Heise Verlag

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Verlag Heinz Heise GmbH & Co. KG
Gründungsdatum 19.06.1949
Unternehmenssitz Hannover, Deutschland
Firmenleitung Ansgar Heise, Dr. Alfons Schräder
Anzahl der Mitarbeiter 524
Bekannte Mitarbeiter Georg Schnurer, Mathias Münch
Umsatz 100,5 Millionen Euro
Branche Computerzeitschriften
Website http://www.heise-medien.de


Der Verlag Heinz Heise GmbH & Co. KG, auch bekannt unter Heise Verlag, mit Sitz in Hannover ist ein bekannter deutscher, familärer Zeitschriftenverlag, der sich insbesondere bei Elektronik- und Computertechnik in den 1970er und 1980er Jahren einen Namen gemacht hat.

Geschichte[Bearbeiten]

  • 1949: Der Verlag wird am 19. Juni in Hannover durch Heinz Heise für vier örtliche Telefonbücher und ein Adressbuch gegründet.
  • 11/1977: Herausgabe seiner ersten monatlichen Fachzeitschrift "ELRAD - Magazin für Elektronik und technische Rechneranwendungen". In ihr erschienen auch erste Berichte über die neue Computertechnik in der kostenlose Beilage "computing today" (kurz "c't"). Das Magazin ELRAD wurde im August 1998 eingestellt.
  • 11/1983: Erstausgabe der populären Computerzeitschrift "c't - magazin für computertechnik". Das Magazin erschien zunächst monatlich, ab 1997 14-tägig (26 Ausgaben im Jahr). In den Anfängen wurde auch viel über die Hard- und Software von Heimcomputern berichtet.
  • 01/1985 bis 12/1988: Monatliche Herausgabe von "INPUT 64 - Das elektronische Magazin" für den C64/128. Das Interessante dabei war, dass passende Software auf einem Datenträger (Datassette, Diskette) dabei lag, die im 32-seitigen Beiheft erklärt wurde.
  • 1988: Betrieb des Mailbox-Systems CosmoNet, das von der c't-Redaktion und den -Lesern genutzt wurde. Es wurde 1991 aus betriebswirtschaftlichen Gründen eingestellt.
  • 11/1988: Erstausgabe "iX - Multiuser Multitasking Magazin". Diese erschien zunächst als Sonderausgabe der c't. Im Jahr 1989 wurde die Zeitschrift als selbstständiges Heft zunächst zweimonatlich, ab dem Jahr 1990 monatlich, herausgegeben.
  • Anfang 1990er bis 1999: Aufbau und Betrieb des GerNet, ein Mailbox-Netz des Verlags, ähnlich dem nichtkommerziellen FidoNet (zu dem es Gateways gab) mit Raum für kommerzielle Unternehmen und Angeboten besonders zur c't (Listing-Service).[1]
  • 1994: Mit der Webadresse www.iX.de geht der Verlag mit einem eigenen Server (von 1.000 Servern weltweit) und als einer der ersten deutschen Verlage ins Internet.
  • Winter 1995: Start des Online-Magazins "Telepolis – Das Magazin der Netzkultur".
  • 1996: Start des informativen Nachrichtenportals heise online unter www.heise.de (auch Heise-Newsticker genannt).
  • 2002: Der Heise Verlag ändert seine gesellschaftsrechtliche Unternehmensstruktur. Unter der neu gegründeten Holding "Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG" werden die eigenständige Unternehmen für das Verlags-, Zeitschriften- und Telefonbuchgeschäft gebündelt.
  • 2003: Unter c’t magazin.tv wurde von der c't-Redaktion mit dem hr-fernsehen eine wöchentliche Sendung über Computertechnik produziert und ausgestrahlt. Die Sendung wurde aus Kostengründen am 25. Juni 2011 eingestellt.
  • 08/2003: Die erste Ausgabe von "Technology Review" erscheint.
  • Seit 2012:
    • Das Magazin für klassische Spiele retro* Gamer erscheint bei der Verlagstochter eMedia.
    • Herausgabe der Erstausgabe c't Hardware Hacks (auch bekannt unter c't Hacks); seit 2014 umbenannt in Make: bei der Verlagstochter Maker Media GmbH. Ergänzend werden von der Zeitschrift jährlich in Hannover und Berlin und mittlerweile auch regionale Mini-Messen für Hobby-Elektronikbastler unter dem Namen "Maker Faire" veranstaltet.
  • 10/2018: Zum 35jährigen c't-Jubiläum erschien im Oktober 2018 das Extraheft: "c't Retro - Ausgabe 2018".

Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Heise Verlag
WP-W11.png Wikipedia: C’t magazin.tv

Quellen[Bearbeiten]

  1. c't 7/2004, S. 90 "Online-Geburtstag - 10 Jahre heise online: Ein Rückblick - und ein Blick hinter die Kulissen" von Michael Wilde