Drol

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Drol
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 352
Bewertung 7.27 Punkte bei 11 Stimmen
Entwickler Aik Beng
Firma Brøderbund
Verleger Brøderbund
HVSC-Datei Drol.sid
Release 1983
Plattform(en) Amiga, Apple, Atari, C64, Plus/4, Sega SG-1000
Genre Shoot'em Up, Platformer
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port1.pngIcon joystick.png
Medien Icon disk525.png
Sprache Sprache:englisch


Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Story[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch das noch!
Ein "Whichdoctor"-Fluch, (Sachen gibt's...), der mit der Realität, den elektronischen Schaltkreisen Ihres C64 und auch noch mit Ihren Fernsehempfang (alles andere wäre ja zu verkraften gewesen) Schabernack treibt, ist gegen Sie ausgesprochen worden. Der unangenehme Nebeneffekt ist, dass Sie in die Traumunterwelt von Drol versetzt werden....

Ihre Aufgabe
Sie sind nicht der Erste, dem dies passiert, auch andere sind schon in diese Fantasiewelt versetzt worden - ein kleines Mädchen und deren Lieblingseidechse, deren Bruder und dessen Lieblingskrokodil und deren Mutter. Ihre Aufgabe ist es nun diese zu finden und in die Wirklichkeit zurück zu bringen.

Glücklicherweise, (als Hero müssen Sie immer auf alle Eventualitäten gefasst sein), tragen Sie Ihren Traumweltresistenten-Antigravitations-Rettungsanzug. Außerdem sind Sie mit einem unendlichen Vorrat an Realitätsgeschossen bewaffnet, die Sie gegen die Monster und anderen gefährlichen Erscheinungen verwenden können.

Ihre Wide-Screen-Radar-Anzeige im oberen Bereich des Bildschirms wird sich als eine große Hilfe bei Ihrer Aufgabe erweisen.

Sie beginnen mit fünf Leben. Für jede Runde von drei Missionen erhalten Sie ein Extra-Leben. Es gibt insgesamt mindestens drei Runden mit je drei Missionen. Ob sich die Schwierigkeit nach der neunten Mission noch erhöht, ist fraglich. Allerdings gibt es auch nach der vierten Runde einen frischen Screen mit neuen Texten.

Die Missionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mission-1 DrolMission1.png Retten Sie das kleine Mädchen und ihre Lieblingseidechse (mit Raketenrucksack ausgerüstet). Achten Sie auf Skorpione, fliegende Truthähne, und in höheren Levels, auf tödliche Staubsauger.
Mission 2 DrolMission2.png Retten Sie den kleinen Bruder und sein Lieblingskrokodil. Achten Sie auf Monster, Magneten und den "Wichdoctor".
Mission 3
DrolMission3.png
Retten Sie die Mutter der Beiden. Achten Sie auf Schlangen und fliegende Waffen aller Art.


Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


...das Mädchen ...
...und ihr Bruder ...


Ein sehr weich horizontal scrollendes Shoot-em-up mit "droll"ig gezeichneten Sprites und etwas träger Steuerung. Im oberen Bereich des Bildschirms befinden sich die Anzeigen und das "Wide-Screen-Radar".

Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steuerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Spielfigur folgt der Joystick-Bewegung (nur horizontal, vertikal).
  • Um einen Schuss abzugeben, drücken Sie den Feuerknopf.
  • RUN/STOP   = Pause ein/aus.
  • RESTORE   = Spiel neu starten.
  • H   = Highscoreliste zeigen.
  • DEL   = Rücktaste im Highscore-Bildschirm.

Punktevergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

35 Punkte - Skorpione, Monster, Schlangen
100 Punkte - Dolche, Schwerter, Pfeile, Ballon, Helikopter, Hexenmeister
300 Punkte - Rettung des Mädchens, des Bruders, der Eidechse, des Krokodils
500 Punkte - Rettung der Mutter
500 Punkte - "Rösten" eines Truthahns

Lösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

... die Endscreens der drei Runden.

Tipps

  • Fliegende Truthähne sind sehr schnell und lassen wenig Reaktionszeit.
  • Staubsauger sind unzerstörbar.

Cheats[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.27 Punkte bei 11 Stimmen (Rang 330).
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C64Games 7 20. Juli 2008 - "sehr gut" - 119 downs
Lemon64 6,9 22. Juli 2008 - 11 votes
Rombachs C64-Spieleführer 8 September 1984 - "Urteil 2"


Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robotron2084: "Drol ist einer meiner persönlichen Favoriten von Broderbund, einem der wenigen damaligen Softwarehäuser, die sich so gut wie keinen einzigen Ausrutscher geleistet und besonders in ihrer Frühphase originelle, hochkarätige Spiele abgeliefert haben. So auch hier: drol(l)ige Sprites en Masse, die es über den Haufen zu schießen gilt, sorgen für nicht enden wollende Hektik, begleitet von urigen Effekten und leider aber auch einer trägen Steuerung, die hauptverantwortlich für den massiven Schwierigkeitsgrad ist. Ein richtig charmantes, wunderbar beklopptes Uralt-Shoot'em Up. 8 von 10 Punkten."

TheRyk: "Ein guter Shooter, bei dem einige Features für 1983 wirklich schon den Standard übertrafen, etwa der Radar oder das Softscrolling. Das Balancing ist leider wie so oft: Level 1 schnarch, Level 2 auf's Maul... So auch hier, Stichwort schießende Gegner, von denen sich der drolsche Teufel unfairwerweise auch mal auf dem Spielersprite materialsiert. Macht durchaus gelegentlich mal Spaß, ist mir persönlich schlichtweg zu schnell zu schwierig, um wirklich viel Zeit damit zu verbringen. Die Nachladerei drückt die Wertung auch nicht gerade nacb oben. 5 Punkte!"

Rombachs C64-Spieleführer: "Obwohl von der Spielidee nicht originell, ist Drol wegen der schönen graphischen und musikalischen Gestaltung ein gutes Spiel (Urteil 2)."[1]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jedes Mal wenn Sie eine Mission abschließen, muss das Programm den nächsten Level von Diskette nachladen. Dies dauert ca. 30 Sekunden.
  • Die Highscoreliste wird auf Diskette gespeichert.

Cover

"Cover"

Highscore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topscore von Robotron2084
  1. Robotron2084 - 11.490 (31.07.2008)
  2. Ivanpaduano - 6.390 (29.07.2019)
  3. Camailleon - 5.495 (16.06.2011)
  4. TheRyk - 4.905 (16.11.2010)


2. Platz von Ivanpaduano 3. Platz von Camailleon
2. Platz von Ivanpaduano 3. Platz von Camailleon


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Drol Sprache:english

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oswald Reim, Martin Scholer: "Rombachs C64-Spieleführer", Rombach, 1984, Seite 107