Apple

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Apple Incorporated
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Gründungsdatum 1. April 1976
Schließungsdatum
Unternehmenssitz Cupertino, Kalifornien, USA
Unternehmensleitung Tim Cook
Anzahl Mitarbeiter 110.000 (Ende September 2015)
Mitarbeiter (Auswahl) Steve Jobs, Steve Wozniak, Ronald Wayne
Umsatz 233,7 Mrd. $
Branche Hardware, Software, Mobile Geräte
Website http://www.apple.com
Information

Apple ist eine Firmenbezeichnung, sowie eine Computersystemreihe Apple I-III der gleichnamigen Firma.

Das Unternehmen Apple wurde am 1. April 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne als sogenannte 'Garagenfirma' gegründet. Im Zusammenarbeit mit der Computerkette "Byte Shop" wurde der erste Computer namens Apple I als Bausatz für 666,66 US-Dollar angeboten. Wegen des fehlenden Gehäuses wurden jedoch nur wenige hundert Exemplare an Elektronikbastler verkauft.

Im Jahr 1977 wurde die Firma Apple Computer in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und der erfolgreiche Apple II Computer maschinell gefertig. Bis zum Erscheinen des IBM PCs und des Commodore C64 war er ein recht erfolgreicher Personalcomputer. Den Apple II gab es in verschiedenen verbesserten Modellverianten, so dass er bis zum Jahr 1993 gebaut wurde.

Es wurde im Jahr 1978 mit der Entwicklung des Apple III begonnen, der im Jahr 1980 vorgestellt wurde. Da jedoch der Apple III nicht kompatibel zum Appel II war und auch noch einige technische Mängel hatte, wurde er nicht erfolgreich verkauft. Die Folge war, dass die Apple III-Nachfolger wieder Apple-II-Kompatibilität besassen und wiederum den Hauptnamen Apple II bekamen.


Die Apple-Computerreihe[Bearbeiten]

  • 1976: Apple I (Bausatz, 8-Bit-Datenbus MOS 6502, 8 KByte RAM)
  • 1977: Apple II - (8-Bit-Datenbus MOS 6502 mit 1,02 MHz, 4 KByte RAM)
  • 1978: Apple II Plus - (8-Bit-Datenbus MOS 6502 mit 1,02 MHz, 48 KByte RAM)
  • 1978: Apple II Europlus - (8-Bit-Datenbus MOS 6502 mit 1,02 MHz, 48 KByte RAM)
  • 1980: Apple III - (8-Bit-Datenbus, MOS/SynerTek 6502A mit 2 MHz, 128 KByte, Apple-II-Kombatibilität über Emulator)
  • 1981: Apple III Plus - (8-Bit-Datenbus, MOS/SynerTek 6502A mit 2 MHz, 256 KByte, Apple-II-Kombatibilität über Emulator)
  • 1983: Apple IIe - (8-Bit-Datenbus, MOS/SynerTek 6502 mit 1,02 MHz, 64 KByte RAM)
  • 1984: Apple IIc - (8-Bit-Datenbus, MOS/WDC 65C02 mit 4 MHz, 128 KByte RAM)
  • 1985: Apple IIe Enhanced - (8-Bit-Datenbus, MOS/WDC 65C02 mit 1,02 MHz, 48 KByte RAM)
  • 1986: Apple IIGS (8-/16-Bit-Datenbus, WDC 65816/65C816 mit 2,8 MHz, 256 KByte RAM)
  • 1987: Apple IIe Platinum - (8-Bit-Datenbus, MOS/WDC 65C02 mit 1,02 MHz, 128 KByte RAM)
  • 1988: Apple IIc Plus - (8-Bit-Datenbus, MOS/WDC 65C02 mit 4 MHz, 128 KByte RAM)

Weitere Apple-Computersysteme[Bearbeiten]

Parallel wurde 1983 der Apple Lisa und 1984 der Macintosh mit einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI) eingeführt. Der Hauptprozessor der Macintosh-Reihe war bis 1996 ein Motorola aus der 680x0 Reihe (68000, 68020, 68030 und 68040), der von der gleichnamigen Firma geliefert wurde. Ab 1996 wurden die Macintosh mit einem PowerPC-CPU (Perfomance optimization with enhanced RISC Performance Chip), der zusammen von Apple, IBM und Motorola enwickelt worden war, ausgestattet (PowerPC 601 bis PowerPC 670). Seit Februar 2006 werden Intel-Prozessoren verbaut, da Apple immer wieder mit IBMs Lieferengpässen und Entwicklungsverzögerungen zu kämpfen hatte und vor allem für die immer populärer werdenden Notebooks kein adäquater PowerPC Chip zur Verfügung stand. Weitere bekannte Apple-Computersysteme sind PowerBook, Power Macintosh, Centris, Quadra, iMac, iBook, eMac, MacBook, MacBook Air, MacBook Pro, Mac mini und Mac pro.
Des Weiteren gibt es auch Serversysteme von Apple.

Eine Auswahl der weiteren Modelle von Apple in chronologischer Reihenfolge:

  • 1983: Apple Lisa
  • 1984: Apple Lisa 2
  • 1987: Macintosh II
  • 1988: Macintosh IIx
  • 1989: Macintosh IIcx
  • 1989: Macintosh IIci
  • 1990: Macintosh IIfx/IIsi
  • 1991: Quadra 700/900/950
  • 1992: Macintosh IIvi/IIvx
  • 1993: Quadra 800/840AV/605/610/630/650/660AV
  • 1997: G3 desktop/minitower
  • 1998: G3S (Server)
  • 1998: iMac
  • 1999: G4
  • 1999: iBook
  • 1999: Server G4

Eine ausführliche Zeittafel findet man in der englischsprachigen Wikipedia: Timeline of Apple Macintosh Models Sprache:englisch

Weitere Hardware[Bearbeiten]

Im Oktober 2001 versuchte Apple mit einem Abspielgerät mit eingebauter Festplatte für digitale Musikdateien (MP3s) Marktanteile in der heiß umkämpften Musikbranche zu gewinnen. Der Name des Abspielgeräts ist iPod und es wurde ein Erfolg, so dass bis heute ständig neue, verbesserte iPod-Modelle erscheinen.

Wie auch andere Computerhersteller hat Apple bis heute jede Menge weitere Hardware, insbesondere für seine Computersysteme, wie Drucker, Mäuse, Tastaturen, Webcams, Netzwerkkarten, usw. hergestellt. Dies resultierte vor allem aus der Tatsache heraus, dass die Apple-Baureihe und zum Teil auch noch die Macintoshs eigene Schnittstellen verwendeten. So konnte man lange Zeit keinen Standarddrucker verwenden, sondern musste auf die speziellen Apple-Geräte zurückgreifen.

Der letzte große Erfolg von Apple war ein Handy aus der Klasse der Smartphones mit dem Namen iPhone.

Weitere Tätigkeitsgebiete[Bearbeiten]

  • Software: Neben den eigenen Betriebssystemen (Apple-DOS, Apple-SOS, Apple ProDOS, Lisa-OS, GS/OS, A/UX , Mac OS) für die o.g. Apple-Computer und die dazugehörige Software wie Textverarbeitung (MacWrite, TextEdit) oder Grafikbearbeitung (MacDraw, MacPaint), gibt es auch eine Menge Software die auch auf anderen Computersystemen eingesetzt werden kann, insbesondere im Multimedia-Bereich wie das Musikabspielprogramm bzw. -verwalter 'iTunes', das Videocodec und -abspielprogramm 'QuickTime' oder das Office-Paket 'AppleWorks' (ehemals ClarisWorks).
  • Internet: Hier fallen insbesondere die Online-Handelsplattform für Musik iTunes Store (seit April 2003), die Kinofilmtrailersammlung Apple Movie Trailers im QuickTime-Dateiformat und die Online-Unterstützung iTools / .Mac (seit 2000, kostenpflichtig seit Sommer 2002) für Macintosh-User auf.

Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Apple
WP-W11.png Wikipedia: Apple Sprache:english