Diskettenmonitor

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Ein Diskettenmonitor (engl. disk monitor) ist ein Tool zum Ansehen oder Manipulieren von Daten in dezimaler oder hexadezimaler Form einer Diskette. Mit ihm kann man recht viele Dinge erledigen, die die normalen Befehle des Betriebssystems oder des DOS nicht oder nur durch komplizierte Tricks (Befehlsfolgen ans Commodore DOS) erlauben. Grundvoraussetzung war allerdings, dass die Interna des CBM-Dateisystems bekannt waren, also wie in etwa das Verzeichnis oder Dateien aus Sektorensicht abgelegt sind und zusammenhängen bzw. wo sich diese befinden. Daher war dieses Systemwerkzeug stets recht beliebt und es wurden zahlreiche Diskettenmonitorprogramme in den Computerzeitschriften und später auf den Diskettenmagazinen veröffentlicht.
Manche Varianten gingen einen Schritt weiter und integrierten bereits gewisse Verfahren und Methoden, gängige Abläufe zur Datenrettung und -manipulation, ohne besonderen internen Kenntnisse über einen Diskettenaufbau mitbringen zu müssen. Häufig wurden solche Utilitys auch Diskettendoktoren genannt.

Einige Programmierwerkzeuge und BASIC-Erweiterungen, insbesondere die auf einem Steckmodul, besitzen einen kleinen, einfachen eingebauten Diskettenmonitor wie z. B. der Maschinensprachemonitor SMON oder das Prologic DOS Classic.

Übersicht (Auszug)[Bearbeiten]

Hier ein kleine Übersicht über einige Diskettenmonitore als eigenständige Anwendung:

Als Listing
64er


CHIP
  • Rettungs-Werkzeug: Disketten-Doktor (aus Commodore-Programme C64: "Unterhaltung und Nutzen", 1985[1])
  • Tips und Tricks: Disk-Monitor (aus Commodore-Programme C64/128: "Spielend lernen, lernend spielen", 1986[2])


Diverse Buchliteratur


Auf Diskmag
INPUT 64


Magic Disk 64

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: 850556368 Commodore-Programme C64: "Unterhaltung und Nutzen"
  2. Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: 212710575 Commodore-Programme C64/128: "Spielend lernen, lernend spielen"