World Cup Carnival

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World Cup Carnival
World Cup Carnival
Spiel Nr. 1040
Bewertung 3.29 Punkte bei 7 Stimmen
Entwickler John Prince (Artic Computing)
Firma A.S. Designs (U.S. Gold)
Verleger U.S. Gold, Sport-Billy Productions, Erbe Software, Armati (Turbo Games/Max Media)
Musiker John Prince
Release 1986
Plattform(en) Amstrad CPC, C64, Plus/4, ZX Spectrum
Genre Sport
Spielmodi Einzelspieler
bis zu 8 Spieler (abwechselnd)
2 Spieler (simultan)
Steuerung Icon Port1 2.pngIcon joystick 1-2.png Icon tastatur.png
Medien Icon disk525.png, Icon kassette.png
Sprache Sprache:englisch, Sprache:italienisch
Information
  • alias World Cup Carnival - Mexico '86
  • World Cup Messico 86 Sprache:italienisch
  • Ähnliche Spiele:
    • World Cup (1984, Vorgänger)
    • World Cup II (1985, Vorgänger)
    • World Cup Soccer (Sharedata, 1987, Nachfolger)


Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

World Cup Carnival ist nichts Geringeres als das offizielle, vom Weltverband FIFA lizenzierte Computerspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko! Was für ein Kracher, denn kann es in der C64-Welt eine bessere Fußballsimulation geben als jene erlesene, die von der FIFA höchstpersönlich auserwählt wurde, um Vorfreude zu wecken für das Turnier, das bis heute als eine der besten und spektakulärsten Weltmeisterschaften aller Zeiten gilt? Mit dem später zum Tor des Jahrhunderts gewählten Treffer von Diego Armando Maradona himself? Mit mittelamerikanischem Flair im exotischen Mexiko? Inmitten begeisterungsfähiger und karnevalsfreudiger Gastgeber? Oh ja, es kann! World Cup Carnival schafft es mühelos und bisweilen eindrucksvoll, die zurecht hohen Erwartungen an den Vorgänger des heute auf Playstation und Xbox weltweit verbreiteten und beliebten FIFA Soccer bei Weitem zu unterbieten. Denn leider wurde das Spiel erst kurz vor der WM sehr schnell zusammengezimmert, und das sieht man eben im Ergebnis überall. Oder um es mal positiv zu formulieren: World Cup Carnival überrascht an allen Ecken und Enden mit unkonventionellen Ideen, die die meisten fußballbegeisterten C64-Freunde bei einem solchen Game nicht mal im Traum erwartet hätten. Als Grundlage nahm sich der Publisher U.S. Gold, die zweite Version des im Jahr 1985 durch Artic Computing veröffentlichte Spiel World Cup II und lies es entsprechend abändern. (Vergleiche hierzu Werbung auf den Banden und die Trikotfarben beider Spiele!)[1]

Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel bietet einen Turniermodus, in dem richtig Fußball gespielt wird und der somit das Herzstück des Spiels bildet, und einen Trainingsmodus, von dem man nicht glauben sollte, dass er einen adäquat auf den Turniermodus vorbereitet. Stattdessen kann man dort Tengeln und Elfmeter üben. Insbesondere das Tengeln hat für den weiteren Spielverlauf keine Relevanz und ist grafisch sehr spartanisch ausgestaltet. Ein übergroßer Kicker muss zu einem braunen Ball bewegt werden, der mit rhythmischem Knopfdrücken in der Luft gehalten werden will. Dazu ertönt unpassende Märchenmusik. Der Spieler schaut immer nach rechts. Selbst wenn man nach links geht, behält er stur seine Blickrichtung bei und geht einfach rückwärts. Drückt man den Knopf an der falschen Stelle, so beginnt der Kicker, sehr unnatürliche Körperhaltungen anzunehmen. Mal spreizt er den Fuß im 90-Grad-Winkel zur Seite, mal nimmt er eine Stellung ein, die stark an ein zweijähriges Kind erinnert, wenn es im Stehen gerade sein Geschäft verrichtet.

Nur wenig besser ist das Elfmeterschießen anzuschauen, bei dem immerhin zwischen Schütze und Keeper gewechselt werden kann. Wichtig ist, immer in die Mitte zu schießen, da der Computer-Torwart in den Ecken eigentlich alle Bälle hält. In der Mitte geht der Ball hingegen manchmal sogar ins Tor, wenn der Torhüter dort stehen geblieben ist. Der Ball verschwindet dann kurz vor dem Schlussmann und fällt dann hinter ihm aus physikalisch schwer zu erklärenden Gründen von oben gerade herunter ins Tor hinein. Das hat man selten gesehen, vielleicht war die Hand Gottes da wieder mal im Spiel. WM 1986, Argentinien gegen England, ihr wisst schon.

Wer angesichts der eher mauen Gestaltung des Trainingsmodus glaubt, dass die Programmierer all ihre Künste stattdessen in den Turniermodus gesteckt haben, hat noch nicht viel verstanden von diesem Fußballspiel, das immer wieder mit neuen Überraschungen aufzuwarten weiß. So sind in der Teamauswahl bei Carnival Soccer nur 10 der 24 WM-Teilnehmer vorhanden, darunter interessanterweise auch Irland, das bei der echten WM 1986 gar nicht dabei war. Auch über die Gruppenphase hat man großzügig hinweggeschaut, das Turnier beginnt stattdessen direkt mit dem Viertelfinale. Nach der Teamauswahl werden die Paarungen bunt gelost, und endlich naht das erste Spiel.


Herzlich willkommen bei der Fußball-WM 1986 in Mexiko. Gleich ist Anstoß beim Klassiker Deutschland gegen Italien!
Und da sind wir auch schon am Ende der Partie, noch drei Minuten auf der Uhr, und Deutschland führt sensationell mit 5:1.




Im Trainingsmodus kann man Tengeln üben, dummerweise kann man es später im eigentlichen Spiel gar nicht anwenden.
Elfmetertraining: Der Schütze mit den platten Füßen bestaunt den Tormann, der hinter der Linie steht und dessen Kopf offenbar durch die Latte hindurch gewachsen ist.



Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn eines jeden WM-Spiels ertönt beim Einlaufen der Spieler erst einmal eine kräftige Toilettenspülung, die vermutlich an ein frenetisches südamerikanisches Publikum erinnern soll. Danach kommt direkt wieder die langweilige Dudelmusik, von der man nach Beendigung des Trainingsmodus gehofft hatte, sie nie wieder hören zu müssen. Sei es drum, wenn erst mal der Ball rollt und es ums Gewinnen geht, dann ist alles andere primär, wie ein ehemaliger Fußballstar aus Österreich einst gesagt haben soll. Zurück in die Pixelwelt. Nach dem Anpfiff laufen die übergroßen Kicker, es sind aus unerfindlichen Gründen nur sieben pro Team, über den saftgrünen Rasen. Zumindest zwei machen dies so, alle anderen stehen hingegen unbeweglich da, als wären sie dort festbetoniert. Erst wenn man per Feuerknopf einen Spielerwechsel anfordert, kann man andere Spieler aktivieren, woraufhin die bisherigen Spieler dann jeweils stumpf auf ihre eigene taktische Feldposition zurücklaufen und dort umgehend zur Salzsäule erstarren.

Die Zweikämpfe sind hart, die Spielzüge des Gegners völlig unvorhersehbar. Der vom Computer gesteuerte Kicker läuft nämlich auch gerne mal zurück zur Mittellinie, wenn er eigentlich schon allein vor unserem Torwart stand. Da zweifelt man mitunter schon an seinem Verstand, wenn man die Laufwege der sogenannten künstlichen Intelligenz beobachtet. Werden Computer dem Menschen tatsächlich eines Tages überlegen sein und die Weltherrschaft an sich reißen? Wer schon einmal World Cup Carnival gespielt hat, kennt die Antwort.


Der Spielplan ist zwar übersichtlich, aber optisch dann doch eher schlicht gehalten. Sehr schlicht.
Immerhin: Wenn man den Weltpokal gewinnt, sieht man zur Belohnung diese nette Grafik.



Immerhin, der Gegner ist durch seine irrationalen Laufwege schwer ausrechenbar und man läuft beim Verteidigen hin und wieder ins Leere. Das eigentliche Highlight des Spiels ist aber, und zumindest das kann man von einem Fußballspiel erwarten, das Toreschießen. Hat man es nämlich endlich geschafft, dem Computer den Ball abzuluchsen und über Pässe oder Sololäufe das runde Leder im gegnerischen Tornetz unterzubringen, so setzt der Torschütze zu einem unwahrscheinlichen 10-Meter-Sprung an: zuerst 10 Meter gerade nach oben, dann 10 Meter in der gleichen Geschwindigkeit wieder gerade nach unten. Wie oben schon erwähnt, vieles ist physikalisch gar nicht so leicht zu erklären, was bei World Cup Carnival alles so passiert.

Wenigstens die Steuerung ist selbsterklärend: Im Turniermodus gibt der Stick die Laufrichtung vor, der Knopf ist für Pässe und Schüsse reserviert. In der Verteidigung gilt es, per Knopf den am besten postierten Feldspieler zu aktivieren, sich den Ball in einem engen Zweikampf zu holen und dann mit weiten diagonalen Pässen den eigenen Vorderleuten schnell zuzuspielen. Aufgrund der 3D-Optik sind Tore von unten viel leichter zu erzielen, sodass Zielspieler eines jeden Angriffs der untere Stürmer sein sollte. Alternativ kann man den Ball aber auch einfach in die untere Hälfte des gegnerischen Strafraums schießen. In 40% der Fälle versucht daraufhin der gegnerische Verteidiger, einen Angriff über den oberen Bildschirmrand einzuläuten und läuft dabei mit Ball am Fuß ins eigene Tor.

Höllisch aufpassen sollte man hingegen bei eigenen Abstößen! Auch wenn es mit gesundem Menschenverstand kaum nachzuvollziehen ist: Nicht gegnerische Ecken oder Einwürfe sind die gefährlichste Standardsituation bei World Cup Carnival, nein, Alarmstufe Rot herrscht ausschließlich, wenn der eigene Torwart einen Abstoß macht, vor allem von unten. Denn der Schlussmann neigt zu gewissen Unkonzentriertheiten, wenn er selbst das runde Leder nach vorn bugsieren soll, und passt mustergültig auf den Mittelstürmer des anderen Teams. Während der Computer viele andere Hochkaräter ungenutzt lässt, so verwandelt er diese Torgelegenheit leider mit traumwandlerischer Sicherheit. Man sollte bei World Cup Carnival daher nie der eigenen Intuition folgen. Besser zur Ecke klären, als einen eigenen Abstoß zulassen, das ist eine der wichtigsten Regeln für alle, die es bis ins WM-Finale schaffen wollen.


Mit den Trikotfarben nimmt man es bei Carnival Soccer nicht so genau. In der Partie zwischen Argentinien und Irland spielt nicht etwa die Albiceleste in Himmelblau, sondern das eigentlich klassisch grüne Irland, während die Südamerikaner in ungewohntem Schwarz-Braun auflaufen.
Gooooool! Der Torschütze setzt zum 10-Meter-Sprung an, das Publikum feiert frenetisch. Der Keeper hingegen wirkt so, als hätte er noch nicht bemerkt, dass der Ball hinter ihm im Netz zappelt.




Steuerung

Das Spiel kann mit Joystick und Tastatur gespielt werden.

Die Funktionstasten sind wie folgt belegt:

  • F1 : Musik an.
  • F3 : Musik aus.
  • F5 : Pause.
  • F7 : Weiterspielen.

Es gibt einen Trainermodus (Practice), in dem man folgendes üben kann:

  • Ball Control
  • Taking Penalties
  • Saving Penalties

Lösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am wichtigsten ist es, mental auf wirklich alles vorbereitet zu sein. Vor allem auf Dinge, die man in einem Fußballspiel am wenigsten erwarten würde. Alle anderen hilfreichen Tipps für dieses Spiel sind im Grunde bereits in den weiter oben angesiedelten Abschnitten mehr oder weniger eingeflochten worden.

Cheats[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu diesem Spiel sind keine Cheats bekannt.

Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertung der C64-Wiki-Benutzer (10=die beste Note):
3.29 Punkte bei 7 Stimmen (Rang 999).
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C64Games 6 23. Februar 2021 - "6" - 19408 downs
Lemon64 2,7 23. Februar 2021 - 61 votes (damit unter den „Worst 100“ aus 4122 Spielen)
READY64 1,6 23. Februar 2021 – "1,57 – 7 voti "
Kultboy 5,5 23. Februar 2021 – "5,5 – 2 Stimmen "
Zzap!64 1,1 July 1986 – "11% („hyped drivel which should be thrown into a deep dark hole and left to die“)"


Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pattensen Power: "Ein wirklich schlechtes, aber irgendwie auch ein faszinierendes Spiel! Wenn man zu oft World Cup Carnival gespielt hat, dann sind die vielen kleinen und großen Unzulänglichkeiten dieses vermeintlichen Klassikers irgendwann wie die Macken eines Partners nach vielen Jahren Ehe: Man hat sich an sie gewöhnt und man möchte sie auch gar nicht mehr missen, auch wenn es dafür keinen objektiven Grund gibt. World Cup Carnival ist das ideale Spiel für Menschen, die Verrücktes lieben, die gern Douglas Adams lesen oder Kalkofes schlechteste Filme aller Zeiten schauen, für Trashfans und für heimliche Nerds, die das Unperfekte zum Kult erheben. Für alle normalen Menschen hingegen, die einfach nur ein tolles, gut gestaltetes, herausforderndes, sauber programmiertes und grafisch beeindruckendes Fußballspiel mit hohem Spaßfaktor zocken wollen, dürfte World Cup Carnival eine herbe Enttäuschung sein, die auch niedrigste Erwartungen noch deutlich zu unterbieten vermag. Von mir gibt es trotzdem noch 3 von 10 Punkten, primär wegen des Kultfaktors."

Jodigi: "Es begeistert einem das man selber reale Tore schießen kann... sowie die Stimmung im Stadion... allerdings kein Spiel auf Dauer für mich!"

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Der Weltpokal steht im Zentrum des Covers, und unten lächelt Pique, ein grüner Jalapeno-Chili mit übergroßem Sombrero, übergroßem Schnurrbart und übergroßem Fußball, seines Zeichens offizielles Maskottchen der WM 1986.".

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angeblich hat es nach Veröffentlichung des Spiels insbesondere in England wütende Leserbriefe in den damals aktuellen Computerzeitschriften gehagelt. Offenbar hatten sich viele Käufer von einem offiziell von der FIFA lizensierten WM-Fußballspiel mehr erwartet. Was man auch gut nachvollziehen kann. Vielleicht hätte es aber jedem eine Warnung sein müssen, dass der karnevaleske Grundgedanke des Spiels bereits im Titel versteckt war...

Weitere Versionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Urversion des Spiels namens "World Cup" (1984).
  • World Cup (1984) aka World Cup Football: Im Jahr 1984 von Artic Computing veröffentliche Urversion von Programmierer Donald Campbell mit anderer Grafik (alles ist kleiner und feiner, sogar die Fußballer als Sprites), kein Bezug zur WM 1986, mehr Fußballmannschaften (16) und mögliche Mitspieler (1-9), ein Practice-Modus (d. h. Probespiel möglich) weniger Animationen, Zwischenanimationen und andere Zwischenstandsbilder, ansonsten aber fast identisch vom Spielablauf.
  • World Cup II (1985) aka World Cup: 2. Version des World Cup Spiels Grafisch, stark überarbeitet (u. a. mehr Animationen, größere Fußballspieler und Spielfeld, anderer Zeichensatz, besserer Zwischenstandergebnisse, ausführlicher Practice-Modus (mehrere Trainingsphasen sind möglich)) durch den Programmierer John Prince; identisch zu World Cup Carnival, aber noch ohne Bezug zur WM 1986.
  • In den italienischen Versionen (1985/86) von World Cup und World Cup II gibt es weitere Modifikationen, bspw. ein verändertes Titelbild oder italienische Sprache.
  • World Cup Soccer (Sharedata, 1987): Grafisch identisch zu World Cup Carnival, nur normaler Zeichensatz und der Practice-Modus (Trainingsphasen) wurden entfernt.


Highscore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Analog zu anderen Fußballspielen zählt zunächst das höchste bezwungene Level, dann die Höhe des Sieges (Tordifferenz vor Anzahl geschossener Tore). Allerdings gibt es bei Carnival Soccer gar keine verschiedenen Level, sodass hier nur die Höhe des Sieges als Kriterium gewertet werden kann.

Topscore von Ivanpaduano
  1. Ivanpaduano - 12:1 (13.03.2021)
  2. Pattensen Power - 10:2 (06.03.2021)
  3. Weltmeister-Koch - 3:2 n.V. (16.07.2021)


2. Platz von Pattensen Power 3. Platz von Weltmeister-Koch
2. Platz von Pattensen Power 3. Platz von Weltmeister-Koch


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WP-W11.png Wikipedia: World Cup Carnival Sprache:english


World Cup (1985) aka World Cup II, World Cup Football, Coppa del Mondo, Kick! Sprache:italienisch

World Cup Soccer (Sharedata; 1987)

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Videomitschnitt bei YouTube Deutsches, zehn Minuten langes Video nur über World Cup Carnival auf dem C64! Es zeigt alle Seiten des Spiels in ihrer ganzen Pracht: Erst das Tengeln, dann das Elfmeterschießen, und ab der dritten Minute ist dann eine WM-Partie zwischen Deutschland und Italien über die volle Distanz zu bewundern. Für den Fachmann ist anhand der charakteristischen Laufwege leicht zu erkennen, dass Italien hier vom C64 gesteuert wird. Der menschliche Gegner aus Deutschland hat sichtlich Probleme, sich aus der Umklammerung der künstlichen Intelligenz zu befreien und verliert am Ende dann auch glatt mit 0:5. Das ist keine Schande: Denn bei aller berechtigten Kritik an World Cup Carnival muss man zumindest sagen, dass es kein leicht zu erlernendes Spiel ist.
  • Videomitschnitt bei YouTube Ein 37 Sekunden langes Video, auch hier lautet die Ansetzung: Deutschland gegen Italien. Diese Partie scheint wirklich oft ausgelost zu werden bei World Cup Carnival! Gut zu sehen ist, wie teilnahmslos alle Kicker während der Partie herumstehen, außer den beiden, die jeweils gerade um den Ball kämpfen. Gegen Ende des Videos erzielt Deutschland ein Tor. Entscheidend hierfür ist der Ballverlust bei Minute 73, der durch die technisch unsaubere Annahme des italienischen Stürmers entsteht. Da hat er eigentlich Platz und muss die Kirsche nur noch diagonal aufs Tor hauen, doch stattdessen leitet er mit seinem haarsträubenden Patzer den Konter ein, der schließlich zum Gegentreffer führt. Bitter.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]