Repton

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Repton
Titelbild des Spiels
Titelbild des Spiels
Spiel Nr. 1334
Bewertung 5.00 Punkte bei 1 Stimmen
Entwickler Dan Thompson, Andy Kaluzniacki
Firma Sirius Software
Release 1983
Plattform(en) Apple II, Atari 400/800, C64
Genre Shoot'em Up, Space Invaders
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung
Medien
Sprache Sprache:englisch



Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raumschiff "Armageddon" aktiv und gesteuert...
... oder passiv und getarnt

Im Spiel "Repton" verteidigt der Spieler den gleichnamigen Planeten gegen feindliche Invasoren und hindert sie daran, dort eine Basisstation zu errichten. Hierfür steuert er sein Raumschiff "Armageddon", bewaffnet mit einer Laserkanone, über die mit Gebäuden bedeckten Planetenoberfläche, verfolgt und vernichtet feindliche Flugobjekte und erwehrt sich gleichzeitig ihrer Geschosse. Insbesondere muss er einschreiten, sobald die Gegner die Energieversorgung des Planeten anzapfen, um diesen Raub zu stoppen sowie bereits erbeutete Energievorräte zu beschlagnahmen und wieder einzuspeisen. Und sieht sich sein Raumschiff plötzlich einer Übermacht an Feinden gegenüber, so wird es einfach dadurch zeitweilig unsichtbar und unverwundbar, dass der Spieler den Joystick nicht mehr betätigt.


Die Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die feindlichen Quarriors haben den Planeten Repton überfallen, zapfen die Energieversorgung der dortigen, von Menschen bewohnten Kolonie an, bauen eine Basisstation auf — und sind bereit, diese Eroberung mit allen Mittel zu verteidigen! Die einzige Hoffnung, diesen Außenposten zu retten, ist ein Eingreifen der Raumgleiter-Staffel unter Führung des Flaggschiffs "Armageddon". Und so macht sich dieser militärische Verband auf einen Funkspruch hin auf den Weg, bereit für den Kampf gegen die vielfältigen Raumschiffe und Waffen der Invasoren.

Auf der Verpackung findet sich eine dramatische Schilderung dieser Situation, zu deutsch:

„Code Crimson – empfangen Sie mich, Star Fighter Armageddon?“
„Verstanden, Commander. Ende.“
„Das ist ein Notfall! Die Quarriors haben Repton angegriffen! Sie errichten dort eine Basisstation und zapfen unsere Energieversorgung an. Sie verteidigen Repton mit allem, was sie haben. Sie und Ihre Staffel seid unsere letzte Hoffnung!“
„Ich bin unterwegs, Commander!“
„Volle Kraft voraus, Star Fighter! Denken Sie daran: Sie ... (Klick! Plopp! Surren! ...)“
„Commander?! Melden Sie sich! Commander?“
Wird die Armageddon rechtzeitig eintreffen, um Repton zu retten? Oder werden die bösen Quarriors die Kolonie übernehmen? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden!

Übernimm das Steuer des Star Fighter Armageddon. Neben einer Laserkanone bist du mit verheerenden Atombomben, einem Radarschirm und einem Energieschild ausgerüstet. Du wirst sie alle brauchen, um die Quarriors aufzuhalten! Du stehst unter ständigem Beschuss durch Nova-Cruiser und Ein-Mann-Untertassen. Du musst den Spye-Überwachungssatelliten und den tödlichen Dyne-Beam-Shootern ausweichen. Und nimm dich in Acht vor den Draynes, die es auf die Energieversorgung von Repton abgesehen haben. "Repton" ist ein Gefecht, das so realistisch wirkt, dass du erleichtert sein wirst, am Ende festzustellen, dass du dich immer noch auf der Erde befindest!


Ferner ist auch den Instruktionen, die man sich vom Titelbildschirm aus anzeigen lassen kann, eine kurze Einführung in das Spiel vorangestellt. Sie lautet in der deutschen Übersetzung:

Dringende Nachricht an alle überlebenden Mitglieder des Repton-Angriffsgeschwaders:
Ich fürchte, diese Nachricht kommt zu spät. Wir sind zersprengt und geschwächt. Sie waren schnell. Der Norden wurde binnen weniger Tage alles Lebens beraubt. Der Süden zerfällt. Unsere einzige Hoffnung ist, dass einer von euch noch am Leben ist.
Es gibt Minenleger, die verheerende Sprengsätze auf eurem Weg platzieren, sowie "Dynes", die tödliche Energiestrahlen abfeuern.
Der "Spye" stellt – wenngleich er nicht für direkte Angriffe bekannt ist – eine Gefahr für die Navigation dar. Hütet euch davor, die Basis zu überfliegen, da diese durch Flugabwehrraketen geschützt ist.
Angesichts dieser verzweifelten Lage haben wir von der Sirius-Basis aus das neue "Repton Armageddon"-Raumschiff entsandt.
Neben der Standardbewaffnung führt es einen Vorrat an neu entwickelten Atombomben mit sich. Zudem wurde das Schiff mit der neuesten Schildtechnologie ausgestattet.
Das Schiff verfügt außerdem über einen Energiekonverter. Die Energieraub-Einheiten, die dem Repton-Energienetz Energie entziehen, können gestoppt werden, indem ihr direkt durch ihre Energiestrahlen hindurchfliegt.
Ihr könnt diese Energie anschließend in das Netz zurückspeisen, indem ihr durch die „Power Tube“ fliegt. Die Energie lässt sich zudem in Atombomben umwandeln, sollte euer Vorrat erschöpft sein.



Der Titelbildschirm wechselt sich mit einer kurze Demo des Spiels ab
Auf Wunsch lassen sich Instruktionen anzeigen, zum Beispiel die verschiedenen Gegner und ihr Punktwert
Im "Training Mode" ist das Raumschiff des Spielers unverwundbar



Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Spiels ist der Bildschirm zweigeteilt: In den ersten 18 der insgesamt 24 sichtbaren Textzeilen ist der Ausschnitt der Planetenoberfläche zu sehen, in dem sich das vom Spieler gesteuerte Raumschiff "Armageddon" befindet. Das Raumschiff befindet sich hier stets in horizontaler Richtung auf einer mittigen Position, während seine Bewegungen durch scrollen der Landschaft nach links oder rechts dargestellt werden. In den unteren 6 Textzeilen sind dagegen Informationen zum Spielstand sowie eine an einen Radarschirm erinnernde Gesamtansicht der Spielwelt zu sehen, anhand derer sich alle — auch die im momentanen Bildschirmausschnitt nicht erfassten — Gegner lokalisieren lassen. Die Gesamtansicht hat eine Größe von 128 × 38 Pixeln, ist also in horizontaler Richtung im Maßstab 1:16, in vertikaler Richtung nur im Maßstab 1:4 verkleinert.

Alle grafischen Elemente des Spiels sind in den Farben Purpur, Dunkelgrün und Gelb gehalten und werden auf schwarzem Hintergrund angezeigt; lediglich beim Verlust eines eigenen Raumschiffs und beim Abwurf einer Atombombe leuchtet der Bildschirmhintergrund vielfarbig auf. Technische Details zur Grafikdarstellung finden sich im Abschnitt "Technik".

Die größte Stärke des eigenen Raumschiffs ist seine immense Feuerkraft
Das Zünden eines Atomsprengsatzes vernichtet alle Gegner auf dem Bildschirm
Die gegnerischen Dynes erzeugen waagrechte Sperren, die sich nur getarnt überwinden lassen



Sound[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei kurze, zweistimmige Melodien untermalen den Start des Spiels und jeden erfolgreich abgeschlossenen Kampf gegen eine Gruppe von Invasoren (siehe Abschnitt "Theme"). Ansonsten beschränkt sich die Soundausgabe auf die Untermalung des Spielgeschehens, beispielsweise von Schüssen, Explosionen und Warnmeldungen, mit einfachen Geräuschen.

Tonsequenz bei Spielende



Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel des Spiels ist es, möglichst viele der Invasoren auf dem Planeten Repton zu vernichten und insbesondere ihr Vorhaben, dort eine Basisstation aufzubauen, möglichst lange zu verhindern. Hauptsächlich geschieht dies, indem man die im momentanen Level verbleibenden Invasoren mit Hilfe des Radars in der Mitte der unteren Bildschirmhälfte lokalisiert, aufsucht und durch Abschießen vernichtet.

Raumschiff "Armageddon" beladen mit erbeuteter Energie

Zudem sollte das Anzapfen der Energiereserven durch die Invasoren schnell unterbunden und die geraubte Energie wieder in das Versorgungsnetz des Planeten zurückgespeist werden. Hierfür muss der Energiedieb auf frischer Tat ertappt und der senkrechte Strahl, mit Hilfe dessen er die Energie entwendet, gekappt werden, indem das Raumschiff "Armageddon" durch ihn hindurchfliegt. Mit der beschlagnahmten Beute beladen, muss das Raumschiff anschließend den Energietunnel aufsuchen und durchfliegen (mittlere Animation der nachfolgenden Galerie). Falls der Spieler zu diesem Zeitpunkt bereits eine oder mehrere Atombomben verbraucht hat, so erhöht sich sein Munitionsvorrat dabei um eine solche Bombe.

Jedesmal, wenn der Spieler eine Angriffswelle der Invasoren vollständig vernichtet hat, wird er mit einem großzügigen Bonus belohnt (rechte Animation). Dieser errechnet sich als Summe dreier Produkte: der laufenden den Nummer der Angriffswelle × 100, den verbleibenden Energiereserven des Planeten (maximal 140) × 5 und der Anzahl der Bausteine, die den Invasoren noch bis zur Fertigstellung ihrer Basisstation fehlen (maximal 80) × 10.

Sobald die Eindringlinge eine Basisstation fertiggestellt oder die gesamten Energiereserven des Planeten geraubt haben, geht der Kampf unterhalb der Planetenoberfläche weiter. Hier scrollt die Spielwelt gleichmäßig von rechts nach links, und der Spieler durchfliegt ein Höhlensystem, wo geschützt von zahlreichen Flugabwehrsystemen schließlich ein Endgegner auf ihn wartet. Hier sind weder das Radar in der Mitte des unteren Bildschirms noch die Atombomben verfügbar, und auch die Fähigkeit des Raumschiffs, sich zu tarnen und hierbei unverwundbar zu werden, ist verlorengegangen. Der Spieler muss sich auf Sicht fliegend der entgegenkommenden Geschosse erwehren, den Kontakt mit Gebäuden sowie den Felsen an der Höhlendecke vermeiden und auf diese Weise den Weg zurücklegen, bis der finale Gegner endlich in Schussweite ist.


Langsam aber sicher bauen die Invasoren eine Basisstation
Vereiteln eines Energie-Diebstahls und Rückspeisen der Beute
Berechnung des Bonus nach jeder Angriffswelle



Bildschirmaufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Typische Szene aus dem Spiel



Bedienung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel "Repton" wird hauptsächlich mit einem in Port 2 angeschlossenen Joystick gesteuert. Lediglich zu Beginn des Spiels lassen sich mit der Taste I  Instruktionen in Form einer mit erklärenden Texten untermalten Animation anzeigen, und ein Druck auf die Taste T  aktiviert in dieser Phase einen Trainingsmodus, in dem das eigene Raumschiff unverwundbar ist und der Spieler sich daher ausschließlich auf das Aufspüren und Vernichten seiner Gegner konzentrieren kann.

Ein Druck auf den Feuerknopf startet schließlich das Spiel. Nun bestimmt die Auslenkung des Joysticks nach oben, unten, links und rechts die Bewegungsrichtung des Raumschiffs, während durch das Betätigen des Feuerknopfs eine beliebig lange Salve von Geschossen aus der Laserkanone des Raumschiffs abgefeuert wird. Sobald der Joystick nicht betätigt wird, also weder ausgelenkt ist noch der Feuerknopf aktiviert wird, wechselt das Raumschiff in einen Tarn-Modus, in dem es unverwundbar und für seine Gegner unsichtbar ist. Insbesondere kann es in diesem Modus mit einem noch vorhandenen Schwung die im Bau befindliche Basisstation der Invasoren überfliegen, ohne dass die dort stationierten Flugabwehrsysteme aktiviert werden.

Sofern der Vorrat von bis zu 5 Atombomben noch nicht aufgebraucht ist, kann man durch Betätigen der SPACE -Taste eine solche abwerfen und damit alle momentan im oberen Bildschirmausschnitt sichtbaren Gegner vernichten (siehe rechte Animation in der Galerie im Abschnitt "Gestaltung"). Für das Zünden des Sprengsatzes ist es jedoch erforderlich, dass das Raumschiff sich nicht im Tarn-Modus befindet. Betätigt man also die Leertaste, während der Joystick inaktiv und das Raumschiff getarnt ist, so erfolgt die gewünschte Explosion erst beim nächsten Betätigen des Joysticks.

Gegner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgende Galerie zeigt alle Flugkörper der Invasoren sowie die Punktezahl, die der Spieler für ihre Vernichtung erhält. Ein Abschuss einer Flugabwehrrakete wird nur in der zweiten Phase, also beim Durchqueren der unterirdischen Höhle, honoriert.

Nova Cruiser
150 Punkte
Singleship
100 Punkte
Dyne
100 Punkte
Drayn
75 Punkte
Minelayer
75 Punkte
Quarrior
60 Punkte
Spye
25 Punkte
Missile
10 Punkte


Die verschiedenen Gegner unterscheiden sich nicht nur in ihrem Punktwert, sondern auch in ihrem Verhalten: So zerbirst der Nova Cruiser, wenn er von einem Geschoss des Spielers getroffen wird, in zahlreiche einzelne Singleships, die anschließend ihrerseits bekämpft werden müssen. Der Dyne sendet sporadisch einen waagrechten, zerstörerischen Energiestrahl aus (siehe rechte Animation im Abschnitt "Gestaltung"), und Drayns zapfen mit Hilfe eines senkrechten Strahls die Energieversorgung des Planeten Repton an. Minelayer setzen in unregelmäßigen Abständen Minen aus, die — symbolisiert durch rotierende Stäbe — eine tödliche Gefahr für das Raumschiff des Spielers sind. Quarriors sind unablässig damit beschäftigt, Baumaterial an der Oberfläche des Planeten aufzunehmen und hieraus nach und nach eine Basisstation zu errichten. Der Spye ist weitgehend harmlos, aufgrund seiner geringen vertikalen Ausdehnung aber schwer zu treffen. Das Vernichten von Flugabwehrraketen (Missiles) wird schließlich nur in der Endphase des Spiels mit Punkten honoriert — möglicherweise, weil sich ansonsten durch periodisches Überfliegen der von Raketen geschützten Basisstation beliebig hohen Punktzahlen durch Abschießen dieser immer wieder aufs neue startenden Abwehrraketen erzielen ließen.

Tipps[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht pausenloses, wildes Geballere, sondern ein geschickter Wechsel zwischen kurzen, aktiven Phasen des Kampfes und passivem Lauern im getarnten Zustand, unsichtbar und unerreichbar für die Invasoren und ihre Geschosse.
  • Betätigt man die Leertaste, während das eigene Raumschiff getarnt ist, so wird die dadurch aktivierte Atombombe nicht sofort gezündet, sondern erst beim nächsten Betätigen des Joysticks. Dies lässt sich ausnutzen, indem man getarnt mit dem Schwung aus einer vorhergehenden Beschleunigung in eine besonders dicht von Invasoren besetzte Region gleitet und dort durch auf einen Druck auf den Feuerknopf eine zuvor aktivierte Bombe zur Explosion bringt.
  • Gefährliche Gegner, insbesondere Dynes, lassen sich gefahrlos vernichten, indem man sich zunächst so weit von diesen entfernt, dass sie auf dem Spielweltausschnitt in der oberen Bildschirmhälfte nicht mehr zu sehen sind. Anschließend fliegt man das Raumschiff etwa in der Höhe, in der die Gegner sich befinden, wieder in ihre Richtung, bewegt es dabei auf und ab und betätigt dauerhaft den Feuerknopf. Auf diese Weise entsteht ein dichter Schleier von Geschossen, der vor dem eigenen Raumschiff herfliegt — und wenn man den Joystick sofort loslässt, sobald der Gegner wieder in Sichtweite ist, so steuern diese ihr Ziel an, während man selbst unsichtbar und damit unverwundbar ist.


Lösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Repton besitzt keine "Lösung", bei der die feindlichen Invasoren endgültig vernichtet sind und wieder Frieden auf dem Planeten Repton einkehrt. Kann der Spieler in der unterirdischen Höhle, in der er seine Mission nach der Fertigstellung der feindlichen Basis oder dem Verlust sämtlicher Energiereserven fortsetzt, den zahlreichen dort stationierten Flugabwehrraketen ausweichen, so stößt er zwar schließlich auf einen Endgegner — aber nach einem Sieg über diesen startet das Spiel einfach von neuem, und der Kampf gegen die nächste Invasion beginnt.

Zünden der Armageddon-Bombe
Unterirdische Fortsetzung des Kampfes
Vernichtung des Endgegners in seiner Höhle



Karte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die oberirdische Spielwelt hat eine Breite von 2048 Pixeln (entsprechend 256 Bildschirmzeichen) und wiederholt sich beim Überfliegen zyklisch. Die darauf befindlichen Hochhäuser unterscheiden sich von Partie zu Partie, immer an der gleichen Position finden sich aber die zentralen Elemente des Spiels. So startet das Raumschiff des Spielers in der nachfolgenden Abbildung auf der freien Fläche am rechten Rand der Karte. Ein wenig links davon findet sich der Tunnel, in dem sich beschlagnahmte Energie wieder in die Versorgung des Planeten einspeisen lässt. Die große freie Fläche zwischen dem linken und dem mittleren Drittel der Abbildung ist der Bauplatz für die Basisstation der Invasoren.



Beispiel für das Aussehen der Planetenoberfläche



Auch die unterirdische Höhle des Endgegners ist 2048 Pixel (256 Zeichen) breit. Die hinter dem Endgegner auftauchenden Strukturen stimmen mit denjenigen am Höhleneingang überein, so dass auch diese sich vermutlich zyklisch wiederholen würden, wenn es gelänge, am Gegner vorbeizufliegen.



Beispiel für die Höhle des Endgegners




Cheats[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der CSDb gibt es einen Crack von Pugsy mit einer Trainerfunktion:

Optionen des Trainers von Pugsy



Interne Datenstrukturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Entwicklung eigener Trainerfunktionen und für die Analyse oder Manipulation der vom Spiel genutzten Daten sind Kenntnisse der Speicherbelegung und der internen Arbeitsweise hilfreich. Die folgende Tabelle stellt daher eine Reihe von Informationen über "Repton" zusammen.

Adresse Inhalt Wertebereich Bemerkungen
$0082—$0084 Punktestand 0...999999 Codiert als "packed BCD", little endian (niederwertigstes Byte zuerst)
$0088 Angezeigte Energiemenge 140...0 Passt sich langsam an die vorhandene Energiemenge an
$00AB Vorhandene Energiemenge 140...0
$00AE Anzahl verbleibender Atombomben 5...0
$00AE Anzahl verbleibender eigener Raumschiffe (Leben) 5...0
$00C0 Anzahl vernichteter Angriffswellen 0..99
$00C9 Anzahl verbauter Steine in der Basisstation der Invasoren 0...80

Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
5.00 Punkte bei 1 Stimme.
Zur Stimmabgabe musst Du angemeldet sein.
Lemon 64 7,5 24. April 2026 - 40 votes
Ready 64 7,67 25. April 2026 - 3 voti
Tilt Graphisme 4/6, Animation 3/6, Bruitage 3/6, Intérêt 4/6 N° 17 (Novembre/Decembre 1984)
Rombach 8 September 1984 - "Urteil 2"


Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephan64: "Repton ist ein grafisch und technisch sehr schön gemachtes Ballerspiel aus der Anfangszeit des C64, mit einer Reihe witziger zusätzlicher Herausforderungen. Vor der Überzahl der Invasoren kapituliere ich zwar meist innerhalb kurzer Zeit, aber angesichts dessen, was die Autoren aus dem Multicolor-Textmodus herausgekitzelt haben, bekommt das Spiel 5 Punkte von mir."

Rombachs C64-Spieleführer: "Bei ziemlich identischen Ideen ist das Atarispiel besser als der Defender von Interceptor Software und Guardian. Bei Astroblitz ist die Grafik noch besser. Repton ist von der Gestaltung das beste der Defenderspiele und auch das mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Relativ leicht zu spielen ist dagegen Astroblitz (Urteil 2)".[1] Die vollständige Beschreibung des Spiels findet sich hier.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei "Moby Games" und bei "C64Games" finden sich Bilder vom Cover des Spiels (siehe Abschnitt "Weblinks"). Es zeigt aus der Perspektive des Spielers am Steuerknüppel seines Raumschiffs eine Kampfszene an der Oberfläche des Planeten Repton, in der er mit seine Laserkanone einen geflügelten, bösartig dreinschauenden Alien und eine fliegende Untertasse abwehrt. Für potentielle Käufer, die angesichts dieser Illustration noch unschlüssig sind, findet sich darunter noch die Bildunterschrift "KILLER GAME.".

Videomitschnitt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Video eines recht erfolgreichen Spielverlaufs

Theme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgende Galerie zeigt die Titelmelodie sowie die Tonsequenz beim erfolgreichen Abschluss eines Levels in der üblichen Notenschreibweise. Für eine kreative Weiterverwendung stehen die Noten auch als PDF-Dokument (Datei:Repton Theme PDF.pdf) und in der ABC-Musiknotation (Datei:Repton Theme.abc.txt) zur Verfügung.


Musiknoten der Titelmelodie, rekonstruiert durch Mitprotokollieren aller Schreibzugriffe auf den SID
Musiknoten der Melodie nach dem Lösen eines Levels



Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Repton" verwendet für die Bildschirmdarstellung ausschließlich den Multicolor-Textmodus und verzichtet vollständig auf den Einsatz von Sprites. Das horizontale Scrolling des Spielgeschehens in den Rasterzeilen 4—147 (entsprechend den ersten 18 der insgesamt 24 Textzeilen) findet trotzdem nicht zeichenweise, sondern in Schritten von 4 Pixeln statt. Dies wird dadurch implementiert, dass zwei Gruppen zu je 4 Zeichensätzen abwechselnd Verwendung finden, wobei jeder einzelne dieser Zeichensätze nur für einen bestimmten Rasterzeilen-Bereich zuständig ist:

  • Ist der Bildschirmabschnitt mit dem Spielgeschehen horizontal um 2 Pixel gescrollt, so kommt für die ersten 6 Textzeilen ein Zeichensatz ab Adresse $E000, für die nächsten 6 Textzeilen ein Zeichensatz ab $E800 und für weitere 6 Textzeilen schließlich ein Zeichensatz ab $F000 zum Einsatz; der Bildschirmspeicher beginnt an Adresse $CC00.
  • Bei einer horizontalen Verschiebung um 6 Pixel kommt dagegen in den ersten 6 Textzeilen ein Zeichensatz ab Adresse $A000, in den nächsten 6 Textzeilen ein Zeichensatz ab $A800 und in für weitere 6 Textzeilen schließlich ein Zeichensatz ab $B000 zum Einsatz, und das Video-RAM beginnt an $8C00.

Die letzten 6 Textzeilen sind immer für die Anzeige des momentanen Spielstands reserviert und werden nie gescrollt; für sie existieren zwei zusätzliche, identische Zeichensätze mit den Anfangsadressen $B800 und $F800.

Highscore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topscore von Stephan64
Topscore von Stephan64
  1. Stephan64 - 16.115 (29.05.2025)
  2. Keiner - 0 (tt.mm.jjjj)
  3. Niemand - 0 (tt.mm.jjjj)


2. Platz von Keiner 3. Platz von Niemand
2. Platz von Keiner 3. Platz von Niemand


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikipedia: Repton_(1983_video_game) Sprache:englisch
Magazine
  • Tilt Kurzvorstellung (S. 90f) Sprache:französisch

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oswald Reim, Martin Scholer: "Rombachs C64-Spieleführer", Rombach, 1984, Seite 94