ColecoVision

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ColecoVision
ColecoVision
Typ Stationäre Spielkonsole
Hersteller Coleco
Generation 2. Generation
Architektur 8-Bit
Produktionsbeginn 1982
Produktionsende 1984
Release USA 1982 ≈ $ 175[1]
Launchtitel Donkey Kong
Datenträger Modul
Prozessor Zilog Z80A (3,58 MHz)
Speicher 1 KByte Hauptspeicher
16 KByte Video-RAM
Farbpalette 16 Farben
32 Sprites
Auflösung 256×192 Pixel
Verkaufte Einheiten ≈ 2.000.000


Die Videospielkonsole ColecoVision von Coleco wurde von 1982 bis 1984 produziert und über zwei Millionen mal verkauft.


Als Vorbild für die Hardware der Konsole diente der Standard von MSX-Heimcomputern. Wie dort vorgesehen, wird auch im ColecoVision ein Z80A als Prozessor verwendet, der Systemtakt lag folglich bei 3,58  MHz. Als Speicher reichte der Konsole ein einzelnes KByte, da sie ausschließlich für Module konzipiert war. Hinzu kamen weitere 16 KByte Videospeicher. Diese Cartridges hatten ROMs mit 8, 16, 24, oder 32 KByte Kapazität. Als Video-Display-Controller (VDC) wurde ein TMS9928A (Europa) oder TMS9929A (USA) von Texas Instruments eingesetzt. Zur Sound-Unterstützung gab es einen ebenfalls von Texas Intruments stammenden Chip SN76489A, der mit 3 Tongeneratoren und einen 1 Rauschgenerator aufwartete.

In der Grundausstattung waren zwei fest verkabelte Gamepads (Joystick kombiniert mit einer 10er-Folientastatur) inkludiert, für die auch einen entsprechenden Stauraum in der Konsole selbst vorhanden war.


Die Launchtitel waren unter anderem Donkey Kong, Zaxxon und das Arcadespiel Space Panic. Vor allem Donkey Kong war Anfang der 1980er ein bekanntes und beliebtes Spiel und galt als die Killerapplikation des ColecoVision.
Generell wurden für das ColecoVision zu Beginn überwiegend Arcade-Titel portiert. Die Spiele waren größtenteils bekannt, was sich im Endeffekt als kostenlose und effektive Werbung für die neue Konsole erwies.

Zur Markteinführung wurden 12 verschiedene Spiele-Cartridges veröffentlicht, zwei Jahre später waren dann ungefähr 170 Titel verfügbar.

Als Hardware-Ergänzungen gab es drei Expansion Modules, wobei nur die ersten beiden in Europa verbreitet bzw. verfügbar waren:

  1. Adapter für die Verwendung von Atari-2600-Modulen,
  2. Driving Controller, ein Lenkrad- und Gaspedal-Set für Autorennspiele,
  3. Hardwareerweiterung zum Heimcomputer Coleco Adam.


Es gibt für den PC und andere moderne Computersysteme entsprechende Emulatoren, um die originalen ColecoVision-Spiele zu spielen.


Bilder[Bearbeiten]


Das ColecoVision-Logo
Das Mainboard eines ColecoVision




Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: ColecoVision
WP-W11.png Wikipedia: ColecoVision Sprache:english


Quellen

  1. Release Prices Sprache:englisch