PC64

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PC64
Pc64 menu.png
Entwickler Wolfgang Lorenz
aktuelle Version 1.22 (DOS) 2.14 (Windows)
Release 1997
Lizenz Freeware, Public Domain
Plattform DOS und Windows
Bedienung Icon tastatur.png Icon maus.png
Formate D64, P00, Eigenformat "C64"
Sprache Sprache:englisch Sprache:deutsch

Personal C64 (kurz: PC64) ist ein C64 Emulator für DOS und Windows. Entwickelt wurde er von Wolfgang Lorenz. Der Emulator wurde zunächst als Shareware vertrieben. 1997 wurde die Entwicklung eingestellt und der Quellcode freigegeben, PC64 ist jetzt Freeware. Die letzte Version war 1.22 (DOS) bzw. 2.14 (Windows). Zwischen den DOS-Versionen 1.21 und 1.22 bestehen keine Unterschiede außer der Entfernung der Shareware-Beschränkungen. Der Quellcode für die Windows-Version 2.15 ist verfügbar, bedarf aber -anders als die übrigen Quellcodes von PC64- noch weiterer Arbeit bevor er kompiliert werden kann, da die Entwicklung spontan und unfertig abgebrochen wurde.

Hinweise[Bearbeiten]

Die DOS-Version gibt es in Deutsch und Englisch. Die Windows-Version ist in Deutsch und es gibt ein italienisches User-Interface.

Features[Bearbeiten]

PC64 bildete in der ersten Hälfte der 1990er Jahre zusammen mit C64S die "Spitze" der verfügbaren Emulatoren. Die Emulation war weniger perfekt als bei anderen (z.B. keine Screenborder, Sound nur über Adlib-FM-Synthese, Floppyzugriff nur ohne Kernal-Routinen), die Bedienung und Feature-Ausstattung setzte aber erste Maßstäbe, an denen sich andere Emulatoren später orientierten. Das interne Menüsystem auf DOS-Ebene galt zu der Zeit als praktische Spieledatenbank mit gutem Hilfesystem. PC64 war der erste C64-Emulator, der gezielt die Verwendung von alternativen ROMs für Kernal, Basic und Charset sowie einfache Cartridge-Dumps unterstützte, und etablierte das sogenannte "P00"-Format für einzelne C64-Dateien (Pxx/Sxx/Uxx/Rxx respektive für PRG/SEQ/USR/REL-Dateien). Daneben konnten auch D64-Diskimages angesprochen werden. T64-Dateien wurden nicht direkt unterstützt, konnten aber mit einem der beigelegten Werkzeuge (T64TOP00.EXE) konvertiert werden. Andere dieser Werkzeige dienten z.B. dem Anzeigen von D64-Directories (DIR64.EXE), dem Konvertieren von verschiedenen Commodore-Textformaten (CBMTEXT.EXE, siehe auch Petcat), oder dem Entfernen von Speeder-Routinen aus Magic Formel Freezefiles (MAGFORM.EXE).

Bei der Vollversion von PC64 lag noch ein Kabel bei für die Verbindung zwischen PC und einem C64 per LPT und User Port. Somit diente der C64 als Server und seine Laufwerke konnten direkt im Emulator angesprochen werden. Man kann so nur einzelne Dateien oder sogar ganze Disketten auf den PC kopieren. In der Shareware-Version war diese Funktion komplett gesperrt.

Es stellt sich jetzt die Frage, ob diese Funktion in der Freeware-Version enthalten ist. Eine Anleitung zum Bau des Verbindungskabels ist bei c64.org verfügbar.

Schnellstart[Bearbeiten]

Kommentare[Bearbeiten]

Das Potential dieses Emulators war recht groß, leider ist die Entwicklung eingestellt worden. Allerdings ist das ganze jetzt OpenSource und man könnte weiterentwickeln. Lohnen würde sich das eventuell schon, auf Grund der Funktion, das man die Daten per Kabel von einem C64 auf den PC kopieren kann. Allerdings gibt es inzwischen ausgereiftere Software mit der diese Funktion mindestens genauso gut realisiert werden kann (OpenCBM, 64net, nibtools, ...)

Sonstiges[Bearbeiten]

Man kann sich auch einen Emulator Developer Kit runterladen, muss zuvor jedoch die Win 2.1x Version von PC64 installieren, da der EDK keine ROM-Images beinhaltet.

Es gibt auch eine Datei mit der Sammlung von Spielen, die in der Zeitschrift 64'er veröffentlich worden sind.

PC64 konnte den Speicherinhalt des emulierten C64 abspeichern, diese "Freezer"-Dateien bekamen die DOS-endung "C64"

Weblinks[Bearbeiten]