Rings of Medusa

Aus C64-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rings of Medusa
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 692
Entwickler Rüdiger Rinscheidt, The Dark One!
Firma German Design Group
Verleger Starbyte
HVSC-Datei GAMES/M-R/Rings_of_Medusa.sid
Release 1990
Plattform(en) C64, Amiga, Atari ST
Genre Strategie
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png
Medien Icon disk525.png
Sprache Sprache:deutsch Sprache:englisch
Information
  • Bekannte Versionen: 1.01, 1.03, 1.06, 2.06
  • Auch erschienen auf: Golden Disk 64 Ausgabe 01/1996
  • Der Nachfolger Return of Medusa wurde nicht für den C64 portiert


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
6.63 Punkte bei 8 Stimmen (Rang 444).
Zur Stimmabgabe musst Du angemeldet sein.
C64Games 8 31. Dezember 2007 - 19229 downs
Lemon64 8.6 31. Mai 2012 - 9 votes
Zzap64 72% Ausgabe 78, Seite 64 (Oktober 1991)
The Legacy 9 7. November 2014 - "ausgezeichnet" - 11 votes


Beschreibung[Bearbeiten]

Nach dem Start des Spieles

Rings of Medusa ist eine Mischung aus Strategie-Spiel à la Pirates!, King's Bounty oder Heroes of Might and Magic, Handelsspiel à la Hanse oder Kaiser, und gewissen Elementen aus Rollenspielen wie Ultima oder Nippon. Es geht darum, 5 magische Ringe zu finden, mit deren alleiniger Hilfe es möglich ist, die böse Göttin Medusa von der Welt zu vertreiben. Dazu sucht man Städte auf, treibt Handel, baut sich langsam eine Armee auf und sucht nach vergrabenen Schätzen.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Der Spieler spielt den Sohn eines Königs, auf einem uns unbekannten Planeten. Das Land blüht und gedeiht. das Leben geht geruhsam voran. Doch eines Tages verändert sich die Situation. Die Menschen werden von einer bösen Macht mehr und mehr beherrscht. Revolten und Kriege suchen das Königreich heim. Das ehemals einige Königreich zersplittert. Schließlich findet der alte König heraus, dass eine Göttin namens "Medusa" versucht, aus der Unterwelt heraus die Menschen in ihre Gewalt zu bringen, um dann mit Ihrer Höllenarmee die gesamte Welt zu erobern und zu beherrschen.

Die komplette Vorgeschichte findet man hier: Rings of Medusa - Vorgeschichte

Spielziel[Bearbeiten]

Der Spieler, der in die Rolle des jungen Königssohnes schlüpft, hat nun die Aufgabe den Vormarsch der "Medusa" zu stoppen und das zersplitterte Königreich wieder zu vereinigen. Dazu muss er die Göttin Medusa zum Kampf auffordern, um sie dann zu besiegen. Da es sich bei der Gegnerin um eine Göttin handelt, kann der Spieler sie im Land nirgendwo ausfindig machen. Er kann sie nur rufen, indem er 5 Ringe findet, und diese in einem Tempel zusammensetzt und damit Medusa zwingt, sich einem Kampf zu stellen. Die grundsätzliche Aufgabe besteht also darin, diese 5 Ringe zu finden. Doch leider hat der König nur noch sehr wenig Macht, und so sind die Startbedingungen für den Königssohn nicht gerade aussichtsreich. Er muss zuerst Geld verdienen, um sich eine Armee leisten zu können, die er benötigt. um die Ringe zu finden. Daraus ergeben sich weitere Probleme, die der Spieler allerdings erst im Laufe des Spiels erkennt, und zum Teil auch selber herbeiführt.


Gestaltung[Bearbeiten]

Das Spiel ist taktisch sehr tief. Man kann verschiedene Truppenkategorien rekrutieren (Infanterie, Kavallerie, Artillerie, usw.) und es gibt verschiedene Rassen (Mensch, Elf, Ork, Halbling, usw.), die jeweils für manche Truppentypen mehr geeignet sind als für andere. Außerdem muss man seine Truppen mit Waffen und Rüstungen ausrüsten.

Es gibt auf dem Kontinent zig Städte, die entweder freundlich gesinnt sind, oder den Spieler nicht hineinlassen, wenn sie von Medusa kontrolliert werden. Man kann letztere dann angreifen, und mit ein bisschen Glück übernimmt man die Kontrolle der Stadt. Dann sollte man in der Garnison ein paar Truppen zur Verteidigung zurücklassen, da Medusa ansonsten ihre Städte versucht zurückzuerobern.

Die namensgebenden 5 Ringe sind an unterschiedlichen Stellen versteckt. Einer in einer Stadt (den bekommt man, wenn man die Stadt einnimmt), einer in einem Turm (auch diesen muss man angreifen und einnehmen), einer in einem Schatz auf dem Land, einer in einem Schatz im Wasser bzw. einer Insel (wobei man Truppentransport- und Kriegsschiffe benötigt), usw.. Mit jedem Ring, den man findet, bekommt man zusätzliche Fertigkeiten:

  • Erster Ring: Man erkennt im Kampf die genauen Stärkewerte der eigenen und gegnerischen Armee.
  • Zweiter Ring: Man erfährt, welche Produkte in welcher Stadt hergestellt werden. Macht das Handeln einfacher.
  • Dritter Ring: Man benötigt keine Kundschafter mehr, um das umgebende Land zu erforschen. Man sieht immer alle feindlichen Armeen auf dem Bildschirm.
  • Vierter Ring: Die eigene Armee wird um 50% stärker.
  • Fünfter Ring: Sobald man diesen gefunden hat, beginnt der Endkampf mit Medusa.

Das Spiel besteht aber nicht nur aus Kämpfen und Ringe finden. Man kann Minen benutzen, um Bodenschätze zu fördern, die man dann in den Städten verkaufen kann. Oder man spielt ein wenig Black Jack in den Kneipen, um sein Geld zu vermehren. Normaler Handel funktioniert natürlich auch, wenn man genügend Wagen zum Transport zu Land oder genügend Schiffe zum Transport zu Wasser hat. Und man muss permanent auf der Hut sein vor den marodierenden Truppen des Computergegners, die man auf der Karte nur sehen kann, wenn man genug Aufklärer in den eigenen Reihen hat.

Weiterhin gibt es Burgen, die man angreifen kann, und in denen man nach einem Sieg die eigene Armee trainieren kann.


Wir werden angegriffen...
Das sieht nicht gut für uns aus...
Wir betreten eine Stadt...

...und rekrutieren eine kleine Armee im Stadtpark.
 
Im Stall können wir Wagen kaufen, um mehr Waren zu transportieren.
...während wir am Spieltisch in der Kneipe versuchen können, unser Geld zu vermehren.

Hinweise[Bearbeiten]

Die Icons[Bearbeiten]

Das Spiel wird fast vollständig über einen Joystick (Port 2) gesteuert. Bewegt sich die Spielfigur in der Außenwelt, so kann durch eine Bewegung des Joysticks diese (wenn möglich) in die gewünschte Richtung bewegt werden. Ebenfalls wird die Taste "S" als Feuerknopf und die acht rundum liegenden Tasten als Richtungseingabe akzeptiert. Alle weiteren Funktionen werden über Bildschirmsymbole (Icons) angesteuert. Zum Anwählen dieser Icons wird ein Zeiger (Schwert) benutzt. Die Icons werden durch Bewegen der Schwertspitze auf die Mitte des Icons und Drücken des Feuerknopfes am Joystick aktiviert.

Die Icons in der Außenwelt und ihre Funktion[Bearbeiten]

RingsOfMedusaIconsAussenwelt1.gif

Die acht Icons von links nach rechts
  • Das "Load"-Icon (Pfeil der von der Diskette weg zeigt): Mit ihm kann ein alter Spielstand direkt während des Spieles geladen werden. Nach einer Sicherheitsabfrage können Sie den Kennbuchstaben des Spielstandes eingeben und die Save-Diskette einlegen. Der aktuelle Spielstand geht dabei verloren!
  • Das "Save"-Icon (Pfeil der auf die Diskette zeigt): Mit Hilfe dieses Icons kann man den aktuellen Spielstand auf einer Diskette abspeichern. Achtung: Dies funktioniert, wie alle diese Icons, nur in der Außenwelt! Nach einer Sicherheitsabfrage müssen Sie den Kennbuchstaben des Spielstandes eingeben und die Save-Diskette einlegen. Ihre Save-Diskette muss aber bereits formatiert sein, bevor Sie "Rings of Medusa" starten. Sie können das erreichen indem Sie eine Leerdiskette (NICHT die Spieldiskette) einlegen, den Basic-Befehl
OPEN1,8,15,"N:R.O.M.SAVEDISK.01":CLOSE1
eingeben und anschließend die Return-Taste drücken.
  • Das "Koordinaten"-Icon (vier Sterne-Symbol): Hiermit können Sie die bereits bekannten Koordinaten in der Nähe von Schätzen optisch in der Außenwelt angezeigt werden. Dies erleichtert die Suche nach Schätzen erheblich. Zu jeden Schatz gibt es vier Nähe-Koordinaten, die in verschiedenen Städten und Burgen zu erfahren sind und die ein Viereck bilden, innerhalb dessen ein Schatz verborgen liegt.
  • Das "Bewegen"-Icon (Spielfigur): Dieses Icon, auf dem auch zu Beginn der Schwertzeiger steht, dient zum Fortsetzen des normalen Spielablaufs, wenn kein anderes Icon angewählt werden soll.
  • Das "Suchen"-Icon (Fragezeichen): Mit ihm werden Die Aufklärer zum Suchen nach Schätzen und Rohstoffen in einem kreisförmigen Gebiet ausgesendet. Schätze werden nur gefunden, wenn der Spieler direkt auf ihnen steht, da sie tief vergraben sind. Auch beim Suchen nach Erzen verringert sich der Aufklärungsradius erheblich, da Rohstofflager viel schwerer zu finden sind als z.B. feindliche Armeen. Leider kann der Spieler sich während der zehntägigen Suche nicht mehr fortbewegen und riskiert so, von anderen Armeen angegriffen zu werden.
  • Das "Minen"-Icon (Förderanlage): Mit diesem Befehl kann ein Bergwerk am Standort des Spielers angelegt werden. Diese Aktion kostet jedoch 30.000,- und eine vorhandene Maschine. Dafür können so Schätze gehoben und Erzadern abgebaut werden.
  • Das "Game-Credit"-Icon (Copyright-Zeichen): Hier können Sie Informationen zum Spiel abrufen, z.B. die Versionsnummer.
  • Das "Quit-Game"-Icon (Steckdosen-Symbol): Hiermit wird das Spiel nach einer Sicherheitsabfrage abgebrochen werden. Achtung, der aktuelle Spielstand wird dabei nicht gespeichert! Das Symbol ist jedoch nicht wörtlich zu nehmen, denn es wird kein Reset ausgelöst, sondern nur das Spiel neu begonnen - ohne die Titel-Sequenz.

Die Icons in den Städten und ihre Funktion[Bearbeiten]

RingsOfMedusaIconsStadtt1.gif

Diese Iconleiste werden Sie in fast allen Gebäuden der Städte wiederfinden. Es sind die sogenannten Transfer-Icons, die zum Hin- und Herschieben von Geld, Waren und Soldaten dienen. Mit ihrer Hilfe gelingt es Ihnen genau die Menge an vorgenannten Dinge zu erhalten, bzw. abzugeben. Abgesehen von den beiden äußeren Symbolen ist die Leiste symmetrisch und besteht aus verschiedenen Pfeilen. Dabei bedeutet die rechte Richtung, dass Sie etwas dazu bekommen und die linke, dass Ihnen etwas abgezogen wird. Dies wird vor allem im Warenhaus und in der Bank deutlich, wo Waren ge- und verkauft bzw Geld vom Konto abgehoben oder eingezahlt wird. Im Stall und im Waffengeschäft ist die linke Hälfte jedoch darauf beschränkt, nur die neu angewählten Waren wieder zu reduzieren. Der alte Vorrat kann nicht verkauft werden. Das Gegenteil bedeuten die Richtungen jedoch in der Kaserne, die hier die einzige Ausnahme darstellt. Hier vergrößern die linken Pfeile die eigene Armee, während die rechten sie verkleinern.

Die Icons im einzelnen (von links nach rechts)

  • Das "Old"-Icon (Doppelpfeil in beide Richtungen): Es dient immer dazu, die eingestellten Werte rückgängig zu machen und auf den Stand vor der Neueinstellung zu bringen. Eine Ausnahme bildet die Bank, da hier das Icon dazu dient, den Kontostand auf Null zu bringen, d,h, alles Geld abzuheben ohne Schulden zu machen bzw. vorhandene Schulden glatt zu tilgen.
  • Das "Alles-weg"-Icon (dicker Pfeil nach links): Es dient dazu, alles abzustoßen, was möglich ist. Mit ihm werden z.B. alle Waren verkauft oder alle Neuerwerbungen gestrichen (Ausnahme in der Kaserne beachten).
  • Das "Schnell-Minus"-Icon (geschweifter Doppelpfeil nach links): Mit ihm kann eine größere Summe schneller weggenommen werden, da es zwar mit einem Abzug von eins anfängt, aber mit der Zeit immer größere Summen auf einmal subtrahiert (Ausnahme in der Kaserne beachten).
  • Das "Langsam-Minus"-Icon (geschweifter Pfeil nach links): Mit ihm können einzelne Einheiten präziser abgezogen werden (Ausnahme in der Kaserne beachten).
  • Das "Langsam-Plus"-Icon (geschweifter Pfeil nach rechts): Damit kann man einzelne Einheiten präzise zu seinem Vorrat aufaddieren (Ausnahme in der Kaserne beachten).
  • Das "Schnell-Plus"-Icon (geschweifter Doppelpfeil nach rechts): Mit ihm kann eine größere Summe schneller hinzu gezählt werden, da es zwar mit einem Abzug von eins anfängt, aber mit der Zeit immer größere Summen auf einmal dazu addiert (Ausnahme in der Kaserne beachten).
  • Das "Alles-her"-Icon (dicker Pfeil nach rechts): Er dient dazu alles aufzukaufen oder zu nehmen, was möglich ist. mit ihm werden z.B. alle Waren gekauft oder alles Geld (auch Kredit) vom Konto zum Bargeld geholt (Ausnahme in der Kaserne beachten).
  • Das "OK"-Icon: Mit ihm wird der eingestellte Transfer bestätigt. Der Transfer ist so programmiert, dass Fehleingaben schon von vornherein ausgeschlossen sind und nicht erst beim Anwählen des "OK"-Icons gemeldet werden. Die Zähl-Icons erlauben nur Werte, die auch tatsächlich möglich sind.

Die Icons in der Landkampfphase und ihre Funktion[Bearbeiten]

RingsOfMedusaIconsLanskampf1.gif

Diese Icons dienen dazu, den einzelnen Einheiten bestimmte Befehle zu geben. Von links nach rechts bedeuten sie folgendes:

  • Das "Reserve"-Icon: Bewegen der Einheit in das Reservefeld.
  • Das "Artillerie-Support"-Icon: Bewegen der Einheit in das Artilleriefeld.
  • Das "Schild & Schwert"-Icon: Schildkrötenformation auflösen.
  • Das "Rückzugs"-Icon: Bewegen der Einheit in den Bereitstellungsraum.
  • Das "Gekreuzte-Schwerter"-Icon: Befehl zum Angriff. Feindliche Einheiten, die die ausgewählte Spielfigur bereits angreift, werden durch ein entsprechendes Symbol gekennzeichnet.
  • Das "Vorrücken"-Icon: Befehl zum Vorrücken ins Nahkampffeld.
  • Das "Schilder"-Icon: Schildkrötenformation bilden.
  • Das "Drachen"-Icon: Befehl zum Drachenflug.
  • Das "OK"-Icon: Ende der Befehlseingabe. Um ein zufälliges Beenden der Befehlseingabe zu verhindern, wurde eine Sicherheitsabfrage eingebaut. Ein "JA" führt die eingegeben Befehle durch, ein "NEIN" löscht alle eingegebenen Befehle.

Die Icons in der Seekampfphase und ihre Funktion[Bearbeiten]

RingsOfMedusaIconsSchiffskampf1.gif

Diese Icons dienen dazu, den einzelnen Einheiten bestimmte Befehle zu geben. Von links mach rechts bedeuten sie folgendes:

  • Das "Kanone"-Icon: Befehl zum Abfeuern der Bordkanonen.
  • Das "Backbord"-Icon (Pfeil nach links): Schiff soll eine Drehung nach Backboard (links) durchführen.
  • Das "Segel einholen"-Icon (Pfeil nach unten): Schiffsbewegung stoppen.
  • Das "Segel setzen"-Icon (Pfeil nach oben): Schiff in Bewegung setzen.
  • Das "Steuerbord"-Icon (Pfeil nach rechts): Schiff soll eine Drehung nach Steuerbord (rechts) durchführen.
  • Das "OK"-Icon: Ende der Befehlseingabe.


Landschaft (Außenwelt)[Bearbeiten]

die Stadt Porttown, mit Hafen
  • In der Landschaft können Sie von einer Stadt zur anderen reiten, Minen eröffnen und Schätze heben. Zu beachten ist dabei, dass man nicht über Berge reiten kann. Sollte man eine Armee mit sich führen. hat man darauf zu achten, das die Soldaten immer pünktlich zum ersten eines jeden Monats ihr Geld erhalten. Sie sollten also immer ausreichend Geld mit sich führen, damit die eigene Armee bezahlt werden kann. Das Geld, welches man auf seinem Konto hat, dient nicht zur Auszahlung der Gehälter.
  • Weiterhin gibt es für die Armee zwei gefährliche Stellen:
1. Zum einen den Sumpf, in dem die Armee versinkt, wenn man nicht ausreichend Zauberer dabei hat, die die Armee beschützen. Jeder Zauberer beschützt im Sumpf ca. 100 Soldaten.
2. Genauso verhält es sich mit dem verzauberten Wald. Nur beschützt hier jeder Zauberer lediglich 50 Soldaten.
  • Beim Durchqueren der Landschaft muss man weiterhin beachten, dass auch andere Karawanen dort umherziehen. man evtl. mit diesen zusammenstoßen könnte. Sie haben die Möglichkeit, die Feinde ausfindig zu machen. Dies ist abhängig von der Zahl der Aufklärer, die man mit sich führt. Je mehr Aufklärer dabei sind, um so größer ist der Radius, in dem man seine Feinde sieht. Auf der Suche nach Schätzen und Rohstoffen verkleinert sich der Suchradius, weil sich die Suche nach diesen Gütern wesentlich schwieriger gestaltet als die Suche nach Armeen.
Aber Vorsicht! Bei der Suche nach Rohstoffen oder Schätzen kann die Armee nicht mehr bewegt werden. da man auf die Aufklärer warten muss. Außerdem sieht man auch seine Feinde nicht mehr. da die Aufklärer ja anderweitig eingesetzt sind und nicht mehr das Feindesland aufklären können. Sollte es während einer Such-Phase zum Kampf kommen, stehen dem Spieler die Aufklärer ebenfalls nicht zur Verfügung. Man sollte trotzdem berücksichtigen. dass die Gehälter der Aufklärer bezahlt werden müssen.
  • Haben Sie das Glück, einen Schatz oder Rohstoffe gefunden zu haben, müssen Sie eine Mine eröffnen. Dazu benötigen Sie neben einem Kapital von 30000,- auch ein Fördersystem. das Sie in jeder Stadt kaufen können. Das Fördersystem kann man im WARENHAUS unter der Bezeichnung Maschinen erwerben. Ist beides beisammen, kann die Mine eröffnet werden (indem man sich an die von den Aufklärern genannte Stelle begibt und das Icon "MINEN" anwählt). Hat man die von den Aufklärern genannte Stelle nicht exakt getroffen, so kann es sein. dass das Rohstoffvorkommen verfehlt wird. In diesem Fall fördert die Mine Erde und Abraum.
  • Findet man einen Schatz und möchte diesen heben, benötigt man ebenfalls, wie bei der Mineneröffnung 30000 Kapital und ein Fördersystem. In einem Schatz kann sich ein Ring oder aber auch ein bestimmter Geldbetrag befinden. Beides ist aber sicherlich hilfreich zur Absolvierung des Spiels. Zu den Schätzen ist folgendes zu sagen: Auf dem großen Festland sind 2 der gesuchten Ringe in den Schätzen versteckt. Weitere 2 Ringe sind in den Schätzen auf den Inseln und ein weiterer Ring befindet sich bei einer Armee, die es zu besiegen gilt.


Die Stadt[Bearbeiten]

In der Stadt kann der Spieler Waren kaufen und verkaufen, in der Kneipe spielen. Soldaten für die Armeen rekrutieren, zur Bank gehen, Schiffe kaufen, usw. Die ganzen Aktionen die der Spieler durchführen kann. sind in einzelnen Häusern untergebracht. Möchte man ein Haus betreten, so muss man es einfach anklicken.

Generell gilt, dass wenn der Spieler sich in einer Stadt befindet, die Uhr angehalten wird, damit der Spieler in aller Ruhe überlegen und Preisvergleiche anstellen kann.

Folgendes wird beim Stadtbild angezeigt: Stadtname, Datum, Ihr Name, Anzahl der Ringe die man besitzt - 3(2) bedeutet, man besitzt 3 Ringe wovon schon 2 in das Pentagramm in einen Tempel eingefügt wurden, Anzahl der Städte, der Burgen, der Wagen (WAG), der Schiffe (SCH) die man besitzt, Anzahl der Schätze und Minen und die Anzahl der Soldaten (SOLD).

Hafen[Bearbeiten]

im Hafen in der Werft
Förderanlagen bekommt man im Warenhaus
in der Bank, die Zinsen ... diese Halsabschneider....
  • Ist nur in den Städten vorhanden, die am Meer oder Fluss liegen. Hier kann der Spieler alles machen, was die Schiffe seiner Flotte betrifft, d. h. er kann neue Schiffe kaufen. Matrosen anwerben, und in See stechen. Hier gibt es auch eine Anzeige über den Ladezustand der drei Transportmittel. Es stehen Wagen. Handels- und Kriegsschiffe zur Auswahl. Die entsprechenden Anzeigen geben Auskunft über den Ladezustand des jeweiligen Transportmittels. wenn die jeweiligen Güter darauf verladen sind. Da z.B. jeder Wagen Platz für 80 Waren hat, würde die Anzeige eine Belegung von 50% anzeigen. wenn der Spieler im Moment 40 Waren in Besitz hätte. Da er auf seinen Handelsschiffen Platz für 800 Waren, würde die Anzeige der Handelsschiffe bei der selben Menge Ware 5% anzeigen.
  • Wichtig ist die Unterscheidung der Handels- und Kriegsschiffe. Handelsschiffe transportieren Waren und evtl. Wagen, Kriegsschiffe transportieren nur Soldaten.
  • Sticht der Spieler in See, hat er die Löhne der Matrosen im Auge zu behalten. denn auch sie wollen ihr Geld pünktlich zum Ersten des Monats.
  • Weiterhin kann er neue Schiffe in Auftrag geben Da der Bau eines Schiffes mindestens 3 Monate benötigt, sollte der Spieler frühzeitig disponieren. Er kann zwischen verschiedenen Schiffen wählen. wobei jedes seinen individuellen Vorteil hat. Wird ein Schiff fertig gestellt kann der Spieler dann in diese Stadt gehen und dort das Schiff im Hafen abholen. Bevor er mit diesem Schiff aber in See sticht. muss er Matrosen anheuern. die für ihn das Schiff steuern. Der Spieler muss dazu in die Kneipe des Hafens gehen und bekommt dort ein Angebot, das er auch ablehnen kann.

Warenhaus[Bearbeiten]

  • Im WARENHAUS kann der Spieler Waren kaufen und verkaufen. Auf der linken Seite des Bildschirms sieht er den Bestand und den Preis, auf der rechten Bildschirmhälfte sieht man den eigenen Bestand. Der Spieler kann die Warenart einstellen und mit den Icons die Ware erwerben bzw. abgeben. Man sollte immer an die MAXIMAL-Funktion denken.
  • Die Preise der einzelnen Waren berechnen sich aus der jeweiligen Bevölkerungszahl die immer schwankt. Herrscht in dieser Stadt z. B. zur Zeit eine große Bevölkerung, so sind die Preise sehr hoch, da die Nachfrage auch entsprechend hoch ist. Gleichzeitig ist die Produktion in dieser Stadt dann aber auch am Höchsten. Darüber hinaus gibt es von Stadt zu Stadt noch Preisdifferenzen. Wenn z.B. die Stadt viel Bier produziert. ist dieses dort natürlich billiger. In einer anderen Stadt die weiter entfernt liegt und weniger Bier produziert ist dieses natürlich teurer

Bank[Bearbeiten]

  • In der Bank kann der Spieler seine Geldgeschäfte abwickeln. Es gibt im ganzen Königreich nur ein Banksystem. mit Filialen in jeder Stadt. Zahlt der Spieler in einer Stadt etwas ein. kann er es in einer anderen Stadt wieder abheben. Grundsätzlich kann der Spieler in der Bank Geld auf sein Konto einzahlen oder abheben. bzw. einen Kredit aufnehmen. Die Bank gibt dem Spieler am Anfang einmalig einen Startkredit von 3000. Nimmt er nur einen Teil dieses Kredits in Anspruch. hat er keinen Anspruch mehr auf den Rest des Kredits. Selbstverständlich muss der Spieler auch Zinsen zahlen. bzw. erhält Zinsen.
  • Der Kontostand, der Kreditrahmen und das Bargeld wird angezeigt Ebenso die jeweiligen Zinssätze. Die Zinsen werden jeweils beim Betreten der Bank fällig Dies betrifft sowohl die Guthaben- als auch die Darlehnszinsen.
  • Vorsicht! Die örtlichen Händler im "WARENHAUS" unterstützen die Bank und geben dem Spieler keine Ware mehr wenn dieser nicht wenigstens seine Kreditzinsen tilgt (allerdings kann man bis zu 3 Monate mit einem Kredit einkaufen. bevor sich die einzelnen Händler sperren). Man sollte in diesem Fall dann schleunigst zur Bank gehen und wenigstens die Zinsen zahlen. Da die Bank auch kein Geld zu verschenken hat, wird sie es sich vorher genau überlegen, ob sie dem Spieler einen Kredit gibt. Entscheidend dafür ist, ob das Geld, das der Spieler von der Bank will. auch "gedeckt" ist, d.h. ein entsprechender Gegenwert an Waren vorhanden ist. Dabei zählt Bargeld nicht als Deckung!

Park[Bearbeiten]

  • Im Park kann der Spieler Leute für seine Armee kaufen. Dabei ist vieles zu beachten.
  • Zum einen unterteilt sich seine Armee in 7 Einheiten: Infanterie, Kavallerie, Artillerie, Aufklärer, Drachenreiter, Zauberer und Bogenschützen. Jede dieser Einheiten hat ihre Vor- und Nachteile, je nachdem auf welchem Untergrund der Kampf stattfindet. So sind z.B. die Drachenreiter im Sumpf sehr gut, da die anderen Einheiten halb versinken, die Drachenreiter aber fliegen. Gleichzeitig sind die Drachenreiter im Wald aber schlecht. da sie durch die dichten Bäume die am Boden laufende Infanterie nicht erreichen können.
  • Weiterhin ist für die Kampfkraft noch die Auswahl der Rassen von Bedeutung, die man in die einzelnen Einheiten steckt. Wenn der Spieler z.B. vorwiegend die großen und plumpen Riesen in die Einheit der Aufklärer steckt, werden diese beim Kampf weitaus weniger leisten als z.B. kleine, wendige Elfen.
  • Es gibt insgesamt 10 Rassen und 3 Eigenschaften. Jede Rasse hat ihre Vor- und Nachteile, die sie für den Einsatz in einer bestimmten Einheit prädestiniert:
unsere Armee wird stationiert
Kampfkraft Moral Erfahrung
Mensch
50
50
50
Elf
33
37
72
Zwerg
79
67
19
Halbling
38
24
73
Orc
77
33
29
Gnom
20
33
87
Riese
95
27
16
Troll
84
32
19
Oger
82
39
22
Zwark
24
40
80

diese Armee braucht kein Training in einer Burg mehr...
255 bedeutet maximal, 0 minimal.
  • Nun eine weitere Tabelle, die verdeutlicht welche Eigenschaften bei welchen Einheiten wichtig sind (z.B. benötigen Aufklärer keine besonders hohe Kampfkraft sondern müssen viel Erfahrung besitzen).
Kampfkraft Moral Erfahrung
Infanterie
5
5
1
Kavallerie
4
5
4
Artillerie
1
5
4
Aufklärer
3
1
5
Drachenreiter
3
5
3
Zauberer
1
2
5
Bogenschützen
2
3
4
Hier bedeutet 1 weniger wichtig und 5 sehr wichtig

  • Der Spieler sollte also darauf achten. möglichst die richtigen Leute in die richtige Einheit zu stellen. Andernfalls leidet die Kampfkraft darunter. In jeder Stadt steht allerdings nur eine begrenzte Anzahl an Leuten zur Verfügung, da neue Leute erst nachwachsen müssen. Deshalb kann es sein. dass Leute einer bestimmten Rasse nicht mehr zur Verfügung stehen.
  • Hier im Park erfährt der Spieler auch, wie viel Geld er insgesamt für seine Armeen und Matrosen im Monat bezahlen muß, bezeichnet mit "MTL SOLD". Darüber findet sich die Aufschlüsselung, wie sich die Armee zusammensetzt. Rechts steht die momentane Kampfkraft (KK) des Truppenteil, die Moral (MO), die Erfahrung (EF) und die Bewaffnung (BW) Diese Werte können durch Training in den Burgen verbessert werden. Man kann dort jeden einzelnen Armeeteil auf verschiedene Kriterien trainieren. Das Training kostet Geld. ist es aber sicherlich wert. Die Benutzerführung ist die gleiche wie im Warenhaus

Waffen[Bearbeiten]

  • Hier kann der Spieler seine Armee mit zusätzlichen Waffen ausstatten. um die Kampfkraft der Einheiten zu erhöhen. Er kann hier Rüstungen. Waffen und Extras erwerben. Es dürfte klar sein, dass eine Armee ohne Rüstung. Waffen und Ausrüstungsgegenstände wesentlich schwächer ist. als eine optimal ausgerüstete Armee.

Palast[Bearbeiten]

im Palast ist man Pleite
  • Den Palast kann der Spieler nur betreten. wenn er vorher die Stadt angegriffen und eingenommen hat. Dann kann er hier die Stadtkasse plündern. d.h. die Steuern der Bevölkerung einziehen. Die Steuern sind auch wieder abhängig von der Bevölkerungszahl. Man bekommt auch ungefähre Koordinaten von einem Schatz aus dem Stadtarchiv.

Kaserne[Bearbeiten]

  • Auch die Kaserne kann der Spieler nur betreten, wenn er Besitzer der Stadt ist. Hat er eine Stadt eingenommen so sind die anderen Karawanen bestrebt diese Stadt wieder zurück zu erobern. Deshalb sollte der Spieler zur Verstärkung seiner Stadt einen Teil seiner Armee in der Kaserne stationieren, um die Stadt bei einem Angriff zu schützen. Der Bildschirm teilt sich wieder in 2 Hälften. Links steht die eigene Armee, rechts die Armee, die in der Stadt stationiert ist. Man kann jetzt Teile seiner Armee hin- und her transferieren.

Stall[Bearbeiten]

  • Im Stall kann der Spieler Gespanne zur Beförderung seiner Waren kaufen. Zu einem kompletten Gespann benötigt man zwei Pferde und einen Wagen. Ein Gespann bietet für maximal 80 Waren Platz. Die Benutzerführung ist dieselbe wie im WARENHAUS.

Kneipe[Bearbeiten]

  • In der Kneipe hat der Spieler die Möglichkeit. ein dem l7+4 ähnliches Kartenspiel zu wagen.Die Regeln sind folgendermaßen:
Ass = 11, Zehn = 10, Neun = 9, Acht, = 8, Sieben = 7, König = 4, Dame = 3, Bube = 2
  • Vor dem Nehmen einer Karte muss der Spieler seinen Einsatz machen. Gewonnen hat der Spieler, wenn er mehr Punkte als der Computer. aber nicht mehr als 21 Punkte hat. Hierzu kann er so viele Karten nehmen, wie er will. Sollte es zu einem Punktegleichstand kommen, gewinnt der Computerspieler. Der Spieler beginnt immer. Eine Karte nimmt er, indem er den stilisierten Kartenstapel anwählt. Ist er der Meinung, genug Punkte zu haben, so muss er "OK" anwählen. Die Höhe des Einsatzes kann er bestimmen, indem er verschieden wertige Münzen anklickt. Der höchste Einsatz ist 9999.
  • Bei einem Sieg bekommt der Spieler den doppelten Einsatz zurück. Verliert er. geht sein eingesetzter Betrag an die Bank. Möchte er die Kneipe verlassen, so muss er bei der Frage "Möchtest Du ein Spiel wagen?" das Feld "N" anklicken.

Tempel[Bearbeiten]

im Tempel
  • Im Tempel erhält der Spieler Auskunft über einen Schatz. Leider ist den Priestern des Tempels der Platz des Schatzes nicht genau bekannt, so dass man nur Gerüchte über den möglichen Ort erhält. Der tatsächliche Ort kann zum Teil erheblich von dem genannten abweichen. Um den Schatz zu finden, muss man einen größeren Bereich mit seinen Aufklärern abzusuchen.
  • Auch kann man in einem beliebigen Tempel die gefundene Ringe in das Pentagramm einsetzen (einfach Menüpunkt anklicken). Mit jedem Ring. den der Spieler in dem Tempel einsetzt, bekommt er eine magische Gabe:
Erster Ring: Man erkennt im Kampf die genauen Stärkewerte der eigenen und gegnerischen Armee.
Zweiter Ring: Man erfährt, welche Produkte in welcher Stadt hergestellt werden. Macht das Handeln einfacher.
Dritter Ring: Man benötigt keine Kundschafter mehr, um das umgebende Land zu erforschen. Man sieht immer alle feindlichen Armeen auf dem Bildschirm.
Vierter Ring: Die eigene Armee wird um 50% stärker.
Fünfter Ring: Sobald man diesen gefunden hat, beginnt der Endkampf mit Medusa.

Juwelier[Bearbeiten]

  • Hier kann der Spieler seine Bodenschätze. die er in den Minen fördert. verkaufen. Auch hier gibt es erhebliche Preisunterschiede. Es ist nicht sehr sinnvoll, direkt neben der Mine zu verkaufen. da dort der Preis sehr niedrig sein dürfte. Stattdessen sollten die Bodenschätze dorthin transportiert werden. wo es den Rohstoff vielleicht gar nicht gibt.
  • Mit Rohstoffen kann kein Handel getrieben werden. d.h. sie können nicht angekauft, sondern nur verkauft werden. Auch hier werden wieder alle Einstellungen wie im WARENHAUS" vorgenommen


Der Landkampf[Bearbeiten]

Das Schlachtfeld[Bearbeiten]

die Darstellung des Landkampfes
  • Das Schlachtfeld ist in bestimmte Bereiche unterteilt. Diese Anordnung ermöglicht eine realistischere Darstellung des Landkampfs.
Feld A: Terrain Spieler-Armee
Feld B: Terrain Gegner-Armee
Feld C: Bereitstellungsraum
Feld D: Artilleriefeld
Feld E: Reservefeld
Feld F: Vorrückfeld (normal)
Feld G: Nahkampffeld (normal)
Feld H: Vorrückfeld (Drachenflug)
Feld I: Nahkampffeld (Drachenflug)
  • Das Bild zeigt die Anfangsaufstellung. Die Artillerie befindet sich im Artilleriefeld. Diese Einheit kann sich während des Kampfes nicht bewegen! Alle anderen Einheiten starten im Bereitstellungsraum.
  • Erläuterung der Abkürzungen:
KK: Kampfkraft der angesprochenen Einheit
W: Anzahl der vorhandenen Waffen
S: Anzahl der vorhandenen Schilder
E: Anzahl der vorhandenen Extras

Besonderheiten Infantrie[Bearbeiten]

  • Rückhalt einer jeden Armee. Als einzige Einheit kann sie eine Schildkrötenformation bilden. Dieser Befehl macht es der gegnerischen Kavallerie, den Bogenschützen und Aufklärern unmöglich eine Infantrie in Schildkrötenformation anzugreifen. Eine Schildkrötenformation kann nur in den Feldern "C", "D" und "E" gebildet werden!
  • Nachteile: Die "Schildkröte" kann sich nicht mehr bewegen und kämpft selbst nur noch mit halber Kampfkraft. Die gegnerische Artillerie verursacht sogar doppelte Verluste.

Besonderheiten Drachenreiter[Bearbeiten]

  • Die Drachenreiter können einen sogenannten Drachenflug durchführen. Der Drachenflug ermöglicht dem Spieler die gegnerischen Einheiten auch von den schwächsten Seite her anzugreifen: vom rückwärtigen Raum.

Die Bewegung[Bearbeiten]

  • Wenn Sie Ihren Truppenteilen bestimmte Befehle erteilen möchten, so müssen Sie mit dem Cursor (Schwert) die gewünschte Einheit anwählen. Es erscheint dann der Statusbericht über die Einheit. Je nachdem wie viele Ringe der Spieler schon eingefügt hat, werden die Informationen teilweise oder vollständig ausgegeben. Durch einen erneuten Druck auf den Feuerknopf erscheint die bekannte Icon-Leiste. Anhand der Symbole können Sie Ihrer Einheit nun den gewünschten Befehl erteilen. Beachten Sie dass jede Einheit nur einen Befehl ausführen kann. Ausnahme: Jede Einheit kann beliebig viele (erreichbare) Feindeinheiten angreifen. Ein falsch vergebener Befehl kann dadurch rückgängig gemacht werden, indem man das "OK"-Symbol anklickt und mit "NEIN" die Befehlseingabe ALLER Einheiten erneut vornimmt.
  • Will man die gegnerischen Einheiten in deren Bereitstellungsraum (Feld "C") angreifen, so muss man den eigenen Truppenteil den Befehl "Vorrücken" erteilen.
  • Sollen Einheiten wieder in den eigenen Bereitstellungsraum ziehen, ist der Befehl "Rückzug" zu erteilen. Dies ist nicht möglich wenn sich die angesprochene Einheit gerade in einem "Vorrück"-Feld befindet.
  • Die Artillerie ist unbeweglich. Zu ihrem Schutz können Einheiten der "Artillerie-Support"-Befehl gegeben werden. Ausnahme: Drachenreiter - Diese Wesen sind zu geräuschempfindlich für Kanonendonner.
  • Falls Drachenreiter in ihr spezielles Nahkampffeld (Feld "I") ziehen, sollten vorher bereits eigene Einheiten in das Reservefeld geschickt werden. Ein nachträgliches Hineinziehen von Truppenteilen in das Reservefeld ist nicht mehr möglich - die Drachenreiter haben dieses Feld dann bereits erobert. Vorteil: Die eigenen Einheiten können nicht von der gegnerischen Artillerie beschossen werden und die feindlichen Drachenreiter können die eigene Artillerie nicht abgreifen, weil sie erst die Truppen im Reservefeld überwinden müssen.

Der Kampf[Bearbeiten]

  • Der Spieler hat verschiedene Möglichkeiten seine Einheiten einzusetzen. Probieren Sie mehrere Strategien aus. Z.B. Passivität: Die Einheiten bleiben in ihren befohlenen Feldern stehen und warten auf den gegnerischen Angriff. In dieser Situation können die Einheiten des Spielers nur angreifen, wenn die feindlichen Truppenteile vorstürmen. Ausgenommen hiervon ist die Artillerie. Von ihrer Position aus kann sie alle gegnerischen Felder beschießen. Ausnahme: Die eigenen Einheiten befinden sich im Nahkampf mit feindlichen Truppenteilen! Die Artillerie bekämpft z.B. keine Ziele im gegnerischen Bereitstellungsraum, wenn sich eigene Einheiten im Nahkampffeld (Feld "G") befinden. Die Chance eigene Truppenteile zu treffen, wäre zu groß. Genauso verhält es sich mit Angriffen auf das gegnerische Drachen-Nahkampffeld. Solange das Reservefeld besetzt ist, feuert die Artillerie nicht auf so kurze Distanz über eigene Einheiten hinweg. Die Artillerie hat eine Reichweite bis zum feindlichen Artilleriefeld. Die gegnerische Reserve kann nicht beschossen werden.
  • Die Bogenschützen und die Artillerie können - wenn sie sich in ihrer Startposition befinden - im Gegenteil zu den anderen Einheiten, feindliche Truppenteile in deren Vorrückfeld (Feld "F") angreifen. Bogenschützen können weiterhin Drachen in deren speziellen Vorrückfeld (Feld "H") angreifen.
  • In der ersten Kampfrunde im Nahkampffeld (Feld "G" und "I") besitzen die Drachenreiter und die Kavallerie doppelte Kampfkraft (Überraschungseffekt)
  • Beim Angriff auf Städte und Burgen besitzen alle angreifenden Einheiten nur die halbe Kampfkraft. Ausgenommen hiervon sind die Zauberer (normal) und die Artillerie (doppelt)
  • Zauberer die gegen Drachenreiter eingesetzt werden, schlagen mit doppelter Kampfkraft zu.
  • Drachenreiter, die sich im Drachenflug-Modus befinden, können nur dann den gegnerischen Bereitstellungsraum angreifen, wenn sie das Reservefeld und das Artilleriefeld niedergekämpft haben.


Der Seekampf[Bearbeiten]

Das Schlachtfeld[Bearbeiten]

die Darstellung des Seekampfes
  • Die vier vorhandenen Schiffstypen werden wie folgt unterschieden:
a) großes Schiffssymbol / heller Farbton = Kampfschiff
b) kleines Schiffssymbol / heller Farbton = Truppenboot
c) großes Schiffssymbol / dunkler Farbton = Großschiff
d) kleines Schiffssymbol / dunkler Farbton = Frachter
  • Die unten angegebene Statuszeile erscheint, wenn Sie mit dem Cursor (Schwert) eines der auf dem Bildschirm befindlichen Schiffssymbole anklicken. Die Anzahl der Kanonen entscheidet über die Kampfkraft des Schiffes. Der Schaden wird in Prozent ausgedrückt. "Segel gesetzt / nicht gesetzt" entscheidet darüber, ob sich das Schiff in diesem Zug ein Feld weiterbewegt oder nicht. Durch erneutes Drücken des Feuerknopfs können Sie dem angewählten Schiff mit Hilfe der Icon-Leiste Befehle erteilen. Die Befehle im einzelnen.

Befehle[Bearbeiten]

Befehl "Kanonen abfeuern"

  • Die Kanonen (wenn vorhanden) werden jeweils in gerader Richtung von der Back- und Steuerbordseite abgefeuert. Es wird das erste Ziel in Schussrichtung unter Feuer genommen. Eigene Schiffe können natürlich nicht angegriffen werden. Je nach Trefferpunktzahl richtet eine Salve einen gewissen Schaden (in %) am feindlichen Schiff an. Beim Angriff können unter Umständen gegnerische Bordkanonen zerstört werden.
  • Ein Schiff, dass mehr als 60 Prozent beschädigt ist, wird nach einer gewissen Zeit sinken. Dabei wird anteilig ebenfalls die gesamte Ladung (Waren und Soldaten) vernichtet.

Befehl "Back- und Steuerbord"

  • Das Schiff wird um 45 Grad in die gewünschte Richtung drehen. Dies ist allerdings nur bei gesetzten Segeln möglich!

Befehl "Segel setzen oder einholen"

  • Damit wird das Schiff entweder in Bewegung gesetzt oder gestoppt. Das Stoppen der Schiffsbewegung ist dann erforderlich, wenn die Gefahr eines Zusammenstoßes zweier Schiffe droht. Ein Rammen verursacht großen Schaden an den beteiligten Schiffen. Ein solcher Zusammenstoß verursacht doppelten Schaden, wenn der Bug eines Schiffes in eine der beiden Längsseiten des anderen Schiffes hineinfährt! Also Vorsicht beim Bewegen der eigenen Flotte.

Befehl "OK"

  • Der Spieler kann für jedes Schiff einen eigenen Befehl eingeben. Sind alle Befehle eingegeben, müssen Sie das "OK"-Icon aktivieren. Es werden nun alle eingegebenen Befehle ausgeführt.
  • Das Schiff wird, wenn die Segel gesetzt sind, sich in die befohlene Richtung bewegen. Während der Fahrt kann man durchaus die Kanonen feuern lassen. Wird allerdings die Fahrtrichtung oder Geschwindigkeit des Schiffes geändert, so kann keine Breitseite abgefeuert werden.
  • Versucht ein Schiff sich vom Schlachtfeld zu entfernen (Bewegung über den Spielfeldrand hinaus), so wird dieses solange in eine bestimmte Richtung gedreht, bis es sich wieder normal geradeaus bewegen kann.


Lösung[Bearbeiten]

Karten


Cheats[Bearbeiten]

  • Die Programmteile waren sämtlich in BASIC geschrieben, somit konnte jeder halbwegs versierte Spieler seine eigenen Cheats einbauen (die Datei ROM.MAIN auf der zweiten Disk war das Hauptprogramm).
  • Zu wenig Gold, um Truppen zu kaufen und zu unterhalten?
    Spielt man mit einem Emulator wie WinVice - was ja meist die einzige Möglichkeit heutzutage ist - dann sollte man in der Kneipe Blackjack spielen, um sein Vermögen aufzustocken. Jeweils den Höchsteinsatz von 9.999 Goldkronen setzen und vor dem Klick auf "Okay" einen Snapshot (Tasten <Alt>+S> bei WinVice) erstellen. Diesen Snapshot bei Bedarf neu laden, bis man gewonnen und seinen Einsatz verdoppelt hat. Das Ganze so lange wiederholen, bis man ausreichend Geld gesammelt hat, um seine Truppen das Sold und - bei Kontoüberschreitung - seine Zinsen zahlen zu können.
    Tipp: Im Park einer Stadt wird angezeigt, was die eigenen Truppen monatlich kosten. Ist man unterwegs und hat am Monatsersten nicht genug Geld dabei, dann gibts Ärger mit den Truppen!
  • Es gibt eine Trainerdisk (Seite B) für die Version von "The Crackers" (v1.06 (deutsch). Wenn diese verwendet wird kann das umfangreiche Trainermenü durch Anwahl des Copyright-Icons im Spiel aufgerufen werden. Beides erhältlich bei C64Games.de (getestet und scheint fehlerfrei, HtW).
das etwas unspektakuläre Ende...
  • Die ungefähre Stärke der Armee Medusas beim Endkampf:
    Infantrie ca 15.000, Aufklärer ca 6.000, Zauberer ca 2.500, Bogenschützen ca 6.000, Drachenreiter ca 5.500, Kavallerie ca 11.000, Artillerie ca 5.500, alle Truppenteile mit voller Ausrüstung. Gesamte Kampfkraft: ca 340.000
  • Die Endsequenz nach dem Sieg über Medusas Armee enthält folgenden Text:
Sehr gut, du hast es geschafft! Du bist jetzt der König dieses schönen Landes. Du hast Medusa auf ihren Platz in den Ringen verwiesen, und so stellt sich wieder ein normales, friedliches Leben auf diesem unbekannten Planeten ein. Doch ist dieser Planet wirklich unbekannt? Einige Alte sagen und Gerüchte erzählen, dass dieses Land sehr alt ist, und dass es nicht das erste Mal ist, dass dieser Planet besiedelt war. Vor langer Zeit gab es bereits eine Zivilisation, die dieser ähnlich war. Leider gab es im Jahre 1993 ihrer damaligen Zeitrechnung einen riesigen Krieg, mit noch riesigeren Waffen. fast alle Menschen wurden getötet, und es brauchte Jahrtausende, bis sich die Menschheit von dieser Katastrophe erholt hatte. Durch sogenannte "Radioaktivität" kam es auch zu Mutationen, aus denen die heutigen Elfen, Oks und anderen Rassen entstanden sein sollen. Einige dieser "Radioaktiven Strahlen" gibt es auch heute noch, in den verzauberten Wäldern. das ist auch der Grund, weshalb alle Leute diese Orte meiden, denn sie würden krank werden und bald sterben. Das ist, wenn ich mich richtig erinnere, auch einigen deiner Leute passiert. das ist die Geschichte unseres Planeten genannt... ...Erde!


Kritik[Bearbeiten]

Darkstar: "Ein recht spannendes Strategiespiel. Wem Pirates! zu wenig Fantasy enthält und Ultima zu viel Rollenspiel, der sollte es mit Rings of Medusa mal versuchen. Für damalige Verhältnisse sehr viele Möglichkeiten zu agieren und Geld zu verdienen, ein einstellbarer Schwierigkeitsgrad und eine ziemlich große Spielwelt mit vielen (augenscheinlich) autonom agierenden Gegenparteien haben sehr für Langzeitmotivation gesorgt. Das andauernde Nachladen in der Stadt und beim Kampf ist dank Schnell-Lader nicht ganz so schlimm. Ein wenig Musik oder Sounds im Spiel hätten aber ganz gut getan. Dank BASIC-Programmierung (zumindest größtenteils) war dies das erste Spiel das ich selbst cracken und mit Trainern versehen konnte ;-) 8 von 10 Punkten."

Robotron2084: "Ich bin wirklich ein ausgesprochener Freund von Strategiespielen, aber der Genre-Mix bei RoM ist mir zu konfus: das Spiel versucht sowohl Handels- als auch Kriegsspiel auf einmal zu sein und scheitert meiner Meinung dabei kolossal. Die Menüführung per Joystick ist furchtbar umständlich und gähnend langsam, so muss man z.B. erst Truppen anheuern und sie dann noch mühselig ausrüsten, was für ein Krampf. Das Glückselement zu Spielbeginn ist auch viel zu hoch: ständig wird man trotz eingekaufter Aufklärer von übermächtigen Gegnern angegriffen und sofort ausgeraubt und das war es dann auch schon...vielen Dank, da kommt echt Frust auf. Anscheinend wurde das Spiel überhaupt nicht getestet, bevor es auf die Welt losgelassen wurde. Die Gelände-Grafiken wurden wie schon bei Vorgängertiteln der German Design Group teilweise rotzfrech aus Ultima V geklaut, aber die Vorgängerspiele waren zumindest besser durchdacht als diese Farce. Die amateurhaft gestaltete Anleitung hat mir ebenso wenig weiter geholfen wie dieser Artikel, so dass ich nach einer Stunde entnervt aufgegeben habe. Leute, spielt besser was von SSI, die machen richtige Strategiespiele. 2 von 10 Punkten."

BlackKnight001: "Man darf nicht vergessen, zu welcher Zeit Rings of Medusa auf den Markt kam. Die Spiele waren viel schwieriger als heute, und lange Ladezeiten waren ebenso normal wie - mangels Maus - eine umständliche Steuerung. Vor diesem Hintergrund war R.O.M. ein absolutes Highlight zu seiner Zeit, und ist heute noch eines der wenigen C64-Games, die ich noch mit Begeisterung spiele. Das Handbuch ist knapp gehalten, vieles muss man selbst herausfinden. Gerade die Schlachten erfordern Erfahrung, sonst hat man keine Chance. Aber da die Truppen mit jedem Kampf an Erfahrung gewinnen, werden sie auch stärker und die Erfolgserlebnisse zahlreicher. Viele Elemente verschiedener Genres kommen bei R.O.M. zusammen: Handels-Simulation, Strategiespiel, auch RPG-Elemente, allerdings ohne einzelne Helden. Dieses Game hätte Potential für eine Neuauflage mit moderner Grafik! 9 von 10 Punkten."


Sonstiges[Bearbeiten]

  • Es gibt mehrere Versionen des Spiels. Verbreitet sind z.B. v1.01 (deutsch), v1.03 (deutsch) und v1.06 (deutsch). Einige davon wurden mehr oder weniger erfolgreich von diversen Crackergruppen auf Englisch übersetzt. Weiterhin wurde noch eine v2.06 auf Englisch aufgefunden, dies könnte aber auch ein Fake sein.


Cover

Cover-Front
Cover-Back


Highscore[Bearbeiten]

Es gibt keine Fortschrittsanzeige im Spiel und daher auch keinen Highscore.


Weblinks[Bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: Rings of Medusa

Videos