Defender

Aus C64-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Defender
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 286
Entwickler Joe Simko
Firma Atarisoft
Release 1983
Plattform(en) Arcade, VC20, C64, Atari 2600, Atari 800/XL/XE, Amstrad CPC, Apple II u.a.
Genre Shoot'em Up, Defender, H-Scrolling
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port1.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon disk525.pngIcon cartridge.png
Sprache Sprache:englisch
Information Revenge of Defender


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
5.52 Punkte bei 23 Stimmen (Rang 680).
Zur Stimmabgabe musst Du angemeldet sein.
C64Games 6 13. Januar 2008 - "gut" - 4212 downs
Lemon64 6,8 13. Januar 2008 - 24 votes
Kultboy.com 8,12 26. Juni 2011 - 8 votes


Beschreibung[Bearbeiten]

Wie der Name Defender schon sagt, muss man bei diesem H-Scrolling-Shooter etwas verteidigen, und zwar Menschen, die von einer Alien-Invasion bedroht sind. Fliegende Untertassen und andere UFOs versuchen, die am Boden herumstehenden Menschen zu entführen und anschließend zu töten. Der Spieler ist mit einem Raumschiff unterwegs und hat den Auftrag, die UFOs zu zerstören und gefangene Menschen zu retten.

Steuerung und Spielablauf: Man kann zu Beginn mit F3  zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen und mit F5  einstellen, ob man allein oder zu zweit spielt. Mit einem Joystick in Port 1 wird das Schiff gesteuert, dies gilt leider gegebenenfalls auch für den zweiten Spieler. F1  startet das Spiel. Man kann nach links und rechts fliegen ("bidirektives" H-Scrolling). Mit Feuer bedient man den Laser und mit Space   kann man Smartbombs auslösen (alle im Bild befindlichen Gegner werden vernichtet). Mit dem Hintergrund kann das Schiff und auch der Laser nicht kollidieren. Die Berglandschaft kann man also ignorieren. Menschen sollte man nicht erschießen. Zerstört man ein UFO, das einen Gefangenen entführt hat, muss man diesen auffangen, wenn er anderenfalls zu tief fallen würde. Bei einer geringen Fallhöhe überlebt der Gerettete auch ohne die Hilfe des Spielers. Alle 10.000 Punkte erhält man ein Bonus-Leben. Am Level-Ende gibt es Bonus-Punkte für die überlebenden Menschen.

Gestaltung[Bearbeiten]

...eine Animation aus dem Spiel.

Offenbar wollte Atarisoft das Arcade-Original in Bezug auf die strichförmige Gebirgskette im Hintergrund 1:1 umsetzen. Die Grafik ist also sehr, sehr simpel. Zumal in dieser Zeit und auch vorher schon grafisch bessere Spiele für den C64 erschienen sind, wie etwa Choplifter. Dort gab es auch 1982 schon Scrolling in beide Richtungen und die Idee mit dem Menschen-Retten als Modifikation des reinen Shooters. Die Sprites und Explosionseffekte sind für die Zeit als mäßig detailliert zu bezeichnen, zumindest teilweise komplexer als in der Arcade-Version. Die Landkarte bzw. der "Radar" ist theoretisch ein nettes Feature, dient aber nur der Information, wo sich andere Sprites (Menschen, UFOs) aufhalten, denn der Verlauf der Gebirgs-Strich-Landschaft ist wegen der Unmöglichkeit eines Crashes mit dem Hintergrund irrelevant und dient allein der Orientierung.

Musik gibt es keine. Die FX sind wie die Grafik recht primitiv und reichen bei weitem nicht an den Arcade-Automaten heran. Aber immerhin gibt es bei verschiedenen Aktionen, wie der Entführung von Menschen, dem Erhalt eines Bonus-Lebens, verschiedene Sound-Effekte, usw.

Hinweise[Bearbeiten]

Zu Beginn einer Attack Wave (=Level) sollte man sich gleich anhand der Karte orientieren, ob links oder rechts mehr Aliens lauern und dann dorthin fliegen, wo am meisten Gefahr droht. Durch die erhöhten Abschüsse und die geretteten Menschen vergrößern sich die Punkte und man kommt schneller zu einem Extra-Leben. Sobald 5 oder mehr Feinde oder besonders schnelle Gegner-Sprites im Screen sind, sollte man von der SMART-Bomb Gebrauch machen, falls vorhanden.

Lösung[Bearbeiten]

Es ist bis dato nicht bekannt, wieviele Attack-Waves es gibt bzw. ob das Spiel überhaupt ein "Ende" hat.

Cheats[Bearbeiten]

Keine bekannt.

Aber mit der Schwierigkeit "Novice" sollte man eigentlich in den ersten drei "Attack Waves" ganz gut zurecht kommen.

Kritik[Bearbeiten]

Matthias: "Mein allererstes Spiel was ich auf'm C64 gespielt hab, da war ich glaub ich 7 Jahre alt, schöne Sache, fesselnd."

Robotron2084: "Eine weitere von Atarisoft vollkommen verhunzte Version eines Spielhallenklassikers. Lahme Ruckelgrafik, spärliche Sounds, zu wenig Sprites gleichzeitig und dadurch kindereinfach. Kurzum: ein einziges furchtbares Grausen. Dann lieber "GUARDIAN" oder gleich Dropzone, Defender-Clones die ungleich mehr Dynamik auf den Tisch legen. Dieses Machwerk kriegt von mir ganze 2 von 10 Punkten. Würg!"

TheRyk: "Damals fand ich es gar nicht sooo schlecht, aber Defender kann weder mit Choplifter noch mit Skramble mithalten, wenn man mal nur zeitnahe, halbwegs ähnliche C64-Shooter vergleicht. Die Arcade-Version ist sowohl vom Spielablauf als auch von den Sound-Effekten um Längen besser gewesen. Die C64-Version geht bei mir gerade noch so als passabel durch: 4 von 10 Punkten. Muss man aber nur als Fan oder aus Nostalgiegründen wirklich haben."

Shakermaker303: "Kommt Leute, sooo schlecht isset doch auch nicht. 5 von 10 Punkten sind ok, wenn man mich fragt."

Sonstiges[Bearbeiten]

Defender ist ursprünglich ein bereits 1980 erschienener Arcade-Automat gewesen, der sehr beliebt war, so dass in den Folgejahren für nahezu alle damals gängigen Heimcomputer-Systeme Versionen veröffentlicht wurden.

Trivia[Bearbeiten]

Das Video zum Neue-Deutsche-Welle-Hit "Herbergsvater" von Joachim Witt beginnt mit einer Sequenz des Arcade-Automaten.

Cover[Bearbeiten]

"Cover"

Highscore[Bearbeiten]

Topscore von Robotron2084
  1. Robotron2084 - 807.525 (20.11.2012)
  2. TheRyk - 483.675 (16.11.2012)
  3. Equinoxe - 124.725 (01.06.2012)
  4. Equinoxe Junior - 58.100 (01.06.2012)

2. Platz von TheRyk 3. Platz von Equinoxe
2. Platz von TheRyk 3. Platz von Equinoxe


Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Defender (Computerspiel)


Videos