Terror Of The Deep

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Terror Of The Deep
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 623
Entwickler Mr. Micro
Firma Mirrorsoft
Release 1987
Plattform(en) C64, Amstrad CPC, ZX Spectrum
Genre Geschicklichkeitsspiel, Actionadventure
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon kassette.png Icon disk525 1.png
Sprache Sprache:englisch


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
6.83 Punkte bei 12 Stimmen (Rang 386).
Zur Stimmabgabe musst Du angemeldet sein.
C64Games 7 25. August 2012 - 1443 downs
Lemon64 6,9 25. August 2012 - 16 votes
ASM 8/12 Ausgabe 4/87
ZZap64 60% Ausgabe 3/87


Beschreibung[Bearbeiten]

In Terror Of The Deep wird das Thema des angeblich im schottischen Loch Ness lebenden Ungeheuers "Nessie" aufgegriffen. Angereichert wurde dieses mit Alienmonstern, die den See bevölkern, seit meteoritenähnliche Objekte in der Gegend von Loch Ness vom Himmel gefallen sind. Die Aufgabe des Spielers ist es, mittels einer Tauchkapsel die außerirdischen Kristalle zu finden und zu zerstören, danach "Nessie" zu finden und mit dessen Hilfe den Meteorit zu zerstören, und während der Suche die Alienmonster zu vernichten.


Vorgeschichte

Ende des 19. Jahrhunderts: Ein am Loch Ness lebender greiser Ingenieur hat eine seltsame glockenförmige Tauchkapsel erfunden, um damit die geheimnisvollen Abgründe des Lochs zu erforschen. Auf dem Totenbett beschwört er den Spieler, sein Unterfangen zu Ende zu führen und die Aliens zu vernichten. Unglücklicherweise schließt er seine Augen für immer, bevor er die Bedienung seiner Tauchkapsel komplett erläutern kann.
Aber auf dem Boden der Tauchkapsel findet der Spieler ein vergilbtes Tagebuch des alten Ingenieurs mit Aufzeichnungen seiner letzten Unterwasserexpedition. Mühsam entziffert er einige Fragmente:

'Kaum war ich untergetaucht, krochen sie überall auf der Kapsel umher. Selbst das elektrische Feld konnte sie auf die Dauer nicht schrecken ...
'Mit Schaudern musste ich mitansehen, wie sich drei Sporen vereinten ...
'Seltsame im Wasser schwebende Schoten gesichtet... Unmittelbar vor dem Ausschlüpfen erstrahlen sie in einem merkwürdigen Glanz ...
'Kein Zweifel, die Fische fliehen vor den bösen Kristallen, und ich wünschte nur, ich könnte das Weite suchen wie sie, aber ich muss in die andere Richtung, die Kristalle zerst...
'Heute einen der Kristalle gesprengt... Ich muss den Ursprung der Übeltäter finden ...
'Sah einen riesigen Kristall, konnte ihn jedoch mangels Munition nicht sprengen ... Beim Auftauchen, um meine Position zu ermitteln, bekam ich eine gigantische, schattenhafte Kreatur zu Gesicht, deren Erscheinung anders war als alle die anderen ... sie hatte nichts Bösartiges an sich. Fast war mir, als wollte sie mir helfen, während sie auch meine Hilfe beim Fluchtversuch brauchte ... kann es das Ungeheuer aus Loch Ness gewesen sein ... Ich sollte es nicht verletzen.

Gestaltung[Bearbeiten]

Schlagzeile der örtlichen Tageszeitung zu Beginn des Spiels.
Karte des Loch Ness nach einigen Tauchgängen

Nach dem Titelbild und einer Schlagzeile der örtlichen Tageszeitung startet das Spiel direkt mit einer Karte von Loch Ness. Hier kann man mittels eines Bleistifts seinen geplanten Tauchort wählen. Anschließend findet man sich in der abgetauchten Tauchkapsel wieder. Im unteren Drittel des Bildschirms befindet sich eine ganze Anzahl an Instrumenten, die oberen zwei Drittel zeigen die Umgebung außerhalb der Kapsel. Diese vermittelt eher den Eindruck, dass man sich im Weltraum befinden würde als in den Tiefen eines Sees. Vorherrschende Farbe ist schwarz. bräunliche Luftblasen (?) Plankton (?) bewegen sich je nach Geschwindigkeit der Tauchkapsel in allen Richtungen aus dem Sichtfeld. Gewisse Ähnlichkeiten in der Darstellung der Bewegung zu Elite und der Grafik der Anzeigen zu The Eidolon sind erkennbar.

Bewegt man sich durch den See, trifft man auf diverse Fische, Monster und Kristalle. Die Grafik ist wirklich gelungen und steigert den Spielspaß deutlich. Wenig spektakuläre Musik gibt es lediglich zu Beginn des Spiels, wenn man sein erstes Tauchziel auswählt und bei den Zeitungsschlagzeilen, die das Ergebnis der Expedition kommentieren. Im Spiel selbst bleibt es bei einigen Soundeffekten, wobei es über weite Strecken eher ruhig zugeht (wie es unter Wasser halt so ist). Eine Highscoretabelle gibt es nicht: Die Punkte (bzw. die verdiente Belohnung) tauchen ebenfalls in der Zeitungsschlagzeile zum Ende des Spiels auf.

Hinweise[Bearbeiten]

Joystick-Richtungen[Bearbeiten]

ein Kristall wurde gefunden und zerstört...
  • Joystick vertikal: Hand des Spielers über die Konsolen steuern.
  • Joystick horizontal: Konsolen betätigen.
  • Feuerknopf: Speer abfeuern / Bombe abwerfen / Elektroschock auslösen.

Tastaturbelegung[Bearbeiten]

  • F1 : Vorzeitiger Spielabbruch
  • F7 : Pause an/aus
  • Z : Links
  • X : Rechts
  • Shift : Nach unten
  • = : Nach oben
  • Leertaste : Feuer

Die Instrumente[Bearbeiten]

Im Innern der Tauchkapsel gibt es einige befremdliche Instrumente, doch mit etwas Logik und gesundem Menschenverstand gelingt es sie wie folgt zu identifizieren (von links nach rechts):

  • Pumpe (1): Für die Sauerstoffzirkulation. Das Erreichen des kritischen Niveaus wird durch ein akustisches Warnsignal (Glocke) gemeldet.
  • Messgerät (oberhalb der Pumpe): Anzeige des Vorrats an Sauerstoff-Regenerationskristallen
  • Waffenzähler (-/B): Oben: Speervorrat, Unten: Bomben (max. 2)
  • Feuerknopf (F): Aktiviert die momentane Waffe für Verteidigung/Angriff (wirft Bombe ab)
  • Lichtschalter (L): Aktiviert Kohlelichter
die Bedienungselemente und Anzeigen...
  • Waffenwahl (2): Von oben: Speere, elektrisches Feld, Bombe
  • Kompass (oberhalb der Waffenwahl: Anzeige des Fahrtkurses unabhängig der Blickrichtung
  • Ballastschalter (P): Oben: Aufsteigen/Auftauchen, Mitte: neutral. Unten: Sinken
  • Funktionsschalter (S): Oben: Magnet-Aktivierung, Mitte: Aus, Unten: Betätigen des Horns
  • Schub (T): Oben: vorwärts 4, Mitte: neutral, Unten: rückwärts 4
  • Zentrale links (<-): Zentralkonsole nach links schwenken
  • Ruder (C) (</>): Oben: links 4, Mitte: aus, Unten: rechts 4
  • Neigung (C) (↑/↓): Richtet die Kapsel auf- oder abwärts zum Anvisieren
  • Zentrale rechts (->): Zentralkonsole nach rechts schwenken
  • Energierad (3): Pro Drehung 25% Energiesteigerung. Der Energiestand kann oberhalb abgelesen werden.
  • Bombenzünder (4): Oben: scharf machen, Unten: nach Bombenabwurf zünden
  • Treibstoffanzeige (5) (oberhalb des Bombenzünders): Treibstoffvorrat. Zeigt die Aufnahme von Treibstoffbehältern an.
  • Visier (6): Zum präzisen Anvisieren der Ziele das zentrale Visier verwenden.

Weitere Bedienung[Bearbeiten]

  • Steuerung der Tauchkapsel:
    Der Antrieb erfolgt über ein Algen/Wasser-Gemenge zur Erzeugung des elektrischen Stroms, der die Schrauben und die Kohlelichter versorgt Aus Gründen der Treibstoffeinsparung können die Lampen manuell bedient werden (Schalter "L"). Die erforderliche Energie zur die Konsolenschwenkung, für Geschütze und Navigation wird von der Sauerstoffpumpe bereitgestellt. Die Drehkontrolle gestattet eine Drehung der Zentralkonsole, damit rundum den Überblick behalten wird! Die Fahrtrichtung ist jedoch stets nach vorn. d. h. unabhängig vom Sichtwinkel.
  • Nachschub besorgen:
    Wenn der Vorrat an Speeren und Treibstoff zur Neige geht, muss vom Mutterschiff Nachschub angefordert werden. Hierzu wird das Horn betätigt (Funktionsschalter "S" in untere Stellung): einmal für Speere, zweimal für Treibstoff. Wenn das Paket im Wasser erkannt wird, ist der Magnet zu aktivieren (Funktionsschalter "S" hoch), um es in Empfang zu nehmen. Der Elektromagnet verbraucht eine Menge Energie, also aufpassen dass die Energie nicht ausgeht. Auch sollte darauf geachtet werden, sich bei dieser Operation nicht von der aktuellen Position zu entfernen, da sonst Schwierigkeiten entstehen das Nachschubpaket zu lokalisieren. Solange die Kapsel stationär bleibt, besteht allerdings die Gefahr, dass sich die Sporen an den Fenstern festsetzen, und das kann auch Ärger bedeuten.
  • Bomben werfen und zünden:
    Den Hebel des Bombenzünders (4) niemals in untere Stellung bringen, bevor eine Bombe abgeworfen wurde! Zusätzlich die Tauchkapsel in Sicherheit bringen, bevor eine Bombe gezündet wird!

Lösung[Bearbeiten]

Tipps

immer entgegen der Schwimmrichtung der Fische...
  • Öfters nach allen Richtungen aus der Kapsel blicken da sich an den Außenwänden gefährliches Getier (dessen Klauen nach einiger Zeit auch Stahl durchdringen) ansammelt. Dieses mit Hilfe eines Elektroschocks entfernen.
  • In regelmäßigen Abständen die Pumpe (1) betätigen und das Handrad (3) drehen um genügend Sauerstoff und Energie zur Verfügung zu haben.
  • Je tiefer man taucht ("B"-"D" Anzeige neben Ballastschalter), desto gefährlicher werden die Sporen, etc und desto mehr Energie und Sauerstoff wird verbraucht.
  • Drei Sporen (wurmartige Fäden) formen ein Killermonster. Der Aufschlag von 6 Monstern zerstört die Tauchkapsel. Diese Monster können mit Speeren vernichtet werden.
  • Klatschgeräusche zeigen an, dass sich eine neue Spore an die Außenhülle anheftet hat. Klopfgeräusche zeigen dass ein Monster versucht die Hülle aufzuschneiden.
  • Um den Bombenvorrat aufzufüllen einfach auftauchen. Es wird wieder die Karte gezeigt und man kann einen neuen Einsatzort wählen. Der alte Einsatzort wird mit einem "X" auf der Karte gekennzeichnet.
  • Um aufzutauchen den Ballastschalter solange nach oben bis "B" und "D" Anzeige auf Null gesunken ist und dann den Ballastschalter auf neutral und den Schub (T) auf Null stellen.
  • Fischschwärme findet man in dreiviertel Tiefe, Kristalle in voller Tiefe. Wenn die Tauchkugel den Boden berührt wird sie angehalten, um wieder manövrierfähig zu werden muss etwas höher gestiegen werden.
  • Um einen der Kristalle zu finden, auf die Fluchtrichtung der Fische achten und die Tauchkapsel einfach in die entgegengesetzte Richtung bewegen. Den gefundenen Kristall mit einer Bombe zerstören. Nach jeder Zerstörung eines Kristalls, (es kursieren Gerüchte, dass es sich um mindestens acht handeln soll...), sollte aufgetaucht werden um sich neu zu positionieren und aufzumunitionieren.
  • Wenn der letzte der Kristalle zerstört worden ist findet man Nessie auf dieselbe Art (und auch den Hauptmeteorit der ebenfalls zerstört werden muss)
  • Nicht vergessen: Das Ziel des Spiels ist NICHT, die Tauchkapsel in die Luft zu blasen und dadurch Nessie einfangen zu lassen, sondern den Hauptmeteorit zu zerstören und dadurch den guten Ruf Nessies zu erhalten...

Cheats[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

H.T.W: "Zu Beginn sieht das ja alles sehr gut aus und auch die Anleitung lässt einiges erwarten. Die gut gezeichnete Grafik der Bedienungskonsole (die stark an "The Eidolon" erinnert) und der Effekt des Blickwinkelwechsels gefällt. Auch die Darstellung der Fische und Monster ist gut gelungen. Die Musik und Geräuscheffekte sind stimmungsvoll und passen zur Unterwasseratmosphäre. Leider ist die Handlung etwas dünn, denn nur die Kristalle zu finden und zu zerstören und danach die selbe Handlung mit dem Hauptmeteorit auszuführen ist doch sehr wenig, auch wenn Hindernisse wie Sporen die die Wand der Kapsel mit der Zeit zerstören und Killermonster die innerhalb einer gewissen Zeit vernichtet werden müssen, vorhanden sind. Etwas mehr Aufgaben und Rätsel hätten dem Spiel gut getan und so bleibt leider nur ein doch teilweise langatmiges Suchen unter Wasser über.".

Equinoxe: "Schade, aus der Story hätte man sicher mehr machen können. Grafisch top hat man zu Anfang mit der sehr sehr komplexen Steuerung zu kämpfen. Anschließend wird es dann hektisch, wenn man gleichzeitig navigieren, Monster abwehren und Sauerstoff & Elektrizität produzieren muss, bevor kurz darauf Routine und damit gepflegte Langeweile Einzug hält."

Sonstiges[Bearbeiten]

Cover[Bearbeiten]


Frontcover der Diskettenversion.
Frontcover der Kassettenversion.
Frontcover der Zcobra-Version.



Kassette[Bearbeiten]

"Cover"

Werbeanzeige[Bearbeiten]


Werbung für das Spiel.
Werbung für die Sinclair ZX Spectrum-Version.



Highscore[Bearbeiten]

Topscore von Equinoxe
  1. Equinoxe - 14.500 (06.09.2012)
  2. H.T.W - 13.500 (26.08.2012)
  3. Leer - 0 (tt.mm.jjjj)

2. Platz von H.T.W 3. Platz von Leer
2. Platz von H.T.W 3. Platz von Leer


Weblinks[Bearbeiten]


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