IO – Into Oblivion

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Begriffsklärung Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. IO (Begriffsklärung).
IO – Into Oblivion
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 620
Bewertung 7.71 Punkte bei 24 Stimmen
Entwickler
Firma Kinetic Design, Zeppelin Games
Verleger Firebird, Prism Leisure Corporation
Musiker David Whittaker
HVSC-Datei MUSICIANS/W/Whittaker_David/IO.sid
Release 1988
Plattform(en) C64
Genre Shoot'em Up,
Spielmodi Einzelspieler
2 Spieler (abwechselnd)
Steuerung Icon Port 1+2.pngIcon joystick 2.png
Medien Icon disk525.png Icon kassette.png
Sprache Sprache:englisch


Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn des Spiels setzt das Mutterschiff den Jäger ab.

Es geht wieder einmal um nicht weniger als eine neue Heimat für die Menschheit. Nachdem die Erde nach Umweltzerstörungen unbewohnbar wurde, macht sich ein Convoy voller Raumschiffe auf den Weg zu einem neuen Planeten. Auf dem Weg dorthin stellen sich dem Spieler jedoch reihenweise gegnerische Raumschiffe in den Weg.

IO ist ein horizontal scrollendes Shoot'em Up von Firebird aus dem Jahr 1988. Es ist zwar eines von vielen, jedoch auch eines der besseren.

Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vier verschiede Level gilt es in IO zu überstehen

IO besticht durch sehr ansprechende Grafik und flüssiges Scrolling. Zwei Spieler können sich abwechselnd durch die angreifenden Alien-Wellen kämpfen. Während Spieler 1 in einem blauen Schiff fliegt, kämpft Spieler 2 in einem roten. Auch die Statusanzeige unten verändert die Farbe entsprechend. Liebevolle kleine Details, wie das Absetzen des Spielers vom Mutterschiff, runden das Spiel ab.

Die Endgegner sind ebenfalls originell. Wer sich erfolgreich durch die vier Level kämpft auf den wartet eine gelungene Animation des Convoys der Mutterschiffe.

Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bedienung im Startscreen:
    Joystick nach links = Ein-Spieler
    Joystick nach rechts = Zwei-Spieler
    Feuerknopf drücken = Start


  • Bedienung im Spiel:
    In alle Richtungen = Raumschiff steuern
    Feuerknopf drücken = Feuern
    Run/Stop   = Pause (Joystick bewegen um weiter zu spielen
    Q   = Spielabbruch


  • Durch berühren der Smartbombs kann man alle Gegner auf dem Bildschirm zerstören.
  • Schießt man auf die Smartbombs (4×) kann man Extrawaffen oder Satelliten erhalten.
  • Satelliten bedeuten gleichzeitig ein Extraleben. Wird das Schiff getroffen während man einen Satelliten führt verliert man zunächst nur diesen.
  • Ein Extraleben bekommt man nach 20.000 Punkten und danach alle 50.000 Punkte

Lösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cheats[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Version von "Remember" beinhaltet neben sieben verschiedenen Cheatmodi und dem Manual auch einige kleine Fixes
der Convoy der Mutterschiffe hat es letztendlich doch noch geschafft..
  • POKEs:
    Nach einem Reset kann man folgende POKEs eingeben:
POKE 25117,173 $621d $ad unendlich Leben
POKE 27015,010 $6987 $0a unzerstörbar
POKE 25076,002 $61f4 $02 beste Waffe
POKE 25306,002 $62da $02
SYS 24576 $6000 Start

Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.71 Punkte bei 24 Stimmen (Rang 180).
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64er 10 Ausgabe 7/89
C64Games 7 18. Juli 2012 - 4509 downs
Lemon64 7.5 18. Juli 2012 - 80 votes
ASM 10/12 Ausgabe 7/88
Happy Computer 80% Ausgabe 5/88
Zzap!64 80% Ausgabe 35


Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

H.T.W: "Ähhhh... wo ist denn hier die Highscoreliste?? Dies war mein erster Gedanke nachdem sich mein dritter Gleiter nach ca. 15 Sekunden gesamter Spielzeit in Quarks aufgelöst hatte! Ist zwar schon wirklich "einige" Zeit her, dass ich mich mit diesem Spiel befasst hatte, aber nachdem ich Katakis mittlerweile durchspiele, hätte ich mir doch gedacht, etwas weiter ohne Cheat zu gelangen. Das Game ist einfach eine eigene Liga und nur wirklichen Joystickakrobaten zu empfehlen. Aber irgendwann werde ich dahinterkommen, warum gewisse Spieletester so gute Noten für dieses Spiel abgegeben haben..."

Slamy: "Dieses Spiel ist unglaublich hart und frustrierend, welches mit einem schlechten Design der Spielmechanik begründet werden kann. Ähnlich wie bei R-Type z.b. auch, ist es deutlich einfacher mit einem Leben durchzukommen, als zwischendurch zu verlieren, da dadurch die Powerups verschwinden. Hat man in I.O. alle 5 Powerups rennt man durch die Level wie ein Berserker. Hat man sie jedoch nicht, kann man im schlimmsten Fall nur sehr wenige Schuss pro Screen abgeben und wird relativ schnell zerlegt. Die Bosse des Spiels finde Ich relativ kreativ und interessant, verglichen mit denen aus Katakis, die ja recht öde und immer das gleiche sind. Das letzte Level (also das 4.) von IO kommt Höllenqualen gleich. Hat man einmal ein Leben verloren war es das quasi schon. Und das ist gar nicht so schwer weil es hier von "Cheap-Deaths" nur so wimmelt. Ähnlich wie bei anderen Shootern auch, müssen Muster eingeprägt werden, um das Spiel zu gewinnen. Dies ist jedoch relativ schwierig, da die Strukturen der einzelnen Level sich häufig wiederholen und das Auge langweilen. Im großen und ganzen ist dieses wohl der schlechteste und nervenaufreibenste Shooter, den Ich je gespielt habe. Er verlängert sich künstlich durch den krankhaften Schwierigkeitsgrad. Und ja, Ich habe ihn ohne Cheats beendet und ja, Ich bereue etwas die aufgewendete Zeit. Ich gebe hier 2 von 10 Punkten. Warum 2? Weil die Grafik ab und zu relativ hübsch ist."

Kuhly: "Also nach mehrmaligen Zocken und dem Wissen wann wo welcher Gegner auftaucht ist das Game sogar richtig leicht zu bewältigen. Man sollte halt nur drauf achten schnellst möglich an die beiden Satelliten zu kommen und nicht zu sterben. (Ich weiß, leichter gesagt als getan^^) Joa... da mir solche Shooter sehr gefallen ist es mir nicht schwer gefallen mich den halben Tag damit zu beschäftigen. Durchaus ein zockwürdiges Game mit schöner Grafik wenn auch nen bissel kurz mit 4 Level. Daher gab es von mir auch nur 4 Punkte."

Keith: "Positiv zu vermerken ist, dass IO gute detaillierte Sprites, Hintergrundbilder und einen reibungslosen Bildlauf bietet. Die Designs und Muster der Feinde sind vielfältig, wenn auch in ihrer Anzahl begrenzt. Der Ton ist eher atmosphärisch als musikalisch und die Gesamtpräsentation ist ausgefeilt und sicher. Schlechte Design-Entscheidungen erzwingen jedoch ein sich wiederholendes Spiel - kaum eine einzigartige Situation unter den Spielen dieser Ära, in der das Gedächtnis knapp ist und Spielsitzungen verlängert werden müssen. Zusätzliche Waffen sind eine Notwendigkeit, um voranzukommen, und sie zu verlieren, bedeutet in vielen Fällen einen Neustart. Bosskämpfe sind einfallsreich, aber erdrückend schwierig, da es keinen Spielraum gibt, die Mechanik ohne wiederholte Wiederholungsversuche zu erlernen. Die Angriffsmuster sind fixiert, so dass es keinen Spielraum für Experimente oder Abwechslung in den Spielstilen gibt. Es ist eine Schande, denn eine Schwierigkeitsauswahl oder ein Übungsmodus hätte das IO von gut aussehend, aber frustrierend zu einem einprägsamen kurzen Blaster gemacht. Im Vergleich zu Delta oder Armalyte bietet IO nicht genug, um das Tolerieren der frustrierenden Schwierigkeit zu rechtfertigen, und erhält daher eine Punktzahl von 6 von 10.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Spiel hieß offiziell nur "IO" (wie der Jupitermond). Den Titel "Into Oblivion" findet man nur auf dem Cover des "Prism Leisure Low-Budget Release".
    Das Spiel "Into Oblivion" dagegen gibt es wirklich und ist ein CPC-Spiel.

Cover

"Cover"

Highscore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topscore von Kuhly
  1. Kuhly - 330.210 (20.08.2013)
  2. Equinoxe - 285.520 (26.04.2015)
  3. Robotron2084 - 112.650 (18.08.2012)
  4. Werner - 73.090 (18.07.2012)
  5. Marvin - 33.480 (02.07.2014)
  6. Equinoxe Junior - 12.210 (22.07.2012)
  7. Ivanpaduano - 11.550 (19.08.2019)
  8. Keule - 9.240 (05.07.2015)


2. Platz von Equinoxe 3. Platz von Robotron2084
2. Platz von Equinoxe 3. Platz von Robotron2084


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Videos