Knut Gollter

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Knut Gollter
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Knut Gollter war Spieletester und Redakteur bei der Zeitschrift Power Play.


Leseprobe[Bearbeiten]

Eine von Knut Gollter geschriebene Kritik zum Computerspiel Teenage Mutant Hero Turtles, abgedruckt in der Power Play Ausgabe vom Februar 1992:

"Der miese Shredder hat mal wieder die geliebte April samt Lehrmeister Splinter ge­kidnappt und hält sie in einem Versteck gefangen. Doch die Teenage Mutant Hero Turt­les stürzen sich mit ihrem markerschütterndem "Chowa­bunga!" ins Abenteuer und verzichten sogar auf eine Pizzafete, um die beiden Freunde aus den Klauen des unberechenbaren Shredders zu befreien. Eure Aufgabe ist es, eine der vier mutierten Schildkröten heil durch zehn Levels zu bugsieren. Am Anfang sucht Ihr Euren Lieblingshelden aus, der dann exklusiv seine Nahkampfwaffe sprechen läßt. Zur Auswahl stehen natürlich Raphael, Michelangelo, Donatello und Leonardo. Auf dem Weg durch die horizontal scrollenden Levels warten Unmengen von Schlägern, die Euch das Leben zur Suppe machen. Sie dreschen nicht nur brutal zu, sondern werfen mit Gullideckeln, pieken mit Schwertern und schießen mit Kanonen auf Euch. Doch einen wahren Pizzafan erschüttert nichts, und so rächt Ihr Euch mit ungewöhnlichen Fußtritt-Faustschlag-Kombinationen. Am Ende aller Levels, die heruntergekommene Plätze New Yorks repräsentieren (brennender Korridor, Tiefga­rage, Kanalisation und mehr), findet ein Stelldichein mit ei­nem schwerbewaffneten Ober­bösewicht statt. Habt Ihr auch ihn zerlegt, explodiert er lustigerweise, und Ihr dürft die nächste Prügelsession einbe­rufen. Um bei Kräften zu bleiben, findet Euer Held diverse Pizzapackungen, die ein K.0. geschlagener Fiesling ab und zu vergißt, mit in die ewigen Jagdgründe zu nehmen. Leider könnt Ihr auf dem C64 nicht im Duett losprügeln. Als solider Vertreter des Hau-Drauf-Gen­res bringt Turtles 2 keine großartigen Neuerungen, macht aber trotzdem Spaß. Die zehn Levels gibt's in jeweils anderer Grafik und mit ver­schiedenen Musikstücken: Beides ist professionell, aber nicht sonderlich einfallsreich. Die vier Schildkröten hätten als Titelfiguren für wesentlich mehr Gags und Überraschungen sor­gen können. Extras fehlen leider gänzlich. Bis auf die Pizza bietet diese Umsetzung we­nig typisch turteliges. Trotzdem wird die Prügelei dank un­komplizierter Steuerung nicht zum Joystick-Krampf; abwechslungsreiche Angriffstaktiken der Gegner lassen kaum Lange­weile zu. Leute, die den Automaten vergötterten, werden an den Umsetzungen für C64 und MS-DOS trotz kleiner Schlampereien ihre helle Freude haben. Besser als das erste Turtles-Spiel ist der Nachfolger auf jeden Fall."


Weblinks[Bearbeiten]