The Lonely Mission

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The Lonely Mission
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 772
Entwickler Oliver Luschnath
Verleger Markt & Technik
Release 1991
Plattform(en) C64
Genre Adventure - Text only
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon tastatur.png
Medien Icon disk525.png
Sprache Sprache:englisch Sprache:deutsch
Information * 64'er Spielesammlung #5


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
3.40 Punkte bei 5 Stimmen (Rang 798).
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Beschreibung[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Beginn des Spiels...

An den Kommandanten der USS Proteus,

Es ergeht im folgenden der Auftrag an Sie und die Crew Ihres Schiffes, den Planeten Antares im System Zentaur 12, zwecks Überprüfung der Eignung zur Kolonisation zu untersuchen. Es handelt sich um ein Programm im Rahmen der Massnahmen gegen die drastisch ansteigende Überbevölkerung auf der Erde. Der Planet Antares wurde als besonders geeignet befunden und Sie sollen dieses Ergebnis überprüfen.

Hugh Challer
Minister für Wissenschaft
Weisses Haus
19.04.2065

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MISSION DOSSIER
Erkundung Antares / Zentaur 12
Start: 05.05.2065
Tiefschlafphase der Mannschaft: ca. 3 Wochen
Geplante Ankunft: 27.05.2065
Schiff: USS Proteus
Besatzung: 21
Antrieb: Falkner 21 Turbo
Höchstgeschwindigkeit: 1.5 fache Lichtgeschwindigkeit
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Die Story[Bearbeiten]

Das Spiel hat natürlich Background...
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Logbuch der USS Proteus
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27.05.2065
Ankunftszeit wie geplant. Beginn der wissenschaftlichen Tests zwei Stunden nach Aufwachen der Besatzung.
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28.05.2065
Sensoren der USS Proteus haben intelligentes Leben auf Antares geortet.
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Sie hatten diese Logbucheintragung gerade beendet, als Sie ein leichtes Vibrieren der USS Proteus bemerkten. Sie blickten sich in Ihrer Kapitänskammer um und spürten, wie die Erschütterungen zunahmen, bis alles zu beben schien, und Sie sich trotz größter Anstrengungen nicht auf den Beinen halten konnten. Schwer prallten Sie mit dem Kopf gegen Ihren massiven Metallschreibtisch, und alles um Sie herum wurde in tiefe Nacht und wohlige Ruhe getaucht.

Als Sie erwachten brummte Ihnen ganz schön der Schadel, und Sie hatten Mühe, Ihre Umgebung klar zu erkennen. Minutenlang konnten Sie sich an nichts erinnern. Doch dann kam die Vergangenheit wie ein Schlag wieder hoch und Sie wussten, was passiert war.
Hastig rafften Sie den Kommunikator an sich und riefen die einzelnen Decks zwecks Schadenkontrolle an, doch die Antworten blieben aus.
Sie mussten feststellen, dass Sie allein auf dem Schiff waren. Der Rest Ihrer Besatzung war entweder nicht an Bord, gefangen genommen oder tot. Ihre einsame Mission hat begonnen.

Finden Sie heraus, wo Ihre Leute sind, sofern sie noch leben...


Gestaltung[Bearbeiten]

Der Tod lauert an vielen Ecken...

In diesem Markt & Technik-Adventure von Oliver Luschnath gib es weder Sound noch Grafik, wenn man von Titel- und End- und zwei Zwischenbildern absieht. Die Gestaltung des Spiels hatte eindeutig Magnetic Scrolls-Hits, wie The Pawn oder The Guild of Thieves als Vorbild. Wer selbst passende Spielmusik ablaufen lassen möchte, dem sei der Soundtrack des Filmes Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt als passend empfohlen. Das Programm lädt vor dem eigentlichen Spielstart dreimal nach. Bei normalen Befehlen vergehen 10 bis 15 Sekunden Zeit zur Verarbeitung. Gibt man sehr lange Syntaxen ein, kann der Parser auch deutlich länger brauchen. Einen Emulator auf eine annehmbare Geschwindigkeit hochzustellen bringt leider nur teilweisen Erfolg, weil ab einer gewissen Geschwindigkeit keine sauberen Eingaben mehr möglich sind. Bei 200% bis 400% wird die Wartezeiten zwar gelindert, ist aber immer noch unerträglich lang. Kombinationen und Koordinaten im Spiel ändern sich bei jedem begonnen Spiel und müssen neu herausgeforscht werden. Substantive können in naheliegender Weise abgekürzt werden, beispielsweise reicht PISTOLE statt LASERPISTOLE oder TUCH anstelle von TASCHENTUCH. Oft reicht beim Wortschatz die die Eingabe der ersten drei Buchstaben.

Das Spiel ist in zwei Teile aufgegliedert. Im ersten Teil muß man vom Raumschiff entkommen. Im zweiten Teil, auf dem Planeten Antares, gilt es, die gefangene Mannschaft zu befreien und von dem Höllenplaneten zu entkommen. Zu Beginn wird man gefragt: WAREN SIE SCHON IN TEIL 2 J/N. Will man gleich auf den Planeten beginnen, muß man einen Code eingeben. Anschliessend wird noch nach einem persönlichen Code gefragt, der verschlüsselte Informationen enthält, welche Gegenstände der Spieler im Inventar trägt. Das Inventar ist auf sechs Gegenstände begrenzt. Es gibt im Spiel auch einige Red Herings zu finden. Der Spielstand ist speicherbar. Wer das Spiel löst, wird in einer Liste gespeichert, ähnlich wie eine Highscoreliste, aber ohne Punktewertung. Die Gesamtlänge des Spiels ist sehr kurz und der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig.



Screenshots


Kein C64? Was dann? Ein CPC etwa???
Auf Nummer Eins ist Verlass...
Zu schwach auf der Brust...




Endlich vom Schiff runter...
Was für eine Sucherei...





Hinweise[Bearbeiten]

Fortbewegung[Bearbeiten]

  • Mit folgenden Kommandos kann man durch die Spielwelt wandern. Die meisten davon kommen gar nicht zur Anwendung:
NORDEN, N OSTEN, O SUEDEN, S WESTEN, W
NORDOSTEN, NO SUEDOSTEN, SO SUEDWESTEN, SW NORDWESTEN, NW
RAUF, R UNTEN, U

Vokabular[Bearbeiten]

Teil Eins des Spiels...
  • Die folgende Auswahl an Verben ist mehr als ausreichend, um das kurze Spiel zu meistern:
BENUTZEN DREHEN, UMDREHEN DRUECKEN KLETTERN, KLETTERE
LESEN, LIES MACHEN NEHMEN, NIMM, HEBEN OEFFNEN, AUFMACHEN
SCHALTEN, EINSCHALTEN SCHAUEN, SIEH, UNTERSUCHEN STECKEN WERFEN, WIRF, LEGE
WICKELN ZERSTOEREN ZIEHEN, ANZIEHEN ZUENDEN, ANZUENDEN


Teil Zwei des Spiels...
  • Der Parser versteht auch einige Synonyme.
  • Die Befehle können auf die ersten drei Buchstaben abgekürzt werden.
  • Man kann die Eingaben mit folgenden Konjunktionen und Präpositionen gestalten: AUF, DANN, UND, MIT, IN, UM.
  • HILFE oder HILF MIR zeigt in einigen Räumen einen kleinen Tip an.
  • LOAD, LADE und RESTORE sind die Befehle zum laden eines alten Spielsstandes.
  • SAVE oder SPEICHERN sichert den Spielstand.
  • ENDE oder QUIT beendet da Spiel und führt einen Reset des Computers durch.
  • INFO zeigt Programmierer und Copyright an.
  • INV und LISTE sind die Befehle zum Anzeigen des Inventars.


Tipps[Bearbeiten]

Hinweise[Bearbeiten]

Scotty und O'Brien ist sowas nie passiert...
  • In der Kapitänskabine sollte man alles gründlich umkrempeln. Man muss bewaffnet sein, um lebend rauszukommen.
  • Die Crux des Spiels ist, die richtigen Gegenstände bei sich zu tragen, wenn man auf den Planeten herunterbeamt, da man von dort nicht zurück aufs Schiff kommt. Also nicht vergessen, rechtzeitig zu speichern.
  • Beim Wechsel vom Schiff auf den Planeten bekommt man einen zufallsgenerierten Code, den man notieren muss.
  • Auf der Planetenoberfläche muß man die Aliens täuschen. Dazu braucht man eine Verkleidung.
  • Das Loch im Stein auf dem Tempelplatz ist ein Schloss.
  • In den Katakomben hilft einem die längste Serviette der Welt. Richtig genutzt, sorgt sie für eine Erleuchtung.
  • Die Katakomben unter dem Tempel sind chaotisch schwer kartografierbar. Der relevante Raum, von dem man nach S abbiegen muss, hat ungewöhnlich wenige Ausgänge.
  • Die Zellentür ist resistent gegen Zerstörung? Ein echt ätzendes Rätsel...
  • Man sollte immer in der Lage sein, sich verteidigen zu können. Nicht nur am Anfang, sondern auch noch am Ende des Spiels.

Gegenstände[Bearbeiten]

  • Nützliche Ausrüstung: Zettel, Schluessel, Laserpistole, ID-Karte, Klopapier, Säure, Baseballschläger, Feuerzeug, Kleidung, Holzstab
  • Red Herings: Zahnpasta, Zange, Taschentuch


Lösung[Bearbeiten]

Karte[Bearbeiten]


LonelyMission map.png


"Die Karte zu Lonely Mission"


Schritt für Schritt[Bearbeiten]

"Vieles liegt vor uns, vieles müssen wir lernen...
Mr. LaForge: Energie!"

Auf der USS Proteus
SCHAU ABFALLLEIMER, NIMM SCHLUESSEL, OEFFNE SCHREIBTISCH MIT SCHLUESSEL, SCHAU SCHREIBTISCH, NIMM KARTE, DREHE BILD, NIMM ZETTEL, LIES ZETTEL (Kombination erhalten), OEFFNE SCHRANK (Kombination eingeben), SCHAU SCHRANK, NIMM PISTOLE, STECKE KARTE IN TESTER, O, LEGE KARTE, LEGE SCHLUESSEL, N, SCHAU TISCH, NIMM SAEURE, S, O, UNTERSUCHE REGAL, NIMM TOILETTENPAPIER, W, S, DRUECKE KNOPF, 2, N, O, S, OEFFNE SPINT, SCHAU SPINT, NIMM SCHLAEGER, N, O, BENUTZE COMPUTER (Koordinaten erhalten), W, W, S, DRUECKE KNOPF, 1, N, O, S, OEFFNE FACH, SCHAU FACH, NIMM FEUERZEUG, N, O, BENUTZE BEAMER (Koordinaten eingeben).

Auf Antares
S, SCHAU GRABSTAETTE, SCHAU ALIEN, ZIEHE KLEIDUNG AN, N, O, STECKE SCHLAEGER IN LOCH, O, O, O, O, O, O, O, S, NIMM STAB, STECKE PAPIER AUF STAB, ZUENDE FACKEL AN, SCHAU, S, BENUTZE SAEURE MIT TASTATUR, SCHAU, S.

Geschafft!


Cheats[Bearbeiten]

  • Für das Spiel sind keine Cheats bekannt.
  • Wer gleich mit den richtigen Gegenständen im Inventar in Teil Zwei starten möchte: Der allgemeine Code ist Up The Irons!. Ein passender persönlicher Code wäre beispielsweise ckpaaqaajfak.

Kritik[Bearbeiten]

Shmendric: "Kurz und einfach. Obwohl es keine Raumgrafiken gibt, hat das Spiel ansatzweise die gewünschte Atmosphäre. Ein paar Gags sind auch drin. Der Parser ist gut gemeint, das Verketten mehrerer Befehle mit UND buggt aber gewaltig. Es gibt auch keine Vokabelliste, womit man aufgrund der einfach Syntax aber ganz gut leben kann. Soweit, so gut, aber die ewig langen Wartezeiten bei der Befehlsverarbeitung bewirken dann doch noch einen ganz massiven Abzug in der Wertung. Wenn nach jeder eingegeben Syntax erstmal ein Kaffee getrunken werden kann, dann ist das entschieden zu langsam. Nettes Adventure, aber zu kurz und vor allem miserabel lahm programmiert - daher wegen Unspielbarkeit nur 2 Punkte."

Sonstiges[Bearbeiten]

Bugs[Bearbeiten]

  • Das Spiel stürzt beim Wechsel zwischen dem ersten und zweiten Teil manchmal ab.

Videomitschnitt[Bearbeiten]


Ein Video mit Kommentar zu The Lonely Mission und der 64er Spielesammlung Band 5


Cover[Bearbeiten]


Front Cover der 64'er Spielesammlung Nr. 5
Backcover



Highscore[Bearbeiten]

Bei diesem Adventure gibt es keine Punktewertung

Weblinks[Bearbeiten]