Power Play

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Power Play war die monatliche Spielebeilage der Computerzeitschrift "Happy Computer", die erstmalig in der Ausgabe 11/1986 erschien. Power Play erschien ab Ausgabe 10/1988 als eigenständiges Beiheft der "Happy Computer" und in den Jahren 1987 bis 1989 erschienen einige Spielesonderhefte von "Happy Computer" - ebenfalls unter dem Namen "Power Play".

Erst im Jahr 1990 wurde die "Power Play" (Erstausgabe 03/1990) als eigenständiges monatliches Spielemagazin des Markt & Technik Verlags (später WEKA Verlag) am Zeitschriftenkiosk verkauft. Die "Power Play" trennte sich im Laufe der Zeit mehr und mehr von den Heimcomputerspielen für den Commodore 64 (ab Mitte 1993), den Atari ST (ab Mitte 1993) oder den Amiga und verschrieb sich seit etwa 1995 ganz dem Thema PC-Spiele. Die WEKA-Verlagsgruppe verkaufte die "Power Play" im Sommer 1999 (ab Ausgabe 09/1999) an die internationale Spielezeitschriftengruppe Future Verlag, die diese Anfang 2000 mit der Ausgabe 04/2000 einstellte.

Innerhalb des Veröffentlichungszeitraums sind auch zahlreiche Sonderhefte mit verschiedensten Themenschwerpunkte veröffentlicht worden und ab 1996 lag auch eine CD mit Spieledemos dem Heft bei.

Zeitweise war es "das (meistgekaufte oder) meistgelesene Computerspiele- und Multimedia-Magazin" und zusätzlich prangte auf dem "Power Play"-Logo der Zusatz "Die Nr. 1".

Bekannte Redakteure (zeitweise auch Chefredakteure) der ersten Jahre sind: Martin Gaksch, Andreas Knauf, Ingo Zaborowski, Anatol Locker, Boris Schneider-Johne, Heinrich Lenhardt, Winnie Forster und Michael Hengst.

Ab dem Jahr 2004 erschien erneut ein Spielemagazin namens "PC Power Play", welches aber kurz vor seinem 3. Geburtstag mit der Ausgabe 10/2007 wieder eingestellt wurde, da der Cypress-Verlag geschlossen wurde. Dieses Magazin hat allerdings mit der oben genannten "Power Play" nichts zu tun.


Zum 25jährigen Jubiläum der Computerzeitschrift "Power Play" ist im November 2012 die CHIP Power Play mit einer beiliegenden DVD erschienen, sowie drei weitere Ausgaben im Jahr 2013 unter der Leitung von Heinrich Lenhardt.

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