DIGITAL TALK

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DIGITAL TALK
Digital Talk
Gründungsdatum Juni 1993
Sitz Deutschland
Ursprung: Schweiz / Österreich
Leitung Gründer: Dr. Zoom (07/1993 - 12/1997)
Chefredakteure:
  • Little John (07/1993 - 11/1997)
  • Trixter (04/2017 - 05/2020)
Anzahl Mitglieder weniger als 10
Bekannte Mitglieder Thunder.Bird, EvilJoe, Amiganer, Birdy1, Logiker, Commodore-Man, Champ, Dejuhra
Gebiet Information / Unterhaltung
Website digital-talk.github.io
Informationen Physisches Diskettenmagazin Sprache:deutsch


DIGITAL TALK (Digitalk oder kurz: DT) ist ein ansprechendes deutschsprachiges Diskettenmagazin, das es seit 1993 gibt. Das Magazin ist Freeware. Auf der mitgelieferten Diskette sind Zusatzprogramme wie PD-Spiele und Demos zu finden. Das Diskettenmagazin wird per Tastatur und Joystick bedient.

Nach einem Wechsel innerhalb der Redaktion[1] ist die Erscheinungsweise unregelmäßig. Die Aktuelle Ausgabe Nr. 110 ist im Dezember 2021 erschienen.

Hinweis: Der Einsendeschluss für Artikel und Beiträge in der 111. Ausgabe ist der 22.02.2022 um 20:22 Uhr.


Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift Computer Flohmarkt regte im Jahr 1993 die Idee einiger begeisterter Leser zur Entwicklung des Diskmags DIGITAL TALK an...

Die Idee entwickelte sich aus dem Computer Flohmarkt. Es handelte sich um ein Kleinanzeigenmagazin, das gern zu Diskussionen zweckentfremdet wurde.

Little John wollte ein Diskettenmagazin im Stil des "Computer Flohmarkts" herausbringen. Es sollte ursprünglich „CF Diskmag“ heißen und es sollte eine Ergänzung zum "Computer Flohmarkt" bieten, dadurch dass es viel Platz für reichliche Diskussionen jeder Art und Labertexte bereitstellen sollte. Little John berichtete im "Computer Flohmarkt" davon und stieß auf großes Interesse. Er kam letztendlich mit Dr.Zoom in Kontakt und erzählte ihm von seiner Vision. Dabei stellte sich heraus, dass Dr.Zoom bereits ein fix und fertiges Diskmag-Redaktionssystem namens Magsys programmiert hatte!

Beide erarbeiteten anschließend ein Konzept für das künftige neue Diskettenmagazin aus, das auf Leserbeiträgen basieren sollte. Jedoch bestand Dr. Zoom darauf das Magazin in Digital Talk umzubenennen, um sich vom Computer Flohmarkt klarer abzugrenzen.

Die Digital Talk sollte ein nicht-kommerzielles Magazin von und für Leser sein, das frei kopiert werden darf.

Die erste Ausgabe (18. Juni 1993) wurde allein von Dr.Zoom erstellt und von Little John vertrieben. Das Preview sollte die Möglichkeiten des Magazin-Systems demonstrieren und möglichst viele Mitarbeiter gewinnen. Viel Text gab es daher nicht. Es gab zudem auch keinen DT-Editor. Die zweite Ausgabe beinhaltete bereits einige wenige Leserbeiträge und Little John war als Chefredakteur beteiligt. Eine spätere Ausgabe (DT #6) wurde sogar im Computermagazin 64´er erwähnt.

Die Leser und die Textmenge wuchsen stetig und das Magsys wurde in dieser Zeit fast von Ausgabe zu Ausgabe verbessert bzw. neu geschrieben. Erst mit der Ausgabe 11 wurde der heutige Stand (System 8) erreicht. Das Magsys wurde modularisiert und unterstützt nun eine Vielzahl an Hardware (GeoRAM, REU, SuperCPU, Flash8, ...).

Ab der DT #21 war keiner der Gründungsmitglieder mehr involviert. Verschiedene Mitglieder wechselten sich nun im Laufe der Zeit bei der Erstellung ab. Bis ab der Ausgabe DT #35 größtenteils Champ und Dejuhra das Heft in die Hand nahmen.

Nach vielen Hoch und Tiefs, wo das Diskettenmagazin bereits totgesagt wurde, ging es stets weiter.

Team / Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Diskettenhülle des Diskmags DIGITAL TALK (Ausgabe 102).

Weitere bekannte Mitarbeiter sind oder waren (Auflistung unvollständig!):[2]

Erscheinungsweise und Umfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erscheinungsweise änderte sich im Laufe Jahre immer wieder. In den Jahren 2017 bis 2019 erschienen je drei Ausgaben pro Jahr, seitdem ist nur noch jeweils im Winter eine Ausgabe veröffentlicht worden. Hierbei erscheint für gewöhnlich erst die physische Ausgabe für die Abonnenten und wenige Tage später die kostenfreie Downloadversion.


Zu ihrem Beginn im Jahre 1993 umfasste eine Ausgabe lediglich eine Diskettenseite. Seit dem änderte sich dies häufiger, wobei der Umfang stellenweise auf bis zu vier Diskettenseiten anwuchs. Zuletzt betrug der Umfang zwei Diskettenseiten je Ausgabe.

Steuerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Inhaltsverzeichnis der DIGITAL TALK Ausgabe 60.

Die Digital Talk kann sowohl über Tastatur als auch über einen Joystick bedient werden.


Tastatur:

  • RETURN   = Wählt einen Menüpunkt aus bzw. Sprung vom Artikel zurück ins Menü.
  • Space  = Im Artikel weiterblättern.
  • CRSR ⇔  = Im Artikel vorblättern.
  • CRSR ⇔  + SHIFT   = Im Artikel zurückblättern.
  • CRSR ⇑ ⇓  = Im Menü nach unten steuern.
  • CRSR ⇑ ⇓  + SHIFT   = Im Menü nach oben steuern.


Joystick:

  • Joystick nach links = Im Artikel zurückblättern.
  • Joystick nach rechts = Im Artikel vorblättern.
  • Joystick nach vorne = Im Menü nach oben steuern.
  • Joystick zurück = Im Menü nach unten steuern.
  • Feuerknopf drücken = Im Menü einen Menüpunkt auswählen bzw. in einem Artikel zurück ins Menü springen.

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Diskettenmagazin DIGITAL TALK berichtet u.a. über folgende Sachen:

  • News jeglicher Art (auch Hard- und Software)
  • Berichte aus der Demoszene
  • Cheats und Tipps zu Programmen und Spiele
  • Eine Kontakt- und Kleinanzeigenrubrik
  • Fragen- und Antwortbereich
  • Geschichten und Poesie


Eine komplette Auflistung der Inhalte aller DIGITAL TALK Ausgaben findet Ihr im Artikel:

Rubriken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Rubriken gibt es:

  • Get Started
  • Computer Szene
  • Leserhistory
  • Talkies und Diskussionen
  • Hall of Fame
  • Games Corner
  • Out of C64
  • Get Contacted
  • Programmservice


Screenshots[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Intro änderte sich häufiger über die Jahre wie die folgende Screenshots zeigen:

Zu jeder neuen Ausgabe wird der Menübereich mit einem neuen Logo gestaltet.

Auch größere Grafiken lockern den Text auf.


Printausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Digital Talk 88 gab es kurzfristig regelmäßig zur Diskette auch ein Printmagazin. In späteren Ausgaben ist dies mangels Inhalts unregelmäßig weitergeführt worden.

Beigaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In unregelmäßigen Abständen gab es Beigaben, wie zuletzt in Ausgabe 108 eine Lötfibel von Thunder.Bird und eine CD-ROM von DJ SID. Manchmal liegen Flyer oder Sammelkarten bei.

Diskettenhüllen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf den Sleeves ist sehr oft handgezeichnete Unterhaltung in Comic-Style von Telespielator / Inferior, aber auch am PC entstandene Grafik gedruckt.

Faltblatt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Diskette der physischen Ausgabe schützt oft ein gefalteter DIN A4-Karton mit der Inhaltsangabe der Ausgabe, sowie einem Titelbild und weiteren Informationen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Quellen