The Mystery of the Nile

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The Mystery of the Nile
Titelbild vom Spiel
Spiel Nr. 1045
Bewertung 6.20 Punkte bei 5 Stimmen
Entwickler
Firma Software Creations
Verleger Zigurat Software S.L., Firebird
Musiker Peter Clarke
HVSC-Datei MUSICIANS/C/Clarke_Peter/ Mystery_of_the_Nile.sid
Release 1986 in Spanien
1987 international
Plattform(en) C64, ZX Spectrum, Amstrad CPC, MSX
Genre Platformer (Multi Screen)
Spielmodi Einzelspieler
Steuerung Icon Port2.pngIcon joystick.png Icon tastatur.png
Medien Icon kassette.png Icon disk525.png
Sprache Sprache:englisch
Information
  • Sprache:spanisch El Misterio del Nilo


Beschreibung[Bearbeiten]

In diesem Computerspiel geht es namentlich darum, das Mystery of the Nile (zu deutsch: Das Geheimnis des Nils) zu erforschen. Der Plot scheint sich lose ein wenig an dem Film Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil (orig. The Jewel of Nile) zu orientieren. Auch an den ersten Indiana Jones-Film erinnert das Spiel ein wenig.

Im Spiel steuert man ein Abenteurer-Trio durch mehrere Level, die aus jeweils einigen Split-Screens bestehen. Man durchwandert sie von links nach rechts und muss dabei in jedem Screen alle auftauchenden Gegner besiegen. Dabei ist weniger Shoot'em-Up-Skill gefragt, wichtiger ist die taktische Platzierung der Spielfigur.

Das Ganze spielt sich in Ägypten ab, das in diesen Zeiten von einem diktatorischen Regime regiert wird.

Man kontrolliert bis zu drei Spieler-Charaktere. In jedem Screen muss man alle Gefolgsleute des Gegenspielers Abu Sahl eliminieren, bevor man ihn am rechten Bildschirmrand verlassen kann. Die Level werden mit der Zeit ein wenig kniffliger und erfordern taktisches Geschick. Gelegentlich kann man Waffen oder neue Munition aufsammeln.

Ziel ist es, möglichst zügig aus Ägypten zu fliehen.


In den ersten Bildschirmen müssen die drei Abentuerern aus ihren verschiedenen Gefängniszellen wieder vereint werden. Jeder Charakter muss auch die Waffe seiner Wahl finden, nämlich Granaten, eine Pistole und einen Regenschirm. Die Steuerung zwischen den Reisenden kann jederzeit durch Eingabe von 1, 2 oder 3 umgeschaltet werden. Erschwert wird das Gemetzel in den einzelnen Screens dadurch, dass man auch die eigenen Mitstreiter mit Granate oder Revolverkugel erwischen kann. Da es teilweise hektisch wird, muß man diesbezüglich gut aufpassen.

Sobald die drei Reisenden wieder vereint sind, fungiert jeder Bildschirm als eine Art Rätsel: Der Spieler hat einige Sekunden Zeit, um seine Spielfigur strategisch zu platzieren, bevor Feinde auftauchen. Wenn sie dies tun, agieren zwei der Charaktere automatisch und der Spieler kontrolliert direkt den letzten Charakter. Wenn alle Feinde auf dem Bildschirm eliminiert sind und die drei Charaktere überleben, ist der Weg zum zum nächsten Bildschirm freigeschalten.


Gestaltung[Bearbeiten]

Der Beginn des Spiels...

Wie immer bei ZX-Spectrum-Konvertierungen ist auch am C64 die Herkunft auf den ersten Blick an der markanten HiRes-Grafik eindeutig erkennbar. Einfarbige Sprites und farbarme, aber pixelgenau aufgelöste Hintergründe sind ein deutliches Merkmal. Die Originalversion stammt aus Spanien von der Firma Zigurat Software S.L. und hieß dort El Misterio del Nilo. Die Spieleschmiede Software Creations portierte sie dann auf den C64.

Der Titelscreen ist mit einer einfachen Melodie untermalt, arabische Klänge quäken munter aus den Lautsprechern. Nich gerade grammyverdächtig, aber passabel. Hintergrundmusik im Spiel gibt es nicht und die Soundeffekte sind auf das Minimum reduziert: Explosion, Schuss und vernichtete (zerplatzende) Spielfiguren. Jede Spielfigur verfügt über ihre eigenen Spielerleben, die Anzahl darf bei keinem auf Null sinken, sonst ist das Abenteuer zu Ende.

Hat man ein Level erfolgreich bestanden, erhält man ein Passwort, um an dieser Stelle weiterspielen zu können.



Screenshots


Janet bombt sich durch arabische Hinterhöfe...
Al Hassan stößt zur Gruppe...




Und hier trifft man auch auf Nevada Smith...
Al Hassans Waffe: Ein Regenschirm...
Ein Revolver für Nevada Smith...



Hinweise[Bearbeiten]

Steuerung[Bearbeiten]

Das Abenteuerspiel The Mystery of the Nile wird entweder per Joystick in Port 2 oder mittels der Tastatur gespielt:

Im Titelbild
  • P : Passworteingabe, um Spiel an dieser Position abzuspeichern. Das entsprechende Passwort erscheint jeweils nach ca. zehn Bildschirmen und muß vor Spielstart eingegeben werden, um das Spiel an einer bestimmten Position fortzusetzen
  • J : Joysticksteuerung in Port 2
  • K : Tastatursteuerung aktivieren
  • Leertaste : Spielstart
Im Spiel
  • O : Links
  • P : Rechts
  • A : Raufklettern bzw. springen
  • Z : Runterklettern bzw. ducken
  • Leertaste : Schießen
  • C= : Pause an/aus
  • F1 : Spiel abbrechen
Personenauswahl
  • 1 : Navada Smith
  • 2 : Janet Dwight
  • 3 : Al-Hasan


Personen[Bearbeiten]

  • Nevada Smith ist der Protagonist des Spiels. Amerikanische Bundesstaaten geben anscheinend gute Vornamen ab, wenn man sich Indiana Jones oder Nebraska Joe so anschaut. Und nicht nur der Vorname, auch der Beruf ist gleich, denn Smith ist ebenfalls Archäologe und Abenteurer. Eine Peitsche hat er nicht dabei, aber dafür einen 0.24"-Revolver als überzeugendes Argument. Damit kann er seitlich und schräg nach oben schießen - sofern ihm nicht das Blei in seiner Spritze ausgeht.
  • Janet Dwight ist der passende Sidekick zum Abenteurer-Haupthelden Smith. Sie ist seine Assistentin und zieht mit ihm Seite an Seite durch das feindseelige Ägypten. Wenn es gefährlich wird, stellt sich die gute Janet nicht gerade zimperlich an und greift zu recht schweren Waffen. Ihre bevorzugtes Mittel zum Verhandeln mit dem Feind sind nämlich Handgranaten. Mit diesen kann sie wahlweise eine kurze oder weite Distanz werfen.
  • Al Hassan ist ein guter alter Freund von Nevada Smith und als Araber ortskundig sowie mit allen Sitten und Gebräuchen vertraut. Unzählige Male stand er seinem Bro aus den USA schon zur Seite, und auch in dieses Mal lässt er ihn nicht im Stich. Genau so, wie es der Bro-Code verlangt... Naja, vielleicht wurde er da auch einfach nur hineingezogen, die Anleitung erklärt das nicht so genau. Anscheinend mag der gute Al Hassan es nicht so gerne, wenn es laut wird, denn seine Bewaffnung ist ein wenig exotisch. Er kämpft mit einem Regenschirm und somit auf vergleichsweise kurze Distanz. Vermutlich handelt es sich um ein modifiziertes Modell mit integrierter Klinge oder dergleichen - denn eines muss man Al Hassan lassen: Er teilt zielsicher tödlich Treffer damit aus. Bei dieser Waffe besteht keine Gefahr, seine Mitstreiter zu verletzen, was im Getümmel einen gavierenden Vorteil darstellt. Und neue Munition aufsammeln muß er auch nicht, sobald er seinen Schirm einmal eingesammelt hat. Achtung, dazu gibt es im Spiel nur eine Gelegenheit, die man nicht verpassen sollte.


  • Baron Blofeldt ist der Oberbösewichtsuperfeindchefbossultraschurke in diesem Spiel. Das kann man sich irgendwie schon denken, wenn man seinen Namen hört - klingt irgendwie verdächtig nach einem gewissen Herrn aus den James-Bond-Filmen. Ob der Baron hier aus diesem Computerspiel ebenfalls eine weiße Katze hält, ist nicht genau bekannt. Sicher ist aber, dass der Kerl total versessen auf Schätze, seltene Kostbarkeiten, Artefakte, Reliquien und sonstigen seltenen Archäologie-Krempel ist. Und zum aktuellen Zeitpunkt ist das auserwählte Objekt seiner Begierde das berühmte Juwel von Luxor. Um das glitzernde Steinchen in seine gierigen Griffel zu bekomme, ist der miese Baron auch bereits tätig geworden und hat in Ägypten einen lokalen Gangsterboss und seine Bande angeheuert.
  • Abu Sahl ist ein Ganove. Skrupellos. Brutal. Mordlustig. Geldgierig. Bei solch netten Charaktereigenschaften verspürt man im Normalfall eher wenig Lust auf eine nähere Bekanntschaft. Leider hat man als Spieler keine Wahl und ist gezwungen sich mit Abu und der zahlreichen Schar seiner Gefolgsleute herumzuschlagen. Die Alternative wäre, ein weniger agressives Spiel zu spielen.


Mystery of the Nile handelt zwar in der arabischen Welt, trotzdem hat die Bande weit mehr als 40 Räuber - Im Verlauf des Games wird man ein ganzes Geschwader Banditen ausmerzen müssen.

Zudem können später auch staatliche Sicherheitskräfte zu einem Problem für das Helden-Trio werden. Blofeldt hat mit Abu Sahls Vermittlungshilfe ein beträchtliches Sümmchen in Schmiergelder investiert. Infolge dieser dieser Bestechungs-Dinar kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen mit Polizei, Militär und Zoll.


Lösung[Bearbeiten]

Tipps[Bearbeiten]

  • Die weiteren Gegner können von verschiedenen Seiten oder Stellen erscheinen. Das ist aber auch davon abhängig, an welcher Stelle die Spielfiguren gerade stehen.
  • Allgemein kann man die Skripte, durch die die Gegner gesteuert werden, mit ein wenig Erfahrungswerten gut ausnutzen. Für jeden Screen gibt es mit ein wenig Grübeln einen eher einfachen Musterlösungsweg.
  • Muntion sollte man manchmal nicht sofort aufsammeln, sondern erst wenn die Gegner besiegt sind, und man eigene Munition verbraucht hat. So kann man das Limit effektiver ausreizen und mit einem größeren Vorrat zum nächsten Screen starten.
  • Durch manche Hindernisse kann man hindurchschiessen, durch andere nicht. Erfahrungswerte zählen auch hier.
  • In wildem Getümmel mit schnell erscheinenden Gegnern ist Al Hassans Regenschirm eine tolle Sache, da man seine Mitstreiter damit nicht verletzen kann.


Karte[Bearbeiten]


Eine Karte der vier Level

Die Screenshots stammen von der Spectrum-Version, sind aber mit der C64-Konvertierung vom Aufbau identisch.




Passwörter[Bearbeiten]

Mit voller Anzahl Bildschirmleben und allen Taschen voll Munition kann man mit Hilfe dieser Passwörter die einzelnen Stages direkt anwählen:

  • Passwort für Level Zwei: HD576172V
  • Passwort für Level Drei: HE576171V
  • Passwort für Level Vier: HF576170V


Cheats[Bearbeiten]

  • In der Gamebase 64 ist eine Version mit Levelanwahl und unendlich Spielerleben verfügbar. Das Startlevel hochzustellen ist aber ein sinnloser Cheat, da man dann ohne Munition da steht. Somit ist es nicht möglich, auch nur den ersten Screen erfolgreich zu meistern.
  • Auch in der CSDb gibt es Cracks mit Trainerfunktion.


Bewertung[Bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
6.20 Punkte bei 5 Stimmen (Rang 691).
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C64Games 6 19. März 2021 - 6 von 10 Punkten - 19802 downs
Lemon64 6 19. März 2021 - 6,4 von 10 Punkten - 18 votes
Ready64 7 19. März 2021 - 7 von 10 Punkten - 1 vote
C64.com - 19. März 2021 - Noch keine Bewertungen - 0 votes
Kultboy - 19. März 2021 - Noch keine Bewertungen - 0 votes
Commodore User 7 Ausgabe August 1987 - 7 von 10 Punkten - S.44
Zzap!64 6 Ausgabe September 1987 - 58% Wertung - S.100

Kritik[Bearbeiten]

Philipp Kus schrieb in der ASM 10/87: "Die Story ist eigentlich noch recht simpel und logisch. Einige arabische Gangster haben Juwel von Luxor gestohlen und wollen es zum fanatischen Sammler Varon von Bloefeldt schaffen. Doch ein Professor namens Nevada Smith hat dies gerade noch rechtszeitig gemerkt- Nun will er mit seinen Freundin Al-Hassan und Janet Dwight das Juwel im Lande halten. Soweit so gut, denn alles andere müssen Sie besorgen. Das Game besteht dann aus einigen Screens, in denen verschiedene Gegner abgemurkst werden müssen. Der Beipackzettel des Programms hat aber leider den Informationsgehalt einer Boulevardzeitung, den es war einfach nicht zu erfahren, wie man jeweils in den nächsten Sreen kommt (merkwürdig, merkwürdig...) Nach einer halben Stunde nervtötender Probiererei hatte ich das Meisterstück dann endlich vollbracht: Erst wenn man eine bestimme Anzahl von Feinden abgemurkst hat, darf man nach rechts ins nächste Bild laufen. die Häufchen, die aussehen wie Hundesch..., sollte man dabei unbedingt mitnehmen, denn sie geben Munition für die Waffen (aber seid sparsam!), ohne die man keine Chance hat. Die Araber-Sprites sind nämlich ganz schön link, denn nur mit viel Mühe konnte ich schließlich das zweite und dann das dritte Bild erobern. Dann steuert man nämlich den Arabaer Al-Hasan, der noch über frische vier Leben verfügt. Sollte man alle drei Spielfiguren in einer Screen haben, so kann man auch mit den Tasten eins bis drei zwischen den Charakteren wählen. die Steuerung ist soeit okay, nur bei den Sprüngen und Ausweichmöglichkeiten bei den gegnerischen Feuersalven ist das Ganze zu langsam. Überhaupt sehen die Sprites aus, als habe man sie direkt von Spektrum übernommen. Sie sind klein und durchsichtig (Vielleicht wegen einer Tarnkappe...?), aber ganz nett animiert. Die glücklichen Besitzer eines Spectrum und C64 sollten die Versionen mal vergleichen. Der Rest der Grafik geht in Ordnung, sieht aber auch stark nach Spextrum aus. Nur der Sound ist beim Commodore wirklich besser. Schicke arabische Klänge erfreuen das europäische Hacker-Ohr und passen gut zum Game. Alles in allem ist MYSTERY OF THE NILE ein mittelmäßiges Action-Spiel, denn es ist einfach zu schwierig (Zum Weiterkommen braucht man wirklich Glück), obwohl sich wirklich nicht allzuviel tut und die Animation recht langsam ist. Vielleicht sollten die Macher von MYSTERY OF THE NILE mal überlegen, ob man das Game vielleicht doch als Low Budget Produkt herausbringen sollte, denn für 10 Mark würde man dann durchaus ein gutes Programm erwerben."

RUN (Nummer der Ausgabe und Name des Redakteurs nicht bekannt): "Gangsterjagd am Nil - Rücksichtslosigkeit und Geldgier sind charakterliche Mermale Baron Bloefeldts. Der südafrikanische Antiquitätensammler schreckt vor keiner Schandtat zurück. Nun wirft er sein Auge auf ein unbezahlbares ägyptisches Juwel. Dies zu stellen, ist der Auftrag Abu Sahls, der skrupellos genug ist, sein Land historischer Schätze zu berauben. Von dem Coup erfahren jedoch Nevada Smith und sein Archäologenteam. Aber wie sollen sie das Verbrechen vereiteln? Wie werden die Räuber vorgehen? Smith braucht zuerst Informationen. Er arbeitet sich durch Landkarten und alte Urkunden. Mit seinen Mitstreitern Al Hassan und Janet Dwight legt er sich einen Plan zurecht, wie den Kulturräubern das Handwerk gelegt werden kann. Doch über diesen Plan schweigt sich die Spielanleitung aus. Rat- und orientierungslos tritt der Spieler in die Handlung ein. Janet gerät in eine gefährliche Situation. Sie steht auf einem Balkon; darunter patrouilliert ein Bewaffneter. Per Joystick flieht die Dame hüpfend von Balkon zu Balkon. Dann entdeckt sie einen Beutel mit einer Waffe, die sich jedoch als wenig hilfreich erweist. Nach jedem vermeintlichen Todesschuß steht der Wächter wieder von den Toten auf. Schenkt man der Anleitung Glauben, ruft man mit den Tasten 1 bis 3 einen der Helden in Aktion. Im Test funktionierte das nicht. Grafik und Sound sind akzeptabel. Verzierte Arkaden und islamische Ornamente vermitteln sogar eine orientalische Atmosphäre. ein Genuß für's Architektenauge. Aber was soll man mit einem Spiel anfangen, da keine oder falsche Instruktionen gibt?"

Shmendric: "Das Spiel habe ich Anfang er 1990er für etwa 3 bis 5 DM als Kassettenversion von einem Billigspiele-Wühltisch mitgenommen. Für teures Geld wäre ich enttäuscht gewesen, aber bei dieser überschaubaren Investition kann nicht wirklich viel schiefgehen. Das Spiel funktionierte schonmal, den unerfreulicherweise hatte ich damals auch mal defekte Originaldisketten im Laden erworben. Zurück zum Thema: Grafisch soweit recht sauber, typischer Speccy-Konvertit halt, der Sound ist aber nichts besonderes. Ich habe es einige Male geladen und mich nach anfänglichen Schwierigkeiten schließlich bis in das dritte oder vierte Level vorgespielt. Weiter hat es mich dann nicht wirklich gereizt, der Ehrgeiz zum kompletten Durchspielen wurde nicht geweckt. Da die Anleitung keinerlei Spielfunktionen erklärt, sondern nur die Hintergrundgeschichte erzählt, musste man erst einmal herausfinden, was es bei diesem Spiel überhaupt zu tun gilt - und wie. Man steht da also mit einer Frau, die hin- und herlaufen und springen kann, auf einem Balkon. Tiefe Stürze richten keinen Schaden an. Scheint nicht viel los zu sein... Okay nach einer Weile kommt dann ein Gegner, der aber eher verplant wie ein hilfloser Wichtel im Drogenrausch durch die Landschaft watschelt. Erwischt er die Frau, dann zerplatzt diese wie ein Luftballon und man verliert ein Spielerleben. Was nun? Ah, da hinten auf Balkon liegt ein wenig Obst, vielleicht kann man das einsammeln? Ja, man kann, aber dann stellt sich heraus, dass es gar kein Obst ist, sondern ein Schwung Handgranaten. Okay, der Rest ist dann kein Geniestreich mehr. Man springt zu Spielbeginn erst einmal zügig von Balkon zu Balkon, bis man ganz links die Granaten einsammeln kann. Dann hüpft man sofort vom Balkon runter und positioniert sich passend um die vom linken Bildschirmrand hereinkommenden Gegner mit gut getimten Granatenwürfen zu empfangen. Tataaa! Wenn keiner mehr kommt, steht man erst einmal kurz da und grübelt - bis man auf die Idee kommt, dass man den Screen jetzt nach rechts verlassen kann. Das geht nämlich nicht, solange noch neue Gegner erscheinen. Abgesehen von den Anfangsschwierigkeiten und dem teilweise haargenauen Timing beim springen über Schluchten und Abgründe, empfand ich Mystery of the Nile aber nicht unbedingt als sonderlich schwer. Teilweise wuselt es wirklich wild am Bildschirm, aber man hat recht schnell den Bogen raus und bekommt ein Händchen für die Sache. Die begrenzte Munition erfordert auch ein wenig wirtschaftlich-taktische Vorausplanung. An manchen Stellen kann man bequem mit dem Schirm metzeln und somit Granaten und Patronen sparen, andere Gegner erreicht man aufgrund ihres Standortes z.B. ausschließlich mit Smith und seinem Revolver. Kleiner Tipp an den RUN-Redakteur: Wenn man seine Mitstreiter erst einmal gefunden hat, dann kann man diese auch anwählen. Fazit: Als Billigspiel für kleines Geld war Mystery of the Nile kein Fehlkauf und kommt aufgerundet auf 6 Punkte."

Sonstiges[Bearbeiten]

Emulator-Einstellungen[Bearbeiten]

Das Spiel sollte im PAL-Modus gespielt werden, da es unter NTSC zu leichtem Bildschirmflackern kommen kann.

Cover[Bearbeiten]


Das Cover der Kassettenversion



Werbung[Bearbeiten]


Eine Werbeanzeige aus Großbritannien



Highscore[Bearbeiten]

Topscore von Shmendric
  1. Shmendric - 100.700 - 2 (20.03.2021)
  2. Ivanpaduano - 25.650 - 1 (22.03.2021)
  3. Niemand - 0 (tt.mm.jjjj)


2. Platz von Ivanpaduano 3. Platz von Niemand
2. Platz von Ivanpaduano 3. Platz von Niemand


Weblinks[Bearbeiten]


Videos