Einsteigerkurs

Aus C64-Wiki
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Die Anschlüsse des C64[Bearbeiten]

Rückansicht[Bearbeiten]

Rückenansicht eines C64
Seitenansicht eines C64
  1. Expansionsport: Dort werden unter anderem Steckmodule, wie etwa das Final Cartridge III, eingesteckt.
  2. Antennenbuchse: An diese Cinchbuchse wird ein Antennenkabel angeschlossen, das auf der C64-Seite einen Cinchstecker besitzt und auf der anderen Seite einen normalen, männlichen Antennenstecker, der in den Antenneneingang des Fernsehgerätes gesteckt wird. Zum Testen kann man auch ein normales Antennenkabel verwenden, das auf beiden Seiten einen Antennenstecker besitzt. Nicht vergessen am Fernsehgerät den passenden Sender zu suchen (Kanal 36).
  3. Audio-/Videobuchse: Hier können spezielle Kabel (u.a. Monitorkabel, Videokabel mit Scartadapter) entweder zum Monitor oder zum Fernseher (TV-Gerät) eingesteckt werden. Alternativ kann über diesen Anschluss eine Verbindung zur Stereoanlage hergestellt werden.
  4. Serielle Schnittstelle: Für Peripheriegeräte wie z. B. Diskettenlaufwerk oder Drucker.
  5. Kassettenport: Für den Anschluss der Datasette.
  6. Userport: bietet ebenfalls Anschlussmöglichkeiten für Steckmodule oder Interface-Karten.

Seitenansicht[Bearbeiten]

  1. Controlport 1: Anschluss für Lightgun, Lightpen, Paddles, Maus oder Joystick
  2. Controlport 2: Joystickanschluss
  3. Netzschalter: Zum Ein- und Ausschalten
  4. Netzbuchse: Anschluss des Netzteils

Wichtig: Alle Kabel und Module nur im ausgeschalteten Zustand ein- und ausstecken!

Einschalten[Bearbeiten]

Wurden alle nötigen Steckerverbindungen hergestellt, sollten zunächst erst alle Peripheriegeräte wie Diskettenlaufwerk, Drucker, Monitor bzw. Fernsehgerät eingeschaltet werden, bevor als letztes Gerät der Heimcomputer C64 über den Ein-/Ausschalter eingeschaltet wird. Wenn alles korrekt miteinander verbunden wurde, leuchtet die rote "Power On"-LED und der C64 in der Grundkonfiguration (ohne irgendwelche eingesteckte Steckmodule und ohne eingebaute Chip-Modifikationen wie z.B. feste Hardware-Schnelllader) meldet sich mit folgender Einschaltmeldung:

Einschaltbild eines Commodore 64

Bei Startschwierigkeiten[Bearbeiten]

Falls diese Einschaltmeldung in der Grundkonfiguration nicht erscheint, könnte es folgende Probleme geben:

Schwarzer Bildschirm[Bearbeiten]

  • Kontrolle, ob Spannungsversorgung für Monitor / Fernsehgerät in Ordnung ist.
  • Kontrolle, ob Monitor / Fernsehgerät eingeschaltet ist (eventuell durch leuchtende LED gekennzeichnet).
  • Kontrolle, ob die Kabelverbindung Monitor / Fernsehgerät richtig angeschlossen ist.
  • Kontrolle, ob Monitor / Fernsehgerät (Kanal 36) richtig eingestellt ist.
  • Kontrolle, ob Helligkeit am Monitor / Fernsehgerät richtig eingestellt ist
  • Kontrolle, ob das Netzteil am C64 eingesteckt ist und die richtige Spannung auf der Steckdose ist
  • Kontrolle, wenn C64 eingeschaltet ist, ob rote "Power LED" am C64 leuchtet.
  • Wenn dies alles einwandfrei in Ordnung ist

Schlechtes Bild[Bearbeiten]

  • Kontrolle der richtigen (Sender)Einstellung Monitor / Fernsehgerät.
  • Kontrolle des richtigen Verbindungskabel zwischen C64 und Monitor bzw. Fernsehgerät.

Bunte Zeichen auf Bildschirm[Bearbeiten]

  • Kontrolle, ob Steckmodule richtig eingesteckt sind
  • Kontrolle, ob die Kontakte an Steckmodule bzw. Schnittstellen frei sind.

Automatische Zeichen[Bearbeiten]

  • Kontrolle, ob Joystick in Controlport 1 auf 'Dauerfeuer' steht

Falsche Tastatureingaben[Bearbeiten]

  • Kontrolle, ob Joystick in Controlport 2 auf Dauerfeuer eingestellt ist. Wenn ja, abschalten oder Joystick von Port 2 abstecken.


Grundbefehle im Umgang mit der Datasette[Bearbeiten]

Ist eine Datasette angeschlossen, so kann man mit dem Befehl LOAD ein Programm von Kassette laden. Nun erscheint am Bildschirm PRESS PLAY ON TAPE und dies sollte man dann auch tun. Es ist normal, dass während des Ladens der Bildschirm leer ist! Wenn der Name des Programmes angezeigt wird, muss die Commodore-Taste (unten links) gedrückt werden. Dabei ist eine Menge Geduld gefragt, weil die Datasette nicht gerade die schnellste Möglichkeit zur Datenspeicherung ist. Mit RUN wird ein Programm gestartet.

Laden eines Programms von Datasette

Um ein Programm zu speichern wird der Befehl SAVE benutzt.

Bei Startschwierigkeiten[Bearbeiten]

Es ist eine Kassette bzw. Datasette eingelegt und lädt.

Findet keine Programme[Bearbeiten]

  • Kontrolle, ob Steckerverbindung Datasette / C64 in Ordnung ist.
  • Kontrolle, ob Kassette / Datasette korrekt weiterbefördert wird. Es sollte sich eine Spule drehen und der Bandzähler sollte sich weiterbewegen.
  • Kontrolle, ob beim Abspielen der Kassette in der Datasette kein Bandsalat entsteht
  • Kontrolle, ob Kassette / Datasette mit Computerdaten bespielt ist. Man kann dies prüfen, wenn man die Kassette in ein Kassettenabspielgerät einlegt und abspielt. Der Ton sollte hier auf recht leise eingestellt werden, um die Lautsprecher zu schonen. Falls dort digitale Daten enthalten sind, hört man schrille Piepstöne.
  • Kontrolle, ob Datasette verstellt ist. Hierzu gibt es Datasettenjustageprogramme u.a. Software des Computermagazins INPUT 64
  • Es könnte auch sein das der Schreib-Lese-Kopf verunreinigt ist. Hierzu mit Reinigungskassetten den Schreib-Lese-Kopf reinigen.
  • Es könnte auch sein, dass bei älteren Datasetten / Kassetten die Magnetisierung nachgelassen hat, so dass der Datenträger nur noch teilweise nutzbar, unbrauchbar oder zerstört ist.

Grundbefehle im Umgang mit der Floppy[Bearbeiten]

Um von einer Diskette ein Programm zu laden, müssen wir erst einmal wissen wo es ist. Dazu lassen wir uns den Inhalt der Diskette anzeigen mit LOAD "$",8 und LIST.

Laden und anzeigen des Directorys einer Diskette

Nun gehen wir mit den Pfeiltasten zu der gewünschten Stelle und tippen dort LOAD ..... ,8,1 ein. Das Programm wird nun geladen.

Laden eines Programms von der Diskette

Ist das Programm geladen, erscheint wieder READY. und wir müssen runter zu einer freien Position gehen (mit den Pfeiltasten) und dort RUN eingeben.

Starten eines Programms von der Diskette

In manchen Fällen ist es nicht notwendig, den Befehl RUN auszuführen, da einige Programme von selbst starten.

Um eine (neue) Diskette für den Commodore 64 nutzbar zu machen, muss diese zuerst formatiert werden. Dies geschieht mit OPEN 1,8,15,"N:TEST,22":CLOSE 1.

Aber Vorsicht → Damit wird der Inhalt der Diskette gelöscht!

Das ganze funktioniert allerdings nur mit einer DD-Diskette.

Formatieren einer Diskette

Bei Startschwierigkeiten[Bearbeiten]

Es ist eine Diskette eingelegt. Im o.g. Beispiel muss sich die Floppy in der Basiskonfiguration (ohne Schnelllader und auf Standard eingestellte Geräteadresse 8) befinden.

Lädt keine Programme[Bearbeiten]

  • Kontrolle, ob Steckerverbindung Diskettenlaufwerk / C64 in Ordnung ist.
  • Kontrolle, ob Diskettenlaufwerk eingeschaltet ist. Grüne LED sollte leuchten.
  • Kontrolle, ob die Spannungsversorgung des Diskettenlaufwerks in Ordnung ist.
  • Kontrolle, über die DIP-Schalter die Geräteadresse (siehe auch 1541) auf 8 eingestellt ist. Wenn nicht änderbar, andere Geräteadressen von 9 bis 11 ausprobieren.
  • Kontrolle, ob die Diskettenverriegelung zu ist, d.h. entweder Knebelverschluss sich in senkrechter Position befindet oder Klappverschluss unten eingerastet ist.
  • Kontrolle, ob Diskette das richtige Diskettenformat hat (siehe z.B. Diskettenbeschriftung)
  • Kontrolle, ob Diskette formatiert bespielt ist, z.B. mit LOAD"$",8
  • Es könnte auch sein das der Schreib-Lese-Kopf verunreinigt ist. Hierzu mit Reinigungsdiskette den Schreib-Lese-Kopf reinigen.
  • Es könnte auch sein, dass bei älteren Disketten die Magnetisierung nachgelassen hat, so dass der Datenträger nur noch teilweise nutzbar, unbrauchbar oder zerstört ist.