Litti's Hot-Shot!

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Litti's Hot-Shot!
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 625
Entwickler Ray Tredoux
Firma Gremlin Graphics
Verleger Gremlin Graphics
Musiker Ben Daglish
Release 1989
Plattform(en) C64, ZX Spectrum
Genre Sports, Football/Soccer (Arcade)
Spielmodi Einzelspieler
2 Spieler (abwechselnd)
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon disk525.png
Sprache Sprache:englisch


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
4.09 Punkte bei 11 Stimmen (Rang 774).
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C64Games 6 03. Oktober 2012 - "gut" 72 downs
Lemon64 3,6 19. November 2013 - 10 votes
Power Play 30% Ausgabe 6/89 (Wertungskorrektur 7/89)

Beschreibung[Bearbeiten]

Bei Litti’s Hot-Shot! handelt es sich um ein Fußballspiel in dem man einen Spieler seiner Mannschaft aus der Vogelperspektive steuert. Das Spiel kann von einem Einzelspieler gegen den Computer oder von zwei Spielern gegeneinander gespielt werden. Beim Spiel gegen den Computer stehen vier Schwierigkeitsstufen zur Verfügung.
Bei dem Spiel handelt es sich um die deutsche Version des Spiels Gary Lineker's Hot-Shot!. Abgesehen von der Verpackung und dem Titelbild wurde daran allerdings nichts verändert.

Gestaltung[Bearbeiten]


Besondere Ereignisse
Eine spannende Strafraumszene


Nach drei schnell erledigten Auswahlmenüs startet man direkt am Anstoß. Die oberen zwei Drittel des Bildschirms nimmt das Spielfeld ein, im unteren Drittel findet man so wichtige Dinge, wie den Spielstand, die noch zu spielende Zeit, ein Bild des gesamten Spielfelds mit Anzeige der momentanen Position des Spielers, die Schussenergie sowie ein Laufband, das über wichtige Ereignisse im Spiel informiert, wieder. Als Einzelspieler spielt man immer von oben nach unten. Dies ändert sich auch nach der Halbzeit nicht. Bei besonderen Ereignissen, wie Tor, Torschuss, Eckball, Halbzeit, Ende des Spiels, wird hierauf bildschirmfüllend hingewiesen.

Soundtechnisch wird Magerkost geboten. Neben der durchaus flotten Titelmelodie kann man sich während des Spiels alternativ von Soundeffekten beglücken lassen, die aus der Trillerpfeife des Schiedsrichters, gelegentlichem Jubel der Zuschauer, in Form eines gleichmäßigen Rauschens, und einem Signal fünf Sekunden vor Ende einer Halbzeit und Ende des Spiels bestehen.

Die Gestaltung der Spieler aus der Vogelperspektive ist als missglückt zu bezeichnen. Die klobigen Sprites sind kaum als solche zu erkennen. Gesteuert wird immer der sich am nächsten zum Ball befindliche Akteur, welcher durch ein blinkendes Trikot dargestellt wird. In der Hektik des Spiels fällt dieses allerdings kaum auf, so dass man regelmäßig verwirrt umherirrt.

Hinweise[Bearbeiten]

Steuerung[Bearbeiten]

Torabschluss nach Sololauf
... ein Spiel auf Asche

Spieler mit Ball:

  • In alle Richtungen = Laufen in die entsprechende Richtung
  • Feuerknopf drücken = Schuss
    Beim Schuss ist zu beachten, dass die Schusskraft zu- und wieder abnimmt, umso länger der Feuerknopf gedrückt gehalten wird. Der Stand der Schusskraft wird in der POW-Anzeige dargestellt. Solange der Feuerknopf gedrückt gehalten wird, bewegt sich der Spieler nicht. Entgegen der Realität kann ihm in der Zeit der Ball nicht abgenommen werden.

Spieler ohne Ball:

  • In alle Richtungen = Laufen in die entsprechende Richtung
  • Feuerknopf drücken = Grätsche
    Durch eine Grätsche kann man dem Gegenspieler den Ball abnehmen. Allerdings besteht die Gefahr, dass der Schiedsrichter die gelbe oder im Wiederholungsfalle die rote Karte zückt.

Tastaturbelegung[Bearbeiten]

Laut Anleitung kann der Spieler auch mit den Tasten Q , A , K , L  und Enter  gesteuert werden. Zumindest über Emulator ist dies allerdings nicht möglich.

Auswahlmenüs[Bearbeiten]

Im ersten Auswahlmenü hat man die Wahl zwischen Natur- und Kunstrasen, sechs Rasenfarben, jeweils zehn Trikotfarben für die Mannschaften und vier Schwierigkeitsstufen. Zudem wird hier ausgewählt, ob ein Spieler gegen den Computer oder zwei Spieler gegeneinander antreten. Zu guter Letzt muss man sich entscheiden, ob eine Halbzeit fünf oder 45 Minuten dauert. Auch wenn die Spielzeit schneller abläuft als in der Realität, werden 45 Minuten sehr sehr lang.

Im zweiten Auswahlmenü kann man sich je nach Schwierigkeitsstufe eine von vier Mannschaften der Ligen I bis IV aussuchen. Den vorgegebenen Fantasienamen kann man im folgenden Menü abändern. Alternativ startet man hier das Spiel. Der Computer gibt im Einzelspielermodus nun einen Gegner aus der Liga vor und teilt dem Spieler mit, um welchen Platz in der Liga man spielt. Eine tatsächliche Auswertung oder Tabelle gibt es nach dem Spiel allerdings nicht. Man startet mit jedem Spiel von vorne.

Fehler (Bugs)[Bearbeiten]

Die Uhr tickt nicht richtig.

Einen das Spiel nicht beeinflussenden Fehler gibt es bei der ablaufenden Zeit.

Lösung[Bearbeiten]

  • Hat man erst mal den Ball, sollte man mit dem Spieler möglichst bis in den 16er des Gegners laufen. Aufgrund des sehr kleinen Ausschnitts ist ein vernünftiges Passspiel kaum möglich, da man nie weiß, wo sich die Mitspieler befinden.
  • Der gegnerische Tormann hat mit Schrägschüssen seine Probleme...

Cheats[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

Equinoxe: "Wohl eines der schlechtesten Fußballspiele für den C64 überhaupt. Spielfluss oder gar Spannung mag sich nicht einstellen. Mehr als sinnloses Rumgekicke wird hier nicht geboten. Unverständlich, dass sich Pierre Littbarski, damals mit dem 1. FC Köln immerhin ein Starspieler in einer Topmannschaft der Bundesliga (lang lang ist es her… heutzutage hat sich die Qualität des FC stark der Qualität dieses Spiels angenähert), als Werbefigur für solch ein Machwerk hergegeben hat."

Sonstiges[Bearbeiten]

Cover


Cover der Tape-Version.
Back-Cover der Tape-Version.



Highscore[Bearbeiten]

Ein Highscore ist bei dieser "Computerintelligenz" nicht sinnvoll...

Weblinks[Bearbeiten]


Videos