Tau Ceti

Aus C64-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tau Ceti
Titelbild von Tau Ceti
Spiel Nr. 473
Entwickler John Twiddy
Verleger CRL (Computer Rentals Limited)
Release 1986
Plattform(en) Amstrad CPC, Atari ST, C64, IBM, ZX Spectrum
Genre Adventure - Arcade-3D, Shoot'em-Up
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon disk525.png, Icon kassette.png
Sprache Sprache:englisch
Information Commodore Format 1990/10
Nachfolger:Academy


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
8.16 Punkte bei 19 Stimmen (Rang 66).
Zur Stimmabgabe musst Du angemeldet sein.
64er 8 Ausgabe 7/89
C64Games 6 01. Oktober 2009 - "gut" - 2691 downs
Lemon64 8,1 01. Oktober 2009 - 21 votes
Kultboy.com 8,00 27. November 2009 - 10 votes
Happy Computer 87% Spiele-Sonderheft 11
ZZap64 93% Ausgabe 8/86


Beschreibung[Bearbeiten]

Die Story

Im Jahre 2047 wurde eine Methode entwickelt, die es den Menschen ermöglichte, Planeten nahe gelegener Sonnensysteme zu bereisen und dort sogar Siedlungen aufzubauen. 2050 verließen die ersten Kolonisten die Erde um vier Planeten vom "G-Typ" zu besiedeln: Alpha Centauri, Tau Ceti (III), Van Maanen und Beta Hydri. Sieben Monate später erreichten sie den ungastlichen, wüstenartigen Planeten Tau Ceti und begannen sofort mit der Errichtung einer neuen Zivilisation. In den ersten 90 Jahren gedieh die Kolonie prächtig, über dreißig Städte konnten aufgebaut werden und ein reger Handel mit Robotertechnologie und Rohstoffen, die in unterirdischen Minen abgebaut wurden, bildete das wirtschaftliche Rückgrad der Gesellschaft Tau Cetis.

Im Jahre 2150 wurden Tau Ceti und eine weitere der vier Kolonien von einer Katastrophe heimgesucht: Eine tödliche Seuche, das Encke-Syndrom, brach aus und ließ nur wenige Überlebende zurück. Die Menschen verließen den Planeten und überließen ihn den automatischen Überwachungssystemen und Robotern. Zwei Jahre vergingen bis auf der Erde ein Medikament entwickelt wurde. Der Kontakt zu den beiden Kolonien, die verschont geblieben waren - Alpha Centauri und Beta Hydri - wurde wieder aufgenommen, doch genau zu diesem Zeitpunkt schlug ein Meteor auf Tau Ceti ein, der Funkkontakt mit den Überwachungssystemen riss ab. Trotzdem wurde der Entschluss gefasst, Tau Ceti wieder zu besiedeln und schon 2164 fand die erste Tau Ceti Expedition statt. Ein einzelner Raumgleiter landete sicher auf der Planetenoberfläche und konnte gerade noch einen Notruf zur Erde senden, bevor totale Funkstille eintrat. Experten gelangten zur Überzeugung, dass die Roboter nach dem Einschlag des Meteors Amok gelaufen waren.

Nach sieben Jahren, Van Maanen ist inzwischen schon wieder besiedelt, wird eine zweite Expedition organisiert. Die einzige Möglichkeit das Verteidigungssystem Tau Cetis auszuschalten scheint es, den Hauptreaktor des Verteidigungssystems stillzulegen. Dazu muss mit Hilfe eines bewaffneten Gleiters ein Kühlungssystem zusammengesetzt werden, dessen Einzelteile über den gesamten Planeten verstreut sind und dann in den massiv gepanzerten Fusionreaktor in der Hauptstadt Centralis eingesetzt werden. Obwohl die Chancen höchstens eins zu fünfzig stehen haben Sie sich trotzdem freiwillig gemeldet...

Gestaltung[Bearbeiten]


... ein kurzer Flug durch die Stadt "Reema" bei Tag ...
... und bei Nacht mit Infrarotsicht ...


Tau Ceti ist ein grafisch sehr gut umgesetztes Spiel (besonders die Infrarotsicht mit Blureffekt ist interessant), das ohne Musik auskommt. Die Geräusche beschränken sich auf das Notwendigste. Die Genre-Beschreibung dieses Games ist nicht ganz einfach, das Spiel besteht aus Geschick-, Strategie-, Flug-, Sience-Fiktion- und Action-Adventure-Elementen und Puzzle-Sequenzen. Am Anfang erscheint das Spiel sehr schwierig, doch sobald man die gut gelöste Steuerung des Gleiters und des Bordcomputers im Griff hat, macht das ausschalten der fehlgesteuerten Verteidigungsanlage des Planeten Tau Ceti und die Suche nach den Kühlkörperteilen und dem Hauptreaktor viel Spaß.

Hinweise[Bearbeiten]

Der Gleiter[Bearbeiten]

Der Gleiter ist eine kleine Kampfmaschine, die für jeden Piloten eine Herausforderung darstellt. Die Ausrüstung sieht folgendermaßen aus:

Laser, Schutzschilde, acht Wärmelenkraketen mit automatischer Zielsuche, acht Anti-Raketen-Raketen (AMMs), acht Leuchtraketen, Infrarotsichtgerät, Hoffman-360-Grad-Scanner mit Vierwege-Sichtgerät zum Schutz gegen blinde Flecken, Kompass, Computer-ADF (automatische Richtungssuche), Sender, JCN-Computer (garantiert bugfreie Version)

Nach dem Start des Spiels mit der Leertaste sehen Sie am unteren Bildschirmrand eine Laufschrift die Informationen zur Hintergrundgeschichte enthält. Den Rest des Bildschirms nimmt die Konsole des Raumschiffs ein, dass sich gerade in einer Basis befindet.

... die Anzeigen des Gleiters ...
  • Das Sichtgerät (1) (links oben) nimmt den größten Raum ein. Darunter befindet sich
  • die Eingabekonsole (13) des Bordcomputers, die mit einem blinkenden Cursor auf Ihre Eingabe wartet. Rechts oben
  • im grünen Feld (6) befindet sich die Echtzeituhr, die Anzeige der gewählten Sicht (vor, rechts, zurück, links) und der aktuellen Stadt sowie Status des Schiffs. Die Mitte des Bildschirms zeigt
  • die Bordinstrumente: Kompass (5), Radarsensor (4) (targeted wenn man selbst von anvisiert wird), Zielverfolgung (3) (tracked wenn gegnerisches Ziel erfasst) und Anzeige ob Infrarot-Sicht (2) aktiviert ist (mit Taste "I" ein- ausschalten). Links daneben befindet sich
  • der Radarschirm (7) der Gebäude, feindliche Robots und Minen anzeigt (lässt sich mit Taste "S" zwischen Nah- und Fernscanning umschalten).
  • Das rote Feld darunter (11) zeigt den Vorrat an Raketen, Anti-Raketen-Raketen und Leuchtraketen an.
  • Das gelbe Fenster (12) enthält Informationen über Flughöhe, Status des Schutzschildes, Treibstoffvorrat, Temperatur des Lasers und Geschwindigkeit. Rechts daneben befinden sich
  • zwei ADF's wobei die Anzeige des oberen (10) immer Richtung Mittelpunkt der Stadt weist und der untere (9) immer in Richtung des nächstgelegenen Jump-Pads zeigt

Ist der Gleiter im Flugmodus, lässt er sich mit Joystick oder Tastatur kontrollieren, im Bodenmodus kann der Bordcomputer mittels Eingaben an der Konsole kontrolliert werden. In den Bodenmodus gelangt man durch Andocken des Raumschiffs an eine Basis oder durch Landen (Geschwindigkeit auf Null, Höhe auf Null, Taste "L" drücken). Während man gelandet ist wird man nicht angegriffen, da die Sensoren des Verteidigungssystems nur auf schwebende oder sich bewegende Objekte reagieren.

Tastaturbelegung[Bearbeiten]

  • Z   = Links
  • X   = Rechts
  • ;   = Beschleunigen
  • /   = Verlangsamen
  • :   = Steigen
  • .   = Sinken
  • Space   = Laser abfeuern
  • M   = Rakete abfeuern (Missile)
  • F   = Leuchtrakete abfeuern (Flare)
  • A   = Anti-Raketen-Rakete abfeuern (AMM)
  • V   = Sicht wechseln (View)
  • S   = Scanner (Fern- Nachsicht)
  • R   = Statusbericht (Report)
  • I   = Infrarotansicht ein/aus
  • J   = Teleport (bei einem Teleporter)
  • L   = Landen

Der Bordcomputer[Bearbeiten]

... einige Möglichkeiten des Bordcomputers ...
  • HELP : Zeigt alle Kommandos an
  • LAUNCH : Der Gleiter verlässt die Basis und gelangt ins Freie oder startet vom Boden, und der Flugmodus wird aktiviert.
  • MAP : Der Computer zeigt eine zoombare Karte von Tau Ceti an, die Informationen über die Städte enthält. Der Cursor kann mit dem Joystick bewegt werden, der Feuerknopf wählt Funktionen.
  • LOOK : Schaltet um zur Innenansicht eines Gebäudes.
  • WAIT : Wartet 1/12 einer Umdrehung des Planeten, entspricht fünf Erdminuten.
  • STATUS : Schadens und Fortschrittsbericht (auch während des Flugmodus).
  • EQUIP : Ermöglicht innerhalb einer Basis Reparatur, Auftanken und Aufstocken des Waffenvorrats (Nicht in allen Stationen ist alles vorrätig).
  • PAD : Ein kleiner Texteditor, der als Notizzettel dient.
  • NEW PAD : Öffnet eine neue Seite im Editor.
  • LOAD : Lädt einen Spielstand (Disk oder Tape)
  • SAVE : Speichert einen Spielstand (Disk oder Tape)
  • QUIT : Beendet das Spiel.
  • SIGHTS ON/SIGHTS OFF : Zielanzeige (weißes Quadrat) ein/aus
  • RODS : Während Ihrer Flüge sammeln Sie Kühlkörperteile ein (befinden sich in den Reaktoren), die mit diesem Befehl zusammengesetzt werden können.
  • REACTOR : Ermöglicht den Zugang zum Hauptreaktor in Centralis.
  • KEYS : Zeigt die Tastenbelegung an und ermöglicht eine Neubelegung aller Tasten.

Spielablauf[Bearbeiten]

Zu Beginn des Spiels sollten Sie NAME (Return) eingeben und den Bordcomputer Ihren Namen nennen. Die restlichen Kommandos siehe "Der Bordcomputer".

Um auf die Planetenoberfläche zu gelangen sollten Sie zunächst LAUNCH eingeben. Nun sehen Sie die karge Landschaft des Planeten in der Tagesansicht, falls Sie nicht zu lange gewartet haben. Ein Tag ist auf Tau Ceti sehr kurz und entspricht ungefähr einer Stunde auf der Erde. Auf Tau Ceti wird der Tag in 16 "Spins" unterteilt. Nach Sonnenuntergang wird die Planetenoberflächen in totale Finsternis getaucht, die Infrarotansicht (Taste "I") sollte also umgehend aktiviert werden.

Beim freien Umherfliegen auf Tau Ceti fallen bald jene Gebäude auf, die mit Andockstationen ausgestattet sind. Diese stechen durch ein flirrendes Muster an einer Gebäudeseite sofort hervor. Das Andocken geschieht durch sehr behutsamen Anflug ins Zentrum der blinkenden Fläche. Sobald Sie im Gebäude sind, schaltet der Computer auf den Bodenmodus um, Sie können nun auf alle Services im Gebäude zugreifen (Nachtanken, etc.).

... der Gal-Corp-Lander ...
... der Hauptreaktor ...
... ein Reaktor ...
... ein ziviler Stützpunkt ...
... ein militärischer Stützpunkt ...
... ein Jump-Pad ...
... eine Festung ...



... ein Geschützturm ...
... ein Tower ...
... ein MK1-Robot ...
... ein MK1-Robot ...
... ein ziviles Gebäude ...


Jede der insgesamt 32 Städte hat eine Vielzahl von Gebäuden wie Radartürme, Geschütztürme, zivile Gebäude, etc. In folgende kann mit dem Gleiter eingeflogen werden: Reaktorstationen, militärische und zivile Stützpunkte, dem Gal-Corp-Lander und dem Hauptreaktor in Centralis. In den Reaktorstationen lagern die Einzelteile des Kühlsystems, welches es zu montieren gibt. Haben Sie alle 40 Teile gefunden müssen diese wie bei einem Puzzle zu 20 Kühlstangen zusammengesetzt werden. (Impossible Mission lässt grüssen, je zwei Teile ergeben durch drehen, spiegeln und umfärben eine Stange von oben gesehen, also eine Kreisfläche ...). Das fertige Kühlsystem sollen Sie dann im Reaktor der Stadt Centralis einsetzen, keine leichte Aufgabe denn dieser Reaktor ist natürlich das bestbewachteste Gebäude des ganzen Planeten. Die meisten der Städte werden von drei Typen gut bewaffneter Jäger-Roboter bewacht, zusätzlich sind schwer gepanzerte mobile Verteidigungsanlagen unterwegs. Minen werden zum Glück vom Radarscanner erfasst. Noch ein Hinweis: Tau Ceti soll nach Abschluss der Mission wieder besiedelt werden, also ist die Zerstörung ziviler Gebäude zu vermeiden.

Navigation[Bearbeiten]

... die zoombare Karte mit Infos über die 32 Städte ...

Die Karte im Bordcomputer

Diese wird im Bodenmodus, also in Gebäuden oder nach dem Landen (Gleiterhöhe Null, dann Taste "L") durch Eingabe von "Map" aufgerufen und mit Joystick und Feuerknopf bedient.

  • ⇐, ⇒, ⇑, ⇓ : Durch Anklicken dieser Icons kann die Karte in alle Richtungen verschoben werden
  • IN, OUT : Durch Anklicken dieser Icons kann (fast) stufenlos in die Karte hinein- und herausgezoomt werden.
  • INFO : Nach Anklicken dieses Icons werden nach Eingabe eines Stadtnamens und abschließendes Drücken der Return-Taste Infos über die zu erwartende Verteidigungsstärke und die Anzahl, Lage und Zielstadt der Jump-Pads dieser Stadt gezeigt.
  • EXIT : Nach Anwahl dieses Icons befindet man sich wieder im Bordcomputermodus.
... mittels Jump-Pad von "Reema" nach "Hame" ...

Die "Super-Traveller" Jump-Pads

Tau Ceti verfügt über ein System von Teleportern (Jump-Pads), die ein einfaches Reisen zwischen den Städten erlaubt. Die einzelnen Teleporter sind aber nach einem veralteten, nicht programmierbaren "Super Traveller"-Standard gebaut, daher kann man von jeden Teleporter aus nur eine einzige Stadt erreichen. Der Bordcomputer enthält aber eine Datenbank des gesamten Netzwerks, Sie müssen also nur noch den richtigen Teleporter finden. Diese Vorrichtungen, erkennbar an den quadratischen Flächen am Boden mit zugehörigen Turm, befinden sich immer an den nördlichen südlichen, östlichen und westlichen Stadträndern. Um sie zu aktivieren müssen Sie die "J"-Taste drücken und gedrückt halten bis Sie das Jump-Pad (egal in welche Richtung) überfliegen. In der Nähe der Teleporter ist Vorsicht angebracht, da sich hier gerne die "Sandspringer", eine auf Tau Ceti heimische Lebensform, aufhalten.

Lösung[Bearbeiten]

Eine mögliche Route[Bearbeiten]

Reema ⇒ Hame ⇒ Auriga ⇒ Entroia ⇒ Ceriti ⇒ Quilba ⇒ Roon ⇒ Zoon ⇒ Leestra ⇒ Preema ⇒ Jade ⇒ Keyrol ⇒ Novia ⇒ Rubya ⇒ Scarth ⇒ Coruk ⇒ Goborindi ⇒ Erna ⇒ Rileny ⇒ Reyes ⇒ Botania ⇒ Minstro ⇒ Ilea ⇒ Frome ⇒ Zilogi ⇒ Kula ⇒ Tsula ⇒ Krill ⇒ Drano ⇒ Kdapt ⇒ Kzinti ⇒ Centralis

Karte[Bearbeiten]

"Die Karte des Planeten Tau Ceti - Rechtsklick für größere Darstellung"

Tipps[Bearbeiten]

  • Den Spielstand lieber einmal zu oft als einmal zu wenig speichern. Nicht vergessen: Dies kann jederzeit ausgeführt werden, auch wenn man sich nicht in einem Gebäude befindet. Einfach landen und dann speichern. Nach dem Laden dieses Spielstands und folgenden "LAUNCH" befindet man sich wieder genau an dieser Stelle.
  • Den Mittelpunkt einer Stadt findet man indem die Nadel des oberen kleinen Kompass (der immer in Richtung einer Stadt zeigt) in der Mitte gehalten wird bis diese schnell herumschwenkt.
  • Zum gewünschten Jump-Pad findet man am leichtesten indem man zum Mittelpunkt der Stadt fliegt, dann drehen bis sich die Anzeige des großen Kompass genau auf der gewünschten Richtung (N, E, S, W) befindet. Nun geradeaus fliegen bis das Jump-Pad erreicht ist. Dies ist aber nicht immer anzuraten, da man bei dieser Aktion meistens durch die gesamte Verteidigungsanlage fliegen muss. Daher sollte man sich die Lage der Gebäude jeder Stadt einprägen oder aufzeichnen.
  • In jeder Stadt befindet sich genau ein Reaktor. In jedem Reaktor können sich von 0-2 Kühlteile befinden. (Außer im Hauptreaktor von Centralis, dort befinden sich drei Kühlkörperteile).
  • Schießt man auf ein Gebäude das eine Andockstation besitzt, verschwindet diese und man kann nicht mehr einfliegen. Nach einem Teleport in eine andere Stadt und wieder zurück ist die Andockstation wieder intakt
  • Ein Gebäude mit Andockstation kann nicht zerstört werden. Ein Kontakt mit so einem Gebäude führt zur sofortigen Zerstörung des Gleiters.
  • Fertige Kühlstäbe können sofort in den Zentralreaktor von Centralis eingesetzt werden, Dies hat den Vorteil dass sich die Leistung des Reaktors je nach Anzahl der Kühlstäbe verringert und auch die Verteidigungsanlagen um diesen Prozentsatz unwirksam werden.
  • Nach einsetzen aller Kühlstäbe, anklicken des Exit-Icons und der folgenden Endsequenz ist die Space-Taste zu drücken um den erzielten Score zu sehen. Noch einmal die Space-Taste drücken um ein neues Spiel zu beginnen
  • Die Zeitschrift Commodore User schrieb in einer Lösungshilfe in einer ihrer Ausgaben, dass das Spiel unlösbar sei, da die letzen Rod-Teile nicht zueinander passen würden. Dies ist definitiv falsch, das Spiel kann gelöst werden (wie man auch in diesem Artikel sieht), es kann aber passieren, dass man einen Reaktor ein zweites Mal aufsuchen muss um noch fehlende Teile zu finden (Ganz schön fies...).

Cheats[Bearbeiten]

The End


... und jetzt noch alle Kühlstäbe richtig einsetzen ...
... Hauptreaktor ausgeschaltet, Mission beendet, und ab ...



Kritik[Bearbeiten]

H.T.W: "Nicht zu fassen! Nach über 20 Jahren hab ich's nun endlich durchgespielt! Und das ohne Cheat - aber mit 1000 und 1x speichern ... ähem! Aber eigentlich gehört in diese Rubrik eine Kritik, also:

Die Story kann sich zwar nicht mit dem Roman von Elite messen, ist aber sehr gut geschrieben und stimmt auf das eigentliche Spiel ein. Die Anleitung liest sich zwar etwas kompliziert (irgendwie ist man der Meinung, dass man die Bedienung eines fiktiven Computers erlernen muss), aber man findet schnell heraus, dass man nur einige Befehle verinnerlichen muss. Das Spielziel ist zwar erkenntlich, aber was man nun machen muss bleibt vorerst etwas im unklaren...
Nachdem man die Steuerung des Gleiters und die Bedienung der Karte und der Jump-Pads herausgefunden hat wird man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Trip nach Centralis starten, wo man nach zehn Sekunden die Explosion des Gleiters erleben darf. Also startet man einen Versuch in eine andere Richtung, wo man dann die Eigenheiten der verschiedenen Gebäude und Robots kennenlernen kann. Nach dem Durchsuchen einiger Reaktoren wird einem das Spielziel klar: Man finde alle 40 Kühlkörperteile, setze sie zusammen (dies ist übrigens ein lustiger Knobelpart des Spiels) und bringe sie nach Centralis um sie dort in den Hauptreaktor einzusetzen. Wenn man sich jetzt eine Karte über die Verbindungen und den Aufbau der einzelnen Städte zeichnet und dann noch herausfindet, dass die Verteidigung nachlässt wenn man Kühlstäbe in den Hauptreaktor einsetzt, verliert der Schwierigkeitsgrad des Spiels seinen Schrecken und irgendwann wird Tau Ceti wieder besiedelbar sein.

Zur Grafik: Diese ist durch den Tag- und Nachtwechsel und der Infrarotsicht mit Blur-Effekt sehr atmosphärisch und sehr schön anzusehen. Außerdem ist sie relativ schnell und ausgefüllt.
Zum Sound: Dieser ist nicht außergewöhnlich aber gut zum Spiel passend.
Zusammengefasst kann man sagen, dass das Spiel die Punkte die die Zeitschrift Zzap!64 beim Test vergeben hat wohl verdient. Für mich eines der besten 3D Spiele die ich je gelöst habe.".


Robotron2084: "GREATEST GAME EVER WRITTEN prangt ganz bescheiden auf dem Cover des Spiels. Nun, vielleicht hätte man der Ehrlichkeit halber noch BY CRL darunterschreiben sollen, denn die Firma ist ansonsten nur durch ihre erstaunliche Anzahl von Schrottspielen aufgefallen. Mit einer Ausnahme allerdings: TAU CETI! Eine originelle und vor allem technisch bestechende Mixtur aus taktischen 3D-Ballereien im Stil von Battlezone oder Encounter aufgepeppt mit diversen Puzzle- und Strategieelementen. Der Angriff auf die waffenstarrenden Verteidigungsanlagen verlangt nach Vorausplanung und manchmal auch viel Geduld, sonst zerschmettert es einem erbarmungslos das Cockpit. Sehr stimmungsvoll umgesetzt sind die Tag- und Nachtphasen, gerade das Anschleichen mit Infrarot ist gut umgesetzt. Der Schwierigkeitsgrad ist angenehm hoch - wenn man sich nach einem heftigen Feuergefecht mit den letzten Sprit- und Schildreserven in den Hangar schleppt kann man schon mal einen tiefen Erleichterungsschnaufer machen. Was mir nicht so gut gefallen hat ist, dass TAU CETI eine eher langwierige Angelegenheit ist, die einmal durchgespielt wenig Reiz ausübt es noch einmal zu versuchen. Hier hätten eine kleinere, zufällig generierte Karte wie z.B. bei Impossible Mission und ein Zeitbonus die Motivation sich zu verbessern noch erhöhen können. Aber das Spiel ist auch so gut und eine Empfehlung allemal wert. Randnotiz: gebt doch mal am Terminal einige nicht jugendfreie Sachen ein und schaut, was dann geschieht...köstlich! 8 von 10 Punkten."

Sonstiges[Bearbeiten]

Cover[Bearbeiten]

"Cover"


Werbeanzeige[Bearbeiten]


Werbe-Anzeige ...



Highscore[Bearbeiten]

Topscore von Cebix
  1. Cebix - 19.090 (24.04.2016)
  2. H.T.W - 18.110 (10.06.2009)
  3. Niemand - 0 (tt.mm.jjjj)

2. Platz von H.T.W 3. Platz von Niemand
2. Platz von H.T.W 3. Platz von Niemand


Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Tau Ceti (video game) Sprache:english


Videos