Key Finders

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Key Finders
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 638
Entwickler Pietro Pino
Firma Fantasy Soft
Verleger CP Verlag, Systems Editoriale
Musiker Pietro Pino
Release 1990
Plattform(en) C64
Genre Geschicklichkeit, Labyrinth
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon disk525 1.png
Sprache Sprache:englisch
Information aka Nebraska Joe, Keyfinders
* Magic Disk 64 #03/1990
* Commodore 64 Club Nr.7
* Commodore Computer Club Nr.5


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.33 Punkte bei 9 Stimmen (Rang 238).
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C64Games 7 9. Juli 2014 - 6 von 10 Punkten - 18.959 downs (Key Finders)
9. Juli 2014 - 7 von 10 Punkten - 19.238 downs (Nebraska Joe)
C64.com 9 9. Juli 2014 - 8,5 von 10 Punkten - 1.891 downs
Lemon64 7 9. Juli 2014 - 7,4 von 10 Punkten - 10 votes
Ready64 6 13. Juli 2014 - 6 von 10 Punkten - 4 votes


Beschreibung[Bearbeiten]

Beginn des Spiels

Im Spiel Keyfinders gilt es ein Labyrinth zu erforschen. Dieses wurde ganz offensichtlich in ziemlich bösartiger Absicht angelegt, und dies von einer sehr egozentrischen Person. Denn ohne Zweifel wurde die Anlage errichtet, um sich darin zu verirren und qualvoll darin umzukommen. Kreativer Weise tummeln sich in diesem Irrgarten nicht vier verschiedenfarbige Gespenster, sondern Spaceshuttles, hüpfende Bälle, Spinnen, kleine Roboter und Fledermäuse. Selbstverständlich ist auch alles mit Fallen gespickt - für Abwechslung ist also gesorgt.
Anstatt sich von alle dem fernzuhalten, steckt der Held, in dessen Rolle wir uns in dem Spiel versetzen, nun in genau diesem Labyrinth. Sein Name ist Nebraska Joe - und jegliche Ähnlichkeit mit dem bekanntesten Archäologen der Filmgeschichte ist sicherlich nur dummer Zufall. Sein Job ist allerdings nicht leichter, mittels hüpfen, erklimmen von Leitern, und dem Sammeln von Schlüsseln und Ausrüstung arbeitet er sich wacker durch die feindselige Umgebung.


Spielziel

Es gilt vier Level zu meistern und den Ausgang des Labyrinth zu erreichen - im Optimalfall lebendig...


Gestaltung[Bearbeiten]

Der Spieler durchquert bei Keyfinders ein Labyrinth aus 512 Split-Screens.
Als Gegner treten unter anderem Roboter, kleine Spaceshuttles, Kristalle oder hüpfende Bälle auf. Spinnen bilden eine Besonderheit, sie können nicht mit der Pistole abgeschossen werden. Es gibt unter anderem bewegliche Balken oder Starkstromanlagen als Fallen. Die Hochspannung und die Laserstrahlen sind absolut tödlich, während die meisten anderen Feindkollisionen nur Lebensenergie abziehen. Das Spiel besitzt eine einfache Art von Automapping, grüne Felder bedeuten, dass diese schon durchsucht wurde. Violette Felder sind noch mit einem Gegenstand gefüllt. Das blinkende Feld markiert den Ort an dem man sich aktuell befindet. Die Steuerung funktioniert sehr sauber.
Das Spiel bietet mehrfarbige, eher simpel gehaltene 2D-Grafik mit Einzelbildschirmen, diese werden beim Überschreiten der Bildschirmränder umgeschaltet. Es gibt einfache Soundeffekte, aber keine Hintergrundmusik.


Screenshots


Die Pistole und eine Balkenfalle
Apfel und Laserkanone
Tür 4 und ein Goldbarren




Erstmal ein bisschen rumballern...



Hinweise[Bearbeiten]

Gegenstände

Tod in Starkstromfalle
  • Schlüssel 1 bis 4
    Mit diesen Schlüsseln kann man Türen mit der selben Nummer öffnen. Dazu müssen sie im Inventar mittels mehrmaligen drücken der Leertaste  angewählt werden.
  • Pistole
    Ist die Pistole angewählt, kann man sich gegen die meisten der Gegner zur Wehr setzen (Feuerknopf) und so nebenbei das Punktekonto füllen.
  • Schutzhelm
    Ohne diesen Helm gibt es keine Möglichkeit die Strahlen der Laserkanonen zu umgehen.
  • Goldbarren
    Damit holt man sich 5000 Punkte aufs Konto.
  • Apfel
    Das Aufsammeln dieses Gegenstandes heilt 30% der Lebensenergie. Weniger ausschlaggebend ist die Frage ob es sich wirklich um einen Apfel handeln soll, oder nicht doch um eine Erdbeere.
  • blauer Ramstein
    Warum das Item einen so komischen Name trägt, ist unbekannt. Viel wichtiger ist aber, es ist der finale Schlüssel zum Levelausgang.

Lösung[Bearbeiten]

Tipps

  • Das Labyrinth unterteilt sich in vier verschiedenfarbige Bereiche (Level) mit jeweils 8x16 Screens deren Eingang mit dem zugehörigen "blauen Ramstein" geöffnet wird.
  • Nach verlassen und wiederbetreten eines Raumes sind alle abgeschossenen Gegner wieder vorhanden.
  • Es besteht kein Zeitlimit.

Cheats[Bearbeiten]

... Cheatmodus: Tasten "Space" + "Right Shift" + "." + "m" während dem Spiel gleichzeitig drücken aktiviert den godmode...
  • Space  + Right Shift  + .  + M  während dem Spiel gleichzeitig drücken. Die Lebensenergie sinkt zwar trotzdem auf Null, aber man stirbt dann nicht.
  • Im Internet kursiert zudem POKE 15022,173 als Cheatmodus.


Kritik[Bearbeiten]

Shmendric: "Die Grafik war schon lange vor 1990 nicht mehr zeitgemäß, aber das simple Spielprinzip machte Keyfinders zu einem sehr netten, abwechslungsreichen Vergnügen. Nicht sonderlich knifflig und nicht sonderlich schwer, aber es motivierte und regte den Ehrgeiz an, man wollte es einfach mal durchzuschaffen."

H.T.W: "Interessantes Labyrinth-Spielchen mit riesiger Map (512 Screens, da bekommt man ja mit Cheatmodus graue Haare) und gefälliger Grafik. Ein richtiges Endbild fehlt leider und auch schade, dass keine Highscoreliste vorhanden ist."

Sonstiges[Bearbeiten]

Eastereggs[Bearbeiten]

Im Titelscreen kann man Scrollrichtung und -geschwindigkeit der Hintergrundkaros steuern. Dies ist aber nur ein Gag und hat keine praktische Bedeutung.

Cover[Bearbeiten]


10.png

Das ursprüngliche Cover (Magic Disk 64 - Ausgabe 8/1989)
KeyFinders Cover.jpg

Das offizielle Cover (Magic Disk 64 - Ausgabe 3/1990)



  • Das Spiel wurde auf der Magic Disk 64, Ausgabe 8/1989 auf dem Cover angepriesen. Man hatte aber kurz vor Redaktionsschluss festgestellt, dass sich in Keyfinders noch einige Bugs befinden, somit wurde das Spiel Die Pyramide kurzerhand als Ersatz verwendet. In der Ausgabe 3/1990 wurde Keyfinders schließlich veröffentlicht. Neben weiteren Programmen befanden sich die Spiele Helden und Spacefighter auf dem Diskettenmagazin.
  • Unter dem Namen Nebraska Joe wurde das Spiel in dem italienischen Diskettenmagazin Commodore 64 Club Ausgabe 7 veröffentlicht.
  • Des weiteren war es in der italienischen Zeitschrift Commodore Computer Club Ausgabe Nr.5 als Beilage enthalten, auch hier als Nebraska Joe.

Highscore[Bearbeiten]

Es gibt einen Punktestand aber keine Endauswertung. Wenn hier jemand eine Highscore-Tabelle anlegen möchte, muss der Screenshot spätestens im letzten Raum gemacht werden.

Weblinks[Bearbeiten]


Videos