Wolfgang Klinghammer

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Wolfgang Klinghammer
Name Wolfgang Klinghammer
Pseudonym Player One
Nationalität Deutschland
Branche
  • Schriftsteller
Informationen Autor von 64


Player One ist das Pseudonym des Schriftstellers Wolfgang Klinghammer aus Jena, der den Fantasy-Roman 64 veröffentlicht hat. Er hat Politikwissenschaft und Geschichte studiert.


Das Buch "64" schrieb Player One im November und Dezember 2002. Im folgenden Jahr veröffentlichte er dann sein Werk. "64" war bis 2008 im Handel erhältlich.

20?? stellte er das e-book als freien Download zur Verfügung.



Leseprobe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Cover des Romans "64"

Eine Leseprobe aus dem Roman "64" von "Player One", Seite 22 bis 23:


„Gut, Fremder. Nimm Platz. Ich bin der Gouverneur.“
Nur zu gerne folgte ich der Aufforderung.
„Erzähl mir Deine Geschichte.“
Ich überlegte einen Moment, ob ich ihm sagen sollte, daß ich nicht wußte, wer ich war oder wo ich herkam. Dies konnte böse enden, ich denke, dies war auch mein Fehler bei der Stadtwache.
„Ich bin Forscher. Ich untersuche die Kultur der örtlichen Eingeborenen. Doch geriet ich in einen Streit und mußte fliehen. Daher kam ich hierher.“
„Interessant. Was für ein Landsmann bist Du?“
„Franzose.“
Ich spielte auf Risiko, aber mir blieb keine Wahl. Soviel ich wußte, war die Karibik mal ein Tummelplatz, wo sich Spanier, Engländer, Holländer und Franzosen balgten. Diese Stadt war einwandfrei spanisch, als Spanier würde ich nicht durchgehen, schon wegen meiner mangelnden Sprachkenntnisse. Und Engländer – um Gottes Willen! Dann würden sie mich vermutlich gleich enthaupten. Nein, Franzose war die beste Alternative. Sollten sie doch glauben, ich sei Henry de la Croissant. Die Reaktion des Gouverneurs zeigte mir, daß meine Antwort offenbar ins Schwarze getroffen hatte.
„Nun gut, Franzose. Dann werde ich Dir mal die Situation erklären. Seit drei Wochen belagern uns die Engländer hier. Sie haben mindestens zwanzig große Schiffe vor unserem Hafen zusammengezogen, so daß wir kaum noch Lebensmittel bekommen. Was wir aber noch dringender brauchen als Lebensmittel, sind Waffen. Eine Batterie Kanonen, genauer gesagt. “
„Und was ist meine Rolle? Warum wurde ich hierhergebracht? Warum wurde ich überhaupt gefangengenommen? Was wirft man mir vor?“
„Langsam, junger Mann. Eines nach dem anderen. Unseren Wachen kannst Du keinen Vorwurf machen. Sie hatten den Auftrag, Fremde und Streuner festzunehmen. Man hat Dich für einen englischen Spion gehalten.
„Nun gut. Aber was soll ich jetzt tun?“
„Du wirst uns die Kanonen beschaffen.“ „Wie soll das funktionieren? Ich bin ein Niemand, ich habe keine militärische Ausbildung und keine Männer.“
„Du bist kein Schmuggler?“
Sollte ich einen Fehler gemacht haben, so wäre dies mein letzter und ich würde weiter in diesem stinkenden Gefängnis sitzen, bis ich verrotte....
„Gut, ich gestehe es – ich war Schmuggler.“
„Mach’ Dir keine Gedanken, es wird für alles gesorgt werden.“
„Wie sieht der Plan aus?“
„Es gibt keinen Plan. Du bekommst von uns einen Säbel. Das ist der Plan.“
„Ich brauche Männer und ein Boot.“
„Ein Boot kannst Du bekommen, Männer aber kann ich Dir keine geben, jeder verfügbare Mann dient in der Armee oder in der Stadtwache.“
„Was ist mit den Gefangenen?“
„Gesetzloser Abschaum! Das sind Kriminelle, die Dir die Kehle durchschneiden, solltest Du sie auch nur eine Sekunde aus den Augen lassen.“
„Das Risiko muß ich eingehen, fürchte ich.“
„Nun gut, ich lasse fünf der Gefangenen frei und unterstelle sie Deinem Kommando. Zufrieden?“ „Allerdings, Gouverneur. Eine Frage noch: Warum ich? Warum wird mir diese Verantwortung zuteil?“
„Ganz einfach: Du bist unauffällig. Du bist kein Spanier – Die Engländer scheinen uns riechen zu können. Du kannst durch die Fronten marschieren, ohne aufzufallen.“


Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 64 von Player One
  • Handbuch Ghostwriting von Wolfgang Klinghammer
  • Nie wieder Lebenshilfe! Ratgeberfrei in 7 Tagen von Wolfgang Klinghammer


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]