternehmerischen Mißgriffen eine der ganz großen Firmen innerlich verbluten ließ.

aus dem Rücktitel[Bearbeiten]

"Rainer Benda, langjähriger Mitarbeiter bei Commodore Deutschland und bis zum bitteren Ende dabei, schildert hier die wichtigsten Fehlentscheidungen des ehemaligen Marktführes im Heimcomputerbereich aus seiner Sicht. Er beschreibt nicht nur die Fehlentscheidungen des häufig wechselnden Managements, sondern auch Commodores Umgang mit Kunden und Anwendern. ..."

Leseprobe[Bearbeiten]

"Und dann war da noch das generelle Problem, unserer Marketing-Abteilung in Verbindung mit der Geschäftsleitung gewisse Systemkonfigurationen zu erklären, die notwendig sind, um sie überhaupt sinnvoll verkaufen zu können: so zum Beispiel die Sache mit dem KAWAI Funlab Keyboard, das mit einem A500 und 512 KB RAM ausgeliefert werden sollte, obwohl für die Inbetriebnahme schon 1 MB notwendig war, da sich mit weniger Speicher einfach nichts tat.

Man wollte es dem Kunden überlassen, sich die Speichererweiterung zu kaufen, um den angedachten Paketpreis nicht zu übersteigen. Dass das System aber gar nicht erst lief, schien den Beteiligten völlig egal zu sein."

Meinung[Bearbeiten]

Doc Phura: "Man merkt dem Buch an, dass sich der Autor das Herz freigeschrieben hat. Das tut dem Bändchen keinen Abbruch, im Gegenteil, es wirkt auf mich sehr authentisch und wird trotz des traurigen Gegenstandes an keiner Stelle weinerlich oder rechthaberisch. Es ist ein sehr intimer Einblick in das Seelenleben von Commodore. Angenehm fällt auch auf, dass der Autor uns seine Ansichten nicht als den letzten Schluss der Weisheit darstellt."

Weblinks[Bearbeiten]