Diskussion:Datassette

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Das Ding von Commodore heißt Datassette (mit zwei S!), wie man auf OVP und Handbuch nachlesen kann! Also bitte ändern! :D TSP

Ich denke, Datasette war ein Druckfehler, da schon das Vorgängermodell mit SS geschrieben wurde. Sie wollten einfach die Kartons nicht wegwerfen.
Datassette
Moiree 10:25, 28. Jan. 2010 (CET)
Ad "steht im Handbuch": In der deutschen Fassung des Bedienungshandbuchs steht durchgängig Datasette, das war vielleicht als nutzloser Versuch einer gewissen Eindeutschung des Begriffs zu sehen oder der Autor hat vom Karton abgeschrieben. ;) Dort war man auch nicht verlegen die Wortschöpfung Musicassette ins Leben zu rufen ... --JohannKlasek 10:42, 23. Sep. 2011 (CEST)
Weiterleitung reicht, ist ja schon lange im Artikeltext so angemerkt.--Jodigi 02:18, 3. Jul. 2009 (CEST)
Die Weiterleitung ist falschherum. — Moiree 09:29, 28. Jan. 2010 (CET)
Datassette ist der Markenname von Commodore‽ — Moiree 12:01, 28. Jan. 2010 (CET)

Ich hab jetzt die Schreibweise des Lemmas im Text wieder hergestellt. Ich finde eben das konsistent. --GoDot 18:29, 28. Jan. 2010 (CET)

Konsistent aber unrichtig. — Moiree 18:53, 28. Jan. 2010 (CET)

Dann doch bitte konsequent: Den Artikeltext auf das Lemma "Datessette" verschieben und die Weiterleitung von "Datasette" auf "Datassette" legen... --GoDot 22:22, 28. Jan. 2010 (CET)

Danke, darauf habe ich gewartet, s. o. — Moiree 22:23, 28. Jan. 2010 (CET)

Datassette vs. Kassette?[Quelltext bearbeiten]

Ich hab gemerkt dass in vielen Artikeln der Begriff "Datassette" mit dem Begriff "Kassette" gleichgesetzt wird. Zum Beispiel in Frank Bruno's Big Box (Sammlung) : "...wurde auf Diskette und Datassette veröffentlicht..." Ich meine aber dass mit "Datassette" damals eigentlich nur das Laufwerk gemeint war und nicht die Kassette selber. Ich bin mir aber nicht sicher (da ich seit jeher nur Diskettenlaufwerke hatte ;-). Jedenfalls gibt es hier 2 Möglichkeiten:

  • Man behandelt als "Datassette" nur das Laufwerk und Spiele werden auf "Diskette" und/oder "Kassette" veröffentlicht. Dann müssen einige Artikel angepasst werden.
  • Man lässt die Bezeichnung "Datassette" auch für die Kassetten selber zu, dann sollte aber im Artikel "Datassette" darauf hingewiesen oder sogar eine Begriffserklärung vorgeschaltet werden (also "Datassette (Laufwerk)" und "Datassette (Speichermedium)" oder so)

Ich tendiere eher zu #1 (konsistent z.B. auch mit der englischen Bezeichnung "tape", oder der Verwendung bei anderen Systemen wo der Begriff "Datassette" nicht gebräuchlich war) aber bevor ich alles ändere und es nachher reverted wird wollte ich lieber mal nachfragen was der Rest dazu meint... --Darkstar 08:51, 28. Jan. 2010 (CET)

Steht im Artikel: Es gab zwar speziell als Computer-Kassetten, Daten-Kassetten oder "Datassetten" bezeichnete Kassettenbänder, allerdings waren diese teuer und boten weniger Speicherplatz als herkömmliche Kassetten an, so dass meistens handelsübliche Audio-Kassetten als Datassette bzw. Daten-Kassette genutzt wurden. Vorteil der speziellen Kassetten ist die kürzere Durchspulzeit.Moiree 09:37, 28. Jan. 2010 (CET)


Was steht denn auf den Spielepackungen eher Kassetten- oder Datassettenversion? --Jodigi 23:36, 28. Jan. 2010 (CET)
Ich benutze nämlich auch für den Datenträger eher die Datassette als die Kassette, sowas ist eben C64 typischer... --Jodigi 23:36, 28. Jan. 2010 (CET)


Übertragungsgeschwindigkeit[Quelltext bearbeiten]

Ich las teilweise von nur halb so hohen so hohen Uebertragungsraten wie im Artikel angegeben, teilweise soll man 7 sekunden für einen Block brauchen -- Ist das die Schreibrate? (sofern die sich von der Leserate überhaupt unterscheiden sollte) Oder haben da einige Leute einfach ein schlechtes Zeitgefühl und verschätzen sich grob :) --Shmendric

Vielleicht wären entsprechende Testreihe mit Datasetten, falls noch nicht geschehen, nützlich. Damit wir mal genaue Praxiswerte haben! grins --Jodigi 02:33, 15. Okt. 2014 (CEST)
Eventuell kommt der Unterschied durch Daten die übertragen werden vs. Nutzdaten die hinten raus kommen. Das Standardformat speichert jeden Block zweimal. Die Übertragungsdatenrate ist also doppelt so hoch wie die Nutzdatenrate. --BlackJack 00:13, 16. Okt. 2014 (CEST)
Was mich auch stört, ist, das die im Text angegebenen bis zu 70Bytes pro Sekunde schon knapp über der Maximalrate des Datasettenports liegen. Und dass die voll ausgenutzt ist, ist nicht sicher. Ausserdem ist die mechanische Bandlaufgeschwindigkeit beim schreiben oder lesen ja konstant. Wäre echt nett wenn ein Datasettenbesitzer Lust hat, mal zu testen was 100 Blocks geschrieben und gelesen in der Praxis dauern. --Shmendric
Wie kommst Du auf die Maximalrate des Datasettenports? Was siehst Du da als limitierenden Faktor? Die Angabe 300 bits/s an Nutzdaten für das Commodore-Standardformat sind so ziemlich überall übereinstimmend angegeben. Ebenso scheinen sich alle Quellen einig zu sein dass Turbo Tape ca. 10 mal mehr Daten auf das Band bekommt. Und 3000 bits/s sind 375 Bytes/s, also deutlich mehr als 70 Bytes/s. --BlackJack 12:06, 16. Okt. 2014 (CEST)
Im Artikel zum Kassettenport hier im C64-Wiki: "Die Geschwindigkeit des Kassettenports wird mit 67,5 Byte/Sekunde (netto Byte-Rate ohne Header, Syncs usw.) im CBM-Format angegeben." -- andere Quellen hab ich ehrlichgesagt nicht herangezogen. Okay, danke für die Info jedenfalls. --Shmendric
Nachtrag: Ich hab mich mittlerweile etwas näher mit der Sache befasst, und wirklich NIRGENDS was von 300 byte/s bei einer Datasette gefunden. (Verwechselst du das mit der 1541?) User:Shmendric
Naja aber die Angabe 10× findet man überall und auch das TurboTape an die Geschwindigkeit der 1541 heran kommt steht hier und da.
Die "Maximalrate" des Datasettenports ist als solcher eigentlich ein Unsinn. Die Rate muss sich immer auf ein konkretes Aufzeichnungsformat beziehen. Von der Hardwareseite gibt nicht die Schnittstelle die Limits vor, sondern die CPU auf der einen und die Schreib-/Leseelektronik und Bandgleichlaufsteuerung der Datassette und das magnetische Material, also die Kassette auf der anderen Seite. --JohannKlasek (Diskussion) 13:16, 31. Mär. 2015 (CEST)
Es heisst ja u.a. "von etwa 60 bis 70 Bytes/s". Es ist also eine ungefähre Angabe und die liegt etwa in der Mitte von den im Kassettenport angegebenen 67,5 Byte/s. Kurioserweise lässt sich auch nicht genau erklären, warum durch Schnellladern wie Turbo Tape die 10-fache Datentransferrate hinbekommen wird. Es kann ja u.a. sein dass die doppelte Routine hierbei abgeschaltet wird.
Wenn in den Commodore Bedienungshandbüchern hierzu nichts angegeben wird, musst Du mal z.B. in alten 64'er Ausgaben dies nachlesen.
Die Werte sind sicher nicht ausgedacht! --Jodigi 21:58, 22. Okt. 2014 (CEST)
Okay, dann les ich halt in alten zeitungen statt hier im wiki... Spass beiseite, wenn die Werte angeblich richtig sind, warum stehen die dann in keinen Artikel hier? Beziehungsweise, warum stehen in den Artikeln andere Werte? Und warum sind die Angaben hier fern jeder Praxis? Shmendric
Das lässt sich schon genau klären, man muss halt die entsprechende Dokumentation wälzen, sowohl das Standardformat als auch TurboTape sind dokumentiert. Turbotape speichert die Daten nicht zweimal. Es wird kein Marker vor jedem Byte gespeichert und auch kein Parity-Bit nach jeden Byte. Statt mit zwei Pulsen pro Bit verwendet TurboTape nur einen Puls pro Bit und die sind möglichst kurz gehalten. Hier wird es dann etwas schwierig den exakten Geschwindigkeitsgewinn anzugeben weil im Gegensatz zum Standardformat die beiden Bitwerte bei TurboTape nicht gleich lang sind. Eine Datei die nur aus 1-Bits besteht ist bei TurboTape auf dem Band ungefähr 3× länger als eine die nur aus 0-Bits besteht, und damit auch 3× langsamer beim laden. Quelle: http://www.atarimagazines.com/compute/issue57/turbotape.html --BlackJack 00:41, 23. Okt. 2014 (CEST)
Das mit diesen Turbotapes ist ja schön und gut und auch interessant, Danke. Aber auf eine Antwort auf meine Frage werd ich wohl weiter warten muessen... Shmendric
Mit den Informationen von http://c64tapes.org/ komme ich für das Standardformat für den reinen Datenteil auf 55,8 Bytes pro Sekunde.
Ad "Werte sind nicht ausgedacht": Einen Beleg für die Angabe, wie sie in Kassettenport steht, finde ich auch nicht (klingt auch nach Hörensagen).
Für SuperTape jedenfalls kann man das Verfahren auch in c't Ausgabe 4/84 (Erstankündigung) nachlesen. Abgesehen vom Weglassen der doppelten Blockaufzeichnung, ist die Dauer und Codierung eines Bits, die Zusammenstellung eines Bytes und eines Blocks (Prüfsumme), der Dateiheaders der Pausen und der Synchronisationsbereiche ausschlaggebend. --JohannKlasek (Diskussion) 13:16, 31. Mär. 2015 (CEST)
Zusammengefasst muss man sagen, dass die Übertragungsgeschwindigkeit an sich nicht eine Eigenschaft der Datassette sind, sondern vom jeweiligen Übertragungsverfahren (CBM, Turobtape, Supertape,...) abhängt. Die Grenze gibt jedoch die Gleichlaufsteuerung der Laufwerks und die Signalaufbereitung bzw. das Schreib- und Leseverfahren am magnetischen Material vor. Bei Supertape mit 7200 Baud (alle Bits sind gleichlang, eine 1-Bit sind 2 Phasenwechsel, ein 0-Bit nur einer) kommt bei durchgehenden Einsen ein Frequenz von 7200 Hz zustande, das sind also 14400 Pegelwechsel/s die das Laufwerk dann möglichst fehlerfrei wieder von magnetischen Schicht der Kassette erkennen können sollte. Da Supertape ohne Framing, Wiederholungen und sonst mit ziemlich wenig Overhead auskommt, hat man bei der Aufnahme tatsächlich dann eine Rate von 900 Byte/s (oder 450 Bytes/s bei 3600 Baud) - beides schneller als die Standard-Floppy. Laut c't-Artikel der Ausgabe 1985/10 S. 45 ("SuperTape für C64 und VC20 ohne Extradraht") sei 7200 Baud für die Datassette eher unrealistisch. Zitat: "Es sei jedoch darauf hin gewiesen, daß die durch die Datasette verursachte Leseunschärfe einen Betrieb mit 7200 Baud praktisch unmöglich macht." Die Datassette dürfte üblicherweise hier bereits am Limit sein. Vielleicht gibt es Modelle oder Modellreihen, die es dennoch schaffen. --JohannKlasek (Diskussion) 13:16, 31. Mär. 2015 (CEST)

Zu Turbotape: Hab mal einen Artikel angelegt und BlackJacks Recherchen gleich eingebaut. --Shmendric 02:45, 23. Okt. 2014 (CEST)


Messungen

Rein nur paar einfache Orientierungswerte zu erhalten, hab ich eine Datei (Hypra-Ass, 25 Blöcke, 6103 Bytes)

Dauer Bit-Rate
nominell
Byte-Rate Verfahren Daten Beschreibung
0:17 (17s) - - CBM Leer-Programm 1 Byte Referenzwert für den Overhead
2:24 (144s) - 42 Byte/s CBM Hypra-Ass 25 Blöcke/6103 Bytes -
2:03 (127s) - 48 Byte/s CBM Hypra-Ass 25 Blöcke/6103 Bytes Abzüglich Overhead, der auch bei einem Leerprogramm entsteht (also faktisch nur Daten). Also dieser Wert wird bei sehr langen Programmen effektiv zum Zug kommen.
0:13 (13s) 3600 Bit/s 450 Byte/s Supertape 3600 Baud Hypra-Ass 25 Blöcke/6103 Bytes LOAD ohne Header (nur Datenblock)
0:07 (7s) 7200 Bit/s 900 Byte/s Supertape 7200 Baud Hypra-Ass 25 Blöcke/6103 Bytes LOAD ohne Header (nur Datenblock)

--JohannKlasek (Diskussion) 13:16, 31. Mär. 2015 (CEST)

Abschirmungskabel abschneiden?[Quelltext bearbeiten]

Warum soll man das Abschirmungskabel bei Rechnern mit Metallgehäuse mit diesem verschrauben, während man es bei anderen Rechnern abschneiden bzw. ignorieren darf? Stört ein Metallgehäuse die Verbindung, so dass man eine Abschirmung braucht? Gibt es dazu Originalquellen von Commodore oder wissenschaftliche bzw. experimentell gestützte Erkenntnisse? --217.226.89.96 13:11, 12. Dez. 2015 (CET)

Das Kabel zu verschrauben, ist halt nur dann sinnvoll, wenn man auch auf der Gegenseite etwas hat, das den Potentialausgleich oder Abschirmung erlaubt, wie eben typischerweise ein Metallgehäuse, da üblicherweise bei leitenden Gehäuseteilen einen Schutzleiterschluss hat (und damit Erdpotential), um die Fehlerstromerkennung zu ermöglichen.
Isolierende Kunststoffgehäuse haben hier bestenfalls eine Potenzialausgleichsschraube, was man eher im HiFi-Bereich findet, aber nicht den Rechnern wie dem C64. Da die Datasette ja vom Computer mit Strom versorgt wird, ist hier weniger der Potenzialausgleich, als mehr die Abschirmung im Vordergrund. Nur bei dem kurzen Kabel des Datasette-Anschlusses und den sonst üblichen Datenraten, selbst bei 10-mal so schnellen Turbo-Übetragungen, wirken sich elektromagnetische Einstreuungen über das Kabel glaub ich nicht wirklich ernsthaft aus.
Also ich würde den Anschluss der Schirmung an ein Metallgehäuse bestenfalls als Empfehlung, die nicht schadet, aber nicht als striktes Erfordernis sehen.
Man möge mich bitte korrigieren, wenn ich hier völlig falsch liegen sollte. JohannKlasek (Diskussion) 12:47, 13. Dez. 2015 (CET)

Dekaden-Bezeichnung 1980er Jahre[Quelltext bearbeiten]

Vielen Dank an Jodigi für die zahlreichen Textverbesserungen hier im Artikel (und anderswo). Einen kleinen Einwand hätte ich dennoch vorzubringen. Bei Zeiträumen, die deutlich weniger als 100 Jahre zurückliegen, ist die Angabe des Jahrhunderts überflüssig. Auch aus dem Kontext geht eindeutig hervor, daß es sich um die zurückliegenden 80er Jahre handelt, nicht etwa um die 1880er oder 2080er Jahre. 1980er Jahre klingt zudem ziemlich merkwürdig.

--geoFlight (Diskussion) 11:07, 26. Mai 2016 (CEST), der gelegentlich noch seine Datassette benutzt

Wer weiss wie lange dieses Projekt läuft oder laufen wird. Exakter ist eben 1980er und nicht 80er. Auch wenn man heutzutage noch als Leser auf 1980er schliessen kann. --Jodigi (Diskussion) 15:17, 26. Mai 2016 (CEST)
Richtig, wir sind hier in stillschweigender Übereinkunft - das sieht man an den vielen akzeptierten Änderungen der letzten Jahre -, dass wir hier wo es nur geht absolute Zeitangaben. Relative Bezüge, die sich nur aus dem Kontext ergeben, wie eben 80er-Jahre oder in den 80ern des vorigen Jahrhunderts sollten vermieden werden. Ist also defacto zur Konvention geworden. Es ist nicht nur eine Frage dessen, was sein kann (hinsichtlich der Rechtschreibung), sondern was hier im Wiki das Übliche ist. An das sollte man sich möglichst halten oder zumindest sollte man hier nicht allzu viele Varianten streuen. --JohannKlasek (Diskussion) 17:02, 27. Mai 2016 (CEST)