Ultima II – The Revenge of the Enchantress!

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Begriffsklärung Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ultima (Begriffsklärung).
Ultima II – The Revenge of the Enchantress!
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 407
Entwickler
Firma Origin Systems
Verleger Sierra Online, Inc.
Musiker Kenneth W. Arnold
Release 1984, 1989
Plattform(en) C64, Apple II, Atari 800, FM-Towns, MSX, PC-DOS, Atari ST
Genre RPG 2D
Spielmodi 1 Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png & Icon tastatur.png
Medien Icon disk525.png
Sprache Sprache:englisch
Information Vorgänger:Nachfolger:


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
7.57 Punkte bei 14 Stimmen (Rang 176).
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C64Games 6 18. Oktober 2014 - "sehr gut" - 19346 downs
Lemon64 8 18. Oktober 2014 - 8 von 10 Punkten - 29 votes
Kultboy.com 7 18. Oktober 2014 - 6,57 von 10 Punkten - 7 votes
Ready 64 - 18. Oktober 2014 - noch keine Bewertung - 0 votes
C64.com - 18. Oktober 2014 - noch keine Bewertung - 3904 downs
The Legacy 8 18. Oktober 2014 - "sehr gut" - 7 votes
Amiga Joker 5 Sonderheft Nr.3 1992 - 47% Wertung


Beschreibung[Bearbeiten]

Die Story[Bearbeiten]

Ankunft in Sosaria. Rechts von der Spielfigur hat sich gerade eines der zahlreichen Zeittore geöffnet.

Nachdem ein mutiger Abenteurer in Ultima I den Erzbösewicht Mondain besiegt hatte herrschte lange Zeit Ruhe. Doch wilde Gerüchte rankten sich um einen weiblichen Zauberlehrling, den der böse Magier in seiner schwarzen Macht unterwiesen haben soll.

Und tatsächlich finden diese Gerüchte nach Jahren der Ungewissheit ihre Bestätigung: Minax – so der Name dieser abscheulichen Hexe – ist eine starke Zauberin geworden, mächtiger noch als ihr Lehrmeister Mondain. Und sie will bloß eines: Rache. Wie schon ihr Meister besitzt auch sie die Fähigkeit, durch die Zeit zu reisen. So versetzte sie sich weit zurück in das Land der Legenden, das Ausgangspunkt für jede weitere Entwicklung der Erde ist. Dort riss sie die Herrschaft an sich und veränderte so den Ablauf der Geschichte zum Bösen hin, bis zum atomaren Holocaust in ferner Zukunft. Doch eine Rettung gibt es noch: Durch Mondains Tod wurden so gewaltige Erschütterungen im Raum-Zeit-Gefüge ausgelöst, dass darin Risse entstanden. An bestimmten Orten auf der Erde ist es nun möglich, durch diese Risse (Zeit-Tore) in der Zeit zu reisen.

Eine Gruppe von Forschern hat die These aufgestellt, dass all dies wieder umkehrbar wäre wenn Jemand Minax in der Vergangenheit vernichten würde. Und nun übernehmen Sie diesen Helden ohne Furcht und Tadel und versuchen diese Tat zu vollbringen

Das Spiel[Bearbeiten]

Ultima II besitzt ein ausgeklügeltes Rollenspielsystem und die Umgebung in der Sie Ihre Erfahrung sammeln müssen ist eine große und komplexe Welt. Man reist zu Fuß oder zu Pferd über die Landschaft, segelt mit einer Fregatte über die See und kann sogar mit Flugzeugen und Space-Shuttles fliegen. In der riesigen Welt können Sie nicht nur die Erde in verschiedenen Zeitepochen besuchen, sondern auch weiter entfernte Planeten des Sonnensystems bereisen.

Dabei verbrauchen Sie Nahrungsmittel und verlieren an Verletzungspunkten falls Sie auf Gegner stoßen. Sollten Sie in den Kämpfen erfolgreich sein erhalten Sie nicht nur Gold und andere Gegenstände, sondern auch Erfahrungspunkte. Sie werden auch Städte finden in denen Sie sich verschiedene Rüstungen, Waffen und Nahrung kaufen können. Durch Gespräche mit den Einwohnern erfahren Sie wichtige Einzelheiten über die Lebensgewohnheiten und Sitten des Landes. Lassen Sie kein Gespräch aus, Sie werden immer etwas erfahren, dass Sie später gebrauchen können. Im späteren Verlauf des Spiels erfahren Sie auch Hinweise auf Ihre Aufgabe und werden lernen wo Sie Ihre Reisekasse gefahrlos aufbessern und Ihre Wunden heilen können.

Gestaltung[Bearbeiten]

Hier untersucht der Spieler die Insel Grönland. Oben ist der Eingang zu einem Verlies zu sehen. Links an der Küste liegt eine Fregatte vor Anker.

Auch der zweite Teil der Serie ist in der für die frühe Ultima Teile typischen 2D-Perspektive gestaltet. Die Spiellandschaft setzt sich aus grafisch einfach gehaltenen und - bis auf die Wellen des Ozeans - unanimierten Symbolen für die verschiedenen Geländetypen und Gegner zusammen. Kämpfe gegen Feinde finden direkt auf der Landkarte der Spielwelt statt, es gibt keinen gesonderten Kampfbildschirm. Betritt die Spielfigur einen der zahlreichen Orte, die über die verschiedenen Zeitzonen verteilt sind, wird eine ebenfalls zweidimensionale Karte der neuen Umgebung gezeigt. Durch das Bewegen der Spielfigur über den Kartenrand der betretenen Ortschaft kehrt man wieder zur Weltkarte zurück. Das Innere von Verliesen und Türmen wird dagegen in einer schlichten 3D-Ansicht dargestellt.

Im unteren Teil des Bildschirms werden die zuletzt eingegeben Kommandos und deren Folgen angezeigt, während sich unten rechts eine Übersicht über die wichtigsten Statusmerkmale (Hit Points, Nahrung, Gold, Erfahrung) befindet. Eine detaillierte Aufzählung aller mitgeführten Gegenstände und der Eigenschaftswerte muss auf einem gesonderten Bildschirm per Druck auf Z  aufgerufen werden. Auffällig ist, dass im Vergleich zur Apple II Originalversion deutlich hellere Farben bei der Gestaltung der Spielwelt Verwendung fanden und dass auf eine Titelgrafik verzichtet wurde. Der Sound im Spiel beschränkt sich auf einige wenige akustische Signale und simple Soundeffekte, Musik gibt es keine.

Zwar ist das Spiel rundenbasiert, doch sorgt ein Timer dafür, dass nach nur wenigen Sekunden ohne Eingabe eine Runde ungenutzt verstreicht. Da dies nicht nur Nahrung kostet sondern auch eventuell vorhandenen Gegnern einen Spielzug ermöglicht, befindet sich der Spieler stets unter latentem Zeitdruck, es sei denn, er ruft den Übersichtsbildschirm auf. Alle Feinde im Spiel sind mit einer einfachen Zielsuchroutine augestattet, die sie auf möglichst direktem Weg zur Spielfigur wandern lässt, wobei Hindernisse, die ihre Bewegung blockieren nicht umgangen werden.

Von allen Teilen der Ultima-Saga auf dem C64 spielt sich Ultima II dank effizienter Grafikroutinen und schneller Verarbeitung der eingegebenen Befehle am flüssigsten.

Hinweise[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu den anderen Ultimas geht es in Ultima II nicht immer bierernst zu. Vielmehr sind Stilbrüche und Anachronismen an der Tagesordnung, so wie in dieser Situation, in der uns "Ronall Mc Donall" informiert, dass sein Schnellrestaurant jetzt auch Berittene bedient.

Spielbeginn[Bearbeiten]

Die Ultima 2 Originaldisketten (3 Diskseiten):

  • Disk 1, Side 1: ULTIMA 2 - PROGRAM MASTER
    Dies ist die Startdiskette und darf NIE verändert werden
  • Disk 1, Side 2: ULTIMA 2 - PLAYER MASTER
    Dies ist die Vorlage für die eigene Player Disk und darf ebenfalls NIE verändert werden. Diese Diskette MÜSSEN Sie KOPIEREN und diese Kopie dann als PLAYER DISK beschriften. Mit dieser Kopie die nun den Namen PLAYER DISK trägt bestreiten Sie Ihr Abenteuer. Die originale ULTIMA 2 - PLAYER MASTER sperren Sie in einen Safe, geben Sie Ihrer Frau, etc. ABER SPIELEN SIE NIE MIT DER ORIGINALEN "ULTIMA 2 PLAYER MASTER" !!!
  • Disk 2, Side 1: ULTIMA 2 - GALACTIC DISK
    Auf dieser Disk befinden sich alle Daten über den Bereich außerhalb der Erde und den 9 Planeten des Sonnensystems im Detail. Diese Disk werden Sie erst im späteren Spielverlauf benötigen. Auch diese Diskette darf NIE verändert werden !!

Bevor Sie das Spiel starten:

  • 1. Kopieren Sie die "ULTIMA 2 - PLAYER MASTER" Diskette
  • 2. Beschriften Sie diese Kopie mit "PLAYER-DISK" und eventuell den Namen des Charakters z.B.: "PLAYER-DISK (Gandalf)"
  • 3. Sperren Sie die originale "ULTIMA 2 - PLAYER MASTER" Diskette weg und wenn Sie das Programm auffordert die "PLAYER DISK" einzulegen, legen Sie die Kopie ein, die Sie erstellt haben.
  • 4. Wenn Sie das Spiel mit einem neuen Charakter neu beginnen wollen, wiederholen Sie den ganzen Vorgang (d.h. beginnen Sie bei 1.)

VERWENDEN SIE ABER NIE!! DIE ORIGINALE "ULTIMA 2 PLAYER MASTER" ZUM SPIELEN

Einen Charakter erstellen[Bearbeiten]

Mithilfe eines "geliehenen" Flugzeugs und der Zeittore ist es im späteren Spielverlauf möglich, auch abgelegene Orte wie die Britischen Inseln zu erkunden.
Lord British, der sagenumwobene Herrscher über Sosaria verleiht dem Spieler für jeweils 50 Goldstücke neue Lebenspunkte bis zu einem Maximum von 9900.

Sie sollten sich erst einmal einen Charakter erstellen, den Sie durch die Welt von ULTIMA II lenken. Eine Demoperson ist schon auf der Originaldiskette vorhanden, doch wenn sie es ernsthaft in Erwägung gezogen haben, mit dieser die Zauberin MINAX besiegen zu können, sollten Sie sich dieses Kapitel sehr genau durchlesen.
Insgesamt sind 90 Punkte zu vergeben. Bitte beachten Sie, dass immer mindestens 10 Punkte auf folgende Eigenschaften vergeben werden müssen:

  • STRENGTH: Ist die körperliche Kraft und bedeutet in diesem Spiel die Möglichkeit, einen Feind im Kampf ernsthaft verletzen zu können und schwere Rüstungen zu tragen. Um die für den Weltraumflug benötigte Reflect oder Power Armour tragen zu können, muss die Stärke mindestens 29 bzw. 31 Punkte betragen.
  • AGILITY: Bedeutet vordergründig die Geschicklichkeit, mit der man eine Waffe führen kann. Je höher das Geschick, desto wirksamere Waffen können benutzt werden. Auch die Erfolgsquote beim Stehlen wird durch hohes Geschick erhöht.
  • STAMINA: Ist die Fähigkeit, sich erfolgreich gegen die Angriffe des Gegners wehren zu können und vermindert zusätzlich zu einer getragenen Rüstung den Schaden, den die Spielfigur durch feindliche Treffer erleidet.
  • CHARISMA: Mit vielen Punkten in dieser Kategorie sind Sie äußerst geschickt und raffiniert beim Handeln mit Kaufleuten, was sich durch deutlichen Preisnachlass bemerkbar macht.
  • WISDOM: Dies ist die Fähigkeit, klerikale Zaubersprüche möglichst effektiv einsetzen zu können.
  • INTELLIGENCE: Die allgemeinen Auswirkungen bei niedrigem IQ dürften hinreichend bekannt sein. In diesem Spiel erhöhen mehr Punkte speziell die Raffinesse beim Handeln mit allen Lebewesen und beim Abschließen von Verträgen. Außerdem kann ein intelligenter Zauberer seine Magie effektiver einsetzen.



Nachdem sie alle Punkte vergeben haben, muss nun die Rasse des Schützlings ausgewählt werden. Jede Rasse hat ihre Stärken und so wird bei der Wahl einer bestimmten Rasse die Punktzahl der entsprechenden Eigenschaft um fünf Punkte erhöht. Im einzelnen sieht das so aus:

  • Mensch (Human): Intelligence + 5 Punkte
  • Elf (Elven): Agility + 5 Punkte
  • Zwerg (Dwarven): Strength + 5 Punkte
  • Hobbit (Hobbit): Wisdom + 5 Punkte

Das gleiche System wird bei der Wahl des Berufes angewendet. Nur wird hier die entsprechende Punktzahl um 10 Punkte erhöht.

  • Kämpfer (Fighter): Strength + 10 Punkte
  • Priester (Cleric): Wisdom + 10 Punkte
  • Zauberer (Wizard): Intelligence + 10 Punkte
  • Dieb (Thief): Agility + 10 Punkte

Bevor Sie Ihrem gerade erstellten Individuum einen Namen geben, müssen Sie noch angeben, ob es ein Held oder eine HeIdin sein soll. Wieder zeigen sich Auswirkungen auf die Punktzahlen:

  • Held: Strength + 5 Punkte
  • HeIdin: Charisma + 10 Punkte

Wenn Ihre Eingaben abgeschlossen sind, haben Sie einen neuen, tapferen Freund gewonnen, den Sie hoffentlich mit der gebotenen Vorsicht in den Kampf gegen MINAX führen.

Tastaturbelegung[Bearbeiten]

A  Attack
Einen Feind angreifen
K  Klimb
In einem Verlies eine Leiter nach oben steigen
U  Unlock
Ein Türschloss öffnen. Benötigt einen Schlüssel.
B  Board
Ein Pferd oder eine Fregatte besteigen
L  Launch/Land
Start oder Landung in Flugzeug oder Rakete
V  View
Blick aus der Vogelperspektive auf eine Stadt oder aus einem Raumschiff auf den Planeten (Magische Kräfte nötig).
C  Cast Spell
Zauberspruch anwenden (Muss vorher mit M ausgewählt werden)
M  Magic
Einen Zauberspruch zum auswählen (danach mit C ausführen)
W  Wear Armour
Rüstung anziehen
D  Descend
In einem Verlies eine Leiter nach unten steigen
N  Negate Time
Zeit anhalten. Benötigt einen gewissen Gegenstand
X  X-it
Von einem Pferd absteigen oder ein Schiff verlassen
E  Enter
Eine Stadt/ein Verlies/eine Burg betreten oder ein Schild lesen
O  Offer
Gold als Geschenk oder Bestechung anbieten
Y  Yell
Ein Wort ausrufen.
F  Fire Cannons
Die Kanonen einer gekaperten Fregatte abfeuern
P  Pass
Eine Runde keine Aktion durchführen
Z  Ztatus
Alle Eigenschaftswerte und das Inventar eines Charakters anzeigen
G  Get
Einen Gegenstand aufheben
Q  Quit & Save
Spiel abspeichern. Funktioniert nur auf der Oberfläche.
@  North
Nach Norden gehen. Vorwärtsgehen in einem Verlies.
H  Hyperspace
Katapuliert das Raumschiff zu den gewünschten Koordinaten
R  Ready Weapon
Eine Waffe zücken
[  West
Nach Westen gehen. Linksdrehung in einem Verlies.
I  Ignite Torch
In einem Verlies eine Fackel entzünden
S  Steal
Versuch einen Gegenstand zu stehlen
]  East
Nach Osten gehen. Rechtsdrehung in einem Verlies.
J  Jump
Hoch und runter springen
T  Transact
Mit Nichtspielercharakteren (z.B. Händlern) reden
?  South
Nach Süden gehen. Rückwärtsgehen in einem Verlies.

Sonderkommandos[Bearbeiten]

F1  Diskettenwechsel Bestätigen
Ctrl + S  Sound an/aus
Ctrl +   Spielverlauf verlangsamen
Ctrl +   Spielverlauf beschleunigen

Bildschirmaufteilung[Bearbeiten]

Um in den Verliesen und Türmen überhaupt etwas sehen zu können, werden Fackeln benötigt, die man durch das Besiegen von Dieben auf der Oberwelt erhält. Äußerst unangenehme Gegner wie Geister, die einem die Fackel wieder auspusten und Gremlins, die bei jedem Treffer haufenweise Nahrung klauen machen einem hier das Leben zu Hölle. Zum Glück ist der Besuch der Verliese nicht zwingend erforderlich (s.Tipps).


  • Mit Hilfe dieser Befehle müssen Sie sich also durch die Welt von ULTIMA II kämpfen und die Zauberin MINAX finden und töten. Dabei ist der Bildschirm in zwei große Bereiche aufgeteilt. Den größten Teil nimmt das Grafikfenster ein. Hier sehen Sie Ihren Schützling durch die Gegend laufen. Zunächst sehen Sie nur eine große Karte mit verschiedenen Zeichen. Wenn Sie nun Ihre Spielfigur auf ein Zeichen für Schloss, Dorf oder Stadt lenken, wird der entsprechende Ort in Vergrößerung gezeigt und Sie können dort einkaufen und sich unterhalten. Der unterste Teil des Bildschirms ist dann noch einmal in zwei Teile geteilt.


  • Links sehen Sie immer CMD:. Das ist die Abkürzung für COMMAND und Sie werden bemerken, dass bei Druck auf eine der Kommandotasten das entsprechende Kommando hinter dem Doppelpunkt erscheint. Auch die Richtungsangaben mit den Steuertasten werden hier ausgeschrieben. Wenn Sie nach einer bestimmten Zeit keine Taste gedrückt haben, erscheint in dieser Zeile das Wort PASS.


  • Rechts von dieser Kommandozeile erkennen Sie verschiedene Abkürzungen mit Zahlen dahinter. Die Abkürzung H.P. bedeutet HIT POINTS und zeigt an, wie viele Angriffe Sie noch vertragen können. Bei jedem Schlag, den Sie einstecken müssen, verringert sich die Anzahl der HIT POINTS und bei H.P.: 000 wird Ihr Charakter sterben. Dabei richtet sich die Anzahl der abgezogenen Punkte nach der Stärke des Gegners. Die nächste Zeile zeigt den Proviant an, den Sie mit sich herumschleppen und ständig verzehren. Das heißt also, dass das Essen automatisch abgezogen wird und auch hier muss man aufpassen, denn bei FOOD: 000 ist man genauso tot, wie bei H.P.: 000. Deshalb ist es wichtig, für eine regelmäßige Nahrungsbeschaffung zu sorgen. Die Abkürzung EXP. bedeutet EXPERIENCE (Erfahrung). Da Sie in jedem Kampf mehr und mehr an Erfahrung gewinnen, bekommen Sie hier je nach Schwere des Kampfes Punkte dazu.


  • Die letzte Zeile zeigt Ihr Besitztum in Gold an. Damit können Sie Ausrüstung, Waffen und Proviant bezahlen oder Informationen kaufen.


  • Der Abschnitt des Bildschirms mit diesen Zeilen ist sehr wichtig und Sie sollten ständig darauf achten, dass alle Werte im "grünen Bereich" sind (mind. 400 Hitpoints, mind. 200 Food).


Magie[Bearbeiten]

Der Rezeptionist im "Hotel California" in San Antonio ist offensichtlich Fan der "Eagles". Für jeweils 100 Goldstücke, die man ihm offeriert, besteht eine 50% Chance, dass er einen zufälligen Eigenschaftswert des Spielers um 4 Punkte erhöht.

Nur Geistliche und Zauberer (Clerics und Wizards) sind mit der Gabe gesegnet zu zaubern. Es gibt insgesamt 9 Zaubersprüche, von denen jede Art (Geistlicher, Zauberer) sechs anwenden kann. Es gibt folgende drei Sprüche, die beide Typen aussprechen können:

  • 1. LIGHT: Erzeugt magisches Licht und ersetzt eine Kerze.
  • 2. LADDERDOWN: Dieser Spruch teleportiert Sie in einem Verlies oder Turm um eine Stufe nach unten.
  • 3. LADDERUP: Genau das Gegenstück zum oben genannten Spruch. Er transportiert Sie um eine Stufe nach oben.

Folgende Zaubersprüche können nur die Geistlichen (Clerics) benutzen:

  • 4. PASSWALL: Zerstören einer Wand, die Ihnen im Weg steht
  • 5. SURFACE: Hiermit werden Sie auf Ihren Heimatplaneten teleportiert.
  • 6. PRAYER: Dieser Spruch bittet um göttlichen Beistand im Kampf gegen einen Feind. Vielleicht wird der Feind dann sofort vernichtet.

Als letztes nun die drei Zaubersprüche, die nur von den Zauberern (Wizards) benutzt werden können:

  • 7. MAGIC MISSILE: Eine gefährliche magische Waffe gegen einen Feind. Die Durchschlagskraft hängt von dem augenblicklichen Level ab.
  • 8. BLINK: Ein Spruch für gefährliche Situationen. Sie werden dann irgendwohin teleportiert.
  • 9. KILL: Eine sehr unangenehme Sache für den angreifenden Feind.

Die aufgezählten Sprüche können Sie nun folgendermaßen benutzen:
Zuerst geben Sie M(agic) ein. Dann müssen Sie den gewünschten Spruch auswählen. Zu diesem Zweck geben Sie die entsprechende Nummer ein, die vor dem Spruch steht. Nun ist ein Zauberspruch zum Aussprechen bereit. Wenn Sie nun die Magie walten lassen wollen, geben Sie einfach C(ast) ein und schon sollten sich die Auswirkungen zeigen.

Sprüche können Sie nur in Türmen und Verliesen anwenden. Hier haben Sie es aber auch besonders nötig, denn hier leben wirklich alle Ausgeburten der Hölle. Weiterhin können Sie nicht einfach wild drauflos zaubern. Sie müssen sich die Sprüche in der Stadt einkaufen. Dafür gibt es die Wizard- und Clerichäuser, in denen Sie die magischen Kostbarkeiten erwerben können.

Lösung[Bearbeiten]

Der Zugang zur Festung "Shadowguard", dem Schloss von Minax, wird von Horden nicht allzu gefährlicher Monster bewacht. Falls man per Flugzeug angereist ist, kann man sie zudem vollkommen gefahrlos überfliegen und gleich neben dem Schlosseingang parken.
Eine Karte von Shadowguard. Minax befindet sich zunächst im Raum ganz oben rechts, geschützt durch todbringende Energiebarrieren. Dazwischen patrouillieren Dämonen, von denen einige unbesiegbar sind. Vergessen Sie auch nicht, das "Museum" und die "satanistische Kapelle" zu besichtigen!
Der große Showdown: die finstere Magierin verteidigt sich mit Energieblitzen, die pro Spielzug 100 Lebenspunkte kosten!

Tipps

  • Time Doors (Zeittore) transportieren Sie an einen anderen Ort und in eine andere Zeit. Dabei können die Zeitunterschiede minimal sein. Sie brauchen Ihren Charakter nur in das Rechteck zu steuern und schon befindet sich dieser, nach einiger Ladezeit der Floppy, an einem anderen Ort. Zeittore sind oftmals die einzige Möglichkeit, Inseln und somit Schlösser zu betreten.


  • Kämpfen Sie gegen alle Wesen, die Ihnen außerhalb der Städte und Dörfer begegnen. So erhalten Sie Gold und nützliche Gegenstände wie Fackeln für die Verliese, Werkzeug um Fallen zu entschärfen und vieles mehr. In den Städten und Dörfern sollten Sie aber nicht kämpfen, da Sie sonst sofort von den sehr starken Wachen umgebracht werden. Hier sollen sie vielmehr mit den Leuten reden (Transact). So bekommen Sie Stück für Stück Hinweise zur Lösung des Adventures und somit zur Vernichtung der Zauberin MINAX. Wertvolle Tipps erhalten Sie allerdings nur in der Kneipe vom Wirt und von den sehr teuren Orakeln und Wahrsagern.


  • Sie werden merken, dass der Kampf ein sehr wichtiger Faktor in diesem Spiel ist. Ein wichtiger Grund hierfür ist das Aufsteigen in den einzelnen Levels, indem Sie viele Punkte bei EXP. erkämpfen. Das Erreichen des höchsten Levels ist zugleich hilfreich für die erfolgreiche Vollendung Ihrer Heldentaten, da die Wahrscheinlichkeit für das Erscheinen von nützlichen Gegenständen nach dem Besiegen eines Gegners an die Anzahl der bereits gewonnenen Erfahrungspunkte gekoppelt ist.


  • Ein wichtiger Faktor zum Überleben ist die Erhöhung der HIT POINTS. Hierzu begeben Sie sich zu einem Schloss und bleiben vor dem König stehen. Dann geben Sie T(ransact) ein und schon wird Ihnen etwas Gold abgezogen und Sie erhalten H.P. dazu. Beachten Sie, dass der Preis ab 5000 Hitpoints zunimmt.


  • Um die ständige Versorgung mit Proviant zu garantieren wählt man bei der Festlegung des Berufes einen Dieb. So haben Sie großes Geschick beim Stehlen und Sie können oftmals Proviant umsonst besorgen. Auch Ausrüstung und Waffen kann so gestohlen werden, ohne Gold loszuwerden. Dabei darf man sich natürlich nicht erwischen lassen, denn auch im kleinsten Dorf gibt es Wächter, die für Ruhe und Ordnung sorgen. Wenn der Spieler mehrere Male erfolglos versucht hat, jemanden zu bestehlen, wird er von alarmierten Wächtern verfolgt und getötet. Aus diesem Grund sollten Sie immer einen Fluchtweg im Auge behalten.


  • Ein Kampf mit den Wachen ist aber unumgänglich. Nur sie besitzen einen wertvollen Schlüssel, der alle verschlossenen Türen im Universum von ULTIMA II aufschließt. Selbst unter günstigsten Voraussetzungen ist es unmöglich, die Wächter in einem Schloss zu besiegen, deshalb lassen Sie die Finger von ihnen. Richten Sie Ihr Augenmerk auf Wächter in Dörfern und Städten. Diese sind unter bestimmten Voraussetzungen von Ihnen zu besiegen. Eine wichtige Bedingung sind eine HIT POINT Anzahl von etwa 3000 und ein möglichst kurzer Fluchtweg zum Stadtrand. Zur Not kann mit einem der "strange coins" (so vorhanden), per N  die Zeit angehalten werden um eine Flucht zu ermöglichen, bevor man von weiteren heraneilenden Wachen umzingelt und überwältigt wird.


  • Die Schlüssel sind für viele Dinge unbedingt erforderlich. Da wäre einmal das Gefängnis in einem Schloss. Hier sind Lebewesen aller Rassen eingesperrt, mit dem Schlüssel können Sie ein paar befreien und von Ihnen Tipps erhalten. Als Faustregel gilt hierbei: Alle Personen, die sich in ihrer Zelle auf und ab bewegen, sind nicht nützlich für Sie. Diejenigen, die still stehen, sollten Sie befreien und dann mit T(ransact) befragen. Eine weitere wichtige Anwendung des Schlüssels ist in einem Hafen nötig. Denn Sie brauchen auf jeden Fall ein Schiff und so können Sie die Hafentür aufschließen. Außerdem erreichen Sie so Flugzeuge und Raketen. Als letztes nun die wichtigste Funktion des Schlüssels. Wie schon erwähnt, geben die Orakel und Wahrsager die wichtigsten Tipps, ohne die sie nicht weiterkommen. Doch leider sitzen diese hinter verschlossenen Türen und nur ein Schlüssel ermöglicht Ihnen eine Befragung.


  • Eine gute Möglichkeit, sich einen großen Vorrat an Schlüsseln zuzulegen besteht in der Stadt "Pirate Harbour" in der Zeitzone 2112 AD, es wird allerdings ein Schlüssel benötigt, um zunächst das Hafentor aufzusperren. Danach kann man den Hafenarbeiter erschlagen, eine Fregatte klauen und die alarmierten Wachen mithilfe der Bordkanonen allesamt relativ einfach ausschalten. 3000 HP sollte man zur Sicherheit allerdings bereits haben.


  • Mit der Power-Rüstung gelingt es auch, das All zu erforschen ohne nach wenigen Sekunden nach dem Start tot umzufallen ("You exploded!"). "Planet X" befindet sich bei den Koordinaten 9-9-9 und wird per Hypersprung angeflogen (H ). Vorsicht bei der Landung: man darf das Raumschiff nur auf offener Ebene landen!


  • Die Verliese und Türme aufzusuchen rentiert sich nur dann, wenn man es eilig hat, das für den Raumflug benötigte Tri-Lithium zu finden. Auf der 16. Etage eines jeden Verlies/Turms finden sich größere Mengen davon. Man kann Tri-Lithium zwar auch per Zufall nach dem Besiegen eines Gegners auf der Oberwelt finden, doch richtet sich die Chance dafür nach den bereits erzielten EXP-Punkten. Es werden allerdings auch nur lediglich 4 Einheiten Tri-Lithium benötigt um "Planet X" zu erreichen und danach zur Erde (Koordinaten 6-6-6) zurückzukehren.


  • Das Puzzle zur Vernichtung von Minax: Das Schloss von Minax ist von einem Schutzschild umgeben, das nur mit einem magischen Ring zu durchbrechen ist, wenn man nicht bei jedem Schritt durch den Schild 1000 Lebenspunkte verlieren will. Diesen Ring bekommt man von einem alten Mann in New San Antonio. Doch der rückt das kostbare Kleinod erst heraus, wenn man vorher auf dem "Planeten X" von einem gewissen Vater Antos die Erlaubnis dazu eingeholt hat. Weiterhin wird die "Quick Blade" benötigt, um Minax überhaupt verletzen zu können. Diese Klinge befindet sich im Besitz eines Gefängnisinsassen im Knast von San Antonio, der sie für 500 Goldstücke verkauft.


  • Im Endkampf teleportiert sich Minax nach dem ersten Schlag in ein Zimmer, das genau im entgegengesetzten Teil des Schlosses liegt und kehrt nach einem weiteren Hieb wieder in das erste Zimmer zurück. Das Spielchen geht noch ein paar Mal hin und her, bis Minax endlich wirklich verschwindet und das Spiel gewonnen ist. Es erscheint eine Glückwunschmeldung und Schleichwerbung für das Grafikaventure "The Wizard and the Princess", das man nun als nächstes spielen könnte.


Cheats[Bearbeiten]

Keine bekannten Cheats.

Kritik[Bearbeiten]

Amiga Joker Sonderheft Nr.3 "Rollenspiele" 1992 (C64-Version - Grafik: 29%, Sound: 16%, Atmosphäre: 59%, Urteil: 47%): "Das Hinscheiden Mondains hatte zur Folge, dass im Raum-Zeit-Gefüge seltsame kleine Löcher entstanden sind.Durch just so ein Zeitloch beamt sich die Hexe Minax, eine ehemalige Schülerin Mondains, in eine weit zurückliegende Epoche, um dort in aller Ruhe Unheil zu stiften. Aber was die böse Minax kann, schafft unser Held mit links, und so wird diesmal kräftig durch Zeit und Raum gereist. Die Zeitlöcher sind sozusagen die Vorläufer der legendären Moongates (eine Art Teleporter), die jedoch erst im dritten Teil auftauchen. Neu hinzugekommen sind hier noch erfrischende Gespräche mit den Einheimischen, Sümpfe, Türme (gewissermassen Dungeons in Hochbautechnik) und diverse andere Kleinigkeiten. In der Summe ist die Welt von Ultima jedenfalls deutlich komplexer geworden, logischerweise hat auch der Schwierigkeitsgrad ein bisschen zugelegt." (Max Magenauer)

Happy Computer Juli 1985: "Vom Umfang her gesehen, ist Ultima II etwa gleichgroß wie der Vorgänger. Wiel des Spiels ist es, die böse Zauberin Miniax zu finden und zu töten. Um dies zu schaffen, muss man viel Zeit und Geduld haben, sowie etliche Kämpfe durchstehen. Kämpfen ist bei Ultima II noch wichtiger als bei Ultima I, weil man die so gewonnenen Erfahrungspunkte später im Spiel benötigt. Der Anfang kann dadurch in eine langweilige Schlachterei ausarten. Das wird aber später im Verlauf des Spieles wieder wettgemacht." (Heinrich Lenhardt, Manfred Kohlen)

H.T.W: "Ultima II war damals wohl der Durchbruch dieser Reihe und für viele der Einstieg in die Rollenspielwelt am Computer. Ich war eigentlich nie ein Fan dieser Spielegattung (und bin es heute noch nicht), aber es hat mich doch erwischt und habe mich dann wochenlang fesseln lassen. Die Bedienung und die Grafik ist heute wohl als bescheiden zu betiteln, aber nach einiger Einspielzeit und nach lesen der Anleitung ist es immer noch interessant die Welt von Ultima II mit Hilfe von Pferden, Schiffen, Flugzeugen, Raumschiffen zu erforschen, Quests zu lösen, sich durch nur zu gewissen Zeiten erscheinenden Time-Doors in Zeit und Ort versetzen zu lassen, sich in Dungeons mit Monstern zu prügeln und alles und jeden auszufragen. Absolut empfehlenswert!".

Flodder: "Ultima II war für mich seinerzeit der Einstieg in die Welt der Rollenspiele, und der Beginn einer bis heute andauernden Leidenschaft für dieses Genre. Die Grafik ist minimalistisch, aber gerade das lenkt die Aufmerksamkeit des Spielers auf die sehr dichte Atmosphäre des Spiels. Wenn man bereit ist, die heute übliche Fixierung auf prächtige Grafik und bombastische Vertonungen beiseite zu lassen und sich intensiv mit diesem Spiel zu beschäftigen, läßt es einen auch heute noch in eine phantastische Welt voller Magie eintauchen. Für das fantastische Gameplay gibts von mir 9 von 10 Punkten".

Robotron2084: "Der überschwänglichen Euphorie meiner Vorredner kann ich mich nicht anschließen. Meiner Meinung nach ist das Spiel ein wenig zu sehr auf mehr oder weniger stumpfem "grinding", d.h. dem routinemäßigen Erschlagen von Monstern basiert, bis der Zufallsgenerator endlich die benötigten Gegenstände wie den Matrosenanzug, die Zeitstopp-Münzen, das Ankh etc. ausspuckt. Auch gibt es keine Möglichkeit, schnell an Geld zu kommen um sich bessere Waffen/Rüstungen zu kaufen, so dass ich beim Spielen genötigt war, ständig auf "P" zu drücken um genügend Monster und damit Gold zu generieren. Dass die Dungeons fast vollkommen sinnlos sind ist eine herbe Enttäuschung, genau wie ca. 75% des Rests der zugegebenermaßen riesigen Spielwelt. Schon in den 80ern fiel es mir bedeutend schwerer, die nur allzu spärlich verteilten und konfus formulierten Hinweise zu finden und auszuwerten, als im Vergleich zu Ultima III - Exodus und Ultima IV - Quest of the Avatar, die ich damals auch erfolgreich durchgespielt habe. Woher soll man denn z.B. wissen, dass man um die "Quick Blade" zu bekommen, mindestens 500 Gold zahlen muss? Allzu oft pendelte ich nur zwischen zwei bis drei Orten hin und her und wartete darauf, die nötigen Goldreserven angesammelt zu haben, um den nächsten Schritt tun zu können. Der stellenweise drollige Humor des Spiels ("Will you buy my apples?", "Pssst...wanna buy a watch?" etc.) rettet Ultima II vor der Versenkung sowie natürlich die Tatsache, dass es nun einmal Teil einer der wichtigsten Rollenspiel-Sagas ist. Spaß daran hatte ich allerdings eher wenig. 5.5 von 10 Punkten.

Sonstiges[Bearbeiten]

Ein peinlicher aber nützlicher Bug ermöglicht es, durch "wundersame Vermehrung" von feindliche Fregatten eine Landbrücke über den großen Teich oder (genug Geduld vorausgesetzt) gleich über den gesamten Globus aufzubauen.
  • Bug: Das Spiel hat einen unangenehmen Rollover-Bug: sobald von einem Gegenstand (z.B. Fackeln) mehr als 99 Stück gefunden wurden, wird die Anzahl auf 1 reduziert. Gleiches passiert bei mehr als 9900 Hitpoints! Weiterhin ist es möglich, aus einer Piratenfregatte beliebig viele neue Schiffe zu "klonen". Hierzu muss man das feindliche Schiff betreten (ein "blue tassel" - ein Matrosenanzug - ist hierzu Voraussetzung) und sich einige Züge fortbewegen. Es entsteht ein weiteres Piratenschiff, das zwar immer noch feindlich gesonnen ist, aber seinerseits mit der gleichen Prozedur geentert und erneut vervielfältigt werden kann (s. Grafik rechts).
  • Ultima II - The Revenge of the Enchantress! ist der zweite Teil der Ultima-Reihe. Es erschien für den C64 erst nach Ultima III - Exodus.
  • Da es Umstimmigkeiten zwischen Richard Garriot und Sierra wegen der Lizenzzahlungen der PC Version gab, entschied sich Garriot seine eigene Firma Origin Systems zu gründen.
  • Ultima II war das erste Spiel Garriots, das komplett in Assembler programmiert wurde. Da bei Ultima II komplett auf Basic verzichtet wurde und das Spiel relativ einfach aufgebaut ist, ist es bis heute der schnellste Ultima-Titel auf dem C64.
  • Die Karte, welche dem Spiel beigelegt wurde, wurde laut Richard Garriot vom Terry-Gilliam-Film Time Bandits inspiriert. In den ersten beiden Veröffentlichungen war die Karte noch auf Stoff gedruckt (Apple II und Atari 8Bit). Bei späteren Veröffentlichungen wurde auf, manchmal sogar nicht einmal farbig bedrucktes, Papier zurückgegriffen.
  • Ultima II ist der erste Titel, der bewusst auf andere Plattformen als Apple II portiert wurde.
  • Das Spiel besitzt mehrere Designschwächen. Einige Stellen auf der Karte sind völlig leer, es lohnt sich daher nicht diese zu bereisen. Dies trifft auch auf alle Verliese und Türme zu und alle Planeten bis auf "Planet X". Der Planet Uranus ist allerdings eine Reise (wahrscheinlich ohne Wiederkehr!) wert...
  • Die Apple-Version in der Ultima Trilogy I,II,III Box ist grafisch aufgepeppt. Da diese jedoch nur kurzzeitig angeboten wurde, ist sie sehr selten. Die C64-Version in der Trilogy-Packung besitzt diese Vorzüge leider nicht.


Screenshot-Vergleich verschiedener Umsetzungen[Bearbeiten]


Apple II Version.
Atari 8Bit Version.
PC-Dos Version.




Videomitschnitt[Bearbeiten]


Die C64-Titelsequenz von Ultima II - The Revenge of the Enchantress!


Cover[Bearbeiten]


... Front Cover (silver) ...
... Back Cover (silver) ...



Diskette[Bearbeiten]


Ultima2disk.jpg



Spielkarte (Time Map)[Bearbeiten]

Karte des Spiels (The Time Map)

Diese Karte war dem Spiel beigelegt. Ultima II war das erste Ultima-Spiel, dem überhaupt eine Karte beigelegt wurde.

Galactic Map[Bearbeiten]

Galactic Map

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Highscore[Bearbeiten]

Kein Highscore möglich.

Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Ultima (Computerspiel)
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