Commodore 64 Ultimate Mainboard

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Das Mainboard des C64 Ultimate
Das Mainboard des C64 Ultimate

Das Mainboard des Commodore 64 Ultimate wurde von Gideon Zweijtzer entwickelt und basiert auf seinem Ultimate 64 Elite II.

Die Chips des originalen C64 werden über FPGA nachgebildet, und darüber hinaus gibt es zusätzliche Peripherie und es läuft eine Firmware, die viele moderne Features rund um den C64 bietet.


Anschlüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C64U Mainboard Linke Seite
C64U Mainboard: Linke Seite mit den modernen Anschlüssen, WIFI, MicroSD-Slot, Pfostenleisten für LEDs, Console, Cartridge-Buttons, Testanschluss P5, internem Tastaturanschluss, internem USER-Port-Anschluss

Sortiert nach der Bezeichnung auf dem Mainboard:

  • (ohne Bezeichnung): Datasettenport, (Platinenstecker).
  • (ohne Bezeichnung): Eingang für Netzteil, 12 V, Pluspol mittig, min. 30 Watt bei LED-beleuchteten Modellen, 15 Watt bei Basic Edition.
  • (ohne Bezeichnung): Audio-Klinkenbuchse 3,5 mm (Line Out) + optischer Ausgang S/PDIF, hier können Aktivboxen oder Verstärker angeschlossen werden. Das Signal ist nicht verstärkt, darum ist es nicht für Kopfhörer geeignet.
  • (ohne Bezeichnung): Zwei ZIF-Sockel für den Einbau von eigenen SID-Chips, die beide klassischen Generationen von SID-Chips aufnehmen (6581 und 8580, siehe Handbuch), und auch für neuere Chip-Nachbauten geeignet sein sollen.
  • J1: Externer USB.2.0-Port.
  • J2: Externer USB.2.0-Port.
  • J3: Ethernet-Port (RJ45).
  • J4: Externer HDMI-Port (Video/Audio). Die ausgegebene Auflösung kann im Menü geändert werden.
  • J5: Externer IEC-Port (Seriell für Floppy, Drucker, usw.).
  • J6: Klassischer externer Audio/Video-Port (DIN 8polig). Eine Erweiterung zum C64 ist, dass dieser Port für eine bessere Darstellung auch auf RGB-Signale umgestellt werden kann, wenn man ein entsprechendes Kabel benutzt.[1]
  • J7: C64-Expansion-Port (für Cartridges).
  • J8: Interner Anschluss für die neue C64U-Tastatur. Auch wenn es sich physikalisch um eine USB-C Buchse handelt, ist dies laut Handbuch und Perifractic kein USB-Anschluss, und die Tastatur ist keine USB-Tastatur.
  • J9: Control Port 2 (Joystick/Paddles/Maus).
  • J10: Control Port 1 (Joystick/Paddles/Maus).
  • J11: Interner microSD-Slot, hier kann eine formatierte SD-Karte eingelegt werden (Dateisystem FAT, FAT32 oder xFAT). Diese ist dann über den Dateibrowser im Menü nutzbar.
  • J12: Interner USB-2.0-Port (Doppelbuchse, aber nur der obere Port ist beschaltet), hier kann ein formatiertes USB-Speichermedium eingelegt werden und ist dann über den Dateibrowser im Menü nutzbar.
  • J18, J19: Buchsenleisten (grau und blau) auf dem Audio-Riser, die Funktion ist nicht dokumentiert. Bei J18 (grau) könnte es sich um den vom U64 bekannten SIDTAP-Ausgang handeln (?).
  • P1: interner C64-User-Port. Es wird ein Adapter von Commodore oder Gideon benötigt, um einen klassischen C64-Userport zu bekommen. Die Pinbelegung des internen Ports ist in Gideon's Doku zum U64 zu finden.
  • P2: (Keyboard LEDs): Anschluss für den LED-Strip auf der Tastatur (bei beleuchteten Modellen)
  • P3: mit "Console" beschriftet, undokumentiert, laut Pinbezeichnungen wohl eine 3,3V serielle Schnittstelle.
  • P4: Cartridge-Buttons, hier kann man zwischen GND und die anderen Pins Drucktaster anschließen, die denen der Ultimate-II-Cartridges entsprechen.[2]. Einschalten kann man den C64U hierüber aber nicht, die Tasten sind also kein voller Ersatz für den Kippschalter.
    • "Right": Reset,
    • "Middle": Menü,
    • "Left": Freeze. (Hierzu muss eine Freeze-Cartridge virtuell "eingesteckt" sein, also als .crt-File)
  • P5: 10poliger Stecker, nicht dokumentiert.
  • P6: alternativer Anschluss für Power- und Drive-LEDs, hier kann man anschließen:
    • entweder eine einfache LED (oberste zwei Pins), die dann als Power-LED funktioniert
    • oder eine Zweifarben-LED mit drei Anschlüssen (oberste drei Pins), die dann als Power- und Drive-LED funktioniert
    • oder eine RGB-LED (alle vier Pins)
  • P7: interner klassischer C64-Tastaturanschluss, hier kann man eine klassische C64-Tastatur anschließen, wobei das schwarze Kabel nach links gehört.
  • P8: interner IEC-Port hinter dem externen IEC-Ausgang, Verwendung und Belegung sind im Handbuch nicht dokumentiert.
  • P9: 2polige Pfostenleiste, ein Pin trägt die Bezeichnung "A(5..9)", der andere GND, dient zur Addressierung von SID-Nachbauten die mehr als ein SID emulieren können.
  • P11: Anschluss für die Gehäuse-LED-Leiste auf der Unterseite (bei beleuchteten Modellen)
  • P16: Zwei Jumper, beschriftet mit "SID Mix" mit denen die Analoge Ausgabe pro Kanal zwischen Sound-Mix und dem direkten Output der zusätzlichen SID's gewählt werden kann.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


FPGA Board mit dem ARTIX-7, unten rechts die lange Pfostenleiste für eine Originaltastatur eines klassischen C64. Oben rechts Pfostenleisten mit dem interne IEC-Anschluss und für alternative Power-LEDs.
C64U Mainboard, Audiobereich mit den ZIF-Sockeln für SID-Chips und dem Audio-Riser mit der kombinierten 3,5" Line out / SPDIF -Buchse, möglicherweise der SID-TAP-Buchse (?) J18, SID-Mix-Jumpern (P16) und der blauen Buche J19 mit undokumentierter Funktion.



Audio Riser: Unter der Riserplatine scheinen noch zwei LED mit Aufschriften SID1 und SID2 zu liegen, Funktion nicht dokumentiert.
Control Ports, Netzteileingang, Kippschalter. Der interne Lautsprecher erzeugt Floppy- und Datasettengeräusche, kann aber notfalls auch als Audioausgang für den SID-Sound genutzt werden. An die obere interne USB2-Buchse kann ein weiteres USB-Speichermedium angeschlossen werden, die untere ist laut Commodore nicht beschaltet.



Unterschriften von am C64 Ultimate Beteiligten
Unterseite des C64 Ultimate Mainboard mit Unterschriften und Namen von am ursprünglichen C64 Beteiligten. Sichtbar sind auch die Langlöcher für die Befestigungsschrauben.



Unterschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Board befinden sich Unterschriften und Namen von Leuten, die an der Entstehung des neuen Commodore, der Entstehung des Commodore 64 Ultimate oder der Entstehung des ursprünglichen Commodore 64 beteiligt waren.

Vorderseite:[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sean Donohue (Co-Gründer), Jim Drew (Tastatur und Beleuchtung), Leo Nigro (Co-Gründer, Ingenieur), David Pleasance (Commodore UK, "Brand Ambassador")

Alex Rozenblat (Co-Gründer, CFO), Peri Fractic (Christian Simpson, Co-Gründer, CEO), Jake Young (Direktor Produktion), Gideon Zweijtzer (Ultimate Mainboard und Firmware)

Rückseite:[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Mitarbeiter am ursprünglichen C64)

Charles Winterble, Chuck Peddle, Dave DiOrio, Dave Ziembicki, Robert Russell, Al Charpentier, Yash Terakura, Jim Redfield, Fred Bowen, John Feagans, Bob Yannes, Shiraz Shivji

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen und Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]