MultiMAX

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MultiMAX
Multimax Gehäuse
Typ Steckmodul
Hersteller Rob Clarke, Michal Pleban
Neupreis 29,95 USD
Erscheinungsjahr 2014
Speicher 2 KByte ROM


Das MultiMAX [1] ist ein Steckmodul für die Max Machine. Wie alle Module, die speziell für die Max Machine konzipiert wurden, kann das das Cartridge auch in jedem C64 oder C128 betrieben werden.

Entwickelt wurde die Hardware des recht einfach aufgebauten Moduls von Michal Pleban, das Menü und dazugehörige Details wurde von Rob Clarke programmiert. Die musikalische Untermalung des Menüs stammt von Joachim Wijnhoven. Erstmals präsentiert wurde das MultiMAX im April 2014 auf dem Vintage Computing Festival in New Jersey.

Die Platine besitzt einen 1 MByte großen EPROM-Chip vom Typ 27C801. Darauf sind alle für die Max Machine bekannten Spiele und Anwendungen gespeichert. Zusätzlich wurde auch ein 2 KByte großer 6116-RAM-Chip verbaut, der für den korrekten Betrieb von MAX BASIC als Speichererweiterung notwendig ist. Das Modul besitzt auch einen Reset-Taster.

Nach der Einschalten wird ein Auswahlmenü gestartet. Bedient werden kann es mit einem Joystick oder durch Drücken einer vorbelegten Ziffern- bzw- Buchstaben-Taste, gefolgt von Space  oder RETURN .


Der Schaltplan, das PCB-Layout im Eagle Format, die EPROM-Datei und der Menü-Sourcecode sind auf der Multimax-Homepage erhältlich.


Inhalt[Bearbeiten]

Multimax Einschaltbild
Multimax Platine

Dieses Steckmodul enthält alle für die Commodore Max Machine (VC-10) erschienenen Programme bzw. Spiele und Anwendungen, sowie verbesserte Versionen:


Das Modul als Eigenbau[Bearbeiten]

Sich ein MultiMAX selber zu bauen ist eine sehr einfach Lötarbeit, die auch für Anfänger gut geeignet ist.

Die Dateien für das Anfertigen der Platine und das Brennen des Eprom sind im Internet frei erhältlich.[2]


Neben der Platine, die man selbst hestellen kann, oder einfach und günstig von einem Anbieter fertigen lässt, braucht man noch folgende Bauteile:

  • 1 Eprom 27C801
  • 1 74LS08
  • 1 74LS27
  • 1 74LS273
  • 1 RAM 6116
  • 2 Keramikkondensatoren 100nF
  • 1 Reset-Drücker (optional, nicht zwingend nötig)


Statt die IC direkt einzulöten, empfielt es sich, passende Sockel zu verwenden (1x 32pin breit, 1x 24pin breit, 1x 20pin schmal, 2x 16pin schmal).



Der Eigenbau des Moduls ist eine sehr einfache Lötarbeit...
Das Eprom wird mit der Software bespielt...
Das fertige DIY-MultiMAX-Cartridge




Weblinks[Bearbeiten]


Quellen

  1. MultiMAX Steckmodul http://www.multimax.co
  2. MultiMAX Steckmodul http://www.multimax.co/download/