Max Magenauer

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Max Magenauer
Name Max Magenauer
Branche
  • Redakteur
Informationen


Max Magenauer war Spieletester und Redakteur, der in den vier Amiga Joker-Sonderheften auch zahlreiche Kritiken zu C64-Spielen schrieb.


Leseprobe[Bearbeiten]

Eine von Max Magenauer geschriebene Kritik zum Computerspiel Wasteland, abgedruckt im Amiga Joker Sonderheft Nr.3 "Rollenspiele":

"Wer dachte, Interplay würde bis in alle Ewigkeit nur weitere Bard's Tale Folgen produzieren, wurde 1988 eines besseren belehrt: Plötzlich stellte ein knallharter Endzeitschocker die friedlich vor sich hin fantasierenden Minnesänger vor ganz ungewohnte Aufgaben! Mad Max lässt grüssen: 1998 geht die Welt unter - Atomschlag, Aus, Äpfel, Amen! Alles was übrigbleibt sind mutierte Ratten, Echsen, Cyborgs, Roboter und eine Handvoll Menschen. Die treffen nun in Las Vegas aufeinander; das Spielerparadies ist wohl nicht mal durch zerfallende Atomkerne kleinzukriegen. Und hier geht's beinhart realistisch zu: Das Programm merkt sich jeden Spielzug, daher wollen sämtliche Aktionen genauestens überlegt sein (Tote bleiben tot, bereits eingesackte Gegenstände gibts nicht nochmal, etc.) Erschwerend kommt hinzu, dass man nichtmal einen Auftrag nach dem anderen abarbeiten kann, stattdessen gibt es viele Lösungswege, Verzweigungen und Sub-Plots - um wirklich alles erlebt zu haben, muss man das Game schon mehrmals durchspielen! Geradezu revulutionär war seinerzeit das Skill-System, das hier die Zauberei ersetzt. Man kann seinen Charakteren (entwicklungsfähige) Fertigkeiten wie Klettern, Messerkampf, Safeknacken oder das Entschärfen von Bomben mit auf den Weg geben. Folgerichtig wird auch nicht mehr mit Schwertern gekämpft, vielmehr gehts mit MGs, Handgranaten, Ionen-Beamer und Protonen-Äxte zur Sache. Aber glaubt jetzt bloß nicht, der neumodische Kram würde ohne Munition funktionieren oder niemals kaputtgehen... Von der Präsentation her ist Wasteland eine Mischung aus Bard's Tale und den frühen Ultimas. Rumlaufen tut man auf einer (zoombaren) Landkarte, zum Kämpfen oder bei Besuchen in den Shops wird auf Frontalsicht umgeschaltet. Die Grafik und der Quäksound haben zwar nur mehr historischen Wert, aber die unheimlich dichte Atmosphäre ist auch heute noch ein Hammer - es wird nicht bloß geprügelt und gerätselt, sondern genausoviel geredet und erzählt! Man bekommt haufenweise Text serviert, zudem gibt's ein (englisches) Begleitbüchlein, das man öfter zu Rate ziehen muss."


Weblinks[Bearbeiten]