Quiwi

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Quiwi
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 869
Entwickler Inge Kuck, Jürgen Kuck, Birgit Menzenbach, Fritz Schäfer
Firma Kingsoft
Verleger Kingsoft
Musiker Thomas Krätzig
HVSC-Datei /MUSICIANS/K/Kraetzig_Thomas/Quiwi.sid
Release 1986
Plattform(en) Amiga, Amstrad CPC, Atari 400/800, C64, C16
Genre Quiz
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port1.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon kassette.png Icon disk525.png
Sprache Sprache:deutsch
Information


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
8.25 Punkte bei 4 Stimmen (Rang 48).
Zur Stimmabgabe musst Du angemeldet sein.
C64Games 8 28. Januar 2019 - 20521 downs
ASM 10/10 Ausgabe 04/86
Kultboy 7,99 28. Januar 2019 - 10 Stimmen


Beschreibung[Bearbeiten]

Quiwi ist ein Quizspiel für bis zu 15 Spieler, die gegeneinander antreten (Computergegner gibt es nicht). Um zu gewinnen, muß man eine gewisse Anzahl an Fragen aus sechs Wissenskategorien beantworten.

Ist eine Spieler dran, so schießt ein Männchen (der namensgebende Quiwi) einen Pfeil auf eine Zielscheibe. Je nach Farbe, die dabei getroffen wird, wird eine bestimmte Wissenskategorie ausgewählt. Wird ins Schwarze getroffen, darf der Spieler sich die Kategorie selber aussuchen. Anschließend wird die Frage angezeigt. Für die Beantwortung gibt es seitens des Spiels keine Zeitbeschränkung. Auf Kopfdruck wird die Antwort eingeblendet, und man gibt ein, ob die Antwort des Spielers richtig oder falsch war, oder ob man sich nicht einigen konnte (das Spiel prüft selber nicht, ob die Antwort gewußt wurde, sondern überläßt das den Mitspielern oder der eigenen Disziplin). Hat der Spieler die Frage richtig beantwortet, kriegt er einen Punkt für die entsprechende Kategorie gutgeschrieben und darf weitermachen. Im Streitfall geht es ohne Punktgewinn weiter, bei falscher Antwort ist der nächste Spieler dran. Bei einer falschen Antwort wird aber kein Punkt abgezogen.

Ist die nötige Zahl an Punkten pro Kategorie erreicht (man stellt zu Spielbeginn ein, ob es ein, zwei oder drei Punkte pro Gebiet sein müssen), rückt der Spieler auf die Treppe vor. Erreicht ein Spieler das obere Ende der Treppe, hat er gewonnen. Um die Treppe zu erklimmen, muß man pro Stufe eine Frage beantworten, wobei die Kategorie von den Mitspielern bestimmt wird. Beantwortet man die Frage richtig, steigt man eine Stufe höher. Beantwortet man die Frage falsch, wird man eine Stufe runter versetzt.

Gestaltung[Bearbeiten]


Namenseingabe
Ein Schuß auf die Zielscheibe wählt die Kategorie aus.
Anzeige, wer jetzt dran ist.




Während die Frage geladen wird, zeigt das Spiel den aktuellen Stand an.
Trifft man ins Schwarze, darf man den Fragebereich selber wählen
Auf der Treppe




Der siegreiche Spieler erhält eine Belohnung.
Eine Quizfrage
Man muss eingeben, ob die Frage gewusst wurde.



Grafik[Bearbeiten]

Das Programm ist grafisch ziemlich einfach gehalten. Die Fragen erscheinen in einfarbigen Boxen auf dem Schirm. Heraus stechen nur die Animationen von Quiwi beim Schießen auf die Scheibe oder der Bewegung auf der Treppe.

Sound[Bearbeiten]

Im Spiel selber gibt es nichts zu hören, weder Musik, noch Soundeffekte. Im Titel spielt als Musik Brahms' "Ungarischer Tanz Nr. 5", arrangiert mit dem Sequencer und Modulator, die Krätzig entwickelt und im 64'er-Musikkurs 1985 vorgestellt hatte.

Hinweise[Bearbeiten]

Bedienung

  • Joystick nach links oder CRSR ⇐ : Auswahl nach Links
  • Joystick nach rechts oder CRSR ⇒ : Auswahl nach
  • Joystick nach vorne oder CRSR ⇑ : Auswahl nach
  • Joystick zurück oder CRSR ⇓ : Auswahl nach
  • Feuerknopf drücken oder RETURN : Bestätigen/ Pfeil abschießen


Cheats[Bearbeiten]

Derzeit sind keine Cheats bekannt.

Kritik[Bearbeiten]

ASM (Ausgabe April 1986): "QUIWI hingegen ist ein wirklich spaßiges wie unterhaltsames und lehrreiches Programm, wenn man mir diese Wiederholung von vorher verzeihen mag. Empfehlenswert! Außerdem hat KINGSOFT dieses Quiz für zahlreiche Rechner „brauchbar“ gemacht und dies zu einem wahrhaft günstigen Preis!" (Manfred Kleimann)

Happy Computer (Ausgabe Februar 1986): "Im Freundes- oder Familienkreis macht das Spiel viel Spaß. Und wenn Sie alle 4000 Trivia-Nüsse geknackt haben, können Sie demnächst auch Zusatzdisketten mit neuen Fragen kaufen! Fazit: Ein sehr gutes Computer-Gesellschaftsspiel mit Zukunft. " (Heinrich Lenhardt)

Sonstiges[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Laut ASM-Artikel kostete das Spiel bei Veröffentlichung je nach System und Medium 45-69 DM.[1]
  • Die Originaldiskette hat einen Kopierschutz mit einer späten, aber humorigerweise spielthemabezogenen Bloßstellung: Das Spiel stellt in jeder Kategorie nur noch ein und dieselbe Quizfrage: "Ist dies eine Raubkopie ?" - "Ja !!!"

Cover[Bearbeiten]

"Cover"

Screenshot-Vergleich[Bearbeiten]

Highscore[Bearbeiten]

Topscore von Keiner
  1. Keiner - 0 (tt.mm.jjjj)
  2. Niemand - 0 (tt.mm.jjjj)
  3. Leer - 0 (tt.mm.jjjj)

2. Platz von Niemand 3. Platz von Leer
2. Platz von Niemand 3. Platz von Leer


Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. ASM 4/86 [1]

Videos[Bearbeiten]