OBY 1

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OBY 1
Titelbild
Spiel Nr. 707
Entwickler Andreas Mettler
Firma Magic Soft
Musiker Andreas Mettler
Release 1991
Plattform(en) C64, Amiga, Atari ST
Genre Geschicklichkeitsspiel, Denkspiel
Spielmodi Einzelspieler
2 Spieler (simultan)
Steuerung Icon Port1.pngIcon joystick.png Icon Port2.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon kassette.png Icon disk525.png
Sprache Sprache:deutsch Sprache:englisch


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
5.80 Punkte bei 5 Stimmen (Rang 659).
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C64.com - 11. Dezember 2014 - Noch keine Bewertung - 2472 downs
The Legacy - 11. Dezember 2014 - Noch keine Bewertung - 0 votes
ASM 4 Ausgabe Obtober 1991 - 5 von 12 Punkten -


Beschreibung[Bearbeiten]

Zuerst wird der Level ausgewählt...

O.B.Y. 1 ist ein Denk- und Geschicklichkeitsspiel von Magic Soft, das 1991 für den C64 entwickelt wurde. Der Spieler bedient einen Roboter und hat die Aufgabe radioaktive Lecks mit Steinen zu versiegeln. Dies erfolgt entweder im Einzelspielermodus oder simultan mit einem zweiten Spieler. Die Zweispieler-Levels können im Team gelöst oder als Duell ausgetragen werden. Einige Aufgaben verstehen sich als Geschicklichkeitsübungen, andere als Denkaufgaben.

Für den 1-Spielermodus stehen 10 Szenarien mit steigendem Schwierigkeitsgrad zur Auswahl, für den 2-Spielermodus 20 Szenarien. Diese können direkt ausgewählt werden. Wird ein Roboter mehrfach von seinem Gegner oder von herabfallenden Steinen getroffen, so verliert er sein Oberteil. Dieses kann im Regenerierer wieder hergestellt werden.


Gestaltung[Bearbeiten]

Für ein Spiel aus dem Jahre 1991 bietet O.B.Y. 1 eine eher schlichte Gestaltung. Jedes Szenario ist ohne Scrolling komplett einsehbar. Die Roboter verfügen über eine komplexe Animation und sich bewegende Steine ziehen einen Schweif hinter sich her. Jedes Szenario verfügt über eine individuelle Farbgebung.



Screenshots


OBY1 1.png
OBY1 2.png
OBY1 3.png




Hinweise[Bearbeiten]

Die Steuerung[Bearbeiten]

O.B.Y. 1 - Einzelspieler Modus.

Icon joystick.png Die Steuerung erfolgt per Joystick:

  • Joystick links links: nach links gehen
  • Joystick rechts rechts - nach rechts gehen
  • Joystick zurück unten - Sprung noch oben
  • Joystick links-zurück links unten - Sprung nach links oben
  • Joystick rechts-zurück rechts unten - Sprung nach rechts oben
  • Joystick links + Feuerknopf Feuer links - Tritt nach links
  • Joystick rechts + Feuerknopf Feuer rechts - Tritt nach rechts
  • Joystick zurück + Feuerknopf Feuer unten - Tritt nach unten


Tastaturfunktionen:

  • F1  - Abschalten der Hintergrundmusik
  • F7  - Rückkehr zur Levelauswahl


Auswahl der Szenarien[Bearbeiten]

Das Spiel verfügt über kein Menu als solches, in dem die einzelnen Szenarien ausgewählt werden, sondern über ein eigenständiges Menu-Szenario. Dabei springt der Roboter auf eine der 1-Spieler oder 2-Spieler Ebenen und wählt das gewünschte Szenario aus. Das Spiel verzichtet außerdem gänzlich auf Punktewertungen. Wird ein Szenario erfolgreich abgeschlossen, so springt der Roboter mehrfach in die Luft und das Menu-Bild wird wieder aufgebaut.


Lösung[Bearbeiten]

Spielelemente

Die Steine haben unterschiedliche Reichweiten:

  • grüne Steine: ein Feld pro Tritt
  • gelbe Steine: zwei Felder
  • blaue Steine: zwei Felder
  • rote Steine: drei Felder
  • graue Steine: vier Felder
  • violette Steine: fünf Felder
  • schwarze Steine: sechs Felder

Blinkende Steine fixieren Steine, die bereits vor einem radioaktiven Leck platziert sind. Sie können vom Gegner nicht mehr entfernt werden.

Steine können in Ausbuchtungen platziert werden, die vom Roboter ansonsten nicht betreten werden können. Auf diese Weise können neue Wege aufgebaut werden, die vom Roboter begangen werden können. Regenerierer bauen das Oberteil eines Roboters wieder auf, wenn er dies verloren hat.


Cheats[Bearbeiten]

Für dieses Spiel sind keine Cheats bekannt. Auch gecrackte Versionen mit eingebauter Trainerfunktion scheinen nicht zu existieren.


Kritik[Bearbeiten]

ASM Ausgabe Oktober 1991 (Grafik: 6/12, Anleitung: 5/12, Spielaufbau: 5/12, Motivation: 4/12, Preis/Leistung: 5/12): "Nach wie vor muss die Steuerung genau so bemängelt werden wie die Grafik, die immer noch auf Sparflamme dahinköchelt. Allein beim Betrachten der Hintergrundgrafiken - ein paar spärlich bekleidete Mädels - kommt ansatzweise Freude auf (Anmerkung: Nur Amigaversion). Auch die Titelmelodie kann man sich anhören, begeistern kann sie jedoch nicht. Die Anleitung ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Des weiteren ist auch die geringe Anzahl der Levels als Kritikpunkt anzuführen. Man muss sich genau überlegen wie man vorgeht, denn ein Fehler macht die Lösung fast unmöglich. Diese Kniffelkomponente die Zweispieleroption sind auch schon die Highlights des ansonsten öden Gameplays." (Dirk Fuchsner)

Shmendric: ""Jaja, die die Jungs von der ASM. Fleissig am meckern aber sobald was Weibliches auf dem Screen zu sehen war, gabs totale Begeisterung. :)"


Sonstiges[Bearbeiten]

Konvertierungen für andere Systeme[Bearbeiten]

Amiga-Version mit erweiterten Hintergrundgrafiken

Das Spiel wurde für den Commodore 64 von Andreas Mettler entwickelt. Der Entwickler zeichnete sich hierbei auch für die Grafik, Musik und Programmierung des Spiels verantwortlich. Konvertierungen wurden für den Amiga und den Atari ST erstellt. Die Programmierung lag hierbei bei Mathias Müller und die Musik wurde von Hans-Hermann Frank komponiert. Die Amiga-Version verfügte über zusätzliche Hintergrundgrafiken, die vom Pixlers-Studio aus Wien gezeichnet wurden.


Videomitschnitt[Bearbeiten]


Metti präsientiert OBY 1 in diesem Video



Einsatz der Subliminal-Technik[Bearbeiten]

Das Spiel experimentierte mit motivationssteigernden Subliminal-Techniken. Als "Subliminals" werden Suggestionen bezeichnet, die entweder akustisch in den Klangteppich so eingearbeitet worden sind, dass sie bewusst kaum wahrgenommen werden oder als optische Subliminals für den Bruchteil einer Sekunde eingeblendet werden, so dass sie unerkennbar bleiben. O.B.Y. 1 setzte positive Botschaften, wie "Super" oder "Great" ein, die für den Bruchteil einer Sekunde über das Robotersprite eingeblendet wurden. Dies ist während des Spiels durch ein kurzes Flackern in der Animation der Spielfigur zu erkennen. Ob die Subliminal-Technik tatsächlich eine Wirkung erzielt, gilt heute als wissenschaftlich umstritten.

Cover und Diskette[Bearbeiten]

O.B.Y. 1 - Originalverpackung


Highscore[Bearbeiten]

Das Spiel hat keine Punktewertung.


Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: O.B.Y. 1


Videos