Lotus Esprit Turbo Challenge

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Lotus Esprit Turbo Challenge
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. Kurzbeschreibung ohne Artikelnummer
Entwickler
Firma Magnetic Fields
Verleger Gremlin Graphics, GBH
HVSC-Datei GAMES/G-L/Lotus_Esprit_Turbo_Challenge.sid
Release 1990
Plattform(en) C64, Amiga, Amstrad CPC, Atari ST, ZX Spectrum
Genre Autorennen
Spielmodi Einzelspieler
2 Spieler (simultan)
Steuerung Icon Port1 2.pngIcon joystick 1-2.png
Medien Icon disk525.png
Sprache Sprache:englisch


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.43 Punkte bei 7 Stimmen (Rang 251).
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C64Games 5 17. März 2019 - 5 von 10 Punkten - 19671
Lemon64 6 17. März 2019 - 6,17 von 10 Punkten - 6 votes
Ready64 7 25. September 2017 - 6,67 von 10 Punkten - 3 votes
Kultboy 9 17. März 2019 - 8,58 von 10 Punkten - 72 votes
Computer & Videogames 9 Ausgabe Juni 1991 - 89% Wertung - S.83
Commodore Force 9 Ausgabe - Januar 1994 - 93% Wertung - S.37
Commodore Format 9 Ausgabe März 1991 - 90% Wertung - S.36
Ausgabe Juni 1992 - 90% Wertung - S.48
Zzap!64 9 Ausgabe April 1991 - 90% Wertung - S.76
Ausgabe Mai 1992 - 92% Wertung - S.38
Ausgabe Oktober 1992 - 94% Wertung - S.16
Your Commodore 8 Ausgabe Juni 1991 - 91% Wertung - S.54


Kurzbeschreibung[Bearbeiten]

Eine Animation aus dem Spiel

Lotus Esprit Turbo Callenge ist das erste Computerspiel der Lotus-Reihe und wurde 1990 vom Publisher Gremlin Graphics für den C64 veröffentlicht.


Das Spiel ermöglicht es, einen Lotus Esprit Turbo durch mehrere Rennstrecken mit unterschiedlicher Landschaft zu lenken. Es gibt auch einen Zwei-Spieler-Modus mit geteiltem Bildschirm. Jede Strecke wird mehrere Runden lang gefahren und beinhaltet Kurven unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades sowie Hügel, Hubbel und Mulden. Da das so noch viel zu einfach wäre, gibt es je nach Strecke noch weitere Schmankerl wie glatte Straßen auf den Winterkursen, Straßensperren, rutschige Pfützen und Holzstämme. Während des Rennens müssen die Spieler auch mit ihrem Treibstoff haushalten und gelegentlich einen Boxenstopp zum Tanken einlegen.

Das Ziel ist natürlich dasselbe wie bei jedem Rennspiel: Jede Challenge sollte auf der bestmöglichen Position beendet werden. Ungewöhnlich ist die Startposition. Sie entspricht dem Gegenteil der Position, die im letzten Rennen erreicht wurde. Das verbessert die Chancen von schwächeren Spielern ein wenig, und stellt für überlegene Fahrer ein Handycap dar.


Kritik[Bearbeiten]

Klaus Trafford schrieb in der ASM Ausgabe Juni 1991: "Ist die Amiga-Version von LOTUS ESPRIT TURBO CHALLENGE noch knapp an unserem begehrten Hit-Stern vorbeigeschrammt, so kann die 64er-Umsetzung überhaupt nicht begeistern. Abgesehen vom Titelbild sieht die Grafik erstklassig aus... Also wie die eines Erstklässlers. Auch den Sound kann man getrost vergessen: Laut Gremlins Handbüchlein soll der Spieler die Wahl zwischen vier Melodien haben, die einen während der 32 Runden langen Jagd begleiten. Nix da - nur drei Musiken, die man sich zum Glück vor dem Rennen anhören kann und dann lieber doch FX wählt. Doch außer Gebrumm und Gequietsche ist nichts zu hören. Der Spielverlauf ist die größte Frechheit: Der Lotus bewegt sich nämlich nur mit der Motorhaube (eins links, eins rechts und fallenlassen). War ich in der ersten Runde noch Zehnter, schaffte ich in der zweiten Runde bereits Platz Fünf. Und in Runde Drei war ich schließlich ganz vorne, doch dann ging mir das Benzin aus. Und auch die Lust, dieses sogenannte Rennspiel, das auf den ersten und zweiten Blick wie Pole Position II aussieht, aber wesentlich schlechter ist, weiter zu testen, auch wenn am Ende der 32 Rennen eine Lizenz für die besten Fahrer vergeben werden soll. Und was tun wir mit einer solchen? Am besten als Serviette benutzen und die Diskette als Bieruntersetzer nehmen."

Duncon Evons schrieb in der Play Time Ausgabe Mai 1991: "Gremlin Graphics war ganz schön aufgeregt, als der Deal mit Lotus über die Bühne ging, vor allem, weil sich die Sache fast sofort auszahlte. Turbo Challenge erhielt auf dem Amiga hervorragende Kritiken, aber die C64-Konversion ist fast genauso gut. Play Time hat sich nun der Sache angenommen. Als Turbo Challenge zu Beginn des Jahres freigegeben wurde, war Gremlin ganz happy wegen der riesigen Publicity, die das Spiel von buchstäblich allen Fachzeitschriften erntete. Das gilt für den Amiga: was ist nun mit der C64-Version, die jetzt einige Monate später erschienen ist? Also. die gute Nachricht - ganz kurz gesagt - lautet, dass es für C64-Freaks eine ganz brauchbare Sache ist, da es für ein 3-D-Spiel recht flott läuft. Bei dieser Rennerei geht es natürlich um einen Wettkampf. Sie können 7, 10 oder 15 Runden mitrasen, wobei die höchste Herausforderung darin besteht, für die Dauer der gesamten Saison mit 32 Wettkämpfen im Rennen zu bleiben und am Ende oben auf einer Punktetabelle zu stehen. Wenn Sie dos schaffen, belohnt Sie Gremlin mit einem Zertifikat und dem Nachweis, dass Sie wirklich eine ganz heiße Nummer sind. Ich empfehle Ihnen vor dem Einstieg zu üben: Welch bessere Gelegenheit würde sich dazu bieten, als mit einem Freund als Gegner? Das ist echt eine Riesengaudi, wie jeder weiß, der bereits Spiele im Split-Screen-Modus gespielt hat, wie z.B. Pitstop 2. Jedes Bild zeigt eine überraschende Vielfalt an Fahrzeugdetails, die recht attraktiv aussehen und in Verbindung mit der rasenden Geschwindigkeit des Spiels zeigen, wozu die Programmierer von Gremlin fähig sind. Nachdem Sie aber einen Bekannten eine Stunde oder länger gejagt hoben, möchten Sie vielleicht die Anforderungen erhöhen oder zumindest an ein paar kürzeren Wettkämpfen teilnehmen, bei denen der Schwierigkeitsgrad ständig zunimmt. Jedes Rennen findet in einem anderen Land mir geeignetem Bildhintergrund statt. Aber um im Rennen zu bleiben, müssen Sie unter den ersten zehn Teilnehmern eines Rennens mit 20 Autos liegen. Sollten Sie als erster fertig sein, starten Sie im nächsten Rennen als letzter. Eigentlich dachte ich, es sei ein bißchen gemein, das Spiel nur deswegen zu verlieren, weil man auf der Rennbahn nicht unter den Top Ten liegt. Aber Senna und Prost gewinnen auch nicht jedes Rennen, an dem sie teilnehmen. Die Version für den C64 ist allerdings ein bißchen schwach in der grafischen Ausstattung. In der Amiga-Version gab es für jede Kleinigkeit völlig unnötige Bilder, nicht jedoch hier. Sie hoben zwar drei ganz fetzige Musikspuren abzuspielen, aber die Präsentation ist dürftig. Auf der Rennbahn - gleich ob mit Schalt- oder Automatikgetriebe - knirschen Sie mit den Zähnen, wenn Sie auf einen Konkurrenten auffahren und dann nur noch im Schneckentempo vorwärtskommen. Das ist genau wie bei der Amiga-Version, aber das Spiel hier ist wesentlich härter, da diese Fahrer eine Bedrohung für Leib und Leben darstellen. Sie fahren wie Betrunkene und schlenkern einfach durch die Gegend. Davon abgesehen haben Sie beim Wettkampf ein Ziel vor sich, die Option für zwei Spieler macht irren Spaß und genau das sind die beiden Gründe, weshalb Sie das Spiel kaufen könnten. Nichts besonderes, ober auch nicht ganz schlecht."


Sonstiges[Bearbeiten]

Videomitschnitt[Bearbeiten]


Das Video von Mingos Commodorepage zeigt einen gut vierminütigen Einblick ins Spiel.




Cover[Bearbeiten]


Cover
Die Rückseite des Covers




Diskette[Bearbeiten]


Die Diskette des Spiels





Werbung[Bearbeiten]


Eine Werbeanzeige aus Deutschland
Eine Werbeanzeige aus Großbritannien




Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Lotus (Spieleserie)
WP-W11.png Wikipedia: Lotus_(video_game_series)#Lotus_Esprit_Turbo_Challenge Sprache:english