Sword of Fargoal

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Sword of Fargoal
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 204
Entwickler Jeff McCord
Firma Epyx
Musiker Jeff McCord
HVSC-Datei GAMES/S-Z/Sword_of_Fargoal_BASIC.sid
Release 1983
Plattform(en) C64, C64DTV, VIC-20, PET, Apple II, PC (Remake)
Genre Adventure, RPG 2D
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon disk525.png Icon kassette.png
Sprache Sprache:englisch
Information


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.18 Punkte bei 22 Stimmen (Rang 297).
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C64Games 3 22. April 2007 - "geht so" - 1529 downs
Lemon64 7,9 22. April 2007 - 18 votes
Rombachs C64-Spieleführer 8 September 1984 - "Urteil 2"
Home of the Underdogs 8,28 24. April 2007 - 28 votes


Beschreibung[Bearbeiten]

Die Spielfigur muss in einem unterirdischen Dungeon hinabklettern und zwischen dem fünfzehnten und zwanzigsten Level ein Schwert suchen. Dieses Schwert of Fargoal soll er dem blinden Ritter Gedwyn übergeben, damit dieser den teuflischen Umla bekämpfen kann.

Sobald der Spieler das Schwert in den Tiefen des Dungeon gefunden hat, bleiben im etwa 30 Minuten Zeit, um es herauszubringen. Geht es unterwegs verloren, so muss er in das Level zurückkehren, in dem er es gefunden hat.

Ebenso wie bei anderen Fantasyrollenspielen verbessert der Spieler seine Fähigkeiten durch Sammeln von Erfahrungspunkten. Sobald er 200 Erfahrungspunkte erreicht hat, steigt der Spieler ein Level und seine Widerstandkraft gegenüber Verwundungen wird gesteigert. Die nächsten Stufen liegen bei 400, die dritte bei 800 usw. (jeweils doppelte Erfahrungspunktzahl).

Die in jedem Level vorhandenen Schätze können im ebenfalls zu jeder Spielstufe gehörenden Tempel gegen Erfahrungspunkte eingetauscht werden.

Gestaltung[Bearbeiten]

"Sword of Fargoal" basiert auf dem Spiel "Gammaquest II" von Jeff McCord und wurde ursprünglich für den Commodore PET in BASIC geschrieben. Hier wurde das Konzept der zufällig generierten Dungeon-Levels wohl zum ersten Mal eingesetzt. Jedes Level wird auf einer Bildschirmseite durch ein labyrinthartiges Gemäuer dargestellt, das nur soweit übersehbar ist, wie es die Spielfigur erforscht hat. Die Kämpfe werden durch Soundeffekte untermalt.

... ein Bild aus dem Spiel.

Hinweise[Bearbeiten]

  • Drücken Sie den Joystick in die gewünschte Richtung, um sich durch das Verlies zu bewegen.
  • Sammeln Sie Erfahrungspunkte, indem Sie Monster vernichten oder Gold in Tempeln abgeben.
  • Mit den magischen Säcken können Sie mehr Gold transportieren.
  • Graue Quadrate weisen auf Schätze oder Fallen hin. Stellen Sie sich darauf, um es herauszufinden.
  • Um Treppen zu erklimmen, stellen Sie sich auf die Treppenstufe und drücken den Feuerknopf.
  • Zum Bekämpfen der Monster stellen Sie sich auf deren Quadrat. Wenn Sie warten, bis die Ungeheuer zu Ihnen kommen, sind diese im Vorteil. Falls der Kampf schlecht für Sie steht, verwenden Sie einen Heiltrank, Teleport, Zauberspruch, oder laufen Sie davon.

Tempel[Bearbeiten]

Im Tempel ist die Spielfigur vor feindlichen Monstern geschützt. Außerdem regenerieren die Hitpunkte doppelt so schnell.

... Startwerte werden zufällig ermittelt

Monster[Bearbeiten]

Monster möglichst attackieren und wenn die Hitpunkte zu knapp werden fliehen. Dann die Punkte regenerieren lassen und erneut angreifen (Strategie: Hit and Run)

... Inventar

Kisten und Zaubersprüche[Bearbeiten]

Beim Durchforsten der Dungeons stößt der Spieler auf Kisten. Die Kisten selbst können nützlich Dinge enthalten oder Fallen auslösen. Was in der Kiste ist, wird erst nach dem Öffnen klar.

Mögliche Kisteninhalte:

  • Heiltränke (erhöhen die Hitpoints)
  • Magische Säcke (erlauben dem Spieler, mehr Gold mitzunehmen)
  • Karten (zeigen dem Spieler die Karte des Dungeons)
  • Teleporter (teleportieren den Spieler irgendwo ins Dungeon, wobei er oft seine Karte verliert)
  • Verzauberte Waffe (erhöht den Schaden der Waffe des Spielers)
  • Falle (Der Spieler fällt und nimmt Schaden. Kann durch den "Drift"-Zauberspruch verhindert werden)
  • Explosion (Der Spieler nimmt Schaden)
  • Deckenfalle (Dem Spieler fällt der Himmel auf den Kopf. Kann durch den "Teleport"-Zauberspruch verhindert werden)
  • Amulett der Heilung (selten - wirkt wie ein ständig aktiver Regenerations-Zauberspruch)
  • Amulett des Lichts (selten - wirkt wie ein ständig aktiver Licht-Zauberspruch)
  • Zaubersprüche (siehe unten)


Zaubersprüche (inkl. der Taste zum Aktivieren):

  • S hield Spell - Der Spieler nimmt im folgenden Kampf keinen Schaden.
  • R egeneration - Die Hitpoints erholen sich schneller.
  • T eleport - Teleportiert den Spieler in einen zufälligen Bereich des Dungeons.
  • I nvisibility - Unsichtbarkeit. Monster kommen nicht mehr gezielt auf den Spieler zu.
  • L ight - Erhöht die Sichtweite des Charakters. Erlischt erst beim Betreten eines neuen Dungeons. Kann mit der Taste O  wieder abgeschaltet werden.
  • Drift - Schweben. Schützt den Spieler vor dem Sturz in eine Falle. Ist danach nicht mehr aktiv. Wird mit dem Feuerknopf aktiviert.

Lösung[Bearbeiten]

Tipps:

  • Wenn etwas "Schlimmes" geschieht, wie etwa ein Kampf gegen Monster, den Sie verlieren werden, oder das Auftauchen einer gefährlichen Falle, halten Sie den Feuerknopf gedrückt. Dieser fungiert als "Panik- Taste", d.h., er aktiviert automatisch hilfreiche Gegenstände, wie etwa Heiltrank- oder Teleport-Zauberspruch, die ihn Ihrem Besitz sind.

Cheats[Bearbeiten]

  • Wenn das Schwert auf dem Weg nach oben gestohlen wird, das Spiel unterbrechen und Folgendes eintippen:
SF=1:CONT
Das Schwert ist dann wieder im Inventar und der Weg nach oben kann fortgesetzt werden.

Kritik[Bearbeiten]

Rombach: "Dieses Spiel bildet eine Brücke zwischen Actionspielen und den Fantasyrollenspielen. Es ist besonders zum Einstieg in die Fantasyspiele geeignet. Urteil: Schulnote 2".

Sledgie: "Spaßiges Fantasyrollenspiel. Durch die einfache Aufmachung und die jeweils zufällig entstehenden Spiellevel macht das Spiel Spass und auch die Motivation hält lange an. Wer den Klassiker NetHack und seinen Nachfolger Slash'EM kennt, könnte hier fast einen Vorgänger vermuten. Ich habe dem Spiel 9 Punkte gegeben."

Logan: "Das Spiel macht erst im Emulator im Warp-Modus richtig Spaß. Naja, 200% Geschwindigkeit sind dann doch besser spielbar. Auf jeden Fall ein cooles Spiel."

Monty: "Könnte durchaus witzig sein ist aber katastrophal spielbar. Grade in den späteren Levels entscheidet nur noch Glück über Erfolg oder Misserfolg. Spielerisch ein recht simples Spiel das dennoch eine ziemliche Spieltiefe hat aber der Schwierigkeitsgrad kloppt die Motivation gänzlich in die Tonne. Aus historischer Sicht recht interessant, aber spielerisch eher mau. Glücklicherweise hat man es später mit dem inoffiziellen Nachfolger "Gateway To Apshai" deutlich besser gemacht."

Rockford: "Ja, der Schwierigkeitsgrad ... der machte schon den Urvater dieser Art Spiel 'Rogue' von einem auf den anderen Level unspielbar. 'Sword of Fargoal' war mein erster Kontakt zu 'Roguelike Games', die ich seitdem auf verschiedenen Plattformen immer wieder gerne spiele. Dazu kommt noch, dass es eins der ersten Spiele ist, bei denen bei mir die Diablo-Sammel-Sucht einsetzte. Gnarl!"

Shakermaker303: "Zuerst fand' ich es sehr schwer. Hat man sich mal reingearbeitet, ist es durchaus interessant und unterhaltsam. Ganz gut gemacht, aber "nur" 6 von 10 Punkte für mich wert."

Sonstiges[Bearbeiten]

Cover

"Cover"

Highscore[Bearbeiten]

Topscore von Robotron2084
  1. Robotron2084 - 427.595 (17.03.2015)
  2. Rockford - 320.247 (21.07.2008)
  3. Sledgie - 346 (22.04.2007)

2. Platz von Rockford 3. Platz von Sledgie
2. Platz von Rockford 3. Platz von Sledgie


Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Sword of Fargoal Sprache:english


Videos