Commodore 64 Ultimate

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Commodore 64 Ultimate
Typ Commodore 64 Ultimate
Hersteller Commodore International Corporation
Neupreis $350 (Basic Beige)
$400 (Starlight Edition)
$549 (Founder's Edition)
Erscheinungsjahr 2025
Prozessor AMD Xilinx Artix-7 FPGA (implementiert die Chips des C64: 6510, VIC, SID, CIAs)
Speicher 128MB DDR2 RAM (16 MB System, 16 MB REU, übrige MB RAM Disk), 16MB NOR flash
OS Ultimate 64 Firmware (modifiziert), C64 KERNAL und BASIC, GEOS, GUI64
Sonstiges
  • Verwendet FPGA zur Emulation der C64-Hardware
  • In drei verschiedenen Editionen erhältlich (verschiedene Gehäusefarben, LED-Beleuchtung)
  • basiert auf dem Ultimate 64 Elite II Mainboard
  • C64-Peripherie ist anschließbar (Floppy, Drucker, Datasette, Cartridges, Joysticks etc.)
  • Original-Warenzeichen von Commodore


Der Commodore 64 Ultimate ist ein 2025 erschienener Heimcomputer, der eine Neuinterpretation des Commodore 64 darstellt.

Er ist das erste Computerprodukt der 2025 neu gegründeten Commodore International Corporation.[1]

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Heimcomputer steckt in einem C64-Brotkasten-Gehäuse und hat den Anspruch, ein moderner Commodore 64 zu sein. Dabei soll Kompatibilität zur originalen Hardware, zu originalen Peripheriegeräten und zu Software für den originalen Commodore 64 geboten werden. Darüber hinaus bietet er moderne Erweiterungen wie USB-Ports, Netzwerkschnittstelle, WLAN, eine mechanische Tastatur mit Mikroschaltern, eine eingebaute Floppy-, Kassetten-und Cartridge-Emulation, eine Speichererweiterung und vieles Weitere.

Technisch basiert der Commodore 64 Ultimate auf bereits vorher bekannten Produkten aus der C64-Retro-Community.

Er wird darüber hinaus mit einem gedruckten Handbuch und einem USB-Medium geliefert, das eine C64-Softwaresammlung enthält mit Spielen, Anwendungen, Betriebssystemen und Tools. Über eine Online-Anbindung kann direkt vom Computer aus weitere C64-Software vom Hersteller heruntergeladen werden.

Hardware[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der C64 Ultimate ist in drei "Editionen" erhältlich[4]:

  1. "Basic Beige" im Beige eines frühen C64 von ca 1982, mit brauner Tastatur.
  2. "Starlight Edition" in einem transparenten Gehäuse mit RGB-LED-Beleuchtung und einer transparenten Tastaturplatine. Die Tastenkappen sind leicht transparent in schwarz und rot mit weißer Aufschrift.
  3. "Founders Edition" in einem gelb-transparentem Gehäuse mit goldenem Typenschild und goldener Tastatur, eine Referenz zur Goldenen Edition des C64, ebenfalls mit RGB-LED-Beleuchtung.

Spezifikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[4]

  • System: Ein AMD Xilinx Artix-7 FPGA implementiert die Chips des C64
  • Speicher: 128MB DDR2 RAM (16 MB System, 16 MB REU, 16 MB GeoRAM (noch nicht implementiert), übrige MB RAM Disk, 16MB NOR-Flash
  • Videoausgabe:
    • 1080p @ 50Hz (PAL) oder 60Hz (NTSC)
    • HDMI-zertifiziert
    • Analog über DIN-8 (wie beim originalen C64): CVBS, S-Video
  • Audio:
    • 2 SID-Sockel (6581/8580) mit automatischer Spannungs- und Filtererkennung
    • UltiSID 8-Kern FPGA SID-Emulation
    • SID-TAP-Pfostenleiste mit den analogen Ausgangssignalen der SIDs
    • Piezo-Lautsprecher auf dem Mainboard für simulierte Floppygeräusche und anderes
  • Steuerung: Kipptaster (Ein/Aus, Reset, Menü, Freeze)
  • Tastatur
    • 66 Tasten mechanisch im C64-Tastaturlayout
    • Gateron Pro 3.0 55g Mikroschalter
    • N-Key Rollover (NKRO) - beliebig viele Tasten können gleichzeitig gedrückt sein und werden detektiert.
    • Makrofunktion: Kommandos können über Tastenkombinationen ausgelöst werden
    • 70 RGB-LEDs und transparente Tastaturplatine (bei Starlight und Founder's Edition)
  • Beleuchtung (bei Starlight und Founder's Edition)
    • RBG-LEDs werden über das Mainboard angesteuert und sind über ein Menü konfigurierbar
    • Die LED-Beleuchtung kann über die Soundausgabe des C64 gesteuert werden
  • Netzteil
    • 12V mit 30W
    • Hohlstecker 5,5 mm, Pluspol innen
    • mit Steckeradaptern für verschiedene weltweite Stromnetze

Anschlüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • USB
    • 3 × USB-A 2.0 (2x extern, 1x intern) für USB-Speicher. USB-Tastaturen funktionieren auch, aber z.B. keine USB-Joysticks oder Mäuse.
    • 1 × USB-C (intern)
  • MicroSD: Interner Slot
  • Video-Ausgänge
    • HDMI Video und Audio (1080p/16:9-kompatibler Monitor benötigt)
    • 8-pin DIN (CVBS, S-Video) wie beim C64
  • Audio:
    • 3.5 mm Klinke analoger Audioausgang (Line Out, z.B. für Aktivboxen, kein Kopfhörerausgang)
    • optischer S/PDIF-Digitalausgang (am selben Port)
  • Netzwerk:
    • Ethernet (100 Mbps)
    • WLAN (auf dem Mainboard)
  • Expansion & Peripherals:
    • C64-Expansionsport
    • C64-Kassettenport (2x6-poliger Platinenstecker)
    • IEC Serielle Schnittstelle (6-pin DIN) für z.B. Floppy oder Drucker
    • Controlport (DB-9) für z.B. Joysticks, Paddles und C64-Mäuse
    • Userport (Nur intern auf dem Mainboard als 26poliger Pfostenstecker, kann über einen von Commodore separat verkauften Adapter nach außen geführt werden)
  • Stromversorgung: 12V Gleichstrom, Anschluss für das mitgelieferte Netzteil

Kompatibilität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kompatibilität zu C64-Software ist wie beim Ultimate 64 sehr hoch; "Aussetzer" sind kaum zu erwarten.
  • Die Kompatibilität zu C64-Hardware wie IEC-Laufwerken und Expansionsport-Steckmodulen ist ebenfalls hoch; einige wenige Steckmodule laufen nicht.
  • Die Kompatibilität zu weiterer Hardware wie Userport-Steckmodulen ist ebenfalls hoch (der Userport muss beim Gerät allerdings entsprechend nachgerüstet werden).
  • Interne C64-Erweiterungen (KERNAL-Umschalter, besondere Speichererweiterungen etc.) lassen sich nicht mit dem Commodore 64 Ultimate verwenden. Für die meisten relevanten Erweiterungen ist eine äquivalente Emulation möglich.
  • Originals SIDs (und deren Nachbauten) lassen sich allerdings einbauen.

Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spezifikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Betriebssysteme
    • Commodore 64 KERNAL und BASIC ROMs, GEOS und GUI64 sind vorinstalliert bzw. liegen auf dem USB-Medium vor.
    • Andere KERNALs wie SpeedDOS, JiffyDOS etc. können verwendet werden über .rom-Files
  • Speichermedien
    • USB-Speichermedien, formatiert mit FAT, FAT32, exFAT. Es gibt keine Formatierungsfunktion auf dem C64U selbst, das muss man woanders machen.
    • Unterstützte Fileformate: .D64, .D71, .D81, .G64, .T64, .TAP, .PRG, .ROM, und andere
    • ISO-9660-Abbilder (CD/DVD-Formate)
    • Integrierte Ultimate-II+-Funktionalität mit Kassettenemulation und DMA-Loader

Tipps und Tricks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tastenkombinationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im normalen Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • C=  + Restore : Wechsel zum Ultimate-Menü
  • C=  + J : Joystickports vertauschen

Im Ultimate-Menü[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Drücken des ersten Buchstabens eines Menüpunkts ruft den Menüpunkt auf. Genauer gesagt, den ersten Menüpunkt mit diesem Anfangsbuchstaben. Ausnahme: Die Tasten WASD werden für die Navigation benutzt, bei diesen muss die Tasten zusammen mit Shift  gedrückt werden, um einen Menüpunkt zu erreichen.
  • F1  : Ruft das Tool-Menü auf.
  • *  : Springt zum ersten Menüpunkt ganz oben.

Beim Einschalten (gedrückt halten)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • RESTORE  : Start im Safe Mode (alle Einstellungen auf Default).
  • C=  + P  : Start im PAL-Mode (temporär).
  • C=  + N  : Start im NTSC-Mode (temporär).

Flex in der Tastatur der Starlight-Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Starlight-Edition nutzt in der Tastatur eine durchsichtige Platine, die sich auf Druck hin etwas mehr durchbiegt als von anderen Tastaturen gewohnt. Commodore schreibt dazu[4], das würde die Lebensdauer des Produkts nicht beeinflussen und sei kein Bug.

Im Internet werden Methoden diskutiert, diesen Effekt zu verringern, zum Beispiel im Forum64. Unter anderen steht auf Thingiverse eine 3D-Druck-Datei für eine Stützkonstruktion zum Download.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]